Das schwarze Quadrat - Christine Stutz - E-Book

Das schwarze Quadrat E-Book

Christine Stutz

5,0

Beschreibung

Die junge, unscheinbare Carla lebt nur für Ihren Laden, die Bücherinseln. Bis eines Tages der alte Besitzer stirbt und Ihr Laden an den verwitweten Ingenieur Charles Spencer verkauft wird. Fasziniert von Carla, macht Charles Ihr ein besonderes Angebot: Er will Sie als seine Sub. Getrieben von Neugierde und Verlangen lässt Carla sich darauf ein und beide müssen feststellen das Regeln und Gehorsam nichts für Carla sind. Immer wieder geht Carla Ihren eigenen Weg und bringt sich damit immer wieder in brenzliche Situationen, aus denen Ihr nur Charles helfen kann. Trotz der klaren Abmachung verliebt Carla sich in Charles, doch hat Sie das Gefühl das immer etwas zwischen Ihnen sein wird....

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Inhaltsverzeichnis

Prolog

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Epilog

Prolog

Das Leben konnte so beschissen sein…….

Der junge Mann am Kaffeestand sah kaum auf, als er mir gelangweilt meinen Becher reichte. Es wunderte mich nicht, dass der Kaffee darin nur lauwarm war. Das war ich gewohnt. Ich kannte es nicht anders. Kein Mann würdigte mich eines zweiten Blickes. Die junge, schlanke Blondine, die hinter mir in der Schlange stand, bekam ein umwerfendes Lächeln von ihm. Ihren Kaffee, so schätzte ich, würde er brühendheiß einschenken.

Seufzend ging ich die Straße runter und stand wenige Minuten später vor dem kleinen Buchladen, der seit nunmehr 6 Jahren mein Leben war. Der Laden war mein ein und alles. Ich lächelte, als die alte Türglocke mich fröhlich begrüßte, als ich die Tür aufschloss. Wie immer flog meine Handtasche auf das alte Sofa, meine Jacke hinterher. Fröstelnd drehte ich die Heizung in meinem kleinen Büro hoch. Es hatte in der Nacht zu schneien begonnen und Temperatur war enorm gesunken. Ärgerlich ging mein Blick zum Telefon.

Der Anrufbeantworter blinkte, ich ahnte, Nicole würde sich Krank melden. Michelle hatte frei und Nicole war krank, na toll. Das Spiel hatten beide Angestellte schon oft gespielt. Sie würden sich einen großartigen Tag machen, während die gesamte Arbeit an mir hängen blieb. Und dass 6 Wochen vor Weihnachten. Ich war einfach zu weich. Und mied nach Möglichkeit Streit und Auseinandersetzungen. Statt ihnen Abmahnungen zu erteilen wünschte ich ihnen gute Besserung.

(„Wer bist du eigentlich? Mutter Theresa?“ Die Stimme meines Unterbewusstseins meldete sich.)

Frustriert grinste ich mein Spiegelbild an. Die Tatsachen sprachen für sich. Kein Wunder, dass jeder dachte, er könne mit mir machen was er wollte. Ich war 23 Jahre alt, zu klein und zu pummelig und zu kurzsichtig um als attraktiv zu gelten. Zu schüchtern, um einen Mann auch nur anzusprechen. Tat ich es trotzdem, begann ich umgehend zu stottern. Lautlos seufzte ich. Mit meinen 23 Jahren war ich immer noch Jungfrau, eine Tatsache, über die sich meine beiden Angestellten bei jeder sich bietenden Gelegenheit lustig machten. Die Rentner-Lady, so nannten Nicole und Michelle mich gehässig, weil jeder halbwegs junge und gutaussehende Mann, der den Laden betrat sich umgehend an sie wandte, für mich immer nur die älteren Herren übrig blieben. Es störte mich nicht. Ich mochte alte Leute und unterhielt mich gerne mit ihnen. Sie waren so erfahren und wussten Geschichten, die mich träumen ließen.

Vor zwei Monaten war plötzlich der Besitzer des kleinen Buchladens, in dem ich meine Ausbildung gemacht hatte und seitdem als Geschäftsführerin tätig war, gestorben. Es war ein Schock für mich gewesen. Ich vermisste Robert schrecklich. Der alte Robert Wilkens war so ein Mann mit vielen Geschichten gewesen. Er war im Krieg und auf See gewesen, seine Geschichten hatten mich stets fasziniert. Jetzt war er tot, und ich hatte niemanden mehr, der sich mit mir unterhielt. Mir blieb nur der Laden. Meine geliebte Bücherinsel.

Seine Erben wollten den Laden so schnell wie möglich verkaufen. Sie hatten kein Interesse am Geschäft. Ihnen war nur wichtig, Geld daraus zu schlagen. Ich hatte ihnen ein gutes Angebot gemacht und hoffte, sie würden es akzeptieren. Es waren meine gesamten Ersparnisse. Wieder musste ich seufzen, es hatte auf jeden Fall einen Vorteil, alleine zu sein, man konnte viel sparen.

(„Vor allem an deiner Kleidung!“ Schien mir meine innere Stimme nun zuzurufen. „Seit Jahren trägst du dieses Tweetkostüm“)

„Dafür war sie umsonst“ widersprach ich leise. Ich streckte meiner inneren Stimme die Zunge heraus. „Das geht dich nichts an, liebes Unterbewusstsein“ sagte ich tapfer. Wieder seufzte ich auf. Wenn man mit Selbstgesprächen anfängt wird es Zeit, sich eine Katze anzuschaffen“ Die Worte meiner geliebten Großmutter kamen mir wieder in den Sinn.

Ein lautes, heftiges Klopfen an der Ladentür unterbrach mein in Selbstmitleid schwelgendes Selbstgespräch. „Wir haben noch geschlossen“ rief ich durch den Laden. „Keiner hier!“ Angewidert starrte ich meinen kalten Kaffee an und erhob mich, um ihn in den Abfluss zu kippen.

„Lügnerin“ hörte ich eine strenge Stimme. gedämpft durch die Tür. Das Klopfen wurde ungeduldiger, lauter. Ich sah zur Uhr, na, gut dann öffnete ich heute mal 10 Minuten früher. Ich richtete meine Frisur, schob meine Brille zu Recht und ging zur Tür. Mein Herz setzte einen Moment aus und mein Puls beschleunigte sich unerklärlicherweise. Plötzlich fiel mir das Atmen schwer.

Ein ziemlich großer, gutaussehender, dunkelhaariger Mann stand draußen und rieb sich frierend seine Arme. Ich musste grinsen, seine teure Lederjacke schien ihn nicht wirklich zu wärmen. Der Typ sah echt gut, aus. Zu gut, eigentlich, dachte ich entmutigt. Seine Haare glänzten vom Schnee der lautlos auf ihn niederrieselte. Seine Augen sprühten ärgerlich Blitze als ich zögerte, die Tür zu öffnen. „Öffnen sie die Tür, Lady!“ schnauzte er arrogant. Ich seufzte leise auf, verdammt, wieder so ein Kerl, der mich keines zweiten Blickes würdigen würde. Fast war ich versucht, ihn dort draußen frieren zu lassen, als er einen Vertrag aus seiner Tasche holte und ihn gegen die große Glastür presste. Mein eben noch rasendes Herz blieb eine Sekunde stehen:

Detroit, 1.1.2009

(Vorvertrag)

Kaufvertrag

Das Geschäft, namentlich „Die Bücherinsel, geht mit Datum vom (01.11.2012), in das Eigentum von Mister Charles Spencer über.

Mister Spencer verpflichtet sich, sämtliche Angestellten, Namentlich:

Carla Jonathan

Nicole Schmitt

Michelle Danzers

noch drei Monate über Vertragsabschluss zu beschäftigen……….

1. Kapitel

„Wollen wir das nicht endlich drinnen besprechen?“ Die dunkle Stimme des Mannes holte mich aus meiner Erstarrung.

Der Laden war verkauft. Die Erben hatten mein geliebtes Geschäft, ohne Vorwarnung, ohne Rücksprache mit mir, einfach an einen Wildfremden verkauft. Mein Leben, meine Zukunft, alles futsch. Was sollte nun werden? Was sollte ich nun tun? Wo fand ich neue Arbeit? Meine Gedanken rasten unkontrolliert durch meinen Kopf.

„Hallo, Miss Jonathan, lassen sie mich bitte rein, es ist saukalt hier draußen!“ Der Mann wurde ungeduldig. Seine Stimme war laut und herrisch.

Langsam löste sich meine Erstarrung, ich öffnete die Tür und ließ den Mann eintreten. Er war groß, überragte mich um fast zwei Köpfe. Dunkelhaarig, gutaussehend, muskulös, mit einem umwerfenden Lächeln. Wie alt er wohl sein mochte? Fragte ich mich still. „32“ sagte er, so, als habe er meine Gedanken gelesen. Verwirrt starrte ich ihn an, während er sich den Schnee aus dem Haar schüttelte. Wieder lächelte er umwerfend. Ich seufzte leise auf. Nicole und Michelle würden ausflippen. Beide würden bei solch einem Chef in Zukunft wesentlich weniger Fehlstunden haben. Darauf würde ich jede Wette abschließen. Beide würden sich garantiert gegenseitig die Augen auskratzen, um den Kerl in ihr Bett zu bekommen.

(„Kann dir doch egal sein. Du fällst bestimmt nicht in sein Jagdschema.“ Meine innere Stimme lief gehässig durch meinen Kopf und bescherte mir Kopfschmerzen)

Ich musste mich unbedingt setzen, der Schock, den Laden nicht bekommen zu haben ließ meine Beine weich werden. Nur mit Mühe hielt ich mich aufrecht. Der Mann schien es zu spüren, er griff meinen Arm und führte mich trotz Widerstand, zum Sofa, wo er meine Handtasche beiseiteschob und mich zwang, mich hinzulegen. Ärgerlich versuchte ich, wieder aufzustehen. Der Laden musste öffnen und ich war allein. Trotz meiner Gegenwehr nahm er meine Beine und legte sie auf das Sofa. „Liegenbleiben!“ befahl er streng. Ich wagte keine Widerworte, seine dunkle Stimme ließ mich zittern. Nervös und schüchtern zerrte ich an meinen Tweet Rock, der etwas hochgerutscht war. Amüsiert beobachtete der große Mann mich dabei. Er fasste den Rock am Rand und zog ihn bis über meine Knie. Seine kalten Finger jagten einen unbekannten Impuls durch meinen Körper. Mein Zittern verstärkte sich und ich schloss beschämt meine Augen. Suchend ging sein Blick durch den Laden. „Wo sind Miss Nicole und Miss Michelle?“ fragte er.

„Eine Krank, die Andre freien Tag“ war alles was ich herausbekam. Der Mann kam mit einem nassen Lappen wieder, den er mir auf die Stirn legte. Ungehalten zog er die Augen zusammen und jagte damit erneut einen Schauer durch meinen Körper.

„Frei? Krank? Inakzeptabel“ war alles was er sagte. (Inakzeptabel? Ein Wort, welches in meinem Wortschatz oft vorkam. Akzeptabel war das höchste, was mal jemand zu mir gesagt hatte). „Telefon?“ fragte er nur und ich wies auf mein kleines Büro, in das der Mann nun verschwand. Zeit, um nachzudenken. Was sollte nun werden? Was sollte ich nun tun? Der Laden war mein Leben gewesen, hier hatte ich endlich eine Heimat gefunden. Der alte Mister Wilkens hatte mich aufgenommen und alles gelehrt, was man über Bücher wissen musste. Hier verbrachte ich meine gesamte Zeit. Zuhause in meiner kleinen Einzimmerwohnung wartete ja eh niemand auf mich. Charles Spencer kam kurz aus meinem Büro und wechselte den Lappen aus.

Wieder ging ein Schauer durch meinen Körper. Ein unbekanntes Gefühl ergriff von mir Besitz und erschwerte mir das Atmen. Er nahm mir die Brille ab und lächelte umwerfend. „Sie haben wunderschöne, große, blaue Augen. Sie sollten auf die Brille verzichten, Miss Jonathan.“ Sagte er. Sein Gesicht war Zentimeter von meinem entfernt. Der Geruch seines After Shaves verwirrte mich. „Damit ich Blind durch die Welt laufe?“ fragte ich patzig Wütend entriss ich ihm meine Brille, die er grinsend ins Licht gehalten hatte .Ich hatte wirklich viele Dioptrien, das wusste ich selber, aber dass er sich darüber lustig machte, tat weh. Leise auflachend verschwand er wieder ins Büro.

(„Na toll, gut gemacht, endlich macht dir mal ein gutaussehender Kerl unter 60 ein Kompliment und du verpatzt es, ganz toll, Carla wirklich!“ Meine innere Stimme maulte)

Die Türglocke läutete, erste Kunden kamen. Ich erhob mich und ging noch wackelig auf den Beinen in den Verkaufsraum. Es war gut zu tun, die Bücherinsel war bekannt dafür, alles was möglich war zu besitzen, oder zu besorgen, sei es inländische oder ausländische Literatur. Ich war gerade mit einem Kunden im Gespräch über eine neue Niederschrift der Bibel Germania, als sich eine Hand auf meine Schulter legte. Und ich zu zittern begann. „Die Damen sind in 15 Minuten hier“ sagte Charles Spencer zufrieden. „Können sie zaubern?“ fragte ich ihn. Ein Grinsen unterstrich seine Worte. Eine ältere Frau kam nun auf uns zu. „Ich suche ein Buch für meinen Enkel, er ist 10“ Bittend sah sie Charles Spencer an. „Aber selbstverständlich“ sagte Mister Spencer. Er reichte der Dame seinen Arm und führte sie mit einem umwerfenden Lächeln charmant in die Kinderbuch-Ecke, die ich ihm heimlich mit der Hand wies.

Pünktlich 15 Minuten später ging die Ladentür auf und Nicole und Michelle erschienen. Beide hatten eine sehr kurze Nacht gehabt, das sah ich sofort, kein Wunder, das Nicole heute Morgen krank war. Ich verdrehte genervt meine Augen. Die Blicke der Beiden, als sie ihren neuen Chef sahen, sprachen Bände. „Meine Damen, ich bin Charles Spencer, der neue Besitzer der Bücherinsel“ sagte Charles streng. Er griff beide Frauen an den Armen und führte sie in mein Büro.

(„He, das ist dein Büro, da habt ihr nichts zu suchen“, wollte meine innere Stimme schreien).“ Ruhe“ flüsterte ich und wurde vom Kunden merkwürdig angesehen.

Ich sah ihnen hinterher und konnte die heimlichen Blicke beider Frauen sehen. Sie taxierten Charles Spencer und was sie sahen, gefiel ihnen sehr. Ich hatte auch nichts anderes erwartet. Schon jetzt stritten sie um seine Aufmerksamkeit. Die Bürotür ging zu und ich blieb allein zurück, so wie immer in meinem Leben. Doch diesmal tat es weh und ich hatte unverständlicherweise Tränen in den Augen, während ich weitere Kunden bediente.

(„Na, willst du wetten, welche zuerst in seinem Bett landet?“ Meine innere Stimme lachte mich aus.) „Kommt drauf an, ob er auf Blondinen oder schwarzhaarige steht“ antwortete ich meiner inneren Stimme.

„Ich bevorzuge Brünette“ unvermittelt stand Mister Spencer wieder vor mir. Ich war so in Gedanken gewesen, dass ich es nicht bemerkt hatte. „Die beiden Damen werden sich jetzt um den Laden kümmern, lassen sie uns ins Büro gehen. Wir haben einiges zu besprechen.“ Seine strenge Stimme ließ mir keine Wahl, niedergeschlagen folgte ich dem Mann, der meine gesamte Zukunftsplanung über den Haufen geworfen hatte.

Charles Spencer schenkte Kaffee ein, zögernd nahm ich eine Tasse. „Mister Wilkens berichtete mir, dass sie die gute Seele seines Ladens seien.“ Begann er nun das unvermeidliche Gespräch. „Sie kannten Robert?“ fragte ich aufgeregt dazwischen und sah, wie Mister Spencer irritiert aufsah, er war es wohl nicht gewohnt, unterbrochen zu werden. „Sie sollten mich nicht unterbrechen, Miss Jonathan. So etwas mag ich überhaupt nicht.“ Sagte er auch prompt. Seine Augen blitzten mich ärgerlich an, mir stockte der Atem, ähnliches hatte ich zuvor noch nie gesehen. „Ja, ich kannte Robert wesentlich länger als sie, Carla.“ Nahm er das Gespräch wieder auf. „Seine Kinder sagten mir gestern, dass sie eigentlich den Laden kaufen wollten.“ Ich nickte nur eingeschüchtert, nicht wieder wagte ich etwas zu sagen. Sein Grinsen gab mir im Stillen Recht. „Ich hatte mit Robert bereits vor einigen Jahren einen Vorvertrag abgeschlossen, der jetzt nach seinem Tod, zum Tragen kommt.“ Wieder nickte ich nur, deshalb also war er der neue Besitzer. Mister Spencer schwieg. Durfte ich jetzt etwas sagen? Unsicher räusperte ich mich, kein Veto, also gut. „Kennen sie sich mit Büchern überhaupt aus?“ Meine Frage zielte auf seine Verkaufsversuche heute Morgen, als er der alten Lady doch tatsächlich Fifthy Sades of Grey ,für ihren 10 Jährigen Enkel verkaufen wollte. Er schien zu ahnen, woran ich dachte, ein atemberaubendes Lächeln umspielte seinen wirklich schönen Mund.

(„Wie es sich wohl anfühlt, von ihm geküsst zu werden?“ Fragte mich meine innere Stimme)

„Nein, Miss Jonathan. Ich bin Ingenieur.“ Sagte Mister Spencer. Ich schrak hoch. Natürlich, das große Gebäude auf der Hauptstraße, direkt neben dem Plaza. Charles Spencer Kooperation. „Die Bücherinsel hat einen privaten Hintergrund für mich, der hier jetzt keine Rolle spielt.“ Mister Spencer pustete seinen Kaffee und trank den Becher in einem Zug leer. „Sie werden den Laden auch weiterhin führen.“ Sein Blick schien mich zu durchbohren. Das war keine Bitte von ihm gewesen, nein eine Anordnung. Entrüstet drückte ich mein Kreuz durch. „Nein danke“ Widersprach ich, ich wollte nicht weiter hierbleiben, wenn mein geliebter Laden jemand Fremden gehörte. „Doch“ sagte er nur lächelnd.

Dann grinste er mich plötzlich Jungenhaft an. „Ohne Brille und mit einer modernen Frisur wären sie eine richtige Schönheit, wissen sie das?“ Er hatte so schnell das Thema gewechselt, das mein Unterbewusstsein einen Augenblick brauchte, um ihm zu folgen. „Wie bitte? Was hat mein Haarknoten und meine Brille damit zu tun, ob ich den Laden weiterführen werde?“ fragte ich ihn erbost. „Haben sie was an den Ohren? Ich sagte bereits nein.“

(„Na ganz super. Das zweite Kompliment an einem Tag und du vermasselst es schon wieder!“ Meine innere Stimme begann mich zu nerven)

„Sie haben eine sehr interessante Haarfarbe. Mit etwas Tönung wäre sie sensationell“ Sagte Mister Spencer weiter, so als hätte er meinen Einwurf nicht gehört. Seine Hand strich sanft über meinem Kopf, den ich unwillig schüttelte. Seine direkte Nähe machte mir das Atmen schwer. Jetzt nahm er eine der losen Strähnen und wickelte sie sich fasziniert um den Finger. Ich seufzte, der Kerl war durch geknallt.

(„Er mag unsere Haare. Halt die Fresse!“ Meine innere Stimme wurde böse)

„Ich soll mir die Haare färben? Nur damit ich den Job hier behalte? Spinnen sie? Vergessens sie!“ Wütend erhob ich mich und starrte den großen Mann vor mir an. „Nur weil ich nicht ihrem Idealbild von einer Frau entspreche, haben sie nicht das Recht, mich zu kritisieren! Mir reicht es, ich gehe. “sagte ich zornig. Er saß dort auf dem Stuhl, der viele Jahre mir gehört hatte, legte die Fingerspitzen aneinander und nickte nur kurz mit dem Kopf. „Setzen sie sich Carla“ seine Stimme war leise, gefährlich leise. Es machte mir mehr Angst, als wenn er geschrien hätte. „Hat man ihnen noch nie ein Kompliment gemacht, oder warum reagieren sie so?“ seine Frage traf mich mitten ins Herz. „Noch nie, ohne Hintergedanken.“ Antwortete ich tapfer. Tränen standen mir in den Augen. Was, Verdammt noch mal, so fragte ich mich, wollte der Kerl von mir. Mister Spencer wollte gerade etwas sagen, als Michelles Kopf in der Tür erschien .Unser Gespräch schien ihr wohl zu lange zu dauern. Fragend ging ihr Blick zwischen uns beiden hin und her. „Jonny ist draußen und fragt nach dir, Carla“ sagte sie. Ich merkte, es war für sie die Gelegenheit, mich aus dem Büro zu bekommen, weg von dem neuen Traummann. Sie sah Mister Spencers leeren Becher und sah ihre Chance gekommen auf sich aufmerksam zu machen. „Ich hole ihnen einen Kaffee, Mister Spencer“ bot sie an, „Carla achtet nie auf so etwas.“ Sagte sie gehässig. Ihr strahlendes Lächeln lenkte Mister Spencer einen Augenblick ab. Gelegenheit, für mich zu verschwinden. „Miss Jonathan, wir zwei sind noch nicht fertig!“ schrie er mir hinterher. Seine zornige Stimme scholl durch den Laden, es war mir schlichtweg egal. Ein Lächeln kam mir über die Lippen. Dieser Mann dort im Büro, war es anscheinend nicht gewohnt, ignoriert zu werden. Einerlei, ich hatte nichts mehr zu verlieren. Der Laden war futsch.

Ich ging in den Laden und warf mich dort erleichtert Jonny in die Arme. Mein bester Freund küsste mich wie immer auf die Wange und drückte mich fest an sich. Aus den Augenwinkeln konnte ich Mister Spencer sehen. Er stand am Türrahmen gelehnt und beobachtete mich. Seine Augen verfolgten jede meiner Bewegungen. Jonny hob seinen Kopf. „Aber Hallo! Wer ist denn der geile Typ?“ Seine frivole Stimmlage ließ mich auflachen. Jonny war bekennender Homosexueller. Ich zog ihn weiter in die Jungendbuchecke. „Mein neuer Boss. Erklär ich dir später.“ Sagte ich nur. „Scheiße!“ treffender hätte Jonny es nicht ausdrücken können. Tröstend drückte er mich an sich. Er wusste, wie sehr ich an den Laden hing, was er mir bedeutete. Jonny war der einzige Mensch, der meine schwierige Familiensituation kannte, der wusste, warum ich bereits mit 16 Jahren von Zuhause fortgegangen war und jetzt hier, allein in der Großstadt lebte, statt bei meiner Familie auf dem Land. „Ich hoffte dich zum Kaffee einladen zu können, da ich gesehen habe das beide Grazien heute anwesend sind.“ Sagte er leise. Ich musste über Jonnys Worte lachen. Grazien, so nannte er Michelle und Nicole. Beide Frauen konnte er nicht ausstehen. Sie machten sich über ihn ebenso lustig wie über mich. „Geht heute leider nicht, Großer“ sagte ich und strich ihn sanft über die Wange. „Der neue Boss will mit uns reden.“ sagte ich mit Tränen in den Augen. Mein lieber Freund strich mir die lose Haarsträhne aus dem Gesicht und grinste. „Ich kenne dich, Kind. Denk nach, bevor du etwas entscheidest. Gib ihm eine Chance“ sagte er leise. Mister Spencer hob seine Hand und wies ärgerlich auf seine Uhr. Ich verstand und brachte Jonny zur Tür.

Ich sah Jonny nach und ging in die kleine Küche vor meinem Büro. Drinnen konnte ich Nicole und Michelle lachen hören. Ich linste um die Ecke, die Tür stand einen Spalt offen. Beide Frauen saßen auf dem Schreibtisch und ließen ihre langen Beine vor Mister Spencer baumeln. Dieser hatte sich in meinem Stuhl zurückgelehnt und betrachtete die ihm angebotene Ware. Schlanke, nackte Beine und weit geöffnete Blusen. Zornig griff ich nach der Kaffeekanne. Leer, große Klasse. Jetzt beugte sich Michelle vor, um dem neuen Boss ihre beeindruckende Oberweite vors Gesicht zu halten. „Das ist Jonny. Dem gehört das Fitnesscenter, weiter unten. Ein guter Freund unserer kleinen Jungfrau.“ Michelle lachte erneut albern auf. „Er passt zu ihr, er ist schwul“ Nicole lachte jetzt ebenfalls. Sie spreizte ihre Beine etwas und gewährte Mister Spencer ungehinderten Einblick. Unendliche Wut kochte in mir hoch. Diese beiden Schlampen, was fiel ihnen ein, mein Privatleben vor dem neuen Boss breitzutreten. Fast wollte ich ins Büro stürzen, als Mister Spencers Stimme mich stocken ließ. „Jungfrau?“ fragte er und brachte beide Frauen wieder zum Kichern. „Natürlich, Mister Spencer. Die hat noch keinen gehabt. Die sieht doch aus wie ihre eigene Großmutter. Das Kostüm trägt sie seit Jahren, die Frisur ebenfalls. Zu Klein, zu dick. Kein Mann unter 60 der Augen im Kopf hat, schaut so etwas auch nur zweimal an.“ Nicole schüttelte ihren Kopf, ihre blonde Mähne umwehte Mister Spencer. „Ich wette, die geht ungeöffnet ins Grab“ sagte jetzt Michelle. Sie lachte ebenfalls verführerisch.

Ich hatte genug gesehen und gehört, mir reichte es. Noch 10 Minuten und in meinem Büro würde ein flotter Dreier steigen. Laut knallte ich meinen Kaffeebecher auf den Tisch. Es wurde still im Büro, als ich zum Sofa ging, meine Jacke und Handtasche griff und die Tür hinter mir zuknallte. Tränen liefen mir übers Gesicht, Tränen der Wut und der Scham. Noch nie, so redete ich mir ein, war ich so heftig gedemütigt worden.

(„Was willst du. Die beiden Nymphomaninnen haben doch Recht. Du bist noch ungefickt.“ Na toll, selbst meine innere Stimme musste nun noch auf mir rumhacken.) „Mag sein, aber es geht niemanden etwas an.“ Sagte ich leise. Meine innere Stimme kicherte.

„Da haben sie recht, Miss Jonathan.“ Mister Spencers Hand griff meinen Arm und bugsierte mich in das kleine Cafe` auf der anderen Seite der Straße. Ein Cafe`, welches ich nach Möglichkeit mied. Zu teuer, zu elegant für meine Verhältnisse. Ohne zu Fragen, zog er mich durch die Tür in die hinterste Ecke. Meine Brille beschlug umgehend, ärgerlich legte ich sie beiseite. Jetzt konnte ich Mister Spencer nur noch schemenhaft erkennen. Die Kellnerin brachte zwei Speisekarten, die Mister Spencer beiseitelegte und auf den Kuchen zeigte. Die Kellnerin verstand. „Für mich nicht, Bitte, ich möchte nur einen Kaffee“ sagte ich tapfer. Ich wagte es nicht, ihm ins Gesicht zu sehen, zu sehr schämte ich mich. „Zweimal Kuchen“ bestimmte Mister Spencer. Sein Blick ließ mich schweigen. „Nun zu uns“ Er senkte seine Stimme, niemand sollte hören, was er zu sagen hatte. „Sind sie gerne Jungfrau?“ fragte er mich unumwunden.

Seine Augen ließen mich nicht los. Ich wechselte meine Hautfarbe von blass ins tiefdunkelrote. „Ich glaube nicht, dass es sie etwas angeht, Mister Spencer“ sagte ich leise. Warum tat sich nie der Boden auf, wenn man es brauchte? Verlegen wischte ich die Gläser meiner Brille und setzte sie wieder auf. Hoffentlich schrieb er meine rote Gesichtsfarbe der Kälte zu. Mein Blick heftete sich auf den Boden.

„Sind sie gerne Jungfrau?“ wiederholte er seine Frage, so als hätte ich nie etwas gesagt. Seine Hand griff über den Tisch und hielt meinen Kopf fest, als ich ihn wieder senken wollte. „Nicht weinen, Mädchen. Dazu besteht kein Grund.“ Sagte er. Die Kellnerin brachte den Kuchen und Kaffee, er ließ meinen Kopf einen Augenblick los. Verwundert sah die Kellnerin von Mister Spencer zu mir, sie überlegte wohl, was so ein schöner Mann mit mir zu tun hatte. „Ich hatte noch keine Gelegenheit zum Sex“ antwortete ich stotternd. „Sehen sie, Mister Spencer. Ich entspreche nicht gerade dem Idealbild einer Frau.“ Stammelte ich, keine Ahnung, ob er ein Wort davon verstanden hatte. Nervös stocherte ich in meinem Kuchen. „Das liegt im Auge des Betrachters. Mich faszinieren sie jedenfalls“ sagte Mister Spencer und widmete sich seinem Kuchen. „Was halten sie davon, meine Geliebte zu werden?“

2. Kapitel

Mir fiel die Kuchengabel aus der Hand, ungläubig starrte ich den Mann vor mir an. Das konnte er nicht ernst meinen. Das musste ein Witz sein, irgendein frivoler Scherz, gleich würde er zu Lachen beginnen und sich über mich amüsieren. Mich dumm, naiv und sonderbar nennen. Mister Spencer lächelte mich an, griff seinen Kaffeebecher und trank ihn in einem Zug leer. „Sehen sie, Miss Jonathan.“ Sagte er jetzt sanft und leise, so als wollte er mich beruhigen. „Es wäre für mich auch etwas Neues. Ich hatte noch nie eine Jungfrau:“ Er hob seine Hände und drückte mich wieder auf meinen Stuhl. „Das mit dem Weglaufen, müssen sie sich wirklich abgewöhnen, Carla“ sagte er. „Meine Prinzipien treu, beginne ich keine Affäre mit Frauen unter 21 Jahren, da ist mir noch keine Jungfrau untergekommen. Also, ich biete ihnen wirklich guten Sex an. Ich bin, wenn ich mal angeben darf, sehr erfahren darin. Sie haben den Vorteil, sich in die Hände eines Mannes zu begeben, der weiß was er tut. Nichts ist schlimmer als sich von einem Stümper ficken zu lassen.“ Sagte er ernst. Immer noch saß ich vor ihn und starrte ihn an. „Wir hätten eine Affäre, die zeitlich begrenzt sein wird. Nach Ablauf der Zeit bestimme ich, ob wir eine weitere Zeit festlegen, oder nicht.“ Wieder hob er die Hand, als ich endlich etwas sagen wollte. „Unterbrechen sie mich nicht, Carla, dass sagte ich bereits. Also, es würde eine geheime Sache, nur zwischen uns beiden sein. Absolutes Stillschweigen wäre Voraussetzung.“ Setzte er leise hinzu.

„Sie sind total durch geknallt. Mister Spencer. Ich hatte es ja schon mit einigen Verrückten zu tun, aber sie toppen sie alle. Nur, weil ich nicht wie ein Fotomodell aussehe, haben sie kein Recht, sich über mich lustig zu machen.“ Unterbrach ich ihn hastig. Ich erhob mich, egal ob es ihn wütend machte. „Der Laden wartet. Es kommt heute noch ein Vertreter. Guten Tag“ Hastig raffte ich meine Jacke und verließ fast fluchtartig das Cafe`. Die Kellnerin starrte mir verwundert hinterher.

(„Die dumme Pute hätte das Angebot angenommen“ meine innere Stimme klang gehässig, „Dreh um, ein besseres Angebot bekommst du nicht.“) „Halt deinen Mund“ sagte ich frustriert.

Statt in den Laden, ging ich zu Jonny, der mich fragend ansah. Fast hätte ich ihn von meinem Gespräch eben erzählt, doch ich hatte Angst vor seiner Reaktion. Ich hatte Angst vor seinem Mitleid. Er war der Einzige, der wusste, wie ich darunter litt, anders zu sein. „Kaffee?“ fragte er mich, ich schüttelte den Kopf, Kaffee hatte ich nun wirklich genug. „Heute ist ein Scheißtag, Jonny. Halt mich einfach nur im Arm“ bat ich ihn und kuschelte mich auf seinen Schoß.

„Mister Spencer hat eine Nachricht für dich hinterlassen“ Michelle hob kurz ihren Kopf, als ich den Laden betrat, sie war beim Verpacken eines Buches und konzentrierte sich. „Meine Kündigung, möchte ich wetten“ sagte ich leise. „Was?“ fragte Michelle. „Nichts“ sagte ich. Ich setzte mich auf meinen Stuhl und schloss kurz die Augen, dann griff ich entschlossen den verklebten Brief. Ich wusste warum er ihn verschlossen hatte, der Inhalt ging den anderen Beiden nichts an.

„Miss Jonathan“

Alles, was ich im Cafe` zu ihnen gesagt habe, ist mein Ernst. Ich bin wirklich an ihnen interessiert, sie faszinieren mich. Und, ich denke, ich habe sie neugierig gemacht, oder? Sie fragen sich doch bestimmt schon lange, wie es sein müsste, gefickt zu werden, von einem Orgasmus überrollt zu werden. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, das kann ich ihnen Verspechen.

Ich bin kein Romantiker, stehe nicht auf Kuscheln oder Liebe. Es wäre einfach nur Sex, gutes, einvernehmliches Ficken, wenn sie mir den Ausdruck verzeihen mögen. Sie werden kein “ICH LIEBE DICH“ von mir hören. Das muss ihnen klar sein, bevor sie mein Angebot in Erwägung ziehen!

Aber mein Angebot steht. Ich kann sie in die Welt des Sexes einweisen und unterrichten. Vielleicht werden sie danach auch sich selbst besser verstehen. Sex kann etwas sehr Schönes sein, wenn man einen erfahrenen Partner hat. Ich biete ihnen an, sie 3 Monate zu meiner Geliebten (Genannt: SUB) zu machen, sie zu unterweisen und in dieser Zeit für sie zu sorgen. Überlegen sie sich mein Angebot bitte gründlich und lassen sie mich wissen, wie sie sich entschieden haben. Falls sie sich dafür entscheiden, (Welches ich sehr begrüßen würde) lassen sie es mich wissen. Anbei meine Visitenkarte mit Telefonnummer.

Bitte, ich schreibe ihnen, da ich ihnen vertraue, und sie hiervon niemanden erzählen. Ich schätze sie als sehr vertrauenswürdig ein, bitte, vernichten sie den Brief bitte nach dem Lesen, danke.

„Charles Spencer“

Sprachlos saß ich vor meinem Schreibtisch. Alles was er gesagt hatte, war ernst gemeint gewesen? Der Kerl wollte allen Ernstes mich? Mich entjungfern und ficken? Was fand er an mir, das anderen Männern anscheinend entgangen war? Er war entweder pervers oder hatte einen mächtigen Sockenschuss, so viel war klar. Ein Mann mit seinem Aussehen, seinem Charme und seinem Vermögen konnte jede haben. Einschließlich Nicole oder Michelle! Zornig zerriss ich den Brief und warf ihn in den Mülleimer, aus Thema erledigt. Sekunden später fischte ich ihn wieder raus.

(„Nicht auszudenken, wenn Nicole und Michelle ihn in die Hände bekämen.“ Schimpfte meine innere Stimme) „Hast ja recht.“ Sagte ich leise.

Beide würden sich wahrscheinlich darüber kaputtlachen und neuen Stoff für Beleidigungen finden. Niemand durfte davon erfahren.

Ich warf die Reste samt Visitenkarte in den Aschenbecher und entzündete sie. Mit Genugtuung sah ich die kleinen Rauchwolken aufsteigen. Plötzlich zögerte ich und versuchte, die verrußte Visitenkarte wieder aus dem Feuer zu ziehen. Doch sie brannte bereits hell. „Verdammt“, fluchte ich. Vielleicht hätte ich die Visitenkarte behalten sollen, überlegte ich.

(„Ach, jetzt kommen dir Bedenken? Ich sagte doch ein besseres Angebot bekommst du nicht“. Meine innere Stimme lachte gehässig auf)

„Schnauze“ sagte ich leise, eine Träne rann mir übers Gesicht, die ich ärgerlich fortwischte, als mein Telefon klingelte. „Die Bücherinsel, Carla Jonathan am Telefon“ meldete ich mich und erschrak. „Spencer hier. Haben sie sich mein Angebot überlegt?“ hörte ich Charles Stimme. Erschrocken schwieg ich, unfähig ein Wort herauszubekommen.. „Hallo, Miss Jonathan! Haben sie den Brief vernichtet?!“ Seine Stimme wurde eindringlicher, Ich nickte, bis mir einfiel, dass er das ja nicht sehen konnte. „Ja“ sagte ich kurzatmig. Hatte ich es mir überlegt? Ich wusste nur, dass ich in diesem Augenblick nichts wusste.

„Ja, was? Brief oder Angebot?“ fragte er streng und leicht genervt, wie mir schien. „Beides“ antwortete ich zögernd. „Und?“ Er klang sehr ungeduldig. „Ich weiß nicht“ sagte ich ehrlich. „Ich kann nicht glauben, dass ein Mann, wie sie mich will “antwortete ich stotternd. Ich wischte mir beschämt eine Träne weg. Ein Grunzen am anderen Ende der Leitung war alles an Antwort. Dann herrschte einen Augenblick Stille. „Wir müssen also noch weiter reden, Miss Jonathan.“ Sagte er, als ich schon glaubte, er hätte aufgelegt. Er schien zu überlegen. „Besitzen sie eine Badewanne?“ fragte er plötzlich unvermittelt. Ich verneinte, vollkommen perplex. Meine Einzimmerwohnung verfügte nur über eine Dusche. „Gut, dann treffen wir uns um 20 Uhr bei mir. Ich schicke ihnen einen Wagen.“ Er legte auf, das Gespräch war beendet. Immer noch starrte ich ungläubig den Hörer an. Ich träume, dachte ich, dass alles ist nur ein Traum. So etwas passierte keiner Frau wie mir. Es erinnerte mich an meinen Lieblingsfilm“ Pretty Woman“. Aber das war Kino, so etwas passierte nicht im wahren Leben! Plötzlich ging mir etwas anderes durch den Kopf. Was bitte, sollte die Frage nach einer Badewanne? Ich wurde aus dem Mann nicht schlau, dem Mann, den ich erst heute Morgen kennengelernt hatte.

3. Kapitel

Punkt 19,30 Uhr hupte ein Wagen unten auf der Straße. Ich besah mir ein letztes Mal mein Spiegelbild und griff nach meiner Handtasche. Angst und Neugierde wechselten sich in mir ab. Was würde heute Abend passieren? Sollte ich überhaupt hin fahren? Wie würde mein Leben nach Heute Abend aussehen? Ich zögerte, trat unentschlossen von einem Fuß auf den anderen.

Jetzt klingelte es an der Haustür. Der Fahrer hatte tatsächlich aus der Unzahl der Klingeln die richtige gefunden. Er wartete anscheinend nicht gern. Ein letzter Blick im Spiegel zeigte mir die Angst in meinen Augen.

„Los, Mädchen! Nur der Feigling stirbt ohne Ehre“ feuerte meine innere Stimme mich an)

ich stieg in den Fahrstuhl und saß Augenblicke später in einer schwarzen Limousine. „Mister Spencer hat ihnen Sekt in die Ablage gestellt.“ Der Fahrer schloss die Zwischenscheibe, der Wagen setzte sich in Bewegung. Ich war mir allein überlassen. Angst und Unsicherheit überkamen mich, ein Frostschauer lief über meinen Rücken. Nervös öffnete ich das Fach und holte die Flasche hervor. Ein Glas Sekt würde mich bestimmt beruhigen. Trotz des Sekts, zitterte ich wie Espenlaub, während der Wagen mich immer weiter von meiner sicheren Wohnung fortbrachte. Wie viele Frauen hatte der Fahrer schon vor mir abgeholt, hatte sie zum Ficken zu Mister Spencer gefahren und anschließend wieder Heim? War das alles hier nicht irgendwie falsch? Verkehrt? Durfte ich mich überhaupt auf das Spiel einlasen? Meine Zweifel siegten über meine Neugierde. Ich hob die Hand und klopfte gegen die Scheibe, wollte den Fahrer bitten zu wenden.

Die Scheibe fuhr langsam runter. „Miss?“ fragte mich der Fahrer und verringerte das Tempo. „Nichts, entschuldigen sie“ antwortete ich schüchtern. Entschlossen schob ich meine Zweifel beiseite. Auch eine Frau wie ich hatte das Anrecht auf ein Abenteuer!

Der Wagen fuhr jetzt eine Auffahrt hoch, ich kam nicht umhin, das große Anwesen zu bewundern. Umgeben von einer Parkähnlichen Anlage stand ein großes Haus, mit wie mir schien unendlich vielen Zimmern. Wozu brauchte ein alleinstehender Mann so ein riesiges Haus, überlegte ich.

Mister Spencer stand auf der Treppe und kam langsam zum Wagen. „Es ist gut, James, Danke“ sagte er. Er griff meine Hand und führte mich die Treppe hoch ins Haus. Schweigend nahm er meine Jacke, die er achtlos auf einen teuren, antiken Stuhl warf. „Komm, wir beide müssen reden.“ sagte er ohne jede Begrüßung und unterbrach meine Bewunderung der Einrichtung. Er führte mich weiter in eins der hinteren Zimmer, wartete bis ich saß und verschloss die Tür, gegen die er sich nun lehnte. „Meine Hochachtung, du bist mutiger, als ich dachte.“ Sagte er nur. Mein Zittern schien er nicht zu bemerken, oder wollte es nicht. „Also. Wo waren wir stehen geblieben, als du das Café mal wieder fluchtartig verlassen hattest? Richtig. Bei den Vertragsbedingungen:

„Vorneweg: Du weißt was eine Sub ist?“ fragte er und lächelte als ich hochrot anlief und nickte. „Jonny, ich meine mein Freund, den sie heute im Laden kennengelernt haben, nimmt mich manchmal zu Feiern mit, da habe ich ein oder Zwei Subs mit ihren Meistern getroffen.“ Sagte ich hastig. Ich wunderte mich, als Mister Spencer wütend seine Augen zusammenzog, so als hätten ihm meine Worte nicht gefallen.

Er räusperte ich laut und lief durch das Zimmer. „Punkt ein: Totales Stillschweigen über die Art unserer Beziehung. Wir werden in der Öffentlichkeit kein privates Wort miteinander wechseln. Niemand wird etwas über unsere Beziehung erfahren. Ich bin Mister Spencer für dich, du Miss Jonathan für mich. In jeder Situation, das vermeidet Versprechen und Erklärungsnot bei Dritten. Mein Privatleben geht dich nichts an, deins hat mich nicht zu interessieren.

(„Als wenn du eins hättest“ rief meine innere Stimme gehässig)

Punkt zwei: Du vertraust mir, ich werde dich unterrichten, wie ich es für richtig halte. Sollte dir etwas nicht gefallen oder Angst machen, probieren wir es nur einmal aus. Danach kannst du entscheiden.

Punkt drei: Es gibt absolute Ehrlichkeit zwischen uns. Keine Geheimnisse in Bezug auf Sex. Nur, wenn absolute Offenheit herrscht, können du und ich den Sex genießen.

Punkt vier: In den drei Monaten, auf die unsere Beziehung auf erste begrenzt ist, stehst du nur mir zu Verfügung. Keine anderen Sexpartner! Immer, wenn ich dich sehen möchte, lass ich dir ein Zeichen zukommen“.

Mister Spencer ging zu seinem Schreibtisch und hob einen Briefbeschwerer in Form eines kleinen Schwarzen Quadrats hoch. Das gleiche Zeichen, wie auf dem Brief heute Morgen. „Unser Zeichen. Wenn du das auf deinem Schreibtisch oder in deinem Briefkasten findest, weißt du, dass ich dich an dem Abend sehen möchte.“ Er tippte etwas in sein Telefon. Meins klingelte, zeigte eine SMS an. Ein schwarzes Quadrat prangte mir entgegen. Woher hatte er meine Nummer?

Fragte ich mich still. Ich wollte ihn gerade fragen, als mir einfiel, dass ich ihn nicht unterbrechen durfte. „Es kann sein, dass ich unterwegs bin, dann sende ich es dir per SMS. Das ist unverdächtig.“

„Punkt fünf: Du besorgst dir die Pille. Bis sie wirkt, werde ich für die Verhütung sorgen“. Er lächelte, als ich heftig nickte.

„Punkt sechs: Keine Romantik, keine Zärtlichkeit, kein wie auch immer geartetes, Klammern.“ Geduldig wartete er, bis ich wieder nickte.

„Das ist Zusammenfassend alles, was du wissen und akzeptieren musst, bevor wir weiter machen.“ Mister Spencer stand wieder vor der Tür, er ahnte wohl, dass ich drauf und dran war, aufzuspringen und zu flüchten. „Überlegen sie, Miss Jonathan, bevor sie wieder kopflos flüchten, was sagen sie?“ fragte er ungeduldig.

„Was ist, wenn ich die Beziehung vor Ablauf beenden will? Oder sie?“ fragte ich, das war das einzige, was mir einfiel. Mein Gehirn war immer noch mit den Regeln beschäftigt, wie viele waren es? Welche die erste und welche die Wichtigste? In meinem Kopf schwirrte es wie in einem Bienenkorb. „Das Ende bestimme ich! Aber wenn Schluss, dann Schluss. Dann werden wir beide es akzeptieren, jeder geht seinen Weg, ohne Tränen, Schmerzen oder Streit.“ Sagte er. „Ist das alles?“ Geduldig sah er mir beim Überlegen zu.

(„Wie oft hat er wohl die Regeln schon aufgezählt? An all den Frauen vor dir?“ meine innere Stimme öffnete die Schubladen in meinem Gehirn und stopfte dort wahllos die Regeln hinein. Mit Wucht warf sie die letzte Schublade zu.) „Autsch“ sagte ich leise und wurde von Mister Spencer argwöhnisch angesehen.

„Nein“, sagte ich tapfer und drückte mein Kreuz durch. „Das mit der keine anderen Sexpartner Regel gilt für beide Seiten in den drei Monaten. Auch sie werden in der Zeit keine andere Frau ficken.“ Sagte ich mutig. „Ich erwarte in der Zeit eine monogame Übereinkunft.“ Gespannt wartete ich auf seine Antwort. Sein Gesicht spiegelte erst Überraschung, dann Achtung wider. Er schien zu überlegen. Schließlich nickte er. „Gut, einverstanden.“

Er kam zu mir und zog mich vom Sofa. „Was ist, wenn ich Freunde treffen möchte, mich bereits verabredet habe, wenn sie mich „Sehen“ wollen?“ fragte ich ihn. Plötzlich wurde ich nervös. Mir fielen tausend Dinge ein, die ich eigentlich noch fragen musste. Seine Hände strichen über mein Gesicht, an meinem Hals entlang und begannen, meine Bluse zu öffnen. „Dann, Miss Jonathan, haben ihre Freunde leider Pech. Sehen sie unsere Treffen als Schulstunden. Die Schule hat immer Vorrang.“ Er zog mir die Bluse über die Arme und schmunzelte als er meinen alten BH sah. „Ich muss dir unbedingt neue Unterwäsche kaufen.“ Seine Hand umschloss meine Brust. „Dein Busen verdient Spitze.“ Flüsterte er heiser. Nervös schluckte ich auf, als er geschickt den BH-Verschluss öffnete.

Schlagartig war mein Kopf leer, das Denken fiel mir schwer. Seine Hände umschlossen meine Brüste und massierten sie sanft. Sein Mund suchte meinen und er küsste mich leidenschaftlich. Unterdrückt stöhnte ich auf, als er sich von mir löste.

„Sie werden jetzt ein schönes Bad genießen, Carla“ sagte er leise. Verwirrt sah ich ihn an, ich sollte jetzt baden? Jetzt wo er mich doch eigentlich ficken wollte? Er öffnete den Knopf meiner Hose. „Vertrauen, Miss Jonathan! Zieh dich aus“ befahl er. Ohne mich weiter zu beachten, ging er ins Nebenzimmer, ein großes Badezimmer und ich konnte das Wasser laufen hören, während ich meine Kleidung aufgeregt auf einen Sessel legte. „Komm her!“ rief Mister Spencer, ich folgte seinem Befehl zögernd, nackt stand ich Augenblicke später vor ihm. Beschämt sah ich an mir herunter, wieder fragte ich mich zögernd, was der schöne Mann vor mir, an mir fand. „Braves Mädchen, gut gehorcht.“ sagte er leise. Seine Hand strich von meinen Schultern über meine etwas zu großen Brüste. Die Warzen reagierten und wurden augenblicklich hart. Er beugte seinen Kopf und nahm eine davon in den Mund, ein Keuchen kam tief aus meiner Kehle. Mister Spencer richtete sich wieder auf und nahm meine Hand. Eine wunderschöne alte Badewanne stand mitten im Raum. „Deine Haare, weg mit dem Knoten.“ flüsterte er. Vorsichtig löste er die vielen Klammern und meine Haare fielen über meine Schultern bis fast zu meiner Hüfte. Sie umgaben mich wie ein Kleid.

Sekundenlang schwieg er, die Länge meiner Haare hatte ihn vollkommen verblüfft. Seine Hand strich immer wieder ungläubig durch die lange Mähne. „Wahnsinn“ flüsterte er verblüfft. Endlich räusperte er sich. „Steig in die Wanne“ Seine Hand griff meine Haare und hielten sie, während ich mich ins Wasser gleiten ließ. „Schließ die Augen“ Ich spürte, wie er meine Brille beiseitelegte und eine schwarze Maske über mein Gesicht zog, ich konnte nichts sehen. „Nur fühlen“ sagte er leise. „Hände an den Wannenrand.“ Zitternd gehorchte ich. Seine Hand glitt über meinen Körper, strich über meine Brüste, verharrte eine Sekunde an meinem Bauchnabel. wanderte tiefer. „Nicht die Beine zusammenpressen!“ Wieder schob er seine Hand tiefer, wieder schlossen sich meine Beine. Ich hörte ihn seufzen und aufstehen. Dann spürte ich etwas an meinen Beinen. Er legte die Füße links und rechts über den Rand und ich spürte eine Schlaufe um die Knöchel. Ein kurzer Ruck und beide Beine waren an den Füßen der altmodischen Badewanne gebunden. Ich rutschte tiefer in die Wanne und schnappte empört nach Luft. „Ruhe, kein Ton“ seine Stimme schüchterte mich ein, ich schwieg. Wieder machte sich seine Hand auf den Weg zu meinem Zentrum, diesmal konnte ich meine Beine nicht bewegen. Er vergrub sich in meinem Flaum, sein Finger fand meinen Kitzler und begann ihn sanft zu massieren. „Wann hattest du deine letzte Blutung?“ fragte er mich, während ich mich schwer atmend an den Badewannenrand klammerte, sein Finger bereiteten mir ungeahnte Gefühle. „Vor Zehn Tagen“ gelang es mir zu keuchen. Lustimpulse rasten durch mich hindurch und machten mir das Denken schwer. „Gut, aber ich werde trotzdem Vorsorge treffen“ sagte er. Seine andere Hand strich über meinen Bauch, übernahm die Arbeit des Fingers, der nun tiefer wanderte. „Entspannen sie sich, Miss Jonathan“ Sein Finger bohrte sich in meine Öffnung. Sein Mund legte sich auf meinen, ein leidenschaftlicher Kuss verschluckte meinen Aufschrei. „Kennst du den Unterschied zwischen einer Geliebten und einer Hure?“ fragte er mich, ich schüttelte meinen Kopf, sein Finger in mir bewegte sich, schob sich rein und raus, drehte sich und rutschte tiefer. „Eine Hure küsst nicht.“ Wieder legte er seinen Mund auf meinen, er schob jetzt einen zweiten Finger in mich. „Eine Geliebte umso mehr.“ Seine Finger weiteten mich, dehnten mich. „Ah ja, da ist es ja“ flüsterte er. „Dein Jungfernhäutchen.“ Seine Hand ließ meinen Kitzler in Stich und löste die Schlaufen an meinen Füßen. „Die brauchen wir jetzt nicht mehr“ Seine Finger fuhren immer noch in mir herum,, mal längs mal breit, Ich schrie leise auf, ein Wahnsinnsgefühl überrollte mich. Seine Finger schoben sich tief in mich, ich spürte etwas reißen, ein kurzer Schmerz, gepaart mit unbändiger Lust ließ meinen Unterleib aufbocken. Das Wasser färbte sich rot. Mein Körper zuckte unkontrolliert, unfähig mich festzuhalten, tauchte ich unter und schluckte Wasser. Mister Spencer zog seine Finger aus mir heraus, hob mich aus der Wanne und setzte mich auf die Waschmaschine. „Lehn dich zurück und spreiz die Beine“ befahl er mir. Wieder spürte ich seine Finger in mir. „Du bist nass und heiß. Und bereit, um gefickt zu werden“ Ich hörte ihn etwas aufreißen, dann spürte ich, wie sein Glied an meinen Schamlippen entlang strich. „Entjungfert habe ich dich. Jetzt werde ich dich ficken“ Seine Stimme klang rau. Er zog an meinen Schamlippen und sein Glied schob sich langsam in mich. Ich steckte mir die Faust in den Mund, um nicht aufzuschreien. „Du bist wirklich eng“ stöhnte er, sein Glied schob sich weiter, bereitete mir etwas Schmerzen, rieb an meinen Innenseiten. Ich hatte das Gefühl, auseinander gerissen zu werden, war er noch nicht ganz drin? Ein letzter harter Stoß ließ mich aufschreien. „So ist es gut, Miss Jonathan. Das haben sie gut gemacht“ sagte er leise. Sein Glied steckte tief in mir und ich fühlte mich aufgespießt. Mister Spencer bewegte sich nicht, ließ mir Zeit, mich daran zu gewöhnen. Seine Hand strich mir beruhigend übers Haar. „Du hast wunderschöne Haare“ flüsterte er leise. Er griff meine Brüste, zog an den harten Brustwarzen. Mein Körper zuckte und bockte, als seine Hände über ihn strichen. Ich hörte ihn unterdrückt auflachen. „Lehn dich weiter zurück, dadurch kommt dein Hintern weiter nach vorne und ich tiefer rein.“ befahl er nun. Noch tiefer? Das ging noch? Fragte ich mich. Zitternd gehorchte ich, er zog an mir und ich hing am Rand der Waschmaschine. Er umfasste meine Beine, hielt mich und begann sich zu bewegen, immer rein und raus. Ich stöhnte, keuchte, mit jedem Stoß seines Gliedes wurde der Ball in mir größer, härter. Mein Unterleib zuckte unkontrolliert. Meine Hand fuhr suchend über die Maschine und fand ein Handtuch, welches ich mir in den Mund stopfte, um den Schrei zu dämpfen, als der Ball in mir explodierte, ich zurückfiel und mich dem Wahnsinns Glücksgefühl überließ. Er stieß tiefer, härter in mich. Ich erwiderte jeden seiner Stöße, war triefendnass. Ein satter Ton entstand, wenn sein Unterleib gegen meine Scham klatschte. Mister Spencer erhöhte sein Tempo ein letzter harter Stoß und mit einem lauten Aufstöhnen, entleerte er sich in mir.

„Das, Miss Jonathan, war für die erste Unterrichtsstunde nicht schlecht.“ Mister Spencer wartete einen Moment, dann zog er sich aus mir zurück, schob das Kondom von seinem Glied und warf es in den Mülleimer. „Wasch dich, Badewasser ist noch warm. Ich gehe nach nebenan und Dusche, wir treffen uns gleich vorne wieder.“ Er wandte sich ab und ließ mich auf der Wachmaschine liegen.

(„Na, das war doch mal ein richtig guter Entjungferung- Fick. Jetzt beschwer dich nicht. Er hat doch gesagt, keine Romantik. Also fang nicht an zu flennen“ Meine innere Stimme ermahnte mich gerade noch rechtzeitig, bevor die Tränen flossen)

Ich zog mir die Maske von den Augen und blinzelte ins helle Lampenlicht. Meine Hand fuhr zwischen meine Beine, suchte nach Verletzungen. Meine Schamlippen zuckten noch immer. Ich stieg von der Waschmaschine, ein Gerät, welches ich nie wieder so betrachten würde wie noch vor 10 Minuten, und stieg in die Wanne. Es brannte etwas. Ich war wund, was für ein Wunder, so wie er mich gefickt hatte. Mister Spencer wartet, erinnerte mich meine innere Stimme, ich griff zur Seife und stand eine Minute später in einem Bademantel im Wohnzimmer.

Mister Spencer erwartete mich bereits, er saß ungeniert nackt auf dem Sofa und hielt mir ein Glas Sekt entgegen. „Auf den erfolgreichen ersten Fick“ sagte er und grinste, als ich nach allem noch rot anlief. „Miss Jonathan, Miss Jonathan. Mir scheint, sie sind sehr prüde erzogen worden, aber das gefällt mir. Ist mal eine nette Abwechslung.“

(„Abwechslung? Wovon? Von all den anderen Frauen, die vor dir hier waren?“ Meine innere Stimme war verärgert. Und das zu recht, es war eine Sache Sex ohne Romantik zu haben, eine andere über Verflossene zu reden)

Zornig zog ich meine Augen zusammen, meine Brille rutschte auf die Nasenspitze. „Wollen sie mich jetzt mit meinen Vorgängerinnen vergleichen und vielleicht noch Noten verteilen?“ fauchte ich. „Was bekommen ich? Ein Gut, oder nur „Befriedigend?“

„Ich werde dir Kontaktlinsen kaufen müssen.“ Mister Spencer lachte, als er sah, wie ich wütend meine Sachen zusammensuchte. „Willst du schon wieder flüchten? Wir sind noch nicht fertig.“ „Wie bitte? Er wollte noch mehr? Sein „Unterricht war noch nicht zu Ende? Nun, ich hatte genug für einen Abend. Ich versuchte, meinen Slip anzuziehen, er kam und nahm ihn mir weg. „Du hast die Regeln anscheinend nicht verstanden. Ich sage, wenn es Zeit wird, Heimzufahren.“ Ohne auf meinen Widerstand zu achten, zog er mich zum Sofa und setzte mich auf seinen Schoß. „Trink“ befahl er und hielt mir die Flasche Sekt unter die Nase. Frustriert trank ich einen großen Schluck. Seine Hand verschwand im Bademantel und massierte gekonnt meine Brust, während die andere die Flasche an meinen Mund hielt. Er sorgte dafür, dass ich erneut einen großen Teil trank, bis ich hustend den Kopf wegdrehte. Seine Finger umfassten meine Brustwarze, zogen daran und kneteten sie. Ich stöhnte leise auf. Schon wieder war ich erregt, meine Schamlippen pulsierten erneut. Er schien es zu spüren, sein Glied schwoll an und wurde unter meinem Po hart. Wieder zwang er mich, einen Schluck Sekt zu trinken. „Sag, hat dir unser erster Fick gefallen?“ fragte er mich, er stellte die Flasche beiseite und legte seine Hand auf meine Schenkel. Ich nickte nur heftig, seine Hand fuhr mir zwischen die Beine und massierte meinen Kitzler. „Mir auch“ flüsterte er heiser. Er drückte, strich und massierte mich, seine Hände verwöhnten meine Brüste und meine Schamlippen, meinen Kitzler. „Schrei ruhig, wir sind hier ganz allein“ sagte er. Ich bockte auf und mit einem Aufschrei entlud sich ein weiterer fantastischer Orgasmus. „Dein Körper ist ein Wunder, du bist so empfänglich“ flüsterte Mister Spencer mir ins Ohr. Sein Glied klopfte hart gegen meinen Hintern. „Mein Freund lechzt nach Erlösung. Willst du mir helfen?“ Er schob mich von seinem Schoß und ließ mich zwischen seinen Beinen knien. „Fass ihn an, lern ihn kennen, nimm ihn in den Mund“ sagte Charles Spencer. Ich wusste nicht, war das ein Befehl oder eine Bitte? Zögernd umfassten meine Hände seinen Penis und schoben sich daran hoch und runter. „Ruhig fester!“ befahl er. Mister Spencer lehnte sich zurück und schloss seine Augen. Mutig legte ich meinen Mund um sein Glied und sog sanft daran. Mister Spencer stöhnte laut auf. Es ermutigte mich, ihn weiter in meinen Mund zu schieben. „Geil“ stöhnte Mister Spencer. Er griff mir in die Haare und bewegte meinen Kopf auf und ab. Meine Lippen pressten sich um die harte Rute und meine Zunge stieß gegen die empfindliche Spitze. „Hast du keinen Brechreiz?“ fragte er mich keuchend. „Wahnsinn, wie weit er reingeht.“ Stöhnte er überrascht. Statt einer Antwort nahm ich ihn noch tiefer in den Mund. „Verdammt!“ schrie er jetzt. Er riss mich herum, so dass ich auf allen vieren landete. Ich hörte, wie er hastig ein Kondom öffnete und spürte ihn Sekunden später zwischen mir. Er kniete hinter mir, öffnete meine Schamlippen und schob sich schnell in mir rein und raus. Seine Hand lag auf meinem Hintern, sie kneteten meine Gesäßbacken, während er seine Rute immer schneller in mir bewegte. Sein Hintern klatschte gegen meinen. Ich stöhnte, ein neuerlicher Orgasmus kündigte sich an, einer der die anderen in den Schatten stellte. Laut aufschreiend fiel ich vornüber, als seine Hand mir schmerzhaft auf den Hintern schlug. Mister Spencer riss meinen Hintern hoch, hielt ihn eisern fest. Ein letzter harter Stoß und er entleerte sich tief in mir. Ich lag der Länge nach auf dem weichen Teppich, Mister Spencer auf mir. Er fühlte sich schwer, warm und unheimlich gut an.

Langsam bewegte ich mich. Meine Hand griff nach der Brille, die mir während des letzten harten Stoßes von der Nase gerutscht war und ich schielte zur Uhr. Nach Mitternacht. Morgen um 8 Uhr musste ich im Laden sein, die Bestellungen zusammensuchen. Mister Spencer folgte meinem Blick. Er zog sich aus mir raus und erhob sich. Er half mir beim Aufstehen und griff zum Telefon. Danach reichte er mir meinen Slip. „James wartet unten auf sie, Miss Jonathan. Er wird sie Heimbringen.“ Schweigend sah er mir beim Anziehen zu. Ohne mich zu verabschieden, griff ich meine Jacke und ließ die Tür hinter mir ins Schloss fallen.

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