Blut in Texas - Sabine Benda - E-Book

Blut in Texas E-Book

Sabine Benda

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Beschreibung

Texas, 1974. Die Hitze ist mörderisch. Die Familie Carson ist es auch. Ryder ist ein Psychopath, der den Schmerz anderer wie feinen Wein genießt. Zusammen mit dem triebgesteuerten Muskelberg Bull und dem nervösen Fahrer Ricky hinterlässt er eine Spur aus Leichen quer durch den Süden der USA. Als ihr gestohlener Mustang auf einer gottverlassenen Dirt Road den Geist aufgibt, scheint das Schicksal ihnen ein Geschenk zu machen: ein einsames, verwittertes Farmhaus. Bewohnt von einem gottesfürchtigen alten Ehepaar und ihren wunderschönen, schweigsamen Zwillingstöchtern. Es sollte ein einfaches Spiel werden. Eindringen. Die Familie brechen. Ein neues Auto nehmen und weiterziehen. Doch Ryder und seine Männer begehen einen tödlichen Fehler. Sie halten die Stille der Carsons für Angst. Sie ahnen nicht, dass die vernagelten Fenster nicht dazu dienen, Menschen auszusperren – sondern etwas drinnen zu halten. Während die Sonne sinkt und der Eintopf auf dem Herd zu köcheln beginnt, müssen die drei Jäger erkennen, dass sich die Nahrungskette verschoben hat. In der Erde unter dem Farmhaus lauert ein uralter Hunger, der nicht mit Gebeten, sondern mit Fleisch und Knochen gestillt wird. Und die Erntezeit hat gerade erst begonnen. WARNUNG der Autoren: Unsere Bücher sind frei erfundene Geschichten und sind nur für Personen ab 18 Jahren geeignet. Sie enthalten explizite sexuelle Darstellungen, körperliche und seelische Gewalt und Themen wie Machtmissbrauch/Nicht-einvernehmliche Sexualität, Alkohol- und Drogenkonsum sowie Vulgärsprache. Sensible Leserinnen und Leser müssen unsere Bücher meiden!

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Seitenzahl: 84

Veröffentlichungsjahr: 2026

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Sabine und Thomas Benda

Blut in Texas

Ein blutiges Horror-Gericht aus dem heißen Texas.

 

 

 

Dieses ebook wurde erstellt bei

Inhaltsverzeichnis

Titel

Klappentext

Vorwort der Autoren

Blut in Texas

1. Staub und Eisen

2. Das Haus der toten Fliegen

3. Das Fleisch der Sünder

4. Der Geschmack von Eisen

5. Das Lachen der Mutter

6. Stille im Haus

7. Die Festung aus Knochen und Eisen

8. Die Wurzeln der Welt

9. Der Friedhof aus Chrom

10. Die Furchen des Fleisches

11. Fleisch gegen Stahl

12. Die Umarmung der Tiefe

13. Der Morgen danach

Vorschau zu Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf (Action/Horror)

Über die Autoren:

Bücher von Sabine & Thomas Benda:

Sammelbände von Sabine & Thomas Benda:

EPOS – Mercy, die Straßenritze, 25-teilige Horror-Genre-Mix-Serie von Sabine & Thomas Benda:

Impressum neobooks

Klappentext

Texas, 1974. Die Hitze ist mörderisch. Die Familie Carson ist es auch.

Ryder ist ein Psychopath, der den Schmerz anderer wie feinen Wein genießt. Zusammen mit dem triebgesteuerten Muskelberg Bull und dem nervösen Fahrer Ricky hinterlässt er eine Spur aus Leichen quer durch den Süden der USA. Als ihr gestohlener Mustang auf einer gottverlassenen Dirt Road den Geist aufgibt, scheint das Schicksal ihnen ein Geschenk zu machen: ein einsames, verwittertes Farmhaus. Bewohnt von einem gottesfürchtigen alten Ehepaar und ihren wunderschönen, schweigsamen Zwillingstöchtern.

Es sollte ein einfaches Spiel werden. Eindringen. Die Familie brechen. Ein neues Auto nehmen und weiterziehen.

Doch Ryder und seine Männer begehen einen tödlichen Fehler. Sie halten die Stille der Carsons für Angst. Sie ahnen nicht, dass die vernagelten Fenster nicht dazu dienen, Menschen auszusperren – sondern etwas drinnen zu halten. Während die Sonne sinkt und der Eintopf auf dem Herd zu köcheln beginnt, müssen die drei Jäger erkennen, dass sich die Nahrungskette verschoben hat.

In der Erde unter dem Farmhaus lauert ein uralter Hunger, der nicht mit Gebeten, sondern mit Fleisch und Knochen gestillt wird. Und die Erntezeit hat gerade erst begonnen.

Vorwort der Autoren

Willkommen in der Hölle. Oder zumindest in deren staubigem Vorhof: Texas, Juli 1974.

Bevor Sie die erste Seite von Blut in Texas umblättern, müssen wir ein paar Worte wechseln. Dieses Buch ist kein gewöhnlicher Schauerroman, der Sie mit wohligen Gruselschauern in den Schlaf wiegt. Dies ist kein Buch über Helden, die das Böse besiegen und am Ende in den Sonnenuntergang reiten.

Als wir uns entschlossen, diese Geschichte zu schreiben, hatten wir ein ganz bestimmtes Bild vor Augen: das raue, körnige Flimmern eines alten Exploitation-Films, der in einem Autokino läuft. Wir wollten den Geruch von billigem Benzin, ranzigem Frittierfett und getrocknetem Blut auf Papier bannen. Wir wollten eine Hommage an jene Ära des Horrors schaffen, die keine Kompromisse kannte – die Ära von The Texas Chainsaw Massacre, The Hills Have Eyes und dem schmutzigen Grindhouse-Kino der 70er Jahre.

Deshalb ist dieser Roman erst ab 18 Jahren freigegeben. Und diese Altersfreigabe ist kein Marketing-Gag, sondern ein ernstgemeintes Versprechen – oder eine Warnung, je nachdem, wie stark Ihre Nerven sind.

In Blut in Texas treffen keine Unschuldigen auf Monster. Hier treffen Monster auf Monster. Unsere Protagonisten – wenn man sie überhaupt so nennen darf – sind Mörder, Vergewaltiger und Psychopathen. Wir verlangen von Ihnen nicht, Sympathie für sie zu empfinden. Wir verlangen nur, dass Sie hinsehen, wenn das Schicksal, das die Verbrecher anderen zugedacht haben, mit doppelter Härte auf sie zurückfällt.

Wir haben uns bewusst entschieden, die Gewalt in diesem Buch nicht auszublenden. Wenn Knochen brechen, werden Sie es hören. Wenn Haut reißt, werden Sie es spüren. Wir erkunden die Grenzen des Bodyhorrors und tauchen tief in den psychologischen Abgrund ein, der sich auftut, wenn der Jäger plötzlich zur Beute wird. Es gibt Szenen in diesem Buch, die verstörend sind. Es gibt Momente, die Ekel hervorrufen sollen. Das ist Teil der Erfahrung.

Wir verzichten auf explizite sexuelle Gewalt als reines Schockmittel, doch die Bedrohung, die sexuelle Aggression und die düstere, triebgesteuerte Atmosphäre sind allgegenwärtig. Sie sind der Nährboden, auf dem der wahre Horror dieses Buches gedeiht.

Blut in Texas ist eine Reise in die Dunkelheit, in eine Welt, in der Moral keine Währung ist und in der das Böse nicht immer menschlich ist. Es geht um das, was wir unter der Erde vergraben, und den Hunger, der dort unten wartet. Wenn Sie empfindlich auf explizite Gewaltdarstellungen, klaustrophobische Szenarien oder die physische Zerstörung des menschlichen Körpers reagieren: Legen Sie dieses Buch weg. Es ist keine Schande. Es gibt genug Geschichten da draußen, die sicher sind.

Aber wenn Sie bereit sind, den Sicherheitsgurt zu lösen, wenn Sie bereit sind, den Rost zu schmecken und die Hitze zu spüren, wenn Sie wissen wollen, was wirklich passiert, wenn man auf einer einsamen Farm in Texas die falsche Tür öffnet – dann treten Sie ein.

Der Tisch ist gedeckt.

Sabine & Thomas Benda

Blut in Texas

Horror/Thriller

18+

Sabine & Thomas Benda

IMPRESSUM

© 2026 Sabine Benda, Thomas Benda

Korrektorat und Lektorat: Sabine Benda

Coverdesign: Sabine Benda

Sabine und Thomas Benda

Josef-Schemmerl-Gasse 16

A-2353 Guntramsdorf

E-Mail: [email protected]

Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt.

WARNUNG der Autoren: Unsere Bücher sind frei erfundene Geschichten und sind nur für Personen ab 18 Jahren geeignet. Sie enthalten explizite sexuelle Darstellungen, körperliche und seelische Gewalt und Themen wie Machtmissbrauch/Nicht-einvernehmliche Sexualität, Alkohol- und Drogenkonsum sowie Vulgärsprache. Sensible Leserinnen und Leser müssen unsere Bücher meiden!

22.02.2026

1. Staub und Eisen

Die Hitze in Texas war kein Wetterphänomen. Sie war eine physische Gewalt. Sie drückte auf das Dach des gestohlenen 1971er Ford Mustang, bis das Metall knackte wie trockene Knochen. Der Asphalt der Farm to Market Road 666 flimmerte so stark, dass der Horizont wie geschmolzenes Quecksilber tanzte.

Ricky umklammerte das Lenkrad so fest, dass seine Knöchel weiß hervortraten. Schweiß rann ihm in die Augen, brannte wie Säure.

»Die Nadel ist im roten Bereich, Ryder«, presste er hervor. Seine Stimme zitterte, was nicht nur an der Vibration des V8-Motors lag.

Vom Rücksitz kam ein Geräusch, das wie das Reiben von Sandpapier auf Beton klang. Ryder lachte. Er lehnte lässig in der Ecke, die Stiefel mit den Schlangenhautkappen auf der Rückseite von Rickys Sitz. Er reinigte seine Fingernägel mit der Klinge eines Springmessers.

»Dann lass sie glühen, Kleiner«, sagte Ryder leise. »Wir halten nicht an. Nicht hier. Nicht, solange ich die Sirenen in meinem Kopf noch hören kann.«

Neben Ricky auf dem Beifahrersitz rülpste Bull. Er war ein Berg aus Fleisch, Schweiß und schlechten Entscheidungen. Sein Unterhemd war dunkelgelb verfärbt, und der Geruch von altem Bier und ungewaschenem Körper füllte die kleine Kabine des Wagens.

»Ich muss pissen«, grunzte Bull und kratzte sich im Schritt. »Und ich hab Hunger. Seit wir den Tankwart in Amarillo erledigt haben, hab ich nichts Festes mehr gegessen.«

»Du hast den Tankwart nicht erledigt, Bull«, korrigierte Ryder sanft, ohne von seinen Nägeln aufzusehen. »Du hast ihn zerquetscht. Das ist ein Unterschied in der Ästhetik.«

Ein zischendes Geräusch unterbrach sie. Dampf schoss unter der Motorhaube hervor, weiß und zornig, und sprühte gegen die Windschutzscheibe. Der Motor stotterte, verschluckte sich und starb mit einem metallischen Ächzen ab.

»Verdammt!«, schrie Ricky und schlug auf das Armaturenbrett. Der Wagen rollte aus, die Reifen knirschten auf dem Schotter des Seitenstreifens, bis sie in einer Wolke aus rotem Staub zum Stehen kamen.

Stille legte sich über sie. Nur das Ticken des abkühlenden Metalls und das Zirpen von Millionen Zikaden in den vertrockneten Feldern waren zu hören.

»Das war schlecht, Ricky«, sagte Ryder. Er klappte das Messer zu. Das Klicken war laut in der Stille. »Das war sehr, sehr schlecht.«

»Es ist der Kühler! Ich kann nichts dafür!«, winselte Ricky und drehte sich halb um, die Hände abwehrend erhoben.

Ryder stieß die Tür auf und stieg aus. Die Hitze schlug ihm ins Gesicht wie ein nasses Handtuch. Er richtete seine verspiegelte Sonnenbrille und sah sich um. Nichts als dürres Buschland, verdorrte Maisfelder und Telefonmasten, die wie Kreuze in den Himmel ragten. Aber da, etwa eine halbe Meile die Straße runter, zweigte ein Feldweg ab. Am Ende des Weges, halb verborgen hinter einer Gruppe von verkrüppelten Eichen, stand ein Haus.

Es war ein zweistöckiger viktorianischer Bau, dessen weiße Farbe längst abgeblättert war und das graue Holz darunter wie verfaulte Haut entblößte. Eine Veranda zog sich einmal ganz herum. Es sah aus wie ein Schädel, der in der Wüste bleichte.

»Sieh an«, sagte Ryder, und ein Lächeln entblößte seine perfekten Zähne. »Gastfreundschaft.«

Bull zwängte sich aus dem Beifahrersitz, die Schrotflinte – eine abgesägte Remington – lässig über der Schulter.

»Glaubst du, die haben was zu fressen?«, fragte er.

»Ich glaube, sie haben noch viel mehr als das«, antwortete Ryder. Er ging zum Kofferraum, öffnete ihn und holte eine Reisetasche heraus. »Ricky, beweg deinen Arsch. Nimm das Werkzeug. Wir gehen zu Fuß.«

»Was ist mit dem Wagen?«, fragte Ricky.

»Der ist tot. Lass ihn verrotten. Wir besorgen uns einen neuen.«

Die drei Männer marschierten los. Der Staub wirbelte bei jedem Schritt auf und legte sich wie Puder auf ihre schweißnassen Gesichter. Ryder ging voran, sein Gang federnd, raubtierhaft. Bull schlurfte schwerfällig hinterher, und Ricky bildete das Schlusslicht, immer wieder nervös über die Schulter blickend, als würde der Geist des Sheriffs aus Amarillo hinter ihnen auftauchen.

Als sie den Feldweg erreichten, sahen sie ein verwittertes Schild am Zaunpfahl: Privatbesitz. Betreten auf eigene Gefahr.

Ryder strich fast zärtlich über das Holz.

»Gefahr ist mein zweiter Vorname«, flüsterte er.

Das Haus kam näher. Es wirkte seltsam still. Kein Hund bellte. Keine Hühner scharrten im Staub. Nur das Windrad neben der Scheune drehte sich quietschend, ein rhythmisches, metallisches Schreien: Quietsch-Klong. Quietsch-Klong.

Auf der Veranda saß jemand.

Ryder signalisierte Bull und Ricky, stehenzubleiben. Er nahm die Sonnenbrille ab. Seine Augen waren eisblau, ein brutaler Kontrast zur texanischen Gluthitze.

Auf einem Schaukelstuhl saß ein alter Mann. Er trug eine Latzhose über einem karierten Hemd, das am Hals zugeknöpft war, trotz der dreißig Grad im Schatten. Er schaukelte nicht. Er saß einfach da, die Hände auf den Knien, und starrte in die Leere. Oder auf sie.

»Hey, alter Mann!«, rief Ryder. Seine Stimme war freundlich, aber es war die Freundlichkeit einer Schlange, bevor sie zubeißt. »Wir haben eine Panne. Brauchen Wasser und ein Telefon.«

Der Alte reagierte nicht. Keine Regung.