Beschreibung

Die Suche nach ihrem verschollenen Vater hat Delia nach Nordamerika verschlagen, wo das forsch-freche Mädchen aus Europa trotz seiner Hautfarbe und Herkunft in den Stamm der Iowanoka-Indianer aufgenommen wurde. Akitu, der Häuptlingssohn, zeigt ihr seine Welt, gemeinsam bestehen sie zahlreiche spannende Abenteuer. Als sie weißen Siedlern begegnen, wird ihre Freundschaft auf eine harte Probe gestellt: Soll Delia in ihr vertrautes Leben zurückkehren? Und wie kann sie die Siedler vor einem schrecklichen Indianerüberfall bewahren?Mit Delia entwarf die Erfolgsautorin Marie Louise Fischer schon in den 1960er-Jahren eine Mädchenfigur, die im völligen Gegensatz zu den damals gängigen Geschlechterrollen-Klischees den Widrigkeiten des Lebens mit großer Selbstsicherheit und Eigeninitiative begegnet. Ausgestattet mit einer ordentlichen Portion Geschick, Mut und Selbstvertrauen und mithilfe neuer Freunde, die das aufgeschlossene und neugierige Mädchen überall schnell findet, löst sie die schwierigsten Aufgaben und wird so eine Protagonistin moderner Mädchenheldinnen wie Cornelia Funkes 'Meggie' oder Maria Parrs 'Tonje'.Auch die beiden anderen Titel dieser Reihe, „Delia, die weiße Indianerin“ sowie „Delia im Wilden Westen“, sind als E-Books bei red.sign media erhältlich.

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Seitenzahl: 165

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Delia, die weiße Indianerin, und Akitu, der Sohn des Häuptlings, lagerten am Ufer des Flusses, den die Iowanoka-Indianer den „Großen Grünen“ nannten, weil er die Farbe eines leuchtenden Smaragden hatte.

Die beiden Kinder hatten gefischt nicht mit Angel, Schnur und Köder, das kannten die Indianer nicht; auch nicht mit einem Netz, nein, Akitu pflegte auf ganz andere Weise zu fischen, und er hatte es auch Delia gezeigt.

Er robbte auf dem Bauch so weit wie nur irgend möglich auf die moosbewachsenen, glitschigen Ufersteine hinaus, in der Hand einen selbstgefertigten Speer. Dann lag er lange mucksmäuschenstill, so lange, dass Delia anfangs manchmal Angst bekommen hatte, er könnte eingeschlafen sein und würde gleich ins Wasser fallen. Aber Akitu schlief nicht: Er wartete voller Geduld, bis einer der flinken Fische, die sich im Fluss tummelten, in seine Reichweite kam. Dann hob er blitzschnell die Hand, ließ den Speer in das klare, grüne Wasser sausen und hatte den zappelnden Fisch aufgespießt.

Delia versuchte immer und immer wieder, ihm das nachzumachen. Aber es fiel ihr furchtbar schwer. Schon sich flach auf den glatten Steinen hinauszuschieben, wie Akitu das tat, war äußerst schwierig aufrichten durfte man sich nicht, weil der Schatten des Körpers die Fische gewarnt hätte. Und dann das Liegen, Warten und Lauern waren die reinste Nervenprobe; denn Geduld und Selbstbeherrschung gehörten nicht gerade zu Delias stärksten Tugenden.

Wenn sie das alles geschafft hatte und wenn wahrhaftig ein Fisch in Reichweite war, dann traf sie meistens daneben. Der Fisch hielt ja nicht still und wartete brav, bis der Speer auf ihn niedersauste, sondern schoss hin und her, und sobald er die Bewegung über sich in der Luft spürte, war er schon vorbei. Aber gerade an diesem Morgen war Delia zum ersten Mal das große Kunststück gelungen. Sie hatte sogar zwei prächtige Fische erjagt.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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