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Billie Eilish ist ein Phänomen. Bei ihrer besonderen, preisgekrönten Musik, ihrem speziellen Stil und ihrer geraden Art ist es kein Wunder, dass jeden Monat weitere Millionen neue Fans hinzukommen. Unglaublich beliebt und hochangesehen für ihr außerordentliches Talent ist sie unter den Jung-Ikonen des 21. Jahrhunderts einmalig. In ihrem Buch teilt sie nun zum ersten Mal mehr mit ihren Fans, darunter hunderte noch nie zuvor gesehene Fotos. Dieses großartige Buch ist durch und durch Billie Eilish– und bietet den Lesern persönliche Einblicke in ihre Kindheit, ihr Leben auf Tour und vieles mehr.
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Veröffentlichungsjahr: 2021
Mehr über unsere Autoren und Bücher:
www.piper.de
Die Originalausgabe erschien 2021 unter dem Titel Billie Eilish bei Grand Central Publishing, Hachette Book Group, New York
Copyright © 2021 by LASH Music, LLC
Cover/Umschlag © 2021 by Hachette Book Group, Inc.
Für die deutsche Ausgabe:
© Piper Verlag GmbH, München 2021
Bildnachweis:
Anthony Campusano—Seite 98
Ariel Nava—Seite 142
Brandon Goodman—Seite 164
Brian Marquis—Seite 154
Danny Rukasin—Seite 297
Jaesung Lee—Seite 79
Jason Kramer—Seite 89
Jess Gleeson—Seite 164–65
Kimerlee Curyl—Seite 64
Koury Angelo—Seite 299–301
Melissa Kobe—Seite 298–99, 301
Quinn Wilson—Seite 130
Pierre Bourgault—Seite 129
Robin Harper—Seite 89
Die Familie von Billie Eilish—Cover, Seite 8–63, 65–78, 80–87, 92–95, 98–119, 121–29, 132–41, 148–53, 156–59, 162, 164, 166, 169, 171–73, 212–24, 241, 256, 271, 275, 287–89, 302–8, 334, Foto Umschlagrückseite
Yazi Ferrufino—Seite 118
© Darkroom/Interscope
Anna Lee—Seite 144–45, 326–27
Ashley Osborn—Seite 208–11, 231
Cameron Postforoosh—Seite 88, 90–91
Dan Regan—Seite 120
Kenneth Cappello—Seite 96–97, 146–47, 160–61, 276–85
Leyna Ambron—Seite 286–87
Klinko&Lee—Seite 174
Matty Vogel—Seite 168, 175–207, 225–40, 242–55, 258–69, 272–74, 290–97, 310–33, Vor- und Nachsatz
Paige Sara—Seite 162–63
Tarina Doolittle—Seite 98
Konvertierung auf Grundlage eines CSS-Layouts von digital publishing competence (München) mit abavo vlow (Buchloe)
Litho: Lorenz & Zeller, Inning am Ammersee
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Cover & Impressum
Vorab
Fotos waren schon immer eine große Leidenschaft von mir. Früher wollte ich Fotografin werden, wenn ich erwachsen bin. Nicht, weil ich so gut fotografieren konnte, sondern, weil es mir so großen Spaß machte. In diesem Buch habt ihr die Geschichte meines Lebens in chronologischer Reihenfolge vor euch liegen, anhand von Fotos, die viele verschiedene Leute im Lauf meines Lebens geschossen haben.
Als ich klein war, habe ich jedes Mal, wenn meine Eltern mich filmten, »Ich will auch sehen« gesagt. In jedem Familienvideo von uns gibt es eine Einstellung, bei der ich in die Kamera schaue und sage: »Ich will auch sehen«. Ich konnte es nicht ertragen, nicht hinter der Kamera zu stehen. Ironischerweise ist es jetzt genau andersherum. Immer scheint irgendeine Kamera auf mich gerichtet zu sein.
Das ganze Leben lang Fotos zu machen, finde ich so wichtig, weil wir sonst vielleicht vergessen. Ich will nichts vergessen, ich will meine Erinnerungen ganz nah bei mir haben, ganz lebendig.
Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich einfach total gefühlsduselig bin, oder daran, dass ich es liebe, alte Fotos anzuschauen. Meine Mom hat immer dicke Alben mit unseren Kinderfotos angelegt; wir haben haufenweise Bücher mit Bildern aus meinem gesamten Leben. Alle paar Monate bin ich hin und habe sie aufgeschlagen, um einen Blick in die Vergangenheit zu werfen. Auch wenn ich sie mir schon tausendmal angesehen habe, schaue ich sie mir immer noch gerne an.
Ich finde es total interessant, mich als kleines Kind zu sehen und Ähnlichkeiten zu mir heute zu entdecken. Meine Mom meinte immer, dass sich die Interessen und die Persönlichkeit einer Dreijährigen auch später in ihr wiederfinden lassen. Bei mir stimmt das auf jeden Fall.
Dieses Buch soll sich nicht nach Arbeit anfühlen, es soll wie ein Fotoalbum sein, das auch von euch stammen könnte. Ich möchte deshalb nicht alles erklären. Ich möchte euch einen großen Stapel Fotos in die Hand drücken, die für sich selbst sprechen.
Es war schon irgendwie eine Qual, die ganzen Bilder rauszusuchen. Nicht, weil es so viel Arbeit war (das war es, aber es hat Spaß gemacht), sondern, weil ich jede einzelne Fotosammlung von uns durchgehen musste.
Und weil ich jeden einzelnen Lebensabschnitt von mir vor der Nase hatte, von denen manche super und andere absolut ätzend waren. Jede Woche strömte ein anderes Gefühl auf mich ein, weil ich mich daran erinnerte, was zu der jeweiligen Zeit alles passiert ist.
Die Fotos sind von allen möglichen Leuten gemacht worden. Viele haben meine Eltern gemacht, mein Bruder oder ich. Manche haben Freunde oder Leute aus meinem Team gemacht, manche auch Fotografen aus der ganzen Welt. In ihrem Grad an Vertrautheit unterscheiden sie sich voneinander, denn so ist das Leben. Ich wollte euch nicht die ganze Zeit über dasselbe Gefühl präsentieren.
Wenn ihr irgendwas aus diesem Buch mitnehmen sollt, dann das: Irgendwie sind wir alle noch unser dreijähriges Ich. Es gibt niemanden, der nicht nervig ist, niemanden, der nicht irgendwann mal peinlich ist, niemanden, der nicht verschiedene Phasen durchmacht, inklusive … der Pubertät. Ich möchte einfach, dass ihr mich und mein Leben seht, mit euren eigenen Augen.
Immer in diesem Tragetuch
Zoe, mit der ich seit Ewigkeiten befreundet bin (ihr werdet sie später im Buch noch öfter zu Gesicht kriegen). Wir haben uns mit zwei Jahren kennengelernt. Ich habe mit einer Freundin im Sand gespielt, als sie kam und fragte, ob sie mitspielen darf. Wir sind ein paar Schritte weggegangen, um zu besprechen, ob ja oder nein, lol. Und kamen zurück und sagten, dass sie mitspielen darf – echter KID-Shit. Ich weiß noch, dass wir so taten, als würden wir Pasta essen, und Zoe wusste nicht, was Pasta ist, weil es bei ihr zu Hause Nudeln genannt wurde. Also haben wir uns darüber gestritten, ob es Pasta oder Nudeln heißt. Haha. Später meinte sie, sie habe ihre Oma angerufen und ihr erzählt, dass sie ein neues Wort für Nudeln gelernt hat.
