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Linderung schaffen, den Darm aufbauen und wieder zu mehr Wohlbefinden finden – mit der passenden Ernährung für jede Krankheitsphase. Ganz ohne Stress und mit Gerichten, die wirklich guttun. Jetzt mit 123 leckeren, gut bekömmlichen Divertikulitis-Rezepten mit farbigen Illustrationen der Gerichte. Warum Sie sich für dieses Divertikulitis-Kochbuch entscheiden sollten: + Kompakter Ratgeberteil: Alles Wichtige verständlich und mit einem Augenzwinkern auf den Punkt gebracht + Große, abwechslungsreiche Rezeptauswahl: Es wird garantiert nicht langweilig + Klar strukturiert: Alle Rezepte sind nach Phase 1 (Akut), Phase 2 (Aufbau) und Phase 3 (Rückfallprophylaxe) gegliedert + Volle Kontrolle über Ihre Ernährung: Mit exakten Nährwertangaben (Kohlenhydrate, Fett, Eiweiß, Ballaststoffe, Kalorien) zu jedem Gericht + Bonus-Inhalte ohne Hürden: Restaurant-Guide für Phase 3, kreative Express-Rezepte, persönliche Verträglichkeitsliste, 3-Tage-Notfall-Plan – ganz ohne Anmeldung, direkt nutzbar + Einsteigerfreundlich: Perfekt, um schnell loszulegen und gut durch jede Phase zu kommen + Liebevolles, praktisches Buchdesign: Denn das Auge isst bekanntlich mit!
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Seitenzahl: 105
Veröffentlichungsjahr: 2025
Divertikulitis Kochbuch – 123 leckere, gut verträgliche Rezepte
Copyright: Leonardo Oliver Bassard © 2025
Autor: Leonardo Oliver Bassard & Magische Pfanne
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
1.Diverticulitis verstehen - einfach erklärt
2. Die 3 Phasen der Erkrankung
3. Darum spielt Ernährung eine Schlüsselrolle
4. Die 10 goldenen Ernährungstipps bei Divertikulitis
5. Diese Lebensmittel solltest du besser meiden
6. Mikrobiom stärken: Probiotika & gute Darmbakterien
7. Ballaststoffe richtig einführen – ohne Beschwerden
8. Schonend kochen – die besten Techniken für deinen Darm
9. So planst du deine Woche ohne Stress & Reizstoffe
10. Warum viele kleine Mahlzeiten deinem Darm helfen
11. Rückfälle vermeiden – die wichtigsten Regeln
Phase 1 Rezepte
Klare Gemüsebrühe mit Fenchel + Karotte
Karotten-Ingwer-Brühe
Zucchini-Kartoffel-Sud
Kürbisbrühe mit Lorbeerblatt
Klare Pastinakenbrühe mit Thymian
Gemüsebrühe mit Sellerie, Karotte & Zucchini
Mildes Karotten-Kartoffel-Püree mit Kümmelwasser
Zucchini-Fenchel-Creme mit Dill
Pastinaken-Kürbis-Püree mit einem Tropfen Olivenöl
Möhren-Apfel-Püree
Topinambur-Sellerie-Püree mit Lorbeer
Gedämpfte Zucchini-Kartoffel-Creme mit Fencheltee
Klarer Kümmeltee (selbst aufgekocht)
Milder Karottensaft (selbst gekocht)
Lauwarmes Zucchiniwasser
Verdünnter Reisschleim-Drink mit Fencheltee
Lauwarmes Apfelschalenwasser
Gedämpftes Karotten-Ingwer-Wasser
Lauwarmes Haferschleimwasser
Sanfter Kräutertee mit Melisse & Kamille
Phase 2 Rezepte
Hirsebrei mit Zucchini und Apfel
Mildes Karotten-Hafer-Porridge
Gedämpfter Reis mit Banane und Zimt
Zucchini-Reis-Auflauf (weich & mild)
Kartoffelstampf mit Fenchel und etwas Kümmel
Gedämpfter Grießbrei mit Apfel & mildem Fenchelkompott
Polenta mit gedünstetem Apfelmus
Mildes Zucchini-Kartoffel-Ragout
Zarte Hafercreme mit Birne
Gedämpfte Hirse-Bratlinge mit Karottenpüree
Gedünstete Hühnerbrust mit Zucchini-Kartoffel-Püree
Fischfilet auf Karotten-Hirse-Bett
Weicher Gemüsereis mit Brokkoli & Pastinake
Milder Kürbis-Eintopf mit Hirse
Gedämpfter Putenhackauflauf mit Zucchini und Reis
Gedünsteter Fenchel mit Lachsflocken und Reisnudeln
Sanfte Polenta mit Möhren und Pastinakenpüree
Gedämpfter Süßkartoffel-Zucchini-Gratin
Reisbandnudeln mit Karotte, Putenstreifen & mildem Gemüsefond
Kartoffel-Zucchini-Laibchen mit mildem Karottendip
Hühnergeschnetzeltes mit Pastinake und Hirse
Gedämpfte Aubergine mit weichem Tomatenreis
Gedämpfter Blumenkohl auf Karotten-Kartoffel-Püree
Rote-Bete-Gemüse mit weichgekochtem Reis
Milde Karotten-Zucchini-Cremesuppe
Pastinaken-Kartoffel-Suppe mit Hauch Fenchel
Gedämpfter Hühner-Gemüse-Eintopf
Kürbis-Karotten-Suppe mit Hirse
Brokkoli-Reis-Suppe
Milde Süßkartoffelsuppe mit Apfelnote
Zarte Polenta-Gemüsesuppe
Reis-Karotten-Eintopf mit feinen Putenstückchen
Zucchini-Fenchel-Suppe mit Kräuteröl-Tröpfchen
Gedämpfte Apfelscheiben mit Zimt und Hirseflocken
Lauwarmer Zucchini-Kartoffelstampf mit Hühnerstückchen
Milder Möhrenpudding mit Reismehl
Kleiner Reisauflauf mit geraspelter Zucchini
Gedünstete Birnenspalten mit Hirsecreme
Mini-Gemüse-Kartoffel-Taler aus dem Dampfgarer
Hühnerbrustcreme mit Süßkartoffel-Püree
Mildes Apfel-Zucchini-Mus mit Reisflocken
Gedämpfte Polenta-Schnitten mit Karotte und Fenchel
Kleine Pastinaken-Kartoffel-Bowl mit Kräutertupfer
Phase 3 Rezepte
Haferkleie-Porridge mit Leinsamen, Apfelstückchen & Kardamom
Vollkornbrot mit Avocado und gekochtem Ei
Overnight-Oats mit Flohsamenschalen und Heidelbeeren
Hirsebrei mit Zimtpflaumen und Walnussraspeln
Chiasamen-Pudding mit Hafermilch und gedünsteten Zwetschgen
Quinoabrei mit gedämpfter Karotte, Banane & Zimt-Vanille-Note
Dinkelvollkornwaffeln mit Pfirsichkompott
Gerstenflocken-Müsli mit gerösteten Haselnüssen und Feigenstücken
Buchweizenpfannkuchen mit Rhabarber-Kompott
Roggenbrot mit Hummus und geschälter Zucchini in feinen Streifen
Leinsamen-Joghurt mit Haferkleie und Kiwistückchen
Polenta-Auflauf mit Birne, Kardamom & Hirsecrunch
Porridge mit Roter Bete, Apfelwürfeln & Sesam
Vollkorntoast mit Avocado + Zucchinischeiben
Zucchini-Haferpuffer mit Petersilie (ca. 6 Stück)
Dinkelschrot-Grütze mit Traubenkompott & Zimt
Haferkleie-Brei mit eingeweichten Aprikosen
Chia-Hafer-Mix mit Möhre und Apfel
Sauerteigbrot mit mildem Sauerkrautsaft-Dip
Hirse-Bananen-Taler aus dem Ofen
Hirsepfanne mit Brokkoli & Karotten
Kartoffel-Gemüse-Pfanne
Hirse-Gemüse-Laibchen mit Kräuterdip
Gedämpftes Hähnchenbrustfilet mit Polenta & Karotten
Quinoa-Karotten-Laibchen mit Gurkenjoghurt
Dinkelreis mit Erbsen & Petersilienwurzel-Gemüse
Ofenkürbis mit Haferkleie-Kräuterfüllung
Zucchini-Reis-Auflauf mit Ei & Hirseflocken
Gedämpfter Kabeljau auf Möhren-Kartoffelstampf
Gemüsepfanne mit Vollkornnudeln & mildem Pesto
Blumenkohl-Kartoffel-Gratin mit Leinsamen-Crunch
Gedämpfte Paprikaschiffchen mit Dinkel-Gemüsefüllung
Gedünstetes Putenragout mit Reis & Zucchiniwürfeln
Rote-Bete-Bratlinge mit Apfel-Möhren-Salat
Gedämpfter Spitzkohl mit Vollkornreis & Dillsoße
Bunter Reissalat mit gedünsteten Linsen, Birne & Kräutern
Milde Gemüsepfanne mit Tempeh-Streifen & Sesam
Seelachsfilet im Ofen mit Hirsekruste & Brokkoli
Dinkel-Gnocchi mit Gemüse & Tomaten-Kräutersoße
Kartoffel-Porree-Pfanne mit Leinsamen & Majoran
“Salatbefeuchter” - Vier Phase 3 Dressings für Salate
Gemüse-Salat mit gebratenen Tofu-Streifen & Vollkornreis
Bulgur-Bowl mit gegartem Brokkoli, Karottenstreifen
Dinkelreis-Salat mit gegartem Fenchel und Birne
Kartoffel-Gurken-Salat & Dill-Joghurt-Soße
Quinoa-Bowl mit gebackenem Kürbis
Hähnchenbrust-Streifen auf lauwarmem Gemüse
Paprika-Zucchini-Bowl mit mildem Feta & Vollkornreis
Gemüse-Bowl mit Mozzarella-Kügelchen & Dinkelreis
Gedämpfter Blumenkohlsalat mit gekochtem Ei
Seelachs-Bowl mit gedünsteten Zucchini & Dillsoße
Haferflocken-Apfel-Auflauf mit Zimt
Hirsecreme mit gedünsteter Birne & Leinsamen
Polenta-Schnitten mit sanft gegarten Heidelbeeren
Vollkorn-Grießbrei mit Pfirsichwürfeln
Dinkel-Apfel-Klößchen mit Apfelmusfüllung
Milder Sauerkrautsaft-Shot
Joghurt-Dip mit Kräutern (laktosefrei)
Hafer-Joghurt mit gedünsteten Himbeeren
Fermentierter Karotten-Ingwer-Salat
Quark-Bowl mit gegartem Apfel & Kefir
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Rechtliches
Divertikulitis – allein das Wort klingt schon nach etwas, das man lieber nicht haben will.
Und doch betrifft es viele – vielleicht auch dich. Wenn du dieses Buch in der Hand hältst, bist du vermutlich gerade mitten in der Diagnose, auf dem Weg der Besserung oder suchst nach Wegen, deinen Darm langfristig zu unterstützen. Gut, dass du hier bist.
Denn bei aller Unsicherheit, die diese Erkrankung mit sich bringen kann, gibt es auch eine gute Nachricht: Du kannst aktiv etwas tun. Und das beginnt auf dem Teller.
Dieses Buch begleitet dich mit 123 Rezepten durch alle Phasen der Divertikulitis – von der akuten Entzündung über die sensible Aufbauzeit bis hin zur langfristigen Rückfallprophylaxe.
Dabei geht es nicht um Dogmen oder Diäten, sondern um alltagstaugliche, gut verträgliche Gerichte, die dir schmecken und deinem Darm guttun.
Du bekommst hier keine leeren Versprechungen, sondern klare Empfehlungen – fundiert, praktisch und mit einer Prise Humor, weil wir finden: Gesund werden darf sich auch ein bisschen leicht anfühlen.
Ob du also gerade mit einem Löffel Haferschleim in der Hand die Zeitung liest oder schon wieder munter Karotten schnippelst – dieses Buch ist dein Begleiter auf dem Weg zu mehr Bauchwohl, mehr Energie und einem entspannteren Umgang mit deiner Divertikulitis.
Lass uns loslegen. Und denk dran: Es geht nicht darum, alles perfekt zu machen – sondern deinem Bauch zuzuhören und ihm Gutes zu tun.
Solltest Du nach dem Lesen dieses Buches noch mehr Informationen zur Diverticulitis benötigen, auf der vorletzten Seite zeigen wir Dir, wie Du die kostenlosen Bonus-Inhalte nutzen kannst.
&
Diverticulitis verstehen - einfach erklär
t
Diverti... was?
Keine Sorge, du musst das Wort nicht fehlerfrei buchstabieren, um es zu verstehen. Viel wichtiger ist: Was passiert da eigentlich im Bauch – und warum beschwert sich der Darm plötzlich so lautstark?
Was ist Divertikulitis überhaupt?
Fangen wir ganz vorne an:
Im Dickdarm kann es im Laufe des Lebens passieren, dass sich kleine Ausstülpungen in der Darmwand bilden – wie Mini-Beutel oder kleine Höhlen. Diese Gebilde nennt man Divertikel. Die meisten Menschen merken davon erst mal gar nichts. Solange diese Divertikel brav und ruhig sind, spricht man von einer Divertikulose – und die ist relativ harmlos.
Problematisch wird’s, wenn sich diese kleinen Ausstülpungen entzünden.
Dann heißt das Ganze plötzlich Divertikulitis – und das ist die Phase, in der du vermutlich keinen Bock mehr auf witzige Wortspiele hast, weil dein Bauch krampft, bläht, schmerzt oder dich einfach komplett aus dem Alltag kickt.
Typische Beschwerden – klingt das bekannt?
Bauchschmerzen, meist links unten
Blähungen, Völlegefühl
Übelkeit oder kein Appetit
Fieber oder erhöhter Entzündungswert im Blut
Manchmal Durchfall, manchmal Verstopfung (ja, der Darm kann sich nicht entscheiden)
Das Gemeine: Die Beschwerden können schubweise kommen – mal fühlst du dich super, dann wieder wie ein aufgeblasener Luftballon.
Divertikulitis ist kein Dauerzustand, sondern eher so ein aufdringlicher Besucher, der manchmal unangemeldet vorbeikommt, dich aus dem Alltag reißt – und dann hoffentlich wieder geht.
Damit du weißt, wie du dich in jeder dieser Phasen richtig verhältst (vor allem beim Essen), schauen wir uns das Ganze mal phasenweise an.
Phase 1 – Akutphase. „Ich kann grad nix vertragen, danke der Nachfrage.“
In dieser Phase ist dein Darm gereizt, entzündet und beleidigt. Du merkst es an Schmerzen, evtl. Fieber und dem klaren Impuls: „Bitte keine Experimente!“
Ziel: Entlastung. Ruhe. Reizarme Kost.
Ernährung:
Klare Brühen
Pürierte Gemüsesuppen (ohne Einlage)
Nichts Rohes, nichts Fettes, keine Milchprodukte
Nur stiller Tee (Kamille, Fenchel), lauwarm
Wenn überhaupt: minimale Mengen kaltgepresstes Olivenöl
Kochtechniken: Kochen, dämpfen, dünsten.
Was du bitte NICHT tust: Braten, fettige Kost, Vollkorn, Hülsenfrüchte, Party.
Phase 2 – Aufbauphase
„Es wird besser, aber bitte sanft.“
Die Entzündung klingt ab – dein Darm will langsam wieder arbeiten, aber nicht überfordert werden. Dein Darm ist wie jemand, der gerade aus dem Winterschlaf kommt – nicht überfordern, erstmal warm füttern.
Ziel: Langsam gewöhnen, Darm stärken ohne überfordern.
Ernährung:
Mild gegartes Gemüse (Karotte, Zucchini)
Reis, Kartoffeln, Polenta, Hirse
Mageres Eiweiß: Huhn, Pute, magerer Fisch
Laktosefreie Milchprodukte in kleinen Mengen möglich
Etwas Olivenöl erlaubt
Achtung: Noch kein roher Salat, keine Kohlensäure, kein Kaffee, kein Alkohol.
Extra-Tipp: Lieber 5–6 kleine Mahlzeiten als 2 Riesengänge.
Phase 3 – Langzeit / Rückfallprophylaxe
„Ich will wieder normal essen – aber besser.“
Du fühlst dich stabil – und jetzt geht’s darum, deinen Darm dauerhaft fit zu halten. Die Entzündung ist vorbei, aber du willst verhindern, dass sie zurückkommt.
Die Strategie: Ballaststoffe langsam steigern – und auf Darmfreundlichkeit achten.
Ernährung:
Vollkornprodukte (langsam einführen!)
Gegartes und später auch rohes Gemüse und Obst
Hülsenfrüchte in kleinen Mengen
Fermentiertes: milder Sauerkrautsaft, Joghurt etc.
Viel trinken: stilles Wasser, Kräutertee
Keine stark verarbeiteten Produkte, kein Schweinefleisch
Zubereitung: Weiterhin schonend – dein Darm bleibt ein Sensibelchen.
Jeder Darm hat sein eigenes Tempo. Höre auf deinen Körper – nicht auf fremde Forenbeiträge!
Wenn’s im Bauch brennt, zwickt oder rebelliert, liegt das selten an einem schlechten Karma – meist liegt’s am Teller. Oder daran, was in letzter Zeit eben drauf war.
Bei Divertikulitis ist Ernährung kein Nebenschauplatz – sie ist die Bühne. Und du bist Regisseur, Hauptdarstellerin und Zuschauerin in einem. Also: Zeit, das Drehbuch umzuschreiben.
Was Ernährung wirklich bewirken kann
Ernährung kann sehr viel dazu beitragen, …
dass Schübe seltener werden
dass akute Phasen schneller abklingen
dass dein Darm wieder in den Flow kommt
und du dich einfach besser fühlst – körperlich wie emotional
Ernährung ist bei Divertikulitis wie gutes Schuhwerk beim Wandern:Sie macht den Weg nicht kürzer, aber deutlich angenehmer – und beugt schmerzhaften Umwegen vor.
Warum dein Darm wählerisch wird
Dein Darm ist ein sensibles Ökosystem. Und wie in jedem guten Ökosystem gilt: Gib ihm, was es braucht – und lass den Rest weg.
Divertikulitis bedeutet: Die Darmwand ist gereizt, kleine Entzündungsherde können entstehen.
Je nachdem, wie du isst, kann das Ganze ...
entweder schlimmer werden(zu viel Fett, zu viel Zucker, zu wenig Ballaststoffe)
oder besser(schonend gegarte, gut verträgliche, darmfreundliche Mahlzeiten)
Die 3 größten Einflussfaktoren:
Ballaststoffe:
Zubereitungsmethode
:
Fett und Zucker
:
Was du isst, beeinflusst nicht nur deinen Bauch – sondern dein ganzes Wohlbefinden. Klar, es ist manchmal herausfordernd. Du willst Pizza, nicht Polenta.
Aber: Wer seinen Darm gut behandelt, bekommt etwas sehr Wertvolles zurück – Ruhe. Energie. Lebensqualität.
Und genau deshalb nehmen wir dich in diesem Buch Schritt für Schritt an die Hand – mit Rezepten, Tipps und kleinen Tricks, wie du mit dem Essen wieder auf gutem Fuß mit deinem Darm bist.
Im nächsten Kapitel zeigen wir dir 10 goldene Ernährungstipps, die du in allen Phasen im Hinterkopf behalten solltest – als Kompass durch die manchmal etwas unübersichtliche Darmlandschaft.
Gute Nachricht: Du brauchst kein Diplom in Ernährungswissenschaften, um deinen Darm glücklich zu machen. Es reichen oft ein paar einfache Regeln – sozusagen das kleine Einmaleins der Darmpflege.
Diese 10 Tipps gelten phasenübergreifend – mit kleinen Unterschieden je nach Entzündungsgrad. Denk an sie wie an Verkehrsregeln: Wenn du sie kennst, kommst du sicherer und entspannter ans Ziel.
Weniger ist mehr – kleine Portionen, große Wirkung
Große Mengen auf einmal? Stress für den Darm. Lieber öfter kleine Mahlzeiten – 5 bis 6 am Tag sind ideal. Dein Bauch liebt Rhythmus.
Langsam essen. Und ja: wirklich kauen.
Hektik beim Essen ist wie Heavy Metal für die Verdauung. Kauen beruhigt – dich und deinen Darm. -> Faustregel: Kauen, bis du keine Zutaten mehr erkennst.
Ballaststoffe – aber zum richtigen Zeitpunkt
In der Akutphase: bitte nicht.
In der Aufbauphase: nur sanft und gegart.
In der Langzeitphase: langsam steigern – Leinsamen, Haferkleie, Vollkorn.
Gedämpft, gedünstet, gekocht – so liebt dein Darm Gemüse. Rohkost, Frittiertes und Knusperkram kommen frühestens in Phase 3 wieder ins Spiel.
Fett? Ja, aber mit Maß und Verstand
Kein kompletter Fettverzicht, aber bitte keine Sahnesoßen oder Bratwurstorgien.Maximal ein kleiner Löffel kaltgepresstes Öl – und erst in Phase 2 oder später.
Wasser marsch – aber bitte still
Stilles Wasser, Kräutertees (Fenchel, Kamille, Melisse) – das sind deine flüssigen Freunde.Kohlensäure, Kaffee, Alkohol? Eher so die toxischen Ex-Partner.
Lebensmittel mit Happy-Bauch-Garantie bevorzugen
Kartoffeln, Karotten, Zucchini, Hirse, Polenta, mageres Fleisch, milder Fisch – klingt langweilig, ist aber Gold wert. Und lecker machbar.
Keine Reizstoffe – auch wenn sie lecker sind
