57 Perlen - Peter Hipp - E-Book

57 Perlen E-Book

Peter Hipp

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Beschreibung

Zeitgenössische Lyrik ein Gedichtband also Erstveröffentlichung

Das E-Book 57 Perlen wird angeboten von tredition und wurde mit folgenden Begriffen kategorisiert:
Kultur, Gedichte, Geschenkbuch

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
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Seitenzahl: 41

Veröffentlichungsjahr: 2016

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57 Perlen

aus den letzten Jahren

hnm

Mein Name ist Peter Hipp.Nach meiner Lehre im Lebensmitteleinzelhandel arbeiteteich einige Jahre als Filialleiter eines großen Discounters. Alsdiese Zeit vorbei war, arbeitete ich als freierHandelsvertreter für Raumpflegeprodukte eines großenTraditionsunternehmens.

Zur Dichterei bin ich schon in jungen Jahren gekommen.Das Schreiben ist meine wahre Aufgabe.

Mein Künstlername hnm entstand zufällig durch einewillkürliche Krakelei. Das wollte ich so nicht stehen lassenund ich dachte, das müsse etwas bedeuten.Dabei wurde ich im Französischen fündig.l’hérault des nouvelles macabres

Ich bin 1981 geboren und seit 11 Jahren mit meinerwunderbaren Frau verheiratet. Zusammen haben wir dreiwunderbare Söhne.

01 Frühling in Kempten

02 Weiße Haut

03 Am Rosenberg

04 Feuersturm

05 Erinnerung

06 3000 Meilen über Null

07 Wind der Verdammnis

08 Federleicht und frei

09 Sommermann

10 Blumeninsel

11 Judas

12 Sanfte Begierde

13 Weiße Spitzen

14 Bergwerk

15 Die Luft riecht nach Schnee

16 Holzofen

17 Intrabalkonisch

18 Nebel überm Berg

19 So dürstet es nach Wasser mich

20 angstzerfressen

21 Fressbaracke

22 Sex Gewalt & Traurigkeit

23 Stierblut

24 Antworte doch

25 Weiße Lilie

26 Unterm Apfelbaum

27 Das Glücksschweinchen

28 Meerjungfrau

29 Sohn

30 FERN sehen

31 Advent

32 Komakaufen

33 Nein zur neuen Kunst

34 Streit

35 Kirschblütenweiß

36 Der Galgen singt sein altes Lied

37 Zerrbild

38 Trugschluss

39 Verlängerung

40 Das letzte Gedicht

41 Waldhäuschen

42 Vogelhochzeit

43 Ein Feld voll Mohn

44 Aschewolke

45 Frühlingserwachen

46 Espenlaub

47 Stille Zeit und Platz

48 Der Weißheit letzter Schluss

49 Aderlass

50 Mir deine Seele

51 Einsturzgefährdet

52 Löwenherz

53 Atemnot

54 Am liebsten allein

55 Mein Hobby

56 Er – im Sterben lag

57 Das ist Leben

Frühling in Kempten

Einst trat sie aus dem toten

Winkel meiner Wahrnehmung

In ihrem Kleid dem roten

Engelsgleich ihre Erscheinung

Unverhofft trat sie ins Leben

Meiner ärmlichen Gestalt

Fortan führte alles Streben

Zu ihr — ich wurde langsam alt

Es ist der Frühling angekommen

Er hat mich verliebt gemacht

Blind bin ich und leicht benommen

Die Liebe hat mich angelacht

Nur ein Herz schlägt in meiner Brust

Es sollten derer zwei nur sein

Das eine schlägt für meine Lust

Das andere für mein Glück allein

Es ist der Frühling angekommen

Er hat mich verliebt gemacht

Blind bin ich und leicht benommen

Die Liebe hat mich angelacht

So trete ich nun auf der Stelle

Und kann mich entscheiden nicht

Ich warte auf die nächste Welle

Die mich trägt ins Sternenlicht

Es ist der Frühling angekommen

Er hat mich verliebt gemacht

Blind bin ich und leicht benommen

Die Liebe hat mich angelacht

Es ist der Frühling angekommen

Hat mich vor Liebe krank gemacht

Blind bin ich und leicht benommen

Die Liebe hat mich ausgelacht

 

Weiße Haut

Auf den Hügeln am Horizont

Liegt die weiße Haut des Lebens

Auf dem Land

Das Winterweiß liegt zart gekonnt

Auf den Hügeln und daneben

Die Weite ist schlicht unbemannt

Wie ein Bogen spannt sie sich

Die weiße Haut und legt sich matt

Zart wie ein Hauch auf alle Teile

Es steht die Zeit fast ewig

Die Weite ist vom Schnee fast satt

Und verharrt ganz ohne Eile

Leg dich weiße Haut — versteck

Das Land und jedes Teil

Du verzauberst all den Dreck

Schenkst meiner Seele wieder Heil

Und alle Zeit bleibt stehen

Wenn die Flocken Frieden bauen

Und manch Kunstwerk bleibt

Du musst es mit dem Herzen sehen

Innig tief und heimlich schauen

Halte an was dich sehr treibt

Leg dich weiße Haut — versteck

Das Land und jedes Teil

Du verzauberst all den Dreck

Schenkst meiner Seele wieder Heil

 

Am Rosenberg

Wild wachsend Zweig und Ast

Dicht und undurchdringbar

Nur der Sonne warmes Licht

Lugt hindurch mir ins Gesicht

Zeitlos liegend ohne Hast

Nackt und unbewegbar

Will mit dem Gras verweben

Für meine Träume einzig leben

Die Rosensträucher auf dem Berg

Sind meiner Sehnsucht Ziel

Wild und wuchernd mächtig Werk

Und Dornen schönen manches Spiel

Wie Lava fließt das rote Blut

So glühend heiß hinab ins Tal

Nur der Sonne strahlend Licht

Wärmt mich ein wenig im Gesicht

Zeitlos harrend Fieberglut

Endet hier und jetzt die Qual

Die mir das Leben einzig gab

Nehm ich die Träume mit ins Grab

Die Rosensträucher auf dem Berg

Sind meiner Sehnsucht Ziel

Wild und wuchernd mächtig Werk

Die Dornen schönen manches Spiel

 

Feuersturm

Ein leises Knistern liegt in der Luft

Ein sanftes Flackern und ein Knacken

Es schleicht ein süßer Tannenduft

Durch den Wald zu den Baracken

Wie ein Schleier zieht der Rauch heran

Zieht durch die Zweige und Äste

Der Zorn des Herrn hat es getan

Vertreibt die ungeladnen Gäste

Wie dichter Nebel steigt der Rauch

Feuersäulen lodern in der Nacht

Es brennt im Tann gleich jeder Strauch

Der Feuersturm zeigt seine Macht

Der Feuerball rollt durch den Wald

Brennt alles nieder was er durchquert