Das Geheimnis der Kettir - Robert Zuschrott - E-Book

Das Geheimnis der Kettir E-Book

Robert Zuschrott

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Beschreibung

Gerald, der einzige Sohn eines schwerreichen Industriemagnaten findet im Abrisshaus in einer Seitengasse eine junge Frau komplett verschreckt und ausgehungert mit ihrem Kind. Kurz entschlossen hilft er den Beiden und versorgt sie mit Essen. Zu seinem Geburtstag bekam er von Tanja, der Tochter seiner Freundin Bettina zwei niedliche Kätzchen geschenkt. Eines Tages, als er nach Hause kam, stand die junge Frau, die sich als Jasmin vorstellte, mit ihrem Kind in seiner Wohnung. Jasmin war eine Kettir (Katzenmensch), die aus ihrer Heimatwelt Paka verbannt wurde. Von da weg wurde Geralds Leben ein spannendes Abenteuer.

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EPUB
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Seitenzahl: 120

Veröffentlichungsjahr: 2024

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Das Geheimnis derKettir

Robert Zuschrott

Impressum

Texte: ©2024 Copyright by Robert Zuschrott

Umschlag:

© Copyright by Robert Zuschrott Verlag:

Robert Zuschrott

35279 Neustadt

[email protected]

Druck:

epubli, ein Service der

neopubli GmbH, Berlin

Printed in Germany

I Abenddämmerung brach herein, als Bettina und Gerald eng umschlungen durch eine enge Gasse spazierten.

„Warum willst du nicht in die Chefetage? Du weißt doch, dass dein Vater das auch gerne hätte?“, fragte Bettina.

„Ja, ich weiß, aber ich will den Betrieb erst richtig kennen lernen. Und das kann ich nur, wenn ich da klein anfange. Während des Studiums hatte ich nicht wirklich Zeit dafür“, antwortete Gerald.

„Und du verdienst weniger.“

„Mag schon sein, aber wenn ich von der Materie keine Ahnung habe, dann habe ich in der Chefabteilung nichts zu suchen.“

„Und dein Vater versteht das?“

„Muss er, wenn er nicht will, dass ich den Konzern nicht an die Wand fahre“, sagte Gerald mit hochgezogener Augenbraue.

Gerald Probst war der Sohn eines schwer

reichen Industriemagnaten. Nach dem Studium hatte Gerald angefangen, in dessen Lagerhalle zu arbeiten. Er versuchte auf diese Art und Weise, den Konzern kennenzulernen. Sein Vater, Gustav Probst war nur bedingt damit einverstanden, denn er wusste, dass Gerald sehr intelligent war und den Konzern leiten könnte. Bettina war eine junge, sehr attraktive Angestellte. Sie hatte sich sofort in den, eher schüchternen Gerald verliebt. Gerald und Bettina waren seit einem halben Jahr zusammen. Auch Tanja, Bettinas zehnjährige Tochter, mochte Gerald sehr.

Nachdem Gerald Bettina nach Hause gebracht hatte, ging er selbst ebenfalls nach Hause. In Gedanken versunken, ging er an einem Haus vorbei, welches kurz vor dem Abriss stand. Kurz sahen ihn vier Augen an, die sofort wieder verschwanden. Neugierig ging Gerald in das Haus. In einer Ecke hockend, sah ihn eine junge Frau in zerlumpten Kleidern mit großen Augen und

sehr verschreckt an. Diese hatte ihre Hände schützend um ihre kleine Tochter gelegt, die Gerald genauso ängstlich ansah. Einige Male hatte er die Frau schon beobachtet, als sie die Mülltonnen durchforstete und offensichtlich nach Essbarem suchte.

Als Gerald näher kommen wollte, zuckte die junge Frau noch mehr zusammen. Ohne Worte zog Gerald zurück und ging wieder aus dem Haus. In der Nähe war eine kleine Würstchenbude. Kurz entschlossen ging Gerald rein und kaufte für die Beiden zu essen und etwas zu trinken. Damit ging er wieder zu dem Haus zurück. Vorsichtig legte er das Essen und die Getränke im Haus an eine Wand, sah die Beiden mit einem Lächeln an und ging wieder ohne Worte raus. Kurz dachte er, Gebrüll eines Löwen gehört zu haben und blieb stehen. Er drehte sich noch einmal zu dem Haus um.

„Kann nicht sein“, dachte er und ging kopfschüttelnd zu seinem Auto.

Am nächsten Tag traf er bei der Arbeit wieder mit seiner Bettina zusammen. Die Beiden alberten am Gabelstapler herum.

Dann erzählte er Bettina von seinem komischen Erlebnis.

„Und warum wirfst du dein sauer verdientes Geld für deren Magen raus?“, fragte Bettina sofort.

„Na ich kann sie doch nicht verhungern lassen“, antwortete Gerald sofort.

„Du hast einfach ein zu gutes Herz. Aber das Geld fehlt jetzt für unsere Hochzeit.“

„Hey, darüber haben wir noch nie gesprochen“, sagte Gerald mit großen Augen.

„Dann tun wir es halt jetzt“, meinte Bettina bestimmt.

„Bitte sei mir nicht böse, aber ich bin noch nicht so weit“, sagte Gerald mit gesenktem Kopf.

„Hat dir die kleine Pennerin schon den Kopf verdreht?“, fragte Bettina leicht erzürnt.

„Ach quatsch. Du kennst mich doch. Ich kann so jemanden doch nicht hungern lassen.

Außerdem weißt du ja nicht was geschehen sein muss, das zu ihrem Absturz geführt hat“, kam es aus Gerald, wie aus einer Pistole geschossen. Dann setzte er sich auf seinen Gabelstapler und fuhr los, um die nächste Ladung in einen LKW zu bringen. Bettina schüttelte nur den Kopf und ging ebenfalls ihrer Arbeit nach. Sie machte die Ladepapiere für die Abtransporte fertig und kümmerte sich darum, das alles richtig verteilt wurde. Dabei flirtete sie immer wieder mit den LKW-Fahrern. Einige Male bekam Gerald das auch mit. Obwohl ihn das störte, ließ er sich das nie anmerken. Umso verwunderter war er, dass Bettina plötzlich mit Heirat dachte. Aber genau das war es, was ihn von diesem Schritt abhielt.

Nach der Arbeit brachte Gerald wieder Essen zu dem alten Haus. Wieder sahen ihn die junge Frau und ihre Tochter total verschreckt an. Langsam und total vorsichtig holte die Frau das Essen für sich und ihre Tochter.

„Ich bin Gerald“, sagte er mit angenehmer Stimme und setzte sich in eine andere Ecke des Raumes. Er hoffte, vielleicht etwas Vertrauen aufbauen zu können. Er konnte sich das nicht erklären, aber irgendwie fühlte er sich für die Beiden verantwortlich.

„Jasmin“, sagte die Frau nach einiger Zeit.

„Freut mich, dich kennen zu lernen. Was ist dir passiert?“

„Lange Geschichte“, sagte Jasmin leise.

„Ich habe Zeit“, sagte Gerald freundlich.

Doch Jasmin sagte kein Wort mehr und fütterte ihre kleine Tochter.

„Wie alt ist sie?“, fragte Gerald.

„Zwei Menschenjahre“, antwortete Jasmin.

Gerald nahm ein paar kleine Geldscheine aus seiner Tasche und wollte es Jasmin geben, aber sie blockte ab.

„Ich will nicht, dass du unseretwegen Probleme bekommst“, sagte sie wieder leise.

„Inwiefern Probleme?“, fragte er nach, aber er bekam wieder keine Antwort. Ohne Worte und nicht weiter nachzubohren, verließ

Gerald das Haus. Das Geld ließ er aber zurück, damit Jasmin für sich und ihre Tochter was zu Essen besorgen konnte.

Irgendwie konnte sich Gerald keinen Reim darauf machen, wie eine so junge Frau so tief sinken konnte. Als er neuerlich mit Bettina darüber reden wollte, artete das fast in einen Streit aus.

„Die ist doch nur zu faul. Wenn sie arbeiten würde, dann würde sie sicher nicht mit dreckigen Klamotten in einer Bruchbude hausen. Und du fällst auch noch auf so was herein“, sagte sie etwas wütend.

„Hey, mal langsam. Sie hat eine zweijährige Tochter. Du weißt doch selber, wie schwer es ist, etwas zu bekommen, wenn man ein Kind hat“, sagte Gerald.

„Und? Ich habe auch nicht aufgegeben und habe einen Job. Und dich lasse ich mir sowieso nicht mehr weg nehmen“, sagte Bettina bestimmt.

„Ich schätze mal, da brauchst du dir keine Sorgen zu machen“, lachte Gerald.

„Das möchte ich dir auch geraten haben“, grinste Bettina.

„Ich frage mich bloß, was da geschehen ist.“

„Ich denke mal, das geht dich nichts an. Sie muss selber sehen, wie sie mit dem Dilemma zurecht kommt“, meinte Bettina wieder mit etwas lauterer Stimme. Ohne ein weiteres Wort, ging Gerald aus dem Zimmer.

Gerald war ein vierundzwanzigjähriger, schlanker Mann mit schwarzen, kurzen Haaren. Er versuchte sein Leben, ohne das viele Geld seines Vaters auf die Reihe zu bekommen. Er wusste zwar, dass er, als einziger Sohn, alles erben würde und dass sein Vater ihm immer helfen würde, aber er wollte auch zeigen, dass er es auch ohne seine Hilfe schaffen konnte. Vom Geld seines Vaters wollte er nie abhängig sein.

Geralds Mutter ist vor einem Jahr an Krebs gestorben, was ihn auch sehr mitnahm.

Irgendwie hatte er den Drang, Jasmin mit ihrer kleinen Tochter helfen zu wollen. Am nächsten Tag ging er ins Büro seines Vaters.

„Bettina hat mir gesagt, dass du dich neuerlich um Obdachlose kümmerst“, sagte Gustav sehr ernst.

„Nur eine junge Frau mit ihrer kleinen Tochter. Sie hausen in dem alten Abrisshaus.

Ich wollte speziell die Kleine nicht verhungern lassen. Bettina hat mir deshalb auch die Hölle heiß gemacht“, antwortete Gerald.

„Sie hat mir von euren Heiratsplänen erzählt. Gratuliere“, grinste Gustav.

„Ihre Heiratspläne. Ich weiß nicht, ich bin noch nicht so weit.“

„Machst du Witze? Sie ist eine großartige Frau mit einem perfekten Körper. Jeder Mann würde sich alle zehn Finger ablecken, um sie zu bekommen.“

„Schon, aber Schönheit ist nicht alles.“

„Aber Schönheit und Hirn ist schwer zu finden. Wie lange willst du denn da noch warten?“

„Bitte lass mir da noch ein bisschen Zeit.

Wenn ich so weit bin, bist du der Erste, der es erfährt“, grinste Gerald.

„Na gut, wie du meinst. Aber beschwere dich nicht, wenn es dann zu spät ist.“

„Irgendwie habe ich bei ihr das Gefühl, in ein offenes Messer zu laufen. Kann aber auch sein, dass ich mich da irre“, sagte Gerald mit gesenktem Kopf.

„Ja, offensichtlich hat sie etwas an sich, das jedem hier den Kopf verdreht“, lachte Gustav.

„Sag mal, das alte Haus in der Seitengasse gehört doch auch dir. Stimmtś?“

„Ja. Das wollte ich schon lange abreißen lassen, aber noch weiß ich nicht, was ich damit machen soll“, sagte Gustav etwas nachdenklich.

„Darf ich es haben?“

„Was willst du denn damit? Die Mauern sind zwar noch einigermaßen gut, aber es wäre viel zu viel zu tun, um es wieder instand zu

setzen. Ein Neubau wäre da um einiges billiger.“

„Es wäre mir echt ein Anliegen. Aber nur, wenn du damit einverstanden bist“, sagte Gerald ernst.

„Na gut. Wenn du es haben willst, soll es so sein. Ich schenke es dir sogar. Aber beschwere dich nicht, wenn dir das dann über den Kopf wächst“, sagte Gustav grinsend. Kurz darauf wurden sofort die Formalitäten erledigt. Danach ging Gerald und brachte wieder Essen in das Haus.

Inzwischen hatte er auch ein Bett, einen Tisch und zwei Stühle in das Haus bringen lassen.

„Warum machst du das?“, fragte Jasmin.

„Keine Ahnung. Ich will euch einfach nur helfen“, antwortete Gerald freundlich. „Ihr könnt auch in dem Haus so lange bleiben, bis du dich wieder gefangen hast“, fügte er noch hinzu.

„Und wenn es abgerissen wird, muss ich uns was anderes suchen“, sagte Jasmin mit gesenktem Kopf.

„Unwahrscheinlich. Ich habe es für euch von meinem Vater bekommen.“

„Danke, aber du kennst mich doch nicht.“

„Das ist zwar richtig aber ich will, dass ihr wenigstens ein Dach über dem Kopf habt.

Ich möchte nicht, dass deine Tochter und du bei Regen unter freiem Himmel krank werdet.“

„Danke, du bist ein guter Mensch“, sagte Jasmin und sah dabei zu ihrer Tochter, welche sie immer noch schützend im Arm hielt.

„Gern geschehen.“

„Du solltest dich aber trotzdem nicht zu viel mit uns abgeben. Du bringst dich nur in Schwierigkeiten und das will ich nicht.“

„Warum? Was genau ist los?“ Aber von Jasmin kam darauf wieder keine Antwort.

Wieder war Gerald nachdenklich geworden.

Aber wie auch schon zuvor, fragte er nicht

weiter nach. Vor wem will Jasmin ihn beschützen? Und vor allem, wer hat sie mit ihrer Kleinen in diese Lage gebracht? Fragen über Fragen schwirrten ihm im Kopf herum.

Eine Woche später läutete es bei Gerald an der Tür. Als er öffnete, kam ihm Tanja schon in den Arm gesprungen.

„Alles Gute zum Geburtstag“, sagte die Kleine und drückte ihm ein Körbchen mit zwei niedlichen Kätzchen in die Hand.

Bettina stand ebenfalls in der Tür und lachte.

„Ich danke euch. Bitte kommt doch herein“, sagte er total überrascht. Bettina und Gerald fielen sich in die Arme und küssten sich innig.

„Von mir auch alles Gute zum Geburtstag“, gurrte sie ihm leise ins Ohr.

„Wo habt ihr denn diese süßen Geschöpfe her?“, fragte Gerald neugierig.

„Die haben wir beim alten Haus gefunden.

Und ich habe sie für dich gleich eingefangen“, protzte Tanja.

„Danke, kleine Maus. Und ich werde immer gut auf sie achten, weil sie von dir sind“, lächelte Gerald und stupste mit dem Zeigefinger leicht auf Tanjas Nase. Die Kleine lachte herzlich.

„Dein Vater hat beschlossen, für dich heute eine Grillparty zu geben“, sagte Bettina.

„Ja, ich weiß. Wird sicher lustig“, antwortete Gerald kichernd.

Kaum gesagt, fuhren die Drei schon zum Anwesen von Gustav. Dort rannte Tanja fröhlich mit Gustavs Hunden um die Wette und spielte mit ihnen ausgelassen. Diese ließen sich von der Kleinen fast alles gefallen. Gerald und Bettina sahen ihr eine Zeit lang zu und lachten schallend. Gerald half seinem Vater beim Grillen und Bettina richtete alles für den festlichen Schmaus am Gartentisch her.

„Ich möchte gerne unsere Verlobung bekannt geben“, sagte Bettina dann nach dem Essen. Gerald erschrak ein wenig.

„Meinst du nicht, dass es dafür noch ein bisschen früh ist?“, fragte er.

„Liebst du mich denn nicht?“ fragte Bettina sofort.

„Ja schon. Mehr als alles andere, aber ich möchte trotzdem noch etwas warten, wenn das für dich in Ordnung ist“, sagte Gerald ernst.

„Aber worauf denn? Ich bin dafür, dass wir unsere Beziehung endlich rechtmäßig machen. Dann sind wir endlich eine glückliche Familie.“

„Ich weiß, was du meinst und ich bin der gleichen Meinung, wie du. Aber ich will einfach sicher sein, dass es das Richtige ist“, sagte Gerald und sah dabei Bettina tief in ihre Augen. Wütend und ohne Worte nahm Bettina ihre Tochter bei der Hand und stürmte davon. Tanja sah verschreckt zu Gerald zurück, aber sie konnte sich dem festen Griff ihrer Mutter nicht entziehen.

Gerald sah ihr nur noch mit großen Augen nach. Irgendwie wollte Bettina nicht

verstehen, dass er noch warten wollte.

Irgendwas hatte sie an sich, was ihn vor diesem Schritt abstoßen würde.

„Musste das jetzt sein?“ fragte Gustav.

„Keine Ahnung, warum sie das nicht verstehen will. Gut Ding braucht eben Weile und nicht Eile“, antwortete Gerald etwas nachdenklich.

„Tröste dich, ich werde aus so manchen Frauen auch nicht schlau“, lachte Gustav.

Nach der Party fuhr Gerald nach Hause.

Vorher machte er noch einen Zwischenstopp bei dem Haus und brachte wieder etwas Essen, welches er von der Party mitgenommen hatte, rein. Jasmin und ihre Tochter waren zwar nicht da, aber wenn sie kommen, würden sie es sicher finden. Zu Hause setzte er sich dann zu den Katzen und streichelte sie. Genussvolles Schnurren kam ihm entgegen.

„Ich hatte noch nie Katzen und hoffe, dass ich mit euch alles richtig machen kann“,

sagte er. Dann fuhr er nochmal los, um etliche Dinge für die Katzen zu besorgen.

Am nächsten Tag war Gerald wieder am Gabelstapler und schlichtete die Befüllung für den nächsten LKW zusammen. Als er langsam bei Bettinas Büro vorbei fuhr, sah er, dass sie gerade mit einem Fahrer sehr lustvoll stöhnend beschäftigt war. Die Beiden sahen Gerald mit großen Augen an, als dieser in Bettinas Büro kam.

„Ach so ist das“, sagte Gerald in ruhigem, aber ernsten Ton.

Sofort zog der Fahrer seine Hose hoch und eilte aus dem Raum.

„Jetzt weißt du, warum ich dich nie heiraten werde und auch nie mit dir zusammenziehen wollte“, sagte Gerald wütend.

„Es tut mir so leid“, sagte Bettina mit gesenktem Kopf.

„Muss es nicht. In Zukunft kannst du machen, was immer du willst.“

„Aber ich liebe dich“, sagte sie etwas geschockt.

„Ja, das hast du gerade eindrucksvoll bewiesen.“

„Gerald du kannst doch uns Beide nicht so in den Sand setzen“, sagte Bettina etwas ängstlich.