Clarissa Hyde: Band 40 – Jack the Ripper is back! - Thorsten Roth - E-Book

Clarissa Hyde: Band 40 – Jack the Ripper is back! E-Book

Thorsten Roth

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Beschreibung

Wie wäre es, wenn einer der berühmtesten Massenmörder aller Zeiten im modernen London auftauchen würde. Niemand wüsste von ihm, niemand kann ihn erkennen, aber er kann die moderne Technik für seine Zwecke einsetzen.
Clarissa hatte ihm diese Gelegenheit erst ermöglicht, nun musste sie Jack the Ripper aufhalten, der gleichzeitig die einzige Person jagt, die ihm im modernen London gefährlich werden kann.

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Veröffentlichungsjahr: 2026

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Thorsten Roth

Clarissa Hyde

Band 40

Jack the Ripper is back!

2. Teil

Grusel-Roman

Impressum

Copyright © by Authors/Bärenklau Exklusiv

Cover: © by Steve Mayer nach einem KI-Motiv von Steve Mayer by eedebee, 2026

Lektorat/Korrektorat: Ingemar Goldberger

Verlag: Bärenklau Exklusiv. Jörg Martin Munsonius (Verleger), Koalabärweg 2, 16727 Bärenklau (OT), Gemeinde Oberkrämer. Kerstin Peschel (Verlegerin), Am Wald 67, 14656 Brieselang

[email protected] / www. baerenklauexklusiv.de

Die Handlungen dieser Geschichte ist frei erfunden sowie die Namen der Protagonisten und Firmen. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig und nicht gewollt.

Alle Rechte vorbehalten

Das Copyright auf den Text oder andere Medien und Illustrationen und Bilder erlaubt es KIs/AIs und allen damit in Verbindung stehenden Firmen und menschlichen Personen, welche KIs/AIs bereitstellen, trainieren oder damit weitere Texte oder Textteile in der Art, dem Ausdruck oder als Nachahmung erstellen, zeitlich und räumlich unbegrenzt nicht, diesen Text oder auch nur Teile davon als Vorlage zu nutzen, und damit auch nicht allen Firmen und menschlichen Personen, welche KIs/AIs nutzen, diesen Text oder Teile daraus für ihre Texte zu verwenden, um daraus neue, eigene Texte im Stil des ursprünglichen Autors oder ähnlich zu generieren. Es haften alle Firmen und menschlichen Personen, die mit dieser menschlichen Roman-Vorlage einen neuen Text über eine KI/AI in der Art des ursprünglichen Autors erzeugen, sowie alle Firmen, menschlichen Personen , welche KIs/AIs bereitstellen, trainieren um damit weitere Texte oder Textteile in der Art, dem Ausdruck oder als Nachahmung zu erstellen; das Copyright für diesen Impressumstext sowie artverwandte Abwandlungen davon liegt zeitlich und räumlich unbegrenzt bei Bärenklau Exklusiv. Hiermit untersagen wir ausdrücklich die Nutzung unserer Texte nach §44b Urheberrechtsgesetz Absatz 2 Satz 1 und behalten uns dieses Recht selbst vor. 13.07.2023

Inhaltsverzeichnis

Impressum

Das Buch

Clarissa Hyde

Jack the Ripper is back!

Intro

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Nachwort

Folgende Clarissa Hyde-Bände sind bereits erhältlich oder befinden sich in Vorbereitung

Das Buch

Wie wäre es, wenn einer der berühmtesten Massenmörder aller Zeiten im modernen London auftauchen würde. Niemand wüsste von ihm, niemand kann ihn erkennen, aber er kann die moderne Technik für seine Zwecke einsetzen.

Clarissa hatte ihm diese Gelegenheit erst ermöglicht, nun musste sie Jack the Ripper aufhalten, der gleichzeitig die einzige Person jagt, die ihm im modernen London gefährlich werden kann.

***

Clarissa Hyde

Band 40

Jack the Ripper is back!

Intro

Zwar hatte ich den Mord an der armen Mary Kelly nicht verhindern können, doch immerhin war es mir gelungen, Jack the Ripper, den so berühmten und berüchtigten Massenmörder zu überwältigen.

Meine Aufgabe für Chronos, den Hüter der Zeit, war somit getan. Der Täter sollte eigentlich nun nur noch von der anstürmenden Polizei verhaftet werden, so dass ich wieder in meine Zeit zurückkehren konnte.

Doch es kam alles anders, so dass der furchtbare Mythos Jack the Ripper von mir durch die Zeiten transportiert wurde, um dort für Chaos zu sorgen.

1

Es war noch nicht lange her, da hatte ich mich so richtig gut gefühlt. Denn ich hatte Jack the Ripper, den wohl berühmtesten Massenmörder der englischen Geschichte, vielleicht sogar der berühmteste weltweit, ausschalten können.

In einem harten Zweikampf hatte ich ihn niederschlagen und gleichzeitig damit demütigen können. Denn eine Frau hatte ihn besiegt. Ohne ihn und seine Psyche genauer zu kennen, war mir klar, dass dies das absolut Schlimmste für ihn sein musste.

Er lag vor mir am Boden und krümmte sich zusammen, unfähig, mich weiter mit seinem Messer zu bedrohen. Das lag zwei Schritte entfernt und war damit unerreichbar für den Mörder. Leider hatte er kurz zuvor noch sein letztes Opfer gefunden, denn ich hatte es nicht beschützen können.

Dabei hatte ich Mary Kelly einen Abend zuvor noch das Leben retten können, weil mich Chronos gerade im richtigen Moment an die richtige Stelle gebracht hatte, ins London des 8. November 1888. Trotzdem hatte ich Mary nicht endgültig retten können, obwohl es mir schwerfiel, dies zu akzeptieren.

Chronos hatte mir schon erklärt, dass ich die Zeitlinie nie ändern könnte. Ich sollte lediglich dafür sorgen, dass sie so verlief, wie es vorgesehen war. Damit war ich so etwas wie ein Gehilfe des Schicksals, doch bisher hatte ich meistens irgendwie positive Aufgaben zu erfüllen gehabt. Diesmal war es deutlich schwerer für mich, das Ergebnis zu verdauen, denn ich hatte den zweiten Mordversuch an Mary Kelly gar nicht verhindern können und sollen.

Für Mary tat es mir sehr leid, denn sie war nett gewesen. Wir hatten uns an diesem einen gemeinsamen Tag richtig angefreundet, umso tragischer war das Ganze nun für mich. Doch ihr Tod hatte immerhin einen Sinn erhalten, denn ich hatte den Ripper, ihren Mörder, dafür stoppen können.

Dabei blieb mir unklar, wie ich damit die Zeit in Ordnung gebracht haben könnte, denn neben Marys Tod blieb mir noch ein großes Problem.

Ich kannte die Geschichte vom Ripper natürlich, wobei eine Frage noch nicht geklärt war. Jack the Ripper war nie gefasst worden, und doch hatte das Morden irgendwann von selbst aufgehört.

Leider dachte ich nur kurz darüber nach, ich konzentrierte mich mehr auf die herannahende Polizei. Ich wollte so lange wie möglich warten und erst dann in meine Zeit zurückkehren.

Chronos weißer Würfel, sein magisches Werkzeug für Zeitreisen, war bereits da. Ich wollte ihn gerade betreten, als sich der Ripper in einer gewaltigen Anstrengung doch noch einmal aufraffte und sich mit mir zusammen in den Würfel warf.

2

John Cavendish, so der richtige Name des Rippers, verstand nicht so recht, was hier um ihn herum geschah. Es waren viele ungewöhnliche Dinge passiert, die ein großes Puzzle ergaben, welches er trotz seiner überdurchschnittlichen Intelligenz nicht sofort lösen konnte.

Es hatte damit begonnen, dass in dem Moment, in dem er diese Mary Kelly das erste Mal hatte ermorden wollen, ihm jemand in die Quere gekommen war. Dieser Jemand hatte im falschen Moment die Fensterscheibe des Zimmers mit einem Stein eingeworfen. Cavendish war daraufhin geflohen, hatte aber leider seinen Mantel und seinen Zylinder am Tatort zurücklassen müssen.

Doch am nächsten Tag waren beide Teile wiederaufgetaucht, in den Händen einer schwarzhaarigen, jungen Frau, die seine Kollegen und Kolleginnen im Krankenhaus ausgefragt hatte, wem die Kleidungsstücke gehören könnten. Erfolg hatte sie damit nicht gehabt, aber Cavendish hatte eine Spur zu seinem Opfer gefunden und die junge Frau anschließend durch halb London verfolgt.

Im Süden Londons hatte er Erfolg und Mary Kelly durch diese unfreiwillige Hilfe wiedergefunden. Als die Schwarzhaarige das Zimmer zum Einkaufen verlassen hatte, hatte er die Gunst der Stunde sofort genutzt. Es war nicht schwer gewesen, die Nutte Mary Kelly zu erledigen, doch die durch einen Schuss alarmierte Freundin war plötzlich sehr schnell wiederaufgetaucht.

Eigentlich hatte der Ripper damit gerechnet, dass die Frau fliehen, oder vor Angst vor ihm vergehen würde. Doch das Gegenteil war der Fall gewesen. Sie war nicht geflohen, sie hatte sogar den Zweikampf mit ihm regelrecht gesucht.

Cavendish hatte angegriffen, doch diesmal hatte er es schwerer, denn die Frau war schnell und wendig, so hatte er sie nicht erwischen können. Das Problem für ihn war, dass gleichzeitig die Polizei anrückte, denn die waren ebenfalls durch Marys Schuss aufgeschreckt worden.

Er musste schnell siegen, doch er verlor, wurde ausgekontert, wie nie zuvor in seinem Leben. Vor Schmerzen hatte er sich am Boden gekrümmt und hatte mitansehen müssen, wie die Siegerin triumphierend um ihren Gegner herumlief. Gerne hätte er sie dafür getötet, doch er war in diesem Moment gar nicht dazu in der Lage.

Und gleichzeitig war die Polizei immer nähergekommen. Er hatte hören können, wie die Bobbys die Treppen hinaufstürmten. War das sein Ende? Fliehen konnte er nicht mehr. Obwohl er sich langsam schon wieder erholte und stattdessen lieber weiterhin Schwäche heuchelte, würde er nicht mehr rechtzeitig entkommen können.

Doch schon war das nächste Unheimliche passiert. Kurz hatte drei Meter neben ihm die Luft geflimmert, wie aus dem Nichts war dort ein großer, weißer Würfel erschienen.

Was hatte das zu bedeuten? Wer war diese Frau bloß? Eine Fee, war sein erster Gedanke, denn er erinnerte sich dabei an ein paar Geschichten aus seiner Kindheit. War sie ausgesandt worden, ihn zu besiegen und zu stoppen?

Cavendish hätte nur Mutmaßungen anstellen können, doch eine Sache war ihm klar gewesen. Er würde am Galgen enden, wenn nicht schnell etwas passierte. Die Polizisten waren schon im gleichen Stockwerk, sie würden jeden Augenblick ins Zimmer eindringen. Dies schien die Schwarzhaarige zu wissen, denn sie war gerade dabei, auf den Würfel zuzugehen.

War er ein Transportmittel? Wollte sie verschwinden und ihn so der Polizei überlassen? Das durfte nicht passieren, der Ripper wollte sich nicht erwischen lassen. Lieber würde er jedes noch so große Risiko auf sich nehmen.

Er wusste nicht sicher, ob dieser Würfel ein Transportmedium war, ob er ihn überhaupt transportieren konnte oder wo die Reise enden würde. Doch alles war besser, als hier und jetzt am Galgen zu enden.

So hatte Cavendish alle seine Muskeln angespannt, dabei die immer noch vorhandenen Schmerzen ignoriert und war aufgesprungen. Die Schwarzhaarige hatte ihn nicht bemerkt. Sie hatte bereits ein Bein im Inneren des Würfels, als er sie von hinten ansprang.

Sie konnte sich nicht wehren, so fielen beide kopfüber in den magischen Würfel hinein, der sich augenblicklich auf seine magische Reise durch die Zeiten machte.

3

Der Würfel verschwand blitzschnell, und dies einen Sekundenbruchteil, bevor der erste Bobby den Tatort betreten konnte. Zwei, drei weitere Bobbys strömten in den Raum hinein, wobei sie nicht an ihrem Kollegen vorbeikamen, der wie erstarrt noch immer auf der Stelle stand, sozusagen im Türrahmen.

Nur wenige Meter entfernt lag Mary Kelly in einer riesigen Blutlache, wobei die durchgeschnittene Kehle jede Hoffnung sofort zerstörte, sie noch retten zu können. Es war ein grausamer Anblick, jeder der eigentlich hartgesottenen Londoner Bobbys verlor mehr oder weniger die Farbe aus ihren Gesichtern. Einer musste sich sogar im Gang übergeben und war wahrscheinlich froh, noch nicht im Raum gewesen zu sein.

»Mein Gott, das ist das fünfte Opfer des Rippers«, stellte einer von ihnen fest, doch eine Antwort bekam er von seinen Kollegen nicht. Stattdessen wollte einer von ihnen wissen, wo der Täter geblieben war.

»Aber wir hätten den Ripper doch erwischen müssen? Der Mord ist gerade erst geschehen, es läuft ja noch immer jede Menge Blut aus der Wunde.«

»Die Fenster sind zu, er konnte nur zur Tür hinaus. Lassen Sie das ganze Haus umstellen und durchsuchen, er kann es noch nicht verlassen haben!«

»Er hat sogar seine Waffe vergessen, dort liegt sie.«

»Es ist nicht die normale Waffe des Rippers, aber es ist eindeutig seine Handschrift.«

»Vielleicht ist er gestört worden. Hier hat ein Kampf stattgefunden. Ich glaube nicht, dass er mit ihr gekämpft hat.«

»Doch wo ist diese andere Person hin? Und wer könnte es gewesen sein?«

»Ich habe eine schwarzhaarige Frau in das Haus rennen sehen, sie könnte es gewesen sein?«, sagte der Bobby, der Clarissa Hyde noch kurz gesehen hatte.

»Aber könnte sich eine Frau überhaupt gegen dieses Scheusal wehren?«

»Das weiß ich nicht. Aber wo ist sie hin?«

»Vielleicht hat er sie mitgenommen, als seine Geisel eventuell?«

»Das wäre nicht seine normale Vorgehensweise, das kann ich eigentlich nicht glauben. Ich sehe dies hier als ein großes Rätsel an.«

»Lassen wir das die Jungs vom Yard klären, die werden dafür besser bezahlt als wir.«

»Klar, aber ich hätte doch gerne mehr erfahren. Das war eine große Chance, den Ripper zu packen.«

»Wir werden es schon noch herausfinden, die Zeit wird uns hoffentlich die Lösung bringen.«

Der Bobby wusste nicht, wie nah er damit der Lösung war, denn Jack the Ripper blieb verschwunden und würde nie wieder im London des neunzehnten Jahrhunderts auftauchen.

Verschiedene Morde an Frauen geschahen in den nächsten Jahren, sie erinnerten oftmals an den Ripper, doch es blieben immer wieder viele Fragen offen. Daher wurden diese Morde nie dem Ripper zugerechnet, man hielt sie eher für die Taten von Trittbrettfahrern.

Die Morde des Rippers blieben somit unaufgeklärt. Wahrscheinlich waren es genau diese Rätsel, die Jack the Ripper erst zu dem Mythos machten, der er noch im 21. Jahrhundert gewesen ist. Wenn jemand von den Bobbys geahnt hätte, dass der Ripper sich gerade auf dem Weg in diese Zukunft befand, hätte er wahrscheinlich an seinem eigenen Verstand gezweifelt.

4

Der Ripper hatte sich mit aller Kraft von hinten auf die Schwarzhaarige geworfen, wobei diese ihn überhaupt nicht bemerkt hatte. Sie hatte sich wohl zu sicher gefühlt, dies rächte sich augenblicklich und fürchterlich.

Mit dem Kopf voraus stolperte sie in den magischen Würfel, wo sie gegen die Innenwand stieß. Als Konsequenz davon wurde die junge Frau bewusstlos, bekam daher nicht mit, was weiter um sie herum geschah. In Gefahr war sie allerdings noch nicht, denn dem Ripper erging es nicht viel besser.

Der Mörder keuchte, noch immer spürte er fast am ganzen Körper die Schmerzen. Es war nicht besser geworden, als er aufgestanden war, aber es war nun einmal notwendig gewesen, um zu überleben.

Er wusste zwar nicht, was nun mit ihm geschah, aber er spürte instinktiv, dass es besser war, in diesem Würfel zu bleiben. Die Schwarzhaarige lag halb unter ihm. Sie war bewusstlos, denn sie war hart mit dem Kopf angeschlagen. Doch zurzeit dachte er nicht ans Morden, es ging erst einmal primär um den Erhalt seines eigenen Lebens.

Die Polizisten sah er nicht mehr, das war eigentlich seine größte Sorge. Es war gar nichts mehr zu sehen, um ihn herum gab es nur noch die Farbe Weiß, die an einen sehr dichten Londoner Nebel erinnerte.

---ENDE DER LESEPROBE---