Freundschaft oder Liebe - Jutta Dorn - E-Book

Freundschaft oder Liebe E-Book

Jutta Dorn

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Beschreibung

Eine Freundschaft im Jugendlager wächst zur stillen Liebe trotz Intrigen und Mißverständnissen heran.Sportabzeichen sollen durch Betrug erschlichen werden. Tanzveranstaltungen werden durch Prügelei beendet. Führt die Bruderliebe zur Beendigung der großen Liebe? Wird die verstoßene Tochter von der Familie wieder aufgenommen?

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Seitenzahl: 38

Veröffentlichungsjahr: 2013

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Jutta Dorn

Freundschaft oder Liebe

 

 

 

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Inhaltsverzeichnis

Titel

Freundschaft oder Liebe

Kapitel I

Kapitel II

Kapitel III

Kapitel IV

Kapitel V

Kapitel VI

Kapitel VII

Kapitel VIII

Kapitel IX

Kapitel X

Impressum neobooks

Freundschaft oder Liebe

(von Jutta Dorn)

Kapitel I

Jugendcamp an der Ostsee

Ein regnerischer Tag. Wir, alles sehr unbedachte Teenager Zwischen 14 und 20 Jahren, fuhren mit dem Bus zur Jugenderholung an die Ostsee. Mehr oder minder bemittelte Jugendliche, die sich viel Abenteuer und Spaß versprachen. Bei unserer Ankunft blieb der Bus unten am Berg stehen und wir mussten unsere Koffer mit viel Mühe hochschleifen.

Es war ein bunt gemischter Haufen Weiblein und Männlein, die lachend, voller spannender Erwartungen, den Berg hochzogen.

Unter ihnen Eike, groß, volles blondgelocktes Haar, mit sehr dunklen eindrucksvollen Augen.

Meine Freundin Ricarda, Schneewittchen-Schönheit, aus besserem Hause, vollproportioniert, beschlagnahmte ihn gleich für sich. Das ist mein Mann, wehe eine andere schaut ihn auch nur an. Wehe !!!!!

Ich, Freia, natürlich dürr, mittelblond, flach wie ein Brett, fiel dagegen nicht groß auf. Alle Mädchen ohne Ausnahme, himmelten Eike an. Na, das sollte was werden. Fühlte mich gleich abgeschoben, dabei raste mein Herz stürmisch bei seinem Anblick, als wollte es in tausend Stücke zerspringen. Ich konnte mir diesen Zustand überhaupt nicht erklären,

„Das Leben ist wundervoll. Es gibt Augenblicke, da möchte man sterben. Aber dann geschieht etwas Neues und man glaubt, man sei im Himmel.“ Sagte einmal Edith Piaf.

So fühlte ich mich auch, wusste nur noch nicht, ob es Sterben oder Himmel war.

Kapitel II

 Die Glücksbringer

In den nächsten Tagen und Wochen freundete ich mich mit Agnes, Ilse und Gudula an. Wir hatten wahrscheinlich sowieso bei den Jungen keine Chance.

Am meisten wurde Judith, unsere Jugendhelferin, umlagert, eine feurig, rassige Mittzwanzigjährige. Hatte alles was ein Männerherz außer Rand und Band bringen konnte. Himmelblaue Augen, volles üppiges gelocktes Schwarzhaar. Die Tage vergingen voller schmachtender Anhänglichkeit an Judith, ob Männlein oder Weiblein. Alle gleich .

Judith blieb aber ohne Ausnahme gleichbleibend zu uns freundlich. Fühlte mich in die vierte Klasse versetzt, als ich meinen Mathelehrer so angehimmelt habe.

Am Strand freundeten wir uns mit den Fischern an. Unter ihnen waren recht eigenwillige aber auch lustige Gesellen. Sie erzählten viele ihrer überstandenen Abenteuer. Manche darunter waren bestimmt gesponnenes Seemannsgarn.

Wurden gefragt, ob wir nicht Lust hätten, um fünf Uhr in der Früh, mit zum Fischen rauszufahren. Ricarda, Agnes und ich waren gleich mit großer Begeisterung dabei. Mussten aber erst noch die Erlaubnis der Heimleitung einholen, welche wir auch bekamen.

Am anderen Morgen gingen wir drei recht munter und voller Spannung zum Strand. Die Fischer erwarteten uns schon. Alle Mann schnell an Bord riefen sie und es ging los. Wir fuhren lustig singend in die wogenden Wellen hinein. Die See empfing uns recht stürmisch und es kamen immer größere Wellen auf uns zu. Ricarda bekam es mit der Angst zu tun und schrie, „da schippern wir aber nicht hinein“? „Wieso denn nicht, hinter den großen Wellen befinden sich gerade die meisten Fischschwärme“, meinte unser Kapitän. Das Boot wurde von den brodelnden Wellen in die Höhe geworfen. Agnes und ich lachten vor lauter Spaß und Vergnügen. Ricarda fand es nicht so lustig und musste sich übergeben. Nach so einem hohen Wellengang waren wir alle nass wie die Katzen. Der Fischfang hatte sich gut gelohnt und wir wurden auf der Heimfahrt als Glücksbringer getauft.

„Könnt ruhig öfter mal mitfahren, damit sich unser Fang auch lohnt, und ihr uns, wie heute, dann immer Glück bringt“, meinten die Fischer.

„Ohne mich“, schrie Ricarda und verschwand.

Wurden im Heim mit großem Hallo von unserer Gruppe empfangen und mussten ausführlich über unser gefährliches Abenteuer berichten.

Ricarda war ins Zimmer gegangen und wurde den ganzen Tag nicht mehr gesehen.

Kapitel III

 Eskapade in der Dusche

In unserem Heim gab es nur Gemeinschaftsduschen, getrennt durch eine Bretterwand, die von den Jungen natürlich gerne umlagert wurden.

Ricarda genoss es voll, jeden Tag zu Duschen, von heißen Knabenaugen verfolgt.

„Freia, komm doch auch mal mit.

„Nein, Ricarda, du weißt, dass ich nur alleine in die Dusche gehen mag“. Man konnte nämlich von der Jungendusche über die abtrennende Wand in die Mädchendusche schauen. „Na toll“, ich mit meiner Schamhaftigkeit, flachbrüstig und dürr bis zum geht nicht mehr und sollte jetzt vor aller Augen in die Dusche. Ohne mich.

Bin natürlich immer als Letzte in die Dusche gegangen, wenn die Anderen schon sauber und rein waren.