Anspruch auf Korey - Gale Stanley - E-Book

Anspruch auf Korey E-Book

Gale Stanley

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Beschreibung

Korey Wolfe verlässt Chicago, anstatt sich von einem Alpha, den er nicht kennt, beanspruchen zu lassen. Als er in New York ankommt, verliebt er sich in einen anderen Wolfswandler und glaubt, dass er nicht länger davonlaufen muss. Sein Leben mit Tate Reagan ist gut – bis Korey von einer Bande von Sklavenhändlern entführt wird. Tate bietet sich selbst als Köder an und hofft, dass die Sklavenhändler ihn zu Korey führen, doch dieser Plan scheitert und Tate wird gefangen genommen. Die Sklavenhändler liefern ihn an Indio Lykaios aus, einen wohlhabenden Gestaltwandler, der eine Sicherheitsfirma in Chicago besitzt. Indio plant, Tate gehen zu lassen. Dann entdeckt er, dass es eine Verbindung zwischen Tate und Korey, seinem vermissten Omega, gibt, und ist gezwungen, sich mit seinem Rivalen zusammenzutun. Nach einer erfolgreichen Rettungsmission gerät Korey zwischen zwei starke Männer. Kann er dem einen treu bleiben und gleichzeitig die Anziehungskraft, die der andere auf ihn ausübt, verleugnen? Oder ist es möglich, sie beide zu haben? Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Um die gesamte Handlung sowie die Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen. Länge: rund 34.000 Wörter

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EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2024

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Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

Kapitel 9

Kapitel 10

Kapitel 11

Kapitel 12

ÜBER GALE STANLEY

LESEPROBE:

Anspruch auf Korey

Korey Wolfe verlässt Chicago, anstatt sich von einem Alpha, den er nicht kennt, beanspruchen zu lassen. Als er in New York ankommt, verliebt er sich in einen anderen Wolfswandler und glaubt, dass er nicht länger davonlaufen muss. Sein Leben mit Tate Reagan ist gut – bis Korey von einer Bande von Sklavenhändlern entführt wird.

Tate bietet sich selbst als Köder an und hofft, dass die Sklavenhändler ihn zu Korey führen, doch dieser Plan scheitert und Tate wird gefangen genommen. Die Sklavenhändler liefern ihn an Indio Lykaios aus, einen wohlhabenden Gestaltwandler, der eine Sicherheitsfirma in Chicago besitzt.

Indio plant, Tate gehen zu lassen. Dann entdeckt er, dass es eine Verbindung zwischen Tate und Korey, seinem vermissten Omega, gibt, und ist gezwungen, sich mit seinem Rivalen zusammenzutun. Nach einer erfolgreichen Rettungsmission gerät Korey zwischen zwei starke Männer. Kann er dem einen treu bleiben und gleichzeitig die Anziehungskraft, die der andere auf ihn ausübt, verleugnen? Oder ist es möglich, sie beide zu haben?

Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein.Um die gesamte Handlung sowie die Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen.

Länge: rund 34.000 Wörter

GALE STANLEY

Anspruch auf Korey

Großstadtaffären 2

Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene

ME AND THE MUSE PUBLISHING

www.meandthemuse.com

Copyright © der englischen Originalausgabe „Claiming Korey“:

Gale Stanley

Copyright © der deutschsprachigen Ausgabe und veröffentlicht von:

Me and the Muse Publishing – Sage Marlowe

Hohenstaufenring 62, 50674 Köln, 2024

Copyright © Cover Design: Sinfully Sweet Designs

URHEBERRECHTLICH GESCHÜTZT:

Dieses Buch darf ohne vorherige eindeutige schriftliche Zustimmung des Urheberrechtsinhabers in keinerlei Form, weder ganz noch auszugsweise, vervielfältigt und / oder vertrieben werden. Dies beinhaltet auch die elektronische und fotografische Vervielfältigung sowie zukünftig entwickelte Methoden. Ebenso ist die kostenlose Weitergabe dieses Buches, beispielsweise über sogenannte File-Sharing Sites ausdrücklich untersagt.

Mit dem Erwerb eines E-Books erhält der Käufer die Lizenz zur persönlichen Nutzung, ist jedoch nicht zur Weitergabe des Inhaltes an Dritte, weder gegen Entgelt noch kostenlos, berechtigt.

Alle in diesem Buch vorkommenden Personen und Handlungen sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit zu realen, lebenden oder verstorbenen Personen ist rein zufällig. Sofern Namen real existierender Personen, Orte und Marken verwendet werden, geschieht dies in einem rein fiktiven Zusammenhang.

Bitte beachten:

Einige unserer Titel enthalten Hinweise auf und Beschreibungen sexueller Handlungen, die möglicherweise eine Gefährdung körperlicher und geistiger Gesundheit darstellen können. Mit der Beschreibung solcher Praktiken erheben wir keinen Anspruch auf deren tatsächliche Durchführbarkeit und übernehmen keine Verantwortung für etwaige Verletzungen oder Schäden, die bei der Nachstellung solcher oder vergleichbarer Handlungen entstehen. Generell raten wir unseren Lesern davon ab, potenziell gefährliche Sexualpraktiken ohne entsprechende Sicherheitsvorkehrungen und Anleitung durch Personen mit ausreichender Sachkenntnis durchzuführen.

Widmung

Gewidmet in liebevoller Erinnerung an Willie und Sacha.

Kapitel 1

„Was wünschst du dir zum Geburtstag, mein Hengst?“ Korey betrachtete Tates Körper mit unverhohlener Wertschätzung. Sein Freund war der feuchte Traum eines Wolfes. Er konzentrierte sich auf Tates Oberkörper, wo seine ärmellose Lederweste jeden umwerfenden Zentimeter umschmiegte und die mit Tinte bedeckten Oberarme zur Geltung brachte. Das Gesicht eines Wolfes blickte Korey vom rechten Bizeps seines Freundes aus durch seine Pfoten an. Belastbarkeit und Gefasstheit. Auf Tates linkem Bizeps sprang ein wilder Wolf aus einer Narbe mit blutroten Rändern hervor, was die Entschlossenheit von Wölfen zeigen sollte. Und auf Tates Rücken, unter dem Leder, stellte sich Korey das Gemini-Tattoo mit zwei Wölfen vor, das die römischen Zwillinge Remus und Romulus darstellte, die von einer Wölfin großgezogen wurden. Mitgefühl und Wärme. Ja, das alles und noch mehr beschrieb Tate. Unter den Muskeln und der Tinte verbarg sich ein Mann mit vielen Facetten einer komplexen Persönlichkeit. Und er ist ganz und gar mein –

Zwei muskulöse Arme zogen Korey gegen eine harte Brust und einen noch härteren Schwanz. „Hör auf, so viel nachzudenken.“

Die Hitze, die von Tates Körper ausging, ließ Korey fast zu einer klebrigen Pfütze zerfließen und machte ihn sprachlos.

Tate hob Korey hoch. „Hmm … Weißt du, was ich will, Sonnenschein?“

Ich dachte, ich wüsste es. Korey blickte in die goldgrünen Augen, die so eindringlich waren, dass sie ihn zu durchbohren schienen. Er hatte vorgehabt, seinem Mann den besten Blowjob seines Lebens zu bieten, aber jetzt sah es so aus, als wollte Tate etwas anderes. Das war egal. Er konnte haben, was immer er wollte.

Tate ließ ihn langsam sinken, so dass sein großer, mit Leder überzogener Schwanz eine brennende Spur entlang von Koreys Körper hinterließ. Er fuhr mit seinen Fingern durch Koreys helles Haar. „So schön.“ Korey war eine Anomalie unter den Wölfen, ein blauäugiger Blonder inmitten von dunkelhaarigen Männern mit bernsteinfarbenen Augen. Als er Tate zum ersten Mal traf, hatte der große Biker ihn Sonnenschein genannt, und das blieb ihm bis heute erhalten.

Korey ging sofort vor Tate auf die Knie und begann, den Reißverschluss seiner Hose zu öffnen. Oh, verdammt. Tates Schwanz sprang heraus und zielte treffsicher direkt auf Koreys Mund. Koreys Augen öffneten sich weit, sein Mund öffnete sich noch weiter und seine Zunge kam heraus, um zu spielen. Hey. Was zum Teufel!

* * * *

Tate zog ihn auf die Füße. „Heb dir das für später auf, Sonnenschein. An meinem Geburtstag darf ich wählen.“ Er blickte auf den Wecker auf dem Nachttisch. „Du wirst mich doch nicht warten lassen, oder?“

„Auf keinen Fall. Betrachte dies als kleine Vorspeise vor dem eigentlichen Geburtstag. Was auch immer du willst, mein Hengst. Dein Wunsch ist mein Befehl.“

„Ich will dich ficken. Will tief in deinen engen kleinen Arsch eindringen.“

Korey keuchte. „Oh Gott, das will ich auch. Fick mich, Tate.“ Korey brauchte nie viel Aufmunterung. Er bewegte sich bereits rückwärts auf das Bett zu.

Tate führte ihn um die Bücherregale herum, seine Finger suchten nach dem Reißverschluss an Koreys Jeans und er stöhnte, als er die harte Wölbung dahinter fand. Korey packte bereits den Saum seines eigenen T-Shirts und zog es sich über den Kopf. Tate griff nach einer seiner Brustwarzen, aber Korey lächelte verführerisch, warf das Shirt beiseite wie ein Stripper und trat einen weiteren Schritt zurück.

Tate knurrte ihn an; sein Verlangen wuchs von Sekunde zu Sekunde, aber er bemühte sich, es zu unterdrücken. Manchmal kam Korey für Tates Geschmack viel zu schnell zur Sache. Manchmal wollte ein Mann die Sache hinauszögern. Koreys Erregung, sein Geruch und sein sexy kleiner Körper steigerten Tates Verlangen in einen hitzigen Wahnsinn. Sein kleiner Wolf machte es ihm nicht leicht, das Tempo zu drosseln.

Tate drückte seine Handflächen gegen Koreys nackte Brust und schubste ihn sanft, sodass er zurück auf die Matratze fiel. Korey rutschte weiter auf das Bett und zog den Rest seiner Kleidung aus, während er Tate beim Ausziehen zusah. Tate machte kurzen Prozess und genoss den Anblick seines sexy Partners, der die Füße flach auf dem Bett und die Beine in einer schamlosen, verführerischen Pose gespreizt hatte. Die meisten seiner Liebhaber vor Korey waren in seinem Alter gewesen, große, dunkelhaarige, machohaft aussehende Wölfe. Korey war das Gegenteil. Mit einundzwanzig war er nur fünf Jahre jünger als Tate, aber für einen Wolf war er klein, nur ein Meter siebenundsiebzig. Trotz Koreys kleiner Statur konnte sein steifer Schwanz, der von einem hellen Nest aus Haaren an seiner Leistengegend umgeben war, es mit Tates eigener Erektion aufnehmen. Der Mann war gutaussehend und perfekt und gehörte nur ihm.

Er konnte auch großartige Blowjobs geben, daran bestand kein Zweifel, aber Tate wollte keinen schnellen Höhepunkt. Im Moment wollte er mehr. Bei seinen früheren Liebhabern war er der kontrollierende Partner gewesen, aber bei Korey hatte er immer Angst, zu weit zu gehen. Korey hatte diesen hilflosen Blick, eine süße und verletzliche Aura, die Tate immer zweimal überlegen ließ, bevor er etwas auch nur im Geringsten Dominierendes machte. Und Korey hatte nie den Wunsch geäußert, dominiert zu werden. Tatsächlich schien es für Tate so, dass Korey das Gegenteil wollte. Nicht, dass Korey der Top sein wollte, das wollte er nicht, aber meistens initiierte er den Sex.

Tate hatte den Eindruck, dass Korey nicht gern die Kontrolle aufgeben wollte. Vielleicht hatte es etwas damit zu tun, dass seine Mutter und sein Vater so kontrollierend gewesen waren. Korey sprach nicht viel über seine Familie, aber Tate wusste, dass seine Eltern versucht hatten, ihn an einen Alpha zu verkaufen, einen dominanten alten Furz, der ihn an der kurzen Leine gehalten hätte.

Tate hatte das Gefühl, dass Korey das immer im Hinterkopf hatte. Und Korey hatte ihm anvertraut, dass er das Gefühl hatte, dass die Leute ihn wegen seiner Größe ausnutzen würden. Korey schleppte viel Ballast mit sich, vor allem Vertrauensprobleme, daher ging Tate immer langsam vor und versuchte, sanft zu sein. Ihr Sexualleben war vielleicht größtenteils zahm, aber es war alles gut. Tate hatte keine Beschwerden.

Tate kroch über Korey und eroberte seine Lippen in einem wilden, hungrigen Kuss. Korey öffnete seine Lippen, akzeptierte eifrig Tates fordernde Zunge und klammerte sich an Tate, als hätte er Angst, ihn gehen zu lassen. Eine wilde Woge von Gefühlen durchströmte Tates Körper, als er Korey die Kontrolle überließ. Koreys Kuss wurde aggressiv, seine Zunge bewegte sich mit rauen Stößen über Tates. Ihre Zähne stießen gegeneinander.

Schwer keuchend zog Tate seine Zunge aus Koreys Mund und knabberte an seiner Unterlippe, während er sich zurückzog, um Luft zu holen. Ihre Augen trafen sich, während ihr Atem im Einklang war. Koreys Blick voller Hitze und Lust stachelte ihn weiter an.

Tate fuhr mit seiner Zunge über Koreys Kinn, seinen Hals hinunter und über seine Brust. Er zeichnete feuchte Kreise um jede Brustwarze, bevor er eine in seinen Mund zog und sanft daran saugte. Als er daran knabberte, packte Korey seinen Kopf und drückte ihn an seine Brust. „Mehr“, bettelte er.

Oh ja, Sonnenschein, du wirst noch mehr bekommen, aber zuerst möchte ich meine Vorspeise. Tate biss fester zu und Korey stöhnte zustimmend. Ermutigt bewegte sich Tate zu der anderen Brustwarze und beruhigte dann beide mit seiner Zunge, bevor er weiter hinab zu Koreys Nabel leckte. Korey krümmte sich und stöhnte, als Tate die Spur aus hellem, seidigem Haar bis zu seinen Schamhaaren leckte.

Und dann war sein Mund auf Koreys Schwanz, seine Zunge wirbelte um die Spitze, der Geschmack von Vorsperma trieb ihn weiter an. Korey stöhnte, als Tate seine Eier in eine Hand nahm und an der Unterseite seines erigierten Penis entlang leckte. Er kannte die Stellen, die Korey das meiste Vergnügen bereiteten, wenn seine Zunge sie berührte, und er fand jede einzelne, bevor er Koreys Schwanz bis zur Wurzel schluckte.

Korey machte kleine tierische Laute und bewegte seine Hüften. „Oh Gott. Lutsch ihn bitte …“

Tate ließ seine Lippen den Schaft hinauf und dann hinunter gleiten. Er saugte kräftig und begann eine langsame, spielerische Suche um Koreys Eingang. Er schob sanft einen Finger in sein Loch und erkundete den samtigen Bereich, der bald seinen Schwanz umhüllen würde.

Die Spitze von Koreys Schwanz schwoll in seinem Mund an und sein Geliebter schob seine Hüften nach vorne, ein sicheres Zeichen dafür, dass er sich zum Abspritzen bereit machte. „Oh Gott … bitte, Tate.“

Tates Finger fand die süße, empfindliche Stelle im Körper seines Geliebten, die immer wieder einen beeindruckenden Geysir auslöste, und Korey schrie seinen Höhepunkt heraus. Das Schlucken von Koreys Samen löste fast Tates eigenen Orgasmus aus. Er hielt ihn mit reiner Willenskraft zurück. Er wollte immer noch diesen festen kleinen Hintern ficken. Tate ließ den Schwanz seines Partners los, leckte sich die Lippen und ließ sich neben ihn fallen.

Korey drehte seinen Kopf zu einem Kuss und lächelte dann. „Versuchst du mich zu töten?“

„Beschwerst du dich?“

„Auf keinen Fall.“ Korey legte seinen Kopf auf Tates Brust und zupfte an den dunklen Haaren auf seinen Brustmuskeln.

„Autsch! Ich habe angeboten, dass du mich rasieren darfst.“

„Das will ich nicht. Es ist, als würde ich meinen Kopf auf einen Teppich legen.“

„Ein Teppich!“ Tate täuschte Empörung vor und stieß ihn weg. „Ich weiß nicht, ob mir das gefällt.“

Korey lachte ihn an. „Oh, sei nicht so empfindlich. Du weißt, ich mag den haarigen, tierischen Look.“

„Du willst ein haariges Tier, dann gebe ich dir eins.“ Tate sprang vom Bett und kramte in der Schublade einer Kommode herum, bis er fand, wonach er suchte. Er hatte es vor Monaten gekauft, aber nie den richtigen Zeitpunkt gefunden, es zu benutzen. Vielleicht war es jetzt an der Zeit – wenn er Korey wieder hart machen konnte. Er warf einen Leder-Penisring auf das Bett und sah zu, wie Koreys Augen heiß wurden. „Hast du jemals so etwas getragen.“

„Nein. Aber ich will es.“

„Du kleine Schlampe.“ Tate beäugte Koreys steif werdenden Schwanz. „Lass ihn uns anlegen, bevor du wieder kommst.“

Korey schaute interessiert zu. „Woher weißt du, dass er passt?“

Tate setzte sich neben ihn. „Das ist einer, den man drumwickeln kann, und mit dem Klettverschluss kann ich ihn an jede beliebige Größe anpassen, selbst ganz klein.“

„Fick dich.“ Aber Korey lächelte entzückt und stöhnte dann, als Tate den Ring um seinen Schwanz und seine Eier wickelte. „Siehst du, er passt perfekt.“

„Oh, fuck!“ Korey war bereits hart wie Granit.

„Bleib bei diesem Gedanken.“ Tate rieb ihn ein paar Mal und beugte sich vor, um ihn zu küssen. „Und komm nicht.“

Korey schüttelte den Kopf und biss die Zähne zusammen, als Tate aufstand und noch einmal in der Schublade kramte. Er fand endlich, was er wollte und hob triumphierend die Hand. In seiner Faust hielt er die einzige Krawatte, die er besaß, eine abscheuliche goldene Polyesterkrawatte mit schwarzen Pfotenabdrücken darauf. Er trug nie eine Krawatte, und diese war ein scherzhaftes Geschenk von Korey gewesen, aber jetzt würde sie sich als nützlich erweisen. Er warf sie zusammen mit einer Tube Gleitmittel auf das Bett.

Tate lächelte, um Korey zu beruhigen, und benutzte die Krawatte, um seine Hände am Kopfteil zu befestigen, wobei er die ganze Zeit Koreys Gesicht beobachtete. Vielleicht war dies keine so gute Idee. „Wenn du nicht willst –“

„Nein. Ich meine ja. Ich will es.“

„Du kannst mir jederzeit sagen, dass ich aufhören soll, und ich werde es tun.“

„Ich weiß.“ Korey stieß ein leises Stöhnen aus. Das Geräusch ging direkt zu Tates Schwanz und er wurde härter als je zuvor.

Tate drückte Koreys Beine an seine Brust und trug reichlich Gleitgel auf seinen Arsch auf. Dann schob er einen Finger durch den engen Muskelring. Hinter der Lust, die sich in Koreys Augen aufbaute, sah Tate etwas anderes. Furcht? Er zögerte eine Sekunde, aber der tropfende Schwanz, der in seiner Hand pulsierte, verriet Koreys Erregung, also schob er den Zweifel beiseite.

Es brauchte nie viel, um Korey heiß zu machen, aber irgendetwas schien nicht zu stimmen. Korey war zu still, seine Augen waren weit aufgerissen und voller Besorgnis. Das ließ Tate innehalten, aber er war viel zu weit vorangegangen, um jetzt aufzuhören. Auf Korey herabzusehen, gefesselt und hilflos, war unglaublich erregend. Tate konnte mit ihm machen, was er wollte. Er setzte sich rittlings auf den kleineren Mann und blickte in seine großen blauen Augen. „Nun“, sagte er rau, „was soll ich jetzt mit dir machen?“

„Fick mich.“ Korey schlang seine Beine um Tate und versuchte, sich an ihm zu reiben. „Jetzt, bitte.“

„Noch nicht.“ Tate lachte und umfasste einen muskulösen Oberschenkel. „Ich denke, ich fessele besser zuerst diese Beine.“

Korey biss sich auf die Lippe und wimmerte. Als Tate auf das Gesicht seines Geliebten blickte, erstarrte er. Plötzlich wirkte Korey so jung, so verletzlich – und so verängstigt. „Geht es dir gut?“, fragte Tate ihn.

„Ja“, antwortete Korey mit leiser Stimme.

Aber Tate war sich da nicht so sicher. Korey war immer noch hart, aber das könnte nur an dem Penisring liegen. Was mache ich hier? Plötzlich wollte Tate das nicht mehr. „Es tut mir leid, Sonnenschein. Ich ließ mich mitreißen.“ Er griff nach der Krawatte und wollte Korey befreien.

„Nein, nicht“, protestierte Korey schwach. „Es ist okay. Wirklich.“

„Das glaube ich nicht, Baby. Das war keine gute Idee.“

„Vielleicht beim nächsten Mal …“

„Wir werden sehen.“ Tate beugte sich vor und küsste ihn, während er die Krawatte losband und dann den Ring abnahm.

* * * *

Tate schnarchte langsam neben ihm, aber Korey konnte nicht einschlafen. Irgendwie hatte er das Gefühl, Tate enttäuscht zu haben. Er schwor, es morgen an seinem eigentlichen Geburtstag wieder gut zu machen.

Korey hatte eine echte Überraschung für ihn, nicht nur Sex, und er hoffte, dass das den heutigen Abend wieder gut machen würde. Er hatte jeden Penny gespart, den er beim Tanzen im Kennel Club verdient hatte, und eine Lederjacke für Tate zurücklegen gelassen. Er hatte das verdient und noch mehr. Er war in Koreys Leben getreten, als er ihn am meisten brauchte.

Korey war in New York angekommen, nachdem er mehrere Jahre lang von einem Ort zum anderen gezogen war. Sein Zuhause in Chicago hatte er verlassen, als er siebzehn war und seine Eltern ihm mitteilten, dass sein Alpha-Meister ihn an seinem achtzehnten Geburtstag beanspruchen würde. Was zum Teufel! Niemand hatte ihn gefragt, ob er beansprucht werden wollte. Es schien, als hätte er keine Wahl. Seine Eltern waren altmodisch. Sie glaubten an die alten Werwolf-Traditionen, und laut Rudelgesetz hatte irgendein alter Knacker Anspruch auf ihn. Naja, scheiß drauf. Es gab keine Rudel mehr. Zu viele Wolfswandler hatten sich zerstreut oder wurden getötet, und nur weil ein alter Graubart beschlossen hatte, dass er Korey als seinen persönlichen Sklaven haben wollte, bedeutete das nicht, dass er dem nachkommen musste. Nur hatten seine Eltern andere Ideen. Offensichtlich hatte dieser angebliche Alpha Geld und würde sich um Korey – und seine Familie – kümmern. Ha! Sein lieber Herr Papa und die liebe Frau Mama hatten ihn im Grunde verkauft. Also tat er das Einzige, was er konnte: Er lief weg.

Er war gerannt und hatte sich versteckt, gerannt und wieder versteckt, ohne zu lange an einem Ort zu bleiben, für den Fall, dass seine Familie Verfolger angeheuert hatte. Vor sechs Monaten war er in Dogtown gelandet. Er hatte keine Bleibe, keine Arbeit und niemanden, mit dem er seinen einundzwanzigsten Geburtstag feiern konnte. Die Zukunft sah düster aus.

Er hatte sich mehr als verloren gefühlt, bis er den Kennel Club entdeckte. Von einem Wald aus Macho-Wölfen umgeben zu sein, gab ihm ein Gefühl der Sicherheit.

Der Club war ein guter Ort zum Abhängen, besonders wenn man niedergeschlagen war. Normalerweise konnte er einen Mann finden und sich einem harmlosen Flirt oder einem nicht ganz so harmlosen Fick hingeben, wenn er Lust dazu hatte. An Männern, die ihm Drinks spendieren wollten, mangelte es nicht. Er war fasziniert von großen, in Leder gekleideten Wölfen und sie mochten ihn. Koreys schlanker, jugendlicher Körper und seine hellblonden Haare und hellblauen Augen waren sehr gefragt. Zumindest hatten ihm seine Eltern etwas gegeben: gute Gene. Angeblich stammten ihre Vorfahren aus einem skandinavischen Land. Die Aufmerksamkeit, die er im Club erhielt, war zwar vor allem auf sein Aussehen zurückzuführen, aber es gab ihm dennoch das Gefühl, jemand Besonderes zu sein.

Er brauchte diese Aufmerksamkeit, weil er sie ganz sicher nicht von seiner Familie bekam. Es fühlte sich gut an, sich beachtet zu fühlen, auch wenn es nur für eine Nacht war. Er mochte das Gefühl, für einen anderen Mann wichtig zu sein. Wenn dieser Mann nur seinen Körper wollte, dann war es eben so. Einmal dachte er, dass ein Kampf mit einem anderen Wolf in Ordnung sei, weil er dadurch wenigstens etwas Aufmerksamkeit bekam. Der Club erfüllte sein Bedürfnis, gebraucht zu werden, und er verbrachte dort viel Zeit.

Eines Abends saß er also an der Bar und suchte nach etwas Kleingeld, um ein Bier zu kaufen. Korey drehte seine Tasche von innen nach außen. Er hatte kaum genug und war so sehr damit beschäftigt, sich selbst zu bemitleiden, dass er den Mann neben sich nicht einmal bemerkte, bis er spürte, wie ein fester Oberschenkel an seinem rieb.

---ENDE DER LESEPROBE---