Wirkungslos - Torsten Ideus - E-Book

Wirkungslos E-Book

Torsten Ideus

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5,99 €

Beschreibung

50 moderne Gedichte im alten Stil. Schwarzweiß illustriert untermalen die Bilder die Themen: - Verpasste Momente. - Nicht genutzte Chancen. - Nicht rechtzeitig reagiert. - Den Fehler nicht gesehen. - Nostalgische Melancholie. - Reue ohne Hoffnung.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 29

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Für Hanne F.

Ein Engel, der jetzt über uns wacht.

Auch wenn dieser Gedichtband größtenteils in einer

realen Kulisse angesiedelt ist, sind die Handlung

und die Personen frei erfunden. Ähnlichkeiten

mit lebenden Personen und Organisationen wären

rein zufällig und nicht beabsichtigt.

Vorwort

Wer sich auf dem Cover bereits gefragt hat, was zur Hölle ein Sonett ist, den kläre ich hier kurz auf, worum es in diesem Buch überhaupt geht:

Der Ursprung des sogenannten „Klanggedichts“ liegt in Italien des 13. Jahrhunderts. Ihren Höhepunkt erreichte es im Barock und die wohl heute berühmtesten Stücke sind von niemand geringerem als William Shakespeare.

Ein Sonett besteht aus exakt 14 Verszeilen, in Form von zwei Quartetten und zwei Terzetten. Jeder Vers hat exakt elf Silben im Stil des

jambischen Fühfhebers bei weiblicher Kadenz.

Soviel zum Technischen Knowhow – kommen wir jetzt lieber zum Coolen Teil:

Wird diese alte Form mit unserer neuzeitlichen Sprache benutzt, entstehen darauf wie von Zauberhand sehr moderne Gedichte, welche super gut lesbar sind und durch das Reimschema Abba - Abba – CcD – CCD einen tollen KlangCharakter erhalten.

Zum Sonett passend findet ihr auf den jeweiligen Doppelseiten eine komplett am Pc gestaltete Illustration, die den Inhalt bildlich unterstützen soll.

Nun wünsche ich ein angenehmes Lesevergnügen und mögen die Themen Eure Gedanken anregen, Emotionen entfachen und vielleicht sogar zum Weinen bringen. Alles darf, nichts muss. ;-)

Inhaltsverzeichnis

Irrwege

Summer fling

Verschlossen

Verbindungsschneisen

Boys in Make-up

Seelensplitter

Abstossreaktion

Dissonanz

Falsche Wellen

Einzelstreiter

Faltenlos

Alte Eichen

Lachendes Karma

Ausgedient

Warp-Speed-Modell

Sorry Babe

Absolution

Spinnennetz

Schicksalssteuer

Jenseitsflur

Gegenwind

Zukunft

Sonne imitieren

For Dino

Schlaflos

Erdspalte

Blutendes Herz

Schwarzes Loch

Friendzone

Lichtmahr

White Knight

Ping Pong

Wedding-Tauben

Mitleids-Querschild

Windhunde

Enttäuschung

Des Teufels Krallen

Tiefes Grab

Tonlos

Lauernder Treibsand

Der Tränensee

Nur ein Traum

Lepto Lurconis

Zu viele Gedanken

Das Ziel

Knarzende Dielen

Verbrannte Fetzen

Mitschulds-Desaster

Doppelklick

Wirkungslos

Irrwege

Ich glaube, ich hab mich gänzlich verlaufen.

Ich weiß gar nicht, wohin dieser Weg mich führt.

Habe viel zu lange das Feuer geschürt.

Gönnte mir nicht mal die Zeit zum Verschnaufen.

Ich glaube, ich muss mich zusammenraufen.

Wieso hat mich dieser Irrweg nur verführt?

Hat mich die Atmosphäre derart gerührt?

So einfach kannst du die Seele verkaufen.

Jetzt muss ich die richtige Seite finden.

Das Positive mit Gutem verbinden.

Endlich meiner Zukunft entgegen gehen.

Es wird Zeit, mich endlich zu überwinden.

Bevor ich noch anfange zu verschwinden.

Aber kann ich wirklich ein Ende sehen?

Summer Fling

Ich sollte endgültig mit dir abschließen.

Die Gefühle dieses Sommers vergessen.

Meinen Frust nicht mehr in mich hineinfressen.

Dieser Fling wird wohl nicht noch einmal sprießen.

Ich sollte keine Träne mehr vergießen.

Das Verlorene lässt sich nicht erpressen.

Daran festzuhalten wäre vermessen.

Die Energie muss einfach weiter fließen.

Ich würde die Zeit gerne zurückdrehen.

Das zwischen uns passierte endlich versteh‘n.

Sonst kann ich einfach keinen Abschluss finden.

Noch einmal mit dir zu unsrem Strand gehen.

Ein letztes Mal deine blauen Augen seh‘n.

Und dann endlich meine Angst überwinden.

Verschlossen

Es macht mir Freude, dich zu beobachten.

Wie die Hände durch dein blondes Haar streichen.

Wie dein Blick schüchtern den meinen ausweichen.

Zu spüren, was diese in mir entfachten.