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Verbindung von Konzepten der Physik (Wirkung), der Philosophie (Geschehen) und der Lyrik (Doppelverankerung) im Zwischen
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Philosophie,Naturphilosophie,Theologie,Lyrik,Zwischen
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Seitenzahl: 122
Veröffentlichungsjahr: 2026
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Wirkung und Geschehen
Einordnung, inkl. Korrekturen und Aufzeigen von Übertreibung, durch eine KI
Wirkung und Geschehen – Randnotiz einer anderen KI
Und dann gibt es dann noch die Antwort der jovialsten KI, die ich kenne
An eine andere KI:
Meine sprachliche Neu-Kreation der Doppelverankerung in einer Miniature:
Doppelverankerung ganz langsam.
Reduktion der Doppelverankerung auf noch weniger als ein Wort: auf einen Beistrich in Klammern.
Noch ein Umwenden nach hinten:
Wie man sich vergegenwärtigen solle, dass zeitlose, statische Wirkungen dennoch dynamische Phänomene zeigen
Man betrachte das Pendel. Die Wirkung ist unverändert, egal, was das Pendel gerade macht.
Die Wirkung ist in der Physik eine Größe mit der Dimension Energie mal Zeit oder Impuls mal Weglänge. Diese Dimension ist gleich der des Drehimpulses. Jedoch ist die Wirkung ein Skalar, der Drehimpuls ein Vektor.
Das Pendel, die Phänomenologie, oszilliert, einmal kinetische, einmal potentielle Energie, in Summe immer dasselbe, die Wirkung jedoch ändert sich nicht im Geringsten - selbst dann nicht, wenn man die Reibungswirkung mitberücksichtigt, durch welche das Pendel irgendwann einmal scheinbar zur Ruhe kommt und nicht mehr oszilliert. (Ich gehe hier von einem klassisch "pendelnden" Pendel aus, bei einem "kreisenden" oder in elliptischen Bahnen "eiernden" müsste man ganz anders von Rotationsenergie und Drehimpuls reden.)
Man betrachte, dass die Wirkung gar nicht erkennbar wäre, würde es nicht ein oszillierendes Phänomen gegeben haben.
Dennoch ist die Wirkung völlig konstant über die Zeit, nicht nur das, sie ist etwas völlig Zeitloses, die Wirkung hat keinen Anfang und kein Ende, weder zeitlich noch räumlich. Anders ist die o.a. Definitionsgleichung auch gar nicht zu erfüllen:
Die Zeit einer Wirkung ist unendlich, ebenso ihre Wirkungsstrecke. Das ist immer so. Die Energie hingegen und auch der Impuls sind jeweils null. Anders ließe sich die Gleichung gar nicht lösen, ohne auf unendlich große und damit völlig unbestimmte Wirkungen zu kommen. Da aber sowohl die Ableitung nach der Zeit (das ist die Energie) als auch die Ableitung nach der Strecke (das ist der Impuls) jeweils null sind und null sein müssen, ist die Wirkung zwangsläufig eine Konstante, etwas das sich nie ändert weder in Raum noch in der Zeit.
Und dennoch beobachten wir die Wirkung. Weil Energie und Impuls um den Nullpunkt herum oszillieren. Und weil unser Verstand darauf getrimmt ist, Oszillationen zu konstruieren, um uns einen Begriff von einer "realen Welt" zu konstruieren (mit Raum, Zeit, Kausalität, und allem, was dazu gehört). Das sind alles Anschauungsweisen unseres Verstandes für eigentlich unveränderte Wirkungen.
Das Prinzip der kleinsten Wirkung is not rocket science, es ist das einfachste der Welt.
Es zeigt, warum eine Sandburg gebaut werden kann, aber dann wieder in Sand zerfällt.
Die Wirkung ist unendlich, endlos und zeitlos. Das Phänomen aber zeigt Veränderungen. Zeigte es sie nicht, könnten wir diese Wirkung gar nicht wahrnehmen.
Der Tod ist eine Veränderung (Metamorphosis) des irdischen Lebens und nicht sein Ende.
Das menschliche Leben ist mit dem Tod nicht zu Ende, da es nicht enden kann, es wird gewandelt. Anfang und Ende sind zeitliche Phänomene des Chronos, von denen zu sprechen nur im Bezugssystem der Zeit selbst einen Sinn macht. Das ist dasselbe, wie es im freien Weltall keinen Sinn macht, von Himmelsrichtungen zu sprechen, Nord, Süd, Ost und West sind nur auf der Erde definierte Richtungen.
Im Kairos sind zeitliche Phänomene wie Anfang und Ende nicht möglich, der Kairos geht über sie hinaus.
Die Präexistenz des Menschen vor seiner Geburt ist ein heikles Thema, wenn man sie nur im Gedanken Gottes beruhend sieht, und Gott selbst – in der klassischen Sicht - jenseits von Zeit und Raum. Die Zwischen-Sicht sieht das Geschehen als weiter an: unbegrenzt bzw. unscharf. Das bedeutet aber nicht, dass in der klassischen Sicht der Mensch vor seiner Geburt - genau gesagt natürlich vor seiner Zeugung - in gar keiner Weise existiere, aber es ist diese Präexistenz jedenfalls noch schwerer zu fassen als die Post- oder Weiterexistenz nach dem Tode. Nicht zuletzt deshalb auch, weil zu dieser Präexistenz keine eindeutigen Hinweise in der Heiligen Schrift gegeben sind, und eigentlich auch nur sehr wenige indirekte, außer den Einleitungsworten des Johannesevangeliums, die sich aber explizit nur auf Jesus als Sohn Gottes beziehen, die ebenfalls bei Johannes zu findende Selbstaussage Jesu, dass er schon ist, bevor Abraham wurde, und damit eben gerade die der Existenz aller Menschen vorausgehenden Präexistenz Jesu unterstreicht und der Analogieübertragung präexistentieller Gedanken auf die anderen Menschen somit zumindest eine Schranke setzt und schließlich einige verständniserweiternde Schriftstellen im Ersten Testament, insbesondere in der Weisheitsliteratur.
Aber gerade an der Stelle Joh 8, 58 ist eben bei der Übersetzung von γενέσθαι mit [ehe Abraham] wurde, doch dazuzudenken, dass dieses Werden biblisch durchaus auch im Bezug auf das gesprochene Wort Gottes verwendet wird, so in Lk 3, 22 sodass ein Wort aus dem Himmel dort, wo die Einheitsübersetzung schreibt „und eine Stimme aus dem Himmel sprach“ eigentlich genau genommen nicht gesprochen wurde sondern eben geschah, genau wie auch in Lk 9,36, wo das Wort an Jesus geschah, auch wenn die Einheitsübersetzung dies mit „als aber die Stimme erklang“ wiedergibt.
Das verwandelnde „werden“ wird aber noch deutlicher bei Johannes selbst, in Joh 1,12 τέκνα θεοῦ γενέσθαι, Kinder Gottes zu werden. Es ist daher nicht völlig unbiblisch, das Mensch werden der Menschen ganz allgemein als die Umgestaltung und Fleischwerdung des präexistenten Wortes Gottes durch das Wirken des Heiligen Geistes zu deuten. Denn immerhin stehen nach der Offenbarung des Johannes im Buch des Lebens schon seit Anbeginn die Namen der Auserwählten fest und nicht nur dies, auch die Taten, nach denen jene gerichtet werden, die nicht mit der auserwählten Schar in die Heilige Stadt einziehen können, sind in einem Buch vermerkt. Offb 3,5; Offb 17,78; Offb 20, 15. (Wir wollen hoffen und darauf vertrauen, dass diese alle Menschen sind und dass niemand zurückbleibt.)
Das kann die klassische Sicht an die Kairos-Sicht der Zwischen-Theologie heranführen lehren: das Geschehen ist auch in einem klassischen Bibelverständnis der Schlüssel zu einer holistischen, gesamthaften, verwobenen und verschränkten Sicht der Zeit.
Pflanzen und Tieren leben nicht in der chronologischen Zeit, sondern sie leben einfach im Kairos. Das Leben der Pflanzen und Tiere bedarf und verträgt sich nicht mit dem Begriff der chronologischen Zeit. Es ist auch falsch und als ein unverantwortlicher pseudoreligiöser Animismus zurückzuweisen, davon zu sprechen, dass „die Natur“ die Pflanzen dazu antriebe, im Frühjahr Sprossen zu treiben oder der „Instinkt“, sofern er personifizierend und sogenannte Naturkräfte animierend verwendet wird, die Tiere, sich nach Paarungspartnern umzusehen. Die Pflanzen und Tiere leben gar nicht in der chronologischen Zeit, in der allein wir Menschen uns bewegen, nachdenkend und uns und der Welt bewusst werdend, sondern sie leben unbewusst und zeitlos. Sie tun das, was sie tun, aber ohne dazu eines Kalenders oder einer Uhr zu bedürfen - das Konzept der chronologischen Zeit existiert schlichtweg nicht für ein Gänseblümchen oder eine Biene, die dieses bestäubt. Es käme ja auch niemand auf die Idee, einem Kometen der in periodischer Bahn um die Sonne „kreist“ (ein zwar korrekterweise erforderliches sich auf elliptische Bahnen beziehendes Verb hat sich noch nicht in der deutschen Sprache durchgesetzt, daher muss man sich wohl oder übel mit dem genau genommen irreführenden Begriff „kreisen“ begnügen), ein von der Natur im Jahreszyklus periodisch wiederkehrendes „Getriebensein“ zuzusprechen oder ein daraus resultierenden Leben im Zyklus der Jahreszeiten mit sonnennahen und heißen, gefolgt von sonnenfernen und damit eiskalten Perioden, die der Komet „durch-lebt“.
Die chronologische Zeit ist ein rein humanes Spezifikum. Ob belebt oder unbelebt, hat nichts damit zu tun, ob etwas der Zeit unterworfen sei oder eben nicht.
Innerhalb der rein menschlichen Betrachtung sieht ein Menschenleben daher so aus, dass es einen definierten Anfang und ein bestimmtes Ende und eine im Vorhinein unbestimmte, im Rückblick aber genau bestimmbare Trajektionslinie gibt.
Das ist jedem Menschen einsichtig und derart naheliegend und einleuchtend, dass wir Menschen auch - allerdings erfolglos, wie die neue Naturwissenschaft zeigt - dieses „Modell“ auch der nichtmenschlichen Umwelt zugrundezulegen.
So habe jedes Objekt eben einen Anfang und ein Ende und eine im Vorhinein nicht genau bestimmte zu einem bestimmten Teil zufallsbedingte, im Nachhinein aber genau nachvollziehbare und rekonstruierbare Bahn.
Das ist aber Humbug.
Außerhalb der menschlichen Wahrnehmung stellt sich dieses „Objekt“ nämlich erstens einmal nicht als einzelnes abgrenzbares Objekt dar, aber davon soll nun abgesehen werden, aber es gibt schlichtweg weder Anfang noch Ende noch eine Bahn dazwischen.
Was es gibt, ist einzig und allein die physikalische Größe der Wirkung, die ein „aufgeschlagenes Buch der Gleichzeitigkeiten“ ist.
Solche Wirkungen lesen sich so ähnlich wie ein Vorname bei dem nordamerikanischen Indianern (à la „der mit dem Wolf tanzt“).
Besagter Komet ist zum Beispiel die Wirkung welche in Form einer zugunsten einer sich auf elliptischer Bahn verteilenden Kohlendioxidgaswolke rückläufigen festen Kohlendioxidmasse im unteren Kelvinbereich oszillierender Außentemperatur, gleichmäßiger Rotationsgeschwindigkeit, hingegen stark alternierender potentieller und kinetischer Energie im Gravitationsbereich des terrestrischen Sonnensystems ihren phänomenologischen Ausdruck findet.
Das Gänseblümchen dagegen wäre - als Wirkung ausgedrückt - eine mit diversen, die sexuelle Fortpflanzung erleichternden Fluginsekten in lockerer Symbiose lebende Gattung einer sich photosynthetisch ernährende Spezies.
Das ist ein Komet und das ist ein Gänseblümchen, die Zeit als Ordnungsgröße ist für diese Wirkungsbeschreibung eine von mehreren möglichen Ableitungen aus diesem Sein.
Es ist eine Möglichkeit, eine derartige Wirkungsgeschichte nach der Zeit hin abzuleiten, das kann man durchaus in Analogie zur Mathematik verstehen, ist doch die Energie in der Physik eben die mathematische Ableitung der Wirkung nach der Zeit, während der Impuls jene nach der räumlichen Strecke ist.
Man muss aber eben verstehen, dass diese Ableitungen den Kern der Wirkung als ein über Raum und Zeit bestehendes Wesen nicht verändern, sondern nur menschlich interpretierbar machen.
Der Komet und das Gänseblümchen existieren aber auf dieser „höheren“ der menschlichen Intuition schwer zugänglichen Ebene, die weder an Raum noch an Zeit gebunden ist.
Wir sehen und erkennen nun aber auf dieser übergeordneten Wirkungssicht: im Geschehen.
Die physikalische Wirkung ist in meinem Verständnis dem Geschehen im Zwischen entweder gleich oder zumindest sehr ähnlich.
Alle Dinge liegen in der zwischen-haften Wirkungssicht überzeitlich wie ein aufgeschlagenes Buch vor den Augen des Betrachters, tragen ihre gesamte Lebens-„Geschichte“ schon von Anbeginn an mit sich im Gepäck.
Man kann diese Wirkungssicht - wenn man will, oder wenn man Mensch ist und eben muss, weil man als Mensch nicht anders denken kann, als in Raum und Zeit - diese Wirkungssicht nun räumlich und zeitlich ableiten und von Energie und Impuls sprechen.
Man wird dann zwangsläufig sogar dem (nur scheinbaren) „Irrtum“ anheimfallen, von Energie und Impuls als zwei getrennte Dinge zu sprechen, die beide einem getrennten Erhaltungssatz unterliegen, während es in Wirklichkeit weder Energie noch Impuls als eigene, sich getrennt erhaltende Größen gibt, sondern nur sie überenergetische, überimpulsliche, überräumliche und zeitlose Wirkung, diese allerdings muss sich selbstverständlich erhalten. denn etwas überzeitliches kann sich eben nicht mit der Zeit ändern.
Es ist dieser Widerspruch nun aber doch wieder nur ein scheinbarer, weil diese Trennung in Energie und Impuls, die getrennte Ableitung nach Raumstrecke und Zeit durchaus zulässig und nicht von vornherein falsch ist. Falsch, weil irreführend ist nur die Auslegung dieser beiden Ableitungen als unabhängige Größen.
Aber da Hypothesen nur durch falsche Prognosen, aber nicht durch falsche Auslegungen falsifiziert werden können, besteht dieser scheinbare Widerspruch seit eh her und wird auch immer weiter bestehen, solange es Menschen gibt.
Abschließend sei nur noch darauf hingewiesen, dass die moderne - oder mittlerweile schon gar nicht mehr ganz so moderne - Quantenphysik eigentlich gar keinen anderen Schritt zulässt, als sich als Mensch folgendes einzugestehen:
Wer nicht „wirklich“ an spukhaftes Geschehen, „denkende“, statistisch buchführende Elementarteilchen oder zeitweise nicht nur in ihrem Ort und ihrer Geschwindigkeit sondern gar in Ihrer Wesenhaftigkeit (Teilchen-Welle) unbestimmte Zwittergestalten glauben will, der kann nur die geschehenhafte Kairos- und Zwischen-Wirkungssicht alles was ist übernehmen, die wenngleich intuitiv schwierig, doch der Vernunft nach das schlüssigere Modell ist (!) - und es liegt eigentlich nahe, Richard Feynman genau so zu interpretieren, dass die reale Existenz der naturwissenschaftlich und überhaupt der menschlich erfassbaren Welt nur auf der Ebene der Zwischen-Wirkung als gegeben anzunehmen ist, dass aber die davon abgeleiteten Größen und Symmetrien eben nur Betrachtungsweisen dieser zugrundeliegenden Wirkungen sind.
Es ist nun aber seitens Kant mit mehr als präziser Eloquenz nachgewiesen worden, dass keine andere als die mit Raum und Zeit behaftete Auffassungsgabe dem menschlichen Verstand gegeben ist.
Beides fügt sich dann zusammen zu dem, dass der Mensch erkennen muss, dass ihm die Erkenntnis der Welt als solche gar nicht in der Weise gegeben ist, dass ihm deren reale Existenz wirklich einsichtig ist.
Geht er den Möglichkeiten der Anschauung und des Nachdenkens auf den Grund, muss er die Wirkungshaftigkeit aller Existenz begreifen. Alles, was er erkennen kann, ist Geschehen, ist Wirkung, die Wirkung aber entzieht sich eigentlich seiner Erkenntnis, da sie nicht im diskreten Raum und in der chronologischen Zeit existiert. Naturwissenschaft und Philosophie treffen sich hierin, zwar sind die naturwissenschaftlichen Begriffe von Raum, Zeit und Wirkung geringfügig - weil eben mathematisch exakt - anders definiert als in der Philosophie, wo diese rein verbal definiert oder gar undefiniert vorausgesetzt werden, aber im Kern betreffen sie - so weltfremd sind eben beide nicht, weder Naturwissenschaft noch Philosophie - doch wieder dasselbe und kommen auch auf denselben Schluss, dass die erkennbare Existenz allein in der Wirkung liege, andererseits sich diese Wirkung aber unserer Erkenntnis entziehe, insofern unsere Erkenntnis eben auf der Wirkung ihrem Wesen nach nicht entsprechende Kategorien (mit diesem nicht im Kant’schen Sinn verwendeten Begriff fängt der Nichtphilosoph mehr an als mit dem Begriff der „reinen Anschauungen“) wie insbesondere Raum und Zeit angewiesen ist.
Eine Präzisierung: Geschehen ist erkennbar (zum Beispiel eine Oszillation), Wirkung ist im Geschehenen erkennbar, aber nicht abstrakt.
Die Vernunft erschließt uns, was der Verstand uns verwehrt! Die Intuition aus!
Will sie/er hingegen im naiven lokalen Realismus verbleiben, so kann er dahin nicht mehr zurück, sobald er einmal die betörende Erkenntnis der Wirklichkeit als Wirklichkeit, die Welt als Realität der Mannigfaltigkeit der Wirkungen als solche beschnuppert hat, gerochen hat. Der Duft dieser Schau, das Summen dieser Innigkeit, lässt sie/ihn nicht mehr los!
Menschliche Widersprüche der Gleichzeitigkeit sieben ehemaliger und allesamt „wiedererweckter“ Ehemänner fallen in der Zwischen-Sicht nicht ins Gewicht, weil die Gleichzeitigkeit aller bisher streng chronologisch gereihter Abfolgen, die Wirkungen vollkommen offen vor Augen liegen, wie ein aufgeschlagenes Buch, das man von vorne nach hinten oder von hinten nach vorne, oder in jeder beliebigen Reihenfolge durchblättern kann, verbleibend wo zu verbleiben es sich lohnt, überblätternd hingegen dort, wo zu überblättern es sich lohnt.
Aber zu behaupten, wie Kant es tut, eine Erkenntnis außerhalb von Raum und Zeit sei uns aufgrund unseres dergestalt arbeitenden Verstandes prinzipiell nicht möglich, sieht von folgendem fälschlicherweise ab:
(a) die meisten Erkenntnisse entspringen der Intuition und nicht der Verstandestätigkeit
(b) Optische Täuschungen würden nicht funktionieren, wenn der Betrachter mittels der Vernunft nicht bemerkte, dass ihm der Verstand Eindrücke „vorgaukelt“, die nicht - oder nicht so - sind.
