Dr. Stefan Frank - Folge 2417 - Stefan Frank - E-Book
Beschreibung

Leo Hartmann weiß, dass es für seine vierjährige Tochter Sofie nicht leicht ist, dass ihre Eltern sich getrennt haben. Die Kleine ist sein Ein und Alles, für sie würde er alles tun. Mit seiner Exfrau Christine war aber leider kein harmonisches Zusammenleben mehr möglich, die Trennung musste sein. Trotzdem versucht der junge Lehrer, seine Tochter so oft wie möglich zu sehen und ihr Geborgenheit zu schenken. Obwohl auch sie ihr Kind liebt, ist Christine jedoch nicht daran interessiert, mit ihrem Exmann zu kooperieren. Die in ihrem Stolz verletzte Frau kennt nur noch ein Ziel: Sie will Sofie von ihrem Papa fernhalten und die gute Beziehung der beiden untergraben. Immer wieder erfindet sie Ausreden und Lügen, um die geplanten Zusammenkünfte von Vater und Tochter zu verhindern. Leo leidet sehr darunter, dass ihm der Kontakt zu seiner Tochter so erschwert wird. Was kann er nur tun? Er will die Kleine ja nicht einem Rosenkrieg aussetzen! Sein Kummer belastet ihn so sehr, dass er zunehmend unter Bluthochdruck und schweren Herzrhythmusstörungen leidet. Dr. Stefan Frank betreut Leo medizinisch und versucht, ihn medikamentös einzustellen. Doch dann erreicht den Grünwalder Arzt eines Tages ein Anruf aus der Waldner-Klinik: Leo Hartmann wurde dort eingeliefert und kämpft gerade um sein Leben ...

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EPUB
MOBI

Seitenzahl:118


Inhalt

Cover

Impressum

Blumen für meinen kranken Papi

Vorschau

BASTEI ENTERTAINMENT

Vollständige eBook-Ausgabe der beim Bastei Verlag erschienenen Romanheftausgabe

Bastei Entertainment in der Bastei Lübbe AG

© 2017 by Bastei Lübbe AG, Köln

Programmleiterin Romanhefte: Ute Müller

Verantwortlich für den Inhalt

Titelbild: zagorodnaya/shutterstock

eBook-Produktion: César Satz & Grafik GmbH, Köln

ISBN 978-3-7325-5466-9

www.bastei-entertainment.de

www.lesejury.de

www.bastei.de

Blumen für meinen kranken Papi

Aber kann das fröhliche Mädchen seinem Vater wirklich helfen?

Leo Hartmann weiß, dass es für seine vierjährige Tochter Sofie nicht leicht ist, dass ihre Eltern sich getrennt haben. Die Kleine ist sein Ein und Alles, für sie würde er alles tun. Mit seiner Exfrau Christine war aber leider kein harmonisches Zusammenleben mehr möglich, die Trennung musste sein. Trotzdem versucht der junge Lehrer, seine Tochter so oft wie möglich zu sehen und ihr Geborgenheit zu schenken.

Obwohl auch sie ihr Kind liebt, ist Christine jedoch nicht daran interessiert, mit ihrem Exmann zu kooperieren. Die in ihrem Stolz verletzte Frau kennt nur noch ein Ziel: Sie will Sofie von ihrem Papa fernhalten und die gute Beziehung der beiden untergraben. Immer wieder erfindet sie Ausreden und Lügen, um die geplanten Zusammenkünfte von Vater und Tochter zu verhindern. Leo leidet sehr darunter, dass ihm der Kontakt zu seiner Tochter so erschwert wird. Was kann er nur tun? Er will die Kleine ja nicht einem Rosenkrieg aussetzen! Sein Kummer belastet ihn so sehr, dass er zunehmend unter Bluthochdruck und schweren Herzrhythmusstörungen leidet. Dr. Stefan Frank betreut Leo medizinisch und versucht, ihn medikamentös einzustellen. Doch dann erreicht den Grünwalder Arzt eines Tages ein Anruf aus der Waldner-Klinik: Leo Hartmann wurde dort eingeliefert und kämpft gerade um sein Leben …

Leo Hartmann drückte seine vierjährige Tochter Sofie an sich. Am liebsten hätte er sie gar nicht wieder losgelassen. Sie schlang ihre weichen Ärmchen um seinen Hals und legte den Kopf mit den langen dunklen Locken auf seine Schulter. Empfand sie wie er? Hatte sie Angst? Er hoffte, dass es nicht so war. Alles, was er ihr wünschte, war eine unbeschwerte, von Sorgen freie Kindheit.

Wann würde er sie das nächste Mal wiedersehen? Normalerweise am nächsten Wochenende, doch er konnte dessen nicht sicher sein. Seit Christine und er sich hatten scheiden lassen – vor einem halben Jahr –, versuchte sie auf jede erdenkliche Art und Weise, ihm den Zugang zu seiner kleinen Tochter zu erschweren oder sogar unmöglich zu machen.

Sie wusste, wo sie ihn am härtesten treffen konnte, und sie zögerte nicht, genau dort anzusetzen. Sofie war sein Ein und Alles – wenn man ihm Sofie nahm, nahm man ihm die Luft zum Atmen.

Ohne Sofie hätte ihre Ehe, das wusste er heute, keine fünf Jahre gehalten. Er war wegen Sofie so lange mit Christine verheiratet geblieben, obwohl er schon nach einem guten Jahr geahnt hatte, dass er mit der falschen Frau verheiratet war.

Christine war sehr hübsch, und sie konnte charmant und witzig sein. Er hatte sich heftig in sie verliebt, damals, und in der ersten Verliebtheit hatte er ihr einen Heiratsantrag gemacht. Viel zu früh, wie er wenig später erkannt hatte.

Schon bald nach Sofies Geburt hatten die Probleme begonnen. Christine hatte in jeder Frau eine Gefahr für ihre Ehe gewittert, sie hatte zudem das Gefühl gehabt, im Beruf abgehängt zu werden, und mit einem Mal war es ihr nicht mehr gut genug gewesen, mit einem Lehrer verheiratet zu sein. Sie hatte von einem großzügigen, eleganten Haus geträumt, mit dem sie ihre Bekannten beeindrucken konnte.

Es klingelte an der Wohnungstür, lang anhaltend und energisch. Nicht nur Leo, der sich in seinen Erinnerungen verloren hatte, zuckte zusammen. Auch Sofies zarten Körper durchfuhr ein Schreck.

„Mäuschen, das ist deine Mami“, sagte Leo.

Er spürte, dass Sofie nickte, aber sie hob den Kopf nicht.

„Ich will noch ein bisschen bei dir bleiben“, sagte sie.

„Du weißt, dass das nicht geht. Wir sollten Mami nicht warten lassen. Nächste Woche bist du wieder hier, und wir beide machen es uns schön.“

Christine und er teilten sich das Sorgerecht, darum hatte er heftig gekämpft. Jetzt fragte er sich, wie er so dumm hatte sein können, sich einzubilden, das würde problemlos klappen. Gar nichts klappte. Mal behauptete Christine, Sofie sei krank, mal „vergaß“ sie ihre Verabredung, mal war etwas Unvorhergesehenes dazwischengekommen.

Und Christine saß am längeren Hebel: Sie arbeitete noch nicht wieder, hatte also viel mehr Zeit für Sofie als er. Das würde sich irgendwann ändern, aber im Augenblick hatte sie eindeutig die besseren Karten. Und natürlich gab es in den Ämtern immer noch viele Menschen, die der Ansicht waren, dass ein Kind vor allem die Mutter brauchte.

Es klingelte wieder. Noch länger, noch nachdrücklicher dieses Mal. Er konnte sich Christines Gesicht, während sie den Finger auf den Klingelknopf legte, gut vorstellen, weil er direkt hörte, wie wütend sie war, dass man sie warten ließ.

Mit Sofie auf dem Arm ging er zur Tür. Die Kleine rührte sich noch immer nicht. Als er öffnete, sah Christine genau so aus wie in seiner Vorstellung: Ihre dunklen Augen sprühten vor Zorn, die dunklen Locken, die sie Sofie vererbt hatte, schienen elektrisch geladen zu sein.

„Wieso dauert das denn so lange?“, herrschte sie ihn an. „Ich habe auch noch etwas anderes zu tun, als hier vor deiner Tür zu stehen wie bestellt und nicht abgeholt. Ist Sofie wenigstens fertig?“

„Guten Abend, Christine“, sagte Leo mit erzwungener Ruhe. „Natürlich sind wir fertig. Nicht, Sofie?“

Endlich hob die Kleine den Kopf und nickte. Dann erst sah sie ihre Mutter an. Zu Leos Erleichterung verschwand der Zorn aus Christines Gesicht. Ihre hübschen Züge wurden weich, sie lächelte sogar.

„Hallo, Sofie“, sagte sie.

Sie liebte ihre Tochter, wie er sie liebte, das wusste er, und das war ihm ein Trost. Sie würde Sofie niemals bewusst schaden wollen, trotzdem machte sie der Kleinen das Leben schwer. Ob sie das nicht merkte?

Sofie litt unter dem mangelnden Einvernehmen ihrer Eltern, sie wollte nicht hin- und hergerissen werden zwischen ihrem Papi und ihrer Mami, sie wollte Frieden und keinen Krieg. Er hatte versucht, Christine das zu vermitteln, war aber auf taube Ohren gestoßen.

Sofie wandte sich ihm noch einmal zu und gab ihm ein paar ihrer feuchten kleinen Küsschen, die sie großzügig über sein ganzes Gesicht verteilte.

„Bis nächste Woche, Mäuschen“, sagte er.

Sie nickte, und er stellte sie behutsam auf dem Boden ab

„Wo ist ihre Tasche?“, fragte Christine, wieder im selben ungeduldigen Ton wie zuvor.

„Moment, ich hole sie.“ Leo verschwand in der Wohnung und kam gleich darauf mit Sofies Tasche in der einen und ihrem Stoffhund in der anderen Hand zurück. Den Hund reichte er Sofie, die Tasche bekam Christine.

„Abmarsch“, kommandierte Christine.

„Bis nächste Woche“, wiederholte Leo.

Christines Blick, mit dem sie ihn daraufhin bedachte, war schwer zu deuten, aber er war fast sicher, dass sie bereits entschlossen war, sein nächstes Treffen mit Sofie zu verhindern.

Bevor die Kleine den Aufzug betrat, drehte sie sich noch einmal zu ihrem Vater um. Christine versuchte zwar, ihr die Sicht zu versperren, aber Sofie beugte ihren Kopf so weit, dass sie Leo noch ein letztes Lächeln schenken konnte.

Als sich die Aufzugtüren schlossen und der Aufzug nach unten glitt, waren seine Augen feucht. Hastig warf er die Wohnungstür hinter sich zu und eilte ins Wohnzimmer, um vom Fenster aus zuzusehen, wie Christine und Sofie die Straße überquerten.

Sofie wusste, dass er am Fenster stand, und so blickte sie nach oben, während Christine den Kindersitz auf der Rückbank des Wagens richtete. Leo winkte, Sofie winkte zurück.

Christine gönnte ihm keinen Blick, obwohl sie natürlich ebenfalls wusste, dass er am Fenster stand. Sie hob Sofie in den Wagen, schnallte sie an und beeilte sich dann, hinter dem Steuer Platz zu nehmen. Gleich darauf rollte der Wagen davon.

Leo tastete nach seinem Portemonnaie und zog das Foto von Sofie heraus, das er im Sommer gemacht hatte. Er hatte es schon so oft in der Hand gehalten, dass es an den Ecken allmählich ausfranste. Er würde bald einen neuen Abzug brauchen.

Wie immer, wenn er es ansah, lächelte er unwillkürlich. Sie hatten einen Ausflug gemacht, Sofie und er, in die Berge. Dort hatte er sie auf einer Blumenwiese fotografiert, und es war eines jener Fotos geworden, das man sich auch nach Jahrzehnten noch gern ansehen würde: Sofie strahlte in die Kamera. Sie hatte Blumen im Haar und in den Armen, und sie sah aus wie eine rundherum glückliche Vierjährige.

Sie so zu sehen wärmte ihm das Herz. Zugleich fragte er sich wieder einmal, ob es nicht doch besser für sie gewesen wäre, wenn er noch länger an der Ehe mit Christine festgehalten hätte – zumindest so lange, bis er ihr hätte erklären können, dass die Liebe zwischen zwei Menschen manchmal leider nicht von Dauer war.

Seufzend schob er das Foto zurück in die Geldbörse und ging in die Küche, um dort für Ordnung zu sorgen. Er hatte Sofie kleine Frikadellen gebraten, die sie sehr liebte, dazu hatten sie Kartoffelsalat mit Gurken gegessen. Sofie war ein zartes Persönchen, aber wenn es ihr schmeckte, konnte sie erstaunliche Mengen verdrücken. Es freute ihn jedes Mal, wenn er sie dabei beobachtete.

Natürlich verwöhnte er sie, das wusste er, aber er sorgte auch dafür, dass sie so etwas wie ein normales Leben teilten – obwohl das natürlich eine Illusion war, wenn man sich nur an den Wochenenden sah. Aber er gab sich Mühe. Er wollte nicht nur der Freizeit-Vater sein.

Als er an Christines letzten, Unheil verkündenden Blick dachte, spürte er sein Herz wieder. Es war ein Gefühl, als käme es aus dem Takt, manchmal hatte er sogar den Eindruck, es bliebe vorübergehend stehen, bevor es dann doppelt so schnell wieder losraste.

Eine reine Stress-Reaktion, sagte er sich, genau wie die Magenschmerzen, die ihn quälten, seit die Scheidung rechtskräftig geworden war und er sich mit Christine um Sofie streiten musste.

Er kehrte ins Wohnzimmer zurück und streckte sich auf dem Sofa aus. Sein Herzschlag beruhigte sich allmählich und wurde wieder regelmäßig. Nur die Magenschmerzen hielten sich noch eine Weile. Er versuchte, ruhig und gleichmäßig zu atmen, denn seiner Erfahrung nach half das am ehesten.

So war es auch dieses Mal. Als es ihm besser ging, erhob er sich wieder, um seine Arbeit in der Küche fortzusetzen. Sein Blick fiel auf das letzte Bild, das Sofie für ihn gemalt hatte und das jetzt an der Kühlschranktür hing. Mit etwas gutem Willen konnte man darauf eine Blumenwiese und zwei Menschen mit lachenden Gesichtern erkennen.

„Das bist du und das bin ich“, hatte sie ihm erklärt. „An dem Tag mit den Kühen.“

Für sie war der Tag in den Bergen, an dem er das schöne Foto von ihr gemacht hatte, „der Tag mit den Kühen“. Sie hatten eine Herde Kühe entdeckt, die auf einer Weide grasten, und Sofie hatte sich von diesem Anblick kaum losreißen können. So viele so große Tiere hatte sie bis dahin noch nie aus der Nähe gesehen.

Ein Bauer, der ihnen begegnet war, hatte dann sogar noch dafür gesorgt, dass sie ein Kälbchen hatte streicheln dürfen. Es waren vor allem die Kühe gewesen, die den Tag in den Bergen für Sofie unvergesslich gemacht hatten.

Wieder begann sein Herz zu stolpern, wieder musste er sich ein paar Minuten hinlegen. Es nützte nichts, der Wahrheit noch länger auszuweichen: Er würde einen Termin bei seinem Hausarzt ausmachen müssen.

Der würde, vermutete er, seine Selbstdiagnose „Stress“ bestätigen, aber vielleicht gab es ja ein Medikament, das diese Kapriolen, die sein Herz schlug, unterdrücken konnte. Und die Magenschmerzen gleich dazu.

***

„Wann gehen Sie endlich einmal mit mir essen, Frau Kollegin?“, fragte Oliver Beerfeld in der Großen Pause.

Karina Leander unterdrückte ihren aufsteigenden Unwillen. Sie war erst seit Beginn des neuen Schuljahrs an dieser Schule, sie wollte sich nicht gleich Ärger einhandeln, indem sie einen Kollegen allzu brüsk zurückwies. Aber es war schon so, dass Oliver Beerfeld ihr ziemlich auf die Nerven ging. Ständig lud er sie ein, obwohl sie jedes Mal höflich, aber bestimmt abgelehnt hatte.

Er war der Schulplayboy, das hatten ihr die anderen jüngeren Kolleginnen erzählt, und sie dringend gewarnt, sich mit ihm einzulassen. Zu Hause hatte er eine Frau und zwei kleine Kinder, aber das schien ihn wenig zu kümmern.

„Überhaupt nicht“, antwortete sie jetzt mit ihrem freundlichsten Lächeln. „Entschuldigen Sie mich, bitte, ich habe noch etwas zu erledigen.“

Sie ließ ihn einfach stehen, bevor er etwas erwidern konnte. In Wahrheit hatte sie nichts zu erledigen, aber das konnte er nicht wissen. Entschlossen steuerte sie das Lehrerzimmer an. In der nächsten Stunde gab sie Mathematikunterricht in der Oberstufe, also würde sie ihre Nase in das Mathebuch stecken, während sie insgeheim hoffte, Leo Hartmann zu sehen.

Leo wohnte, wie sie, in München-Schwabing, wo sich auch das Gymnasium befand, an dem sie unterrichteten. Sie beide gehörten zu den wenigen Lehrern, die zu Fuß zur Schule kamen, und sie hatten teilweise den gleichen Weg. Schon mehrmals hatten sie sich zufällig getroffen.

Karina fand ihn ausgesprochen attraktiv. Sie glaubte, dass auch er sie mochte, aber anders etwa als Oliver Beerfeld wahrte Leo Hartmann eine beinahe übertriebene Zurückhaltung. Sie wusste, dass er geschieden war und eine kleine Tochter hatte, an der er sehr hing. Sie vermutete, dass er deshalb so zurückhaltend war, hoffte aber, das würde sich mit der Zeit ändern.

Sie betrat das Lehrerzimmer und sah sofort, dass Leo nicht dort war. Sie hatte ihn nur morgens ganz kurz gesehen, aber da war er im Gespräch mit zwei Schülern gewesen.

Er hatte nicht gerade glücklich ausgesehen, dabei hatte er ihr am Freitag erzählt, er werde das Wochenende mit seiner kleinen Tochter verbringen, und diese Aussicht hatte ihn offensichtlich glücklich gemacht. Vielleicht war das Zusammensein mit der Kleinen nicht so schön gewesen wie erhofft?

Er äußerte sich nur selten über sein Privatleben, nur über seine Tochter sprach er gern. Aber Karina war es nicht entgangen, dass sich oft ein sehnsüchtiger und auch trauriger Unterton in seine Stimme schlich, wenn er von der Kleinen sprach.

„Eine Scheidung ist für alle schlimm, aber für Kinder ganz besonders“, hatte er einmal gesagt.