Wodka und Sp**** in Strömen - Tatjana Artenova - E-Book

Wodka und Sp**** in Strömen E-Book

Tatjana Artenova

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  • Herausgeber: BookRix
  • Kategorie: Erotik
  • Sprache: Deutsch
  • Veröffentlichungsjahr: 2017
Beschreibung

Soll sie wirklich auf diese Party gehen? Schön, wenn einem Männer auf etwas einladen – aber nicht immer, wenn sie dann etwas von ihr wollen. Zumindest die meisten. Sie entschließt sich doch dazu, und wird von herumspritzendem Bier, dröhnender Musik und halbvollen Wodka-Flaschen begrüßt. Immerhin scheint einer der Typen dort recht süß zu sein …

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Seitenzahl: 27

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Tatjana Artenova

Wodka und Sp**** in Strömen

Vorsicht, Erotik!

BookRix GmbH & Co. KG80331 München

Die Einladung und ihre Folgen (Erstes Kapitel)

 

In Sichtweite des Hauses fragte sich Tatjana, ob ihre Zusage zu dieser Party wirklich eine gute Idee gewesen war. Sicher, sie trank dann und wann auch ganz gern einmal einen. Aber diese seltsamen Typen, die dann immer etwas von ihr wollten, und denen es dann umso leichter fiel? Dabei war sie über sich selbst überrascht, wie sie stets ihr Geheimnis bewahren konnte. Oder ahnten es einige? Besonders der Gastgeber, der noch betont hatte, er würde nicht dieses billige Zeug aus dem Supermarkt kaufen.

 

Sie stand vor dem Zaun aus hohen Metallstangen und wusste nicht, ob sie vom Chaos im Garten beeindruckt oder schockiert sein sollte. Die Musik dröhnte bis auf die Straße, und drinnen war alles hell erleuchtet. Vielleicht würde sie ihn unter den ganzen Leuten kaum treffen, oder er würde sie nur kurz begrüßen. Was war überhaupt mit diesen anderen Typen, die immer dabei gewesen waren, als er allen einen ausgegeben hatte? Egal, sie schritt durch das große, offene Tor und auf den Eingang zu.

 

_____

 

Boris atmete tief durch und versuchte sich zu beruhigen, als er da war. Die Hausnummer war doch richtig, oder? Wann war dieser entfernte Freund von ihm, der früher an der Uni praktisch immer der Anführer gewesen war, überhaupt in diese Gegend gezogen? Der Garten erinnerte ihn beinahe an diese Parkplätze vor Casinos, wie sie manchmal in Filmen zu sehen waren. Oder doch mehr an ein Einkaufszentrum, wenn es gerade besonders tolle Sonderangebote gab. Gerade vor ihm war jemand hineingegangen, und er sich nicht ganz sicher, ob er diese Frau kannte.

 

Als er eintrat, dröhnte ihm zunächst Musik entgegen. Noch lauter, als er von draußen erahnen hatte können. Sie war jedoch gerade so, dass er das Gelächter der herumstehenden Leute mitbekam. Viele hielten ein Glas in der Hand, und schienen wenigstens nicht über ihn zu lachen. War dort drüben nicht der, dem die ganze Bude gehörte? Er hatte ihn eine Weile nicht gesehen – und er eilte auf ihn zu.

 

„Hallo Boris!“

„Äh, hallo ... Stefan!“

„Dich gibt’s auch noch?“

„Komm erst einmal rein, da drüben gibt’s was zu trinken.“

 

Es schien eben eine von diesen Partys zu sein. Alkohol ohne Ende, laute Musik … und offensichtliches heftiges Herumflirten, zumindest da und dort. Insgesamt fühlte er sich mit seinen 27 Jahren bereits etwas zu alt für solche Aktionen. Andererseits konnten sich doch heute alle mit 35 noch so verhalten. Auch würde er wahrscheinlich mit dem Bus zurückfahren, während er sich bei den anderen nicht sicher war, wie diese unfallfrei nach Hause kamen. Soweit er das gesehen hatte, wurde das Bier aus Fässern abgezapft, von denen sogar noch einige draußen gestapelt waren. Dort wo die halbleeren Flaschen mit Wodka herkamen, gab es wohl noch viel mehr volle.