Erhalten Sie Zugang zu diesem und mehr als 300000 Büchern ab EUR 5,99 monatlich.
Welche herrlichen Gerichte kann man mit Fisch zubereiten. Man kann ihn braten, grillen, frittieren, kochen, pochieren, räuchern, roh essen oder einlegen. In unseren Meeren, Flüssen, Bächen und Teichen gibt es eine Vielzahl an Fischen und Meeresfrüchten, die dank der heutigen Logistik schnell und frisch auf unserem Tisch landen. Fisch enthält viele Vitamine und selbst sein Fett ist "besser" als Fette in anderen Nahrungsmitteln, denn es ist reich an ungesättigten Omega-3-Fettsäuren, die Herz und Kreislauf in Schwung halten. Seefische haben einen hohen Jodgehalt. Jod wird zum Aufbau der Hormone in der Schilddrüse benötigt. Fehlt Jod in der Schilddrüse sind Funktionsstörungen und Erkrankungen der Schilddrüse die Folge. Mit diesem Kochbuch möchte ich die Lust auf Fisch und Meeresfrüchte wecken. Das Buch beginnt mit "Wie erkenne ich frischen Fisch", wird ergänzt durch "Mein Lieblingsrezept", weiter geht es mit "Wissenswertes über Fisch und Meeresfrüchte", beschreibt die verschiedenen Garmethoden und enthält viele köstliche Rezepte mit Zutatenliste, Vorbereitungs-und Zubereitungsschritten. Aufgelockert wird dieses Buch mit kleinen Gedichten und Geschichten – und eines sollte man auf keinen Fall vergessen: Fisch sollte immer schwimmen, deshalb ist ein guter Weiß-, Rose- oder leichter Rotwein ein wunderbarer Begleiter. Und nun wünsche ich ganz viel Spaß beim Lesen, Kochen und Genießen.
Sie lesen das E-Book in den Legimi-Apps auf:
Seitenzahl: 97
Veröffentlichungsjahr: 2016
Das E-Book (TTS) können Sie hören im Abo „Legimi Premium” in Legimi-Apps auf:
Sylvia Riemer
Sylvie kocht....
Fisch und Meeresfrüchte
Dieses ebook wurde erstellt bei
Inhaltsverzeichnis
Titel
Fish und Chips mit selbstgemachter Mayonnaise
Wie erkenne ich frischen Fisch
Dorade
Forelle
Die Forelle von Janne
Lachsforelle
Heilbutt
Hering
Kabeljau (Dorsch)
Kaisergranat
Kingklip
Lachs
Meerbarbe (Rotbarbe)
Rotbarsch
Saibling
Sardine
Scholle
Seelachs
Seezunge
Seeteufel
Skrei (Winterkabeljau)
Steinbeißer
Steinbutt
Thunfisch
Wels
Wolfsbarsch (Loup de Mer)
Zander
Wie erkenne ich frische Meeresfrüchte
Auster
Calamari (Kalmar)
Garnelen
Jakobsmuschel
Meeresschnecken (Wellhornschnecke)
Miesmuschel
Pulpo (Krake, Oktopus)
Gedicht vom Oktopus von Eddy-Literary
Tintenfisch (Sepia)
Venus- oder Herzmuschel
Gedicht: Das Wunder der Perle von Sören Kahl
Ceviche
Dämpfen
Fisch pochieren (Garziehen bei 65 – 75°)
Garen im Backofen bei 80° unter Frischhaltefolie
Ganze Filets im Backofen garen
Fisch kochen, z. B. Karpfen blau
Fisch beizen
Fisch in Salzkruste garen
Fisch und Meeresfrüchte grillen
Gewürzmühle Fisch
Calamari gefüllt (gefüllte Tintenfischtuben)
Ceviche vom Thunfisch
Dorade rosé auf Orangen-Risotto
Forellenfilet unter der Folie im Ofen gegart auf Karotten-Fenchel-Gemüse
Garnelen auf Kartoffelbett im Bambus-Körbchen gegart
Garnelen-Gurken-Curry
Jakobsmuschel an Safransoße
Jakobsmuscheln auf schwarzen Nudeln mit raffinierter Tomatensoße
Kabeljau und Garnelen in Tempurateig ausgebacken mit asiatischem Gemüse
Kaisergranat auf Vanillebohnen an Süßkartoffelgratin
Kaviar und Meer in der Tüte – Amuse gueule
Kingklip-Filet asiatisch im Backteig
Lachs-Carpaccio asiatisch
Lachs-Ceviche auf knusprigen Kartoffelpuffern
Matjes nach Hausfrauen Art
Matjes im Kräuterbett
Matjes an rote Beete Tatar
Meeresfrüchte auf Spaghetti
Meeresschnecken (Wellhornschnecke)
Miesmuscheln in Tomaten-Weißwein-Sud
Orangen-Zitronen-Lachsforelle
Poké (Hawaiianischer Thunfischsalat
Pulpo (Oktopus) gebraten auf Kürbisgemüse
Pulposalat lauwarm a`la Roma an gebratenen Süßkartoffelwürfelchen
Quiche: Frühlingskräuter-Krabben-Quiche
Rotbarbe auf karamellisierten Tomaten an Süßkartoffelgratin
Rotbarschfilet gedünstet auf Maisgalette mit Salat
Sardinen gebraten auf Pasta mit Fenchelsoße
Sardinen, Miesmuscheln, Fenchelsalat – Vorspeise
Scharfer Fisch – orientalisch
Schollenfilet mit Mangalicia-Schinken auf Mairübchen
Schollenröllchen gefüllt mit Bärlauch Pesto auf Spargel Risotto
Schwarzer Heilbutt an gebratenem grünen Spargel
Seelachsfilet in Schinkenmantel auf Brotsalat
Seeteufel auf Kartoffelpuffer an Weintrauben-Chutney
Seezunge auf Zitronen Risotto
Sepia (Baby-Tintenfisch) auf thailändischem Gemüse-Curry
Skrei mit Weißwein-Dill-Sauce an Mangoldgemüse
Steinbeißer auf Zucchinispaghetti
Steinbutt an Pommes mit Knoblauchmayonnaise
Thunfisch gebraten auf Linsen-Mango-Gemüse bzw. auf Gemüse fruchtig-scharf
Thunfisch-Carpaccio an Mango Tatar
Thunfisch-Kidneybohnen-Salat
Thunfisch- oder Sardellen-Pizza
Tintenfisch (Sepia) gebraten auf schwarzen Bandnudeln mit Tomatensoße
Vongole auf Bandnudeln
Wels Filet auf Paprikapilaw
Wolfsbarschfilet auf Spargel mit Vinaigrette
Zander in Mandelpanade mit grünen Bohnen
Sashimi-Platte Netherlands
Sushi
Märchen vom Fischer und dem Fischlein
Impressum neobooks
Mein Lieblingsrezept
Zutaten für 2 Personen:
Fisch:
300 gr. Seelachsfilet
2 Eier
Mehl
Paniermehl und 1 EL Cornflakes
4 große Kartoffeln
Salz
Pfeffer
Öl
Mayonnaise:
1 Ei
1 TL Essig
1 TL Zitronensaft
1 TL Senf
200 ml Öl
Salz
Pfeffer
Vorbereitung:
Seelachsfilet in mundgerechte Stücke schneiden
Seelachsfilet salzen und pfeffern
Panieren in Mehl, Ei, Brösel mit Cornflakes
Eier verquirlen
Cornflakes zerbröseln
Kartoffeln in Stifte schneiden
Kartoffelstreifen 30 min. in kaltem Wasser ziehen lassen
Kartoffelstreifen abgießen und abtrocknen
Zubereitung:
Fisch:
Fisch in heißem Öl ausbraten
Fisch auf Haushaltspapier legen und im Ofen bei 80° warm halten
Pommes:
Öl in der Fritteuse auf 140 °erhitzen
Pommes 4 min. bei 140° frittieren
Pommes herausnehmen und auf einem Backblech ausgebreiten und 30 min. ruhen lassen
Fritteuse auf 180° aufheizen
Pommes 3 min. frittieren
In eine Schüssel schütten und salzen
Mayonnaise:
In ein hohes Rührgefäß Ei, Essig, Zitronensaft, Senf, Salz, Pfeffer und Öl geben und mit dem Pürierstab 50 sec. ohne Bewegung aufrühren
Pürierstab langsam nach oben ziehen
Mayonnaise mit dem Pürierstab so lange weiter rühren bis sie die richtige Konsistenz erreicht hat
Anrichten:
Pommes und Fisch in eine Papiertüte füllen und Mayonnaise über die Fish und Chips verteilen
Tipp:
Fish und Chips-Tüten im Zeitungsdruck kann man im Internet bestellen (einfach Fish und Chips Tüten eingeben)
So erkenne ich frischen Fisch:
Feuchtes, silbrig glänzendes Schuppenkleid
Ein ganzer Fisch soll einen straffen und gespannten Körper haben (nicht durchhängen)
Die Augen müssen rund und glänzend sein und leicht hervorquellen
Die Kiemen müssen leuchtend rot und feucht sein (sie dürfen nicht riechen)
Frische Fischscheiben erkennt man daran, dass das Fleisch fest an den Gräten hängt
Filets müssen eine glänzende Farbe haben, das Fleisch muss bei Fingerdruck elastisch sein
Frische Fische haben keinen Fischgeruch sondern riechen nach Meer
Wissenswertes über Fisch
Die Dorade kommt im Atlantik, Mittelmeer und Marokko vor. Sie hat das ganze Jahr Saison, doch am besten ist sie im Winter.
Es gibt verschiedene Doraden-Arten:
Die Dorade royal (Goldbrasse) ist ein silbrig-blauer Fisch mit einem goldfarbenen Band zwischen den Augen.
Die Dorade rosé ist ein ovaler Fisch mit silbrig-rosa Haut.
Die Dorade grise (Streifenbasse) ist ein abgeflachter Fisch mit hochgezogenem Rücken, leicht glänzend und in verschiedenen Grautönen.
Die Dorade kann folgendermaßen zubereitet werden:
roh mariniert (Goldbrasse)
als ganzer Fisch gegrillt
in Salzkruste im Ofen gebacken
als Filets gebraten
Es gibt verschiedene Arten von Forellen, die Meerforellen leben vorwiegend in Salzwasser an den europäischen Küsten. Zum Laichen wandern sie die einmündenden Flüsse hinauf. See- und Bachforellen sind Süßwasserfische und leben in kalten, fließenden Gewässern. Die Regenbogenforelle war ursprünglich ein Salzwasserfisch, der heute aber überwiegend in Süßwasserteichen gezüchtet wird.
Forellen haben das ganze Jahr über Saison. Das Fleisch ist sehr zart und lässt sich gut entgräten.
Die Forelle kann sehr vielseitig zubereitet werden:
geräuchert als Räucherforelle
gekocht als „Forelle blau“
gebraten als „Forelle Müllerin“
gegrillt
im Ofen gegart
Tipp:
Die Forelle ist von außen sehr schleimig. Diesen Schleim kann man entfernen, indem man die Forelle mit Salz abreibt (aber Vorsicht, die Haut nicht verletzen)
Es sah ein Angler namens Gunter,
daß frisch, frei, froh, gesund und munter,
nicht allzuweit vom Uferrand,
im Bach eine Forelle stand.
Er baute seinen Hocker auf
und setzte sich sogleich darauf.
Schnell waren Rute, Schnur zur Hand,
'ne Fliege er ans Ende band.
So warf er seine Angel aus,
dem Fisch zu machen den Garaus,
doch die Forelle war nicht dumm,
sie scherte sich rein gar nicht drum.
Der Fischer wartete 'ne Weile,
er war ja schließlich nicht in Eile,
dann holte er die Angel ein.
Ein andrer Köder muß es sein!
So knüpft' er diesmal an den Faden
eine von den dicken Maden.
Forellen seien drauf versessen,
erzählte ihm ein Freund aus Hessen.
Mit Schwung er seine Leine lenkte,
den Köder in dem Bach versenkte,
direkt vor der Forelle Maul,
doch die war für den Biß zu faul.
Nach einer Weile zog der Mann
die Leine wieder zu sich ran.
Und dacht: Wie könnt' ich sie bezwingen?
Ein Blinker muß Erfolg mir bringen!
Er nahm dafür den großen, roten
und band ihn mit 'nem festen Knoten
an seiner Schnur jetzt nassem Ende.
Erneut warf er sie aus behende.
Der Angler sah im Sonnenglanz
dem Blinker zu beim Wellentanz.
Den Fisch er schon im Geiste briet,
der Fang jedoch erneut mißriet.
Wild schwirrte es durch seinem Kopf:
Wie krieg ich sie in meinen Topf?
Was hab ich noch in meinen Kisten,
womit ich sie kann überlisten?
Und während er so sann, erwog,
die Schnur er noch durchs Wasser zog.
Ganz plötzlich fiel ihm etwas ein:
Jawohl, das muß die Lösung sein!
Die Angel war kaum eingezogen,
da kam ein Reiher angeflogen,
der fischte rasch nach der Forelle
und schlang sie runter - auf der Stelle.
Lachsforellen können aus allen Forellenarten gezüchtet werden. Das rötliche Fischfleisch bekommt durch die Nahrungsaufnahme die Färbung. Bei der Lachsforellenzucht wird das natürliche Cartinoid „Astaxanthan“ ins Futter gegeben und so die Rotfärbung erzielt. Lachsforellen sind dunkelgrau, Bauch und Flanke sind heller und silbrig glänzend. Der Kopf, Körper und Flossen haben dunkle Tupfen.
Lachsforellen werden ausschließlich in Aquakultur gezüchtet und haben deshalb das ganze Jahr Saison.
Der weiße Heilbutt ist der Größte aller Plattfische. Seine Unterseite ist weiß, während die nach oben gewandte Seite eine graue bis olivgraue Färbung mit helleren und dunkleren Flecken hat. Er kann eine Länge bis ca. 250 cm und ein Gewicht bis 300 kg erreichen. Fanggebiete sind die Nordsee und der Atlantik. Er liebt kühle Gewässer.
Besonders schmackhaft sind folgende Zubereitungen:
Natur mit Kräutern braten (als ganzer Fisch)
Im Ofen schmoren oder backen (als ganzer Fisch)
Filets pochieren
Filets braten
Der schwarze Heilbutt, der kalte Gewässer mit einer Temperatur von –1,5 bis 4,5 Grad bevorzugt, hat seinen Namen aufgrund der dunklen, braun-schwarzen Färbung erhalten, die im Gegensatz zu anderen Plattfischen sowohl auf der Oberseite als auch auf der „Blindseite“ seines Körpers vorhanden ist. Die beidseitig dunkle Färbung ist auch das unverkennbare Unterscheidungsmerkmal zu seinem engsten Verwandten, dem Weißen Heilbutt. Der Schwarze Heilbutt hat einen eher gestreckten Körper, der bis zu 120 Zentimeter lang und 15 Kilogramm schwer werden kann.
Das Fleisch des Schwarzen Heilbutts ist weiß und zart und gilt als Delikatesse. Heilbutt ist ein sehr fettreicher Fisch.
Er kann folgendermaßen zubereitet werden:
Geräuchert
gegrillt
gebraten
gedämpft
Der Hering kommt in der Nordsee, Ostsee und Atlantik vor. Er hat das ganze Jahr Saison, doch in der Zeit von Juni bis August ist die Hauptfangzeit der Heringe. Diese sind besonders zart und schmackhaft. Er ist ein silbrig glänzender Fisch mit bläulichem Rücken, ca. 30 – 40 cm lang. Der Unterkiefer ist länger als der Oberkiefer.
Matjes ist der vor Erreichen der Geschlechtsreife verarbeitete Hering.
Der Hering kann sehr vielseitig zubereitet werden:
Gebraten als grüner Hering
Geräuchert (Bückling)
Roh in Essig eingelegt (Bismarckhering)
Aufgerollt (Rollmops)
Gebraten und in Essig eingelegt (Brathering)
Matjes (Hering durch Salzlake gereift)
Der Kabeljau kommt in der Arktis, Nordatlantik, Nordsee und Ostsee vor. Er reagiert sehr stark auf Umwelteinflüsse. Wenn die Wassertemperatur zu hoch wird zieht er zügig in kältere Regionen ab. Den Kabeljau erkennt man an der hellen Seitenlinie, die an beiden Seiten vom Maul bis zur Schwanzflosse verläuft. Er hat lange Bartfäden. Er ist zudem kannibalistisch veranlagt und schreckt auch vor dem Verzehr junger Artgenossen nicht zurück. Der junge Kabeljau wird Dorsch genannt.
Der fettarme Kabeljau kann vielfältig zubereitet werden:
Gesalzen und getrocknet (dann nennt man ihn Klippfisch)
Pochiert (in heißem aber nicht kochendem Wasser gegart)
Braten auf der Hautseite
Überbacken
Dämpfen
Der Kaisergranat (Zehnfusskrebs) bevorzugt kühle und küstennahe Gewässer. Sie halten sich tagsüber in weichen, schlammigen Böden in einer Tiefe von 20-800 Meter in selbst gegrabenen Löchern auf. Nachts verlässt der Kaisergranat sein Zuhause und geht auf Nahrungssuche.
Man findet den Kaisergranat um den Ostatlantik, Nordkap bis Marokko, im westlichen Mittelmeer und dem adriatischen Meer. Sein Aussehen ähnelt dem des Hummers, er ist jedoch deutlich kleiner und schlanker. Er hat längliche, schmale Scherenglieder und extrem dünne Antennen, mit denen er seine Nahrung ertastet. Die Weibchen werden ca. 20 cm groß, die Männchen ca. 24 cm. Nach 3 – 5 Jahren sind die Tiere geschlechtsreif. Sie vermehren sich nur jedes 2. Jahr. Die Weibchen tragen bis zu 4000 Eier unter ihrem Schwanz. Diese werden nach dem Anheften unter dem Schwanz befruchtet. Nach 8-9 Monaten schlüpfen die Larven lebend als Plankton im Wasser.
Der Kaisergranat eignet sich zum:
Kochen
Braten
Grillen
Die Karkassen eignen sich für die Zubereitung von Saucen, Suppen und zum Aromatisierung von Butter
