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Sie haben mit allem gerechnet, aber nicht damit, dass einfach jemand aus diesem Gebilde herauskommen würde. Etwas staksig lief die Gestalt, dabei kam sie mehr ins Licht. Was zunächst wie ein Mensch aussah, konnte trotzdem keiner sein.
Die Gestalt trug eine Uniform, oder was davon übriggeblieben war. Dazu kamen ein verbogener, metallener Helm und ein Schwert in der Hand. Sie haben so ähnlich aussehende Gestalten bereits gesehen – in alten Filmen. Das musste ein spanischer Soldat sein, vielleicht aus dem fünfzehnten oder sechzehnten Jahrhundert. Leben konnte er nicht mehr, dazu passten weder sein Alter noch sein Gang. Es musste ein Zombie sein, ein lebender Toter und er wirkte nicht, als sei er das freundliche Begrüßungskomitee. Das Gegenteil war der Fall und er kam nicht allein …«
Im zweiten Teil geht es direkt weiter, nachdem Clarissa mithilfe ihres Ringes die verschlossene Unterwasserhöhle öffnen konnte. Und wieder überschlagen sich die Ereignisse …
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Veröffentlichungsjahr: 2023
Thorsten Roth
Clarissa Hyde
Band 7
Angriff
der Wasserzombies
Teil 2 von 2
Copyright © by Authors/Bärenklau Exklusiv
Cover: © by Steve Mayer nach Motiven, 2023
Korrektorat: Bärenklau Exklusiv
Verlag: Bärenklau Exklusiv. Jörg Martin Munsonius (Verleger), Koalabärweg 2, 16727 Bärenklau. Kerstin Peschel (Verlegerin), Am Wald 67, 14656 Brieselang
Die Handlungen dieser Geschichte ist frei erfunden sowie die Namen der Protagonisten und Firmen. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig und nicht gewollt.
Alle Rechte vorbehalten
Inhaltsverzeichnis
Impressum
Das Buch
Clarissa Hyde
Angriff der Wasserzombies
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Nachwort
Sie haben mit allem gerechnet, aber nicht damit, dass einfach jemand aus diesem Gebilde herauskommen würde. Etwas staksig lief die Gestalt, dabei kam sie mehr ins Licht. Was zunächst wie ein Mensch aussah, konnte trotzdem keiner sein.
Die Gestalt trug eine Uniform, oder was davon übriggeblieben war. Dazu kamen ein verbogener, metallener Helm und ein Schwert in der Hand. Sie haben so ähnlich aussehende Gestalten bereits gesehen – in alten Filmen. Das musste ein spanischer Soldat sein, vielleicht aus dem fünfzehnten oder sechzehnten Jahrhundert. Leben konnte er nicht mehr, dazu passten weder sein Alter noch sein Gang. Es musste ein Zombie sein, ein lebender Toter und er wirkte nicht, als sei er das freundliche Begrüßungskomitee. Das Gegenteil war der Fall und er kam nicht allein …“
Im zweiten Teil geht es direkt weiter, nachdem Clarissa mithilfe ihres Ringes die verschlossene Unterwasserhöhle öffnen konnte. Und wieder überschlagen sich die Ereignisse …
Band 7
Teil 2 von 2
Es war wirklich ein grandioses Schauspiel, wie sich die schwere Steinplatte vor uns immer weiterbewegte und damit gleichzeitig den Eingang zur Unterwasserhöhle freigab. Wir hatten lange nach einer Lösung dafür gesucht und sie letztendlich doch noch gefunden.
Mein magischer Ring war es gewesen, der den Mechanismus erst in Gang gesetzt hatte. Nun schauten wir gespannt nach vorne und fragten uns, ob wir damit nicht einen großen Fehler gemacht hatten, denn wir befreiten damit das Grauen, welches zuvor über mehr als 200 Jahre eingesperrt worden war.
Majestätisch flog die Yacht über das Meer. Ganz in weiß gestrichen erinnerte es eher an eine große Welle, doch angetrieben wurde es von einem starken Motor. Und von dem Mann, der an Deck saß und immer wieder den Befehl gab, die Geschwindigkeit noch weiter zu erhöhen.
Es war Safros Tyrinus, eine der griechischen Unterweltgrößen. Einer jener Männer, die vor keinem dreckigen Geschäft zurückschreckten. Sah es auf den ersten Blick wie eine wissenschaftliche Expedition aus, so ging es doch in Wirklichkeit darum, die Ergebnisse einer anderen Gruppe mit Waffengewalt zu stehlen. Das war seine Art, seine Masche. So lief es immer, und so sollte es auch diesmal laufen.
Sein Opfer sollte Nikos Konstadinidis werden, ein wohlhabender und angesehener Bürger Athens, der sich vor allem mit der Archäologie beschäftigte. Nun hatte dieser Mensch etwas entdeckt, womit man eventuell Geld verdienen konnte. Dieses man sollte sich aber nur noch auf Safros beziehen. Nikos Konstadinidis sollte diesen Tag möglichst gar nicht mehr überleben. Keine potentiell nervigen Zeugen zurücklassen, das war schon immer Safros Motto gewesen.
Einfach würde es diesmal nicht werden, denn Konstadinidis war ein kluger Mann, der sicherlich ein paar Vorsichtsmaßnahmen getroffen hatte. Deshalb hatten sie ihrem Opfer ziemlich viel Vorsprung lassen wollen, denn ein Verfolger fällt auf dem offenen Meer sehr schnell auf. Insgesamt drei Stunden Vorsprung hatte Tyrinus eingeplant, doch es war anders gekommen. Und das regte ihn gerade tierisch auf.
Obwohl er Anweisung gegeben hatte, seine Yacht vorzubereiten, war sie nicht fertig gewesen, als er sie betrat und sofort abfahren wollte. Es sollten mehrere Taucheranzüge, einige leere Kisten und genug Waffen an Bord sein, doch davon war schließlich nichts zu finden gewesen. Deshalb hatte es fast drei weitere Stunden gedauert, bis die restliche Ladung endlich an Bord verstaut worden war. Nun erst konnten sie die Verfolgung der anderen Yacht aufnehmen.
Sein Schiff war ohnehin eines der schnellsten ihrer Art, außerdem hatte er es eiliger als sein Widersacher. Nikos würde bestimmt Rücksicht auf Mensch und Material nehmen und verhalten fahren. Diesen Luxus wollte sich Safros nicht leisten. Trotzdem würde es nicht reichen, den ganzen Rückstand aufzuholen. Doch den ohnehin eingeplanten Abstand von drei Stunden konnte er eventuell wieder erreichen.
Aber das reichte nicht, ihn wieder fröhlicher zu stimmen, denn die Panne war passiert. Dafür musste jemand die Konsequenzen tragen. Wenn sie wieder zurück waren, würde er den beiden Verantwortlichen kündigen, allerdings auf seine eigene Art.
Ein Ausscheiden aus seiner Organisation gab es nur im Todesfalle, da unterschied er sich nicht so sehr von der Mafia. So konnte er nämlich gleichzeitig zwei Zeugen beseitigen, denn er war sich über ihre Loyalität nicht mehr so ganz im Klaren. Nicht so, wie bei Luigi und Christos, die ihm schon mehrere Jahre treue Dienste geleistet hatten.
Diese beiden Männer befanden sich ebenfalls an Bord, denn sie waren gleichzeitig seine Killer und seine Leibwächter. Christos war nicht der Hellste, aber er würde sein Leben für seinen Capo geben. Zudem konnte niemand besser mit einer MPi umgehen als er.
