2,99 €
Im Frühjahr 2020 lud der Bramfelder Kulturladen alle Hamburger*innen der Jahrgänge 2001 und jünger ein, sich an einem Jugendschreibwettbewerb zu beteiligen. Und das frühzeitig festgelegte Motto, »[Gem]einsam«, war plötzlich aktueller denn je: Überall war von Solidarität die Rede, vom Aufeinanderachtgeben, vom Gemeinsam eben, aber auch von der Einsamkeit, die der Lockdown und das Social Distancing mit sich brachten. Beides, das Gemeinsame und das Einsame, fand sich auch in den Beiträgen wieder. Die besten zwanzig Texte sind in diesem Sammelband veröffentlicht.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 113
Veröffentlichungsjahr: 2020
Bramfelder Kulturladen (Hg.)
[Gem]einsam
Jugendschreibwettbewerb // 2020
Bramfelder Kulturladen (Hg.)
Konstantin Ulmer (Red.)
[Gem]einsam
Jugendschreibwettbewerb // 2020
© 2020 Bramfelder Kulturladen
1. Auflage
Gestaltung: Konstantin Ulmer
Redaktion: Konstantin Ulmer
Verlag: tredition GmbH, Halenreie 40-44, 22359 Hamburg
ISBN (Paperback): 978-3-347-22012-6
ISBN (e-Book): 978-3-347-22014-0
Alle Rechte der Verbreitung, einschließlich der Bearbeitung für Film, Funk, Fernsehen, CD-ROM, DVD, der Übersetzung, Fotokopie und des auszugsweisen Nachdrucks und Gebrauchs im In- und Ausland sind geschützt.
Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.
Inhalt
Vorwort
U18
Natalie Drescher: Und sie hoben ihre Gläser
Vera Wettstein: Wer blickt aus der Leere zurück
Eric Huland: Lusekofte – Ein Herbstmärchen über Nähe
Dilara Cankaya: Mein Teppich voller Sorgen
Lino Goldbeck: Bergluft
Emma-Lee Bunk: Nie mehr allein
Pippa Daube: Blick im Getümmel
Emilia Eggers: Gemeinschaft vom Alleinsein
Ingmar Frey: Die Küchenuhr
Alina Stark: Irgendwo gemeinsam einsam sein
U14
Nele Regenberg: Das Tagebuch eines Fisches
Lisa Zhang: Lebenselixier
Blanca Vespermann: Allein
Parinas Doose: Die Superheldenakademie
Valentin Peddinghaus: Richtungsgemeinschaft
Elina Desjardins: Spiegel unserer Gesellschaft
Lara Küpper: Finny, der kleine Fisch
Malena Mäscher: Der Begleiter
Annika Roth: Gedichte
Paula Tendam: Rollenvergabe
Vorwort
Im März 2020 war alles angerichtet: Die Projektmittelanträge für einen Jugendschreibwettbewerb unter dem Motto [Gem]einsam waren abgeschickt. Einige Sachpreise warteten auf Abholung. Begleitende Workshops waren terminlich festgezurrt. Und einige Lehrer*innen hatten bereits signalisiert, den Wettbewerb in ihren Unterricht zu integrieren. Kurzum: Die Planungen liefen schnell, zielführend und routiniert. Kein Wunder, schließlich war [Gem]einsam nach Heimat, Digga! (2016) und Grenzen überschreiben (2018) bereits der dritte Jugendschreibwettbewerb, den wir veranstalten wollten.
Dann kam Corona.
Für den Kultur- und den Schulbetrieb war 2020 deswegen ein Jahr, das in Erinnerung bleiben wird. Nein, in guter Erinnerung sicher nicht. Aber: Wir haben Lösungen gefunden, schnell, zielführend und ganz ohne Routine, sondern mit viel Kreativität und permanenter Improvisation. Dabei ist viel Schönes herausgekommen.
Ein besonderes Ergebnis dieses eigenartigen Jahres ist dieser Band. Denn ausgeschrieben haben wir den Wettbewerb mit etwas Verzögerung trotzdem, und selbst die geplanten Workshops kamen irgendwie zustande, virtuell und auch vor Ort. Schreiben kann man schließlich überall und immer, wenn man sich die Zeit nimmt. Und das Motto passte gewissermaßen wie die Maske aufs Gesicht, denn überall war von Solidarität die Rede, vom Aufeinanderachtgeben, vom Gemeinsam eben, aber auch von der Einsamkeit, die der Lockdown und das Social Distancing mit sich brachten. Beides, das Gemeinsame und das Einsame, fand sich auch in den Beiträgen wieder.
Die Anzahl der eingegangenen Texte lag bei rund fünfzig und war damit geringer als bei den Vorgängerwettbewerben, was uns Anbetracht der Umstände wenig überraschte. Aus allen Einsendungen wurde eine Longlist ausgewählt, die auf einer Preisverleihung im Oktober 2020 ausgezeichnet wurde und nun in diesem Buch versammelt ist. Die besten fünf Texte in den beiden ausgeschriebenen Altersklassen U14 (2005 und jünger) und U18 (2001-2004) wurden von einer literaturkundigen Jury, bestehend aus der Lektorin Steffi Korda, Stefanie Segatz vom Jungen Literaturhaus julit und dem Autor Alexander Posch, jeweils gesondert platziert.
Danken möchten wir an dieser Stelle nicht nur den Autor*innen und den Juror*innen. Dass wir einige Workshops anbieten konnten, hing auch damit zusammen, dass sich engagierte Lehrer*innen trotz der Panddemie für das Projekt begeistern konnten und in einem ohnehin organisationsreichen Jahr den organisatorischen Mehraufwand in Kauf nahmen. Dass wir die Workshops kostenfrei anbieten und den Wettbewerb professionell bewerben konnten, verdanken wir der Projektförderung durch die SAGA GWG Stiftung Nachbarschaft und die Sparkassen-Stiftung Holstein. Sachpreise und Gutscheine für die Preisverleihung stellten die Buchhandlung Heymann und die Haspa zur Verfügung.
Dr. Konstantin Ulmer // Brakula-Kulturlabor
U18
(Jahrgänge 2001-2004)
1. Platz in der Altersklasse U18
Natalie Drescher
Und sie hoben ihre Gläser
»They’re sharing a drink they call loneliness but it’s better than drinking alone.« Billy Joel in »Piano Man«
Die Tür gab ein klickendes Geräusch von sich, als sie zufiel, untermalt von den Schritten eines großen Mannes, der auf den Tresen zusteuerte. Schwer seufzend ließ er sich auf einen der vielen leeren Barhocker fallen.
Nur rechts von ihm saß ein Mann mit Hut, der niedergeschlagen sein Bier schwenkend auf ein Foto sah. »Ich nehm’ ein Radler«, rief der Riese mit Dreitagebart dem Barmann zu und blickte auf seinen Sitznachbarn. Als er das Bild eines etwa fünfzehnjährigen Mädchens bemerkte, zog sich sein Bauch schmerzhaft zusammen. »Deine Tochter?«, fragte er leise.
Der Hutträger antwortete schnell, bemüht, laut genug zu sprechen. »Schön wär’s, meine Patentochter. Ich habe keine Kinder.«
Neugierig sah der Bärtige ihn an. »Warum nicht?«
»Ich habe wenig Zeit und meine Frau möchte keine Kinder. Was ist mit dir?«
Hastig sah der Große auf den Boden. »Ich bin chronisch unfruchtbar«, antwortete er zögernd, »meine Freundin hat mich deshalb verlassen. Ihr Kinderwunsch war für sie das Wichtigste.« Voller Mitgefühl sah sein Gegenüber ihn an. »Dass ich auch schon immer Kinder haben wollte, hat sie dabei eher weniger interessiert.«
Der Barmann stellte das Radler vor ihm auf den Tresen und er trank ein Viertel des Glases in einem Zug aus. Als er schluckte schloss er die Augen und stellte dann das Glas zurück auf den Bierdeckel. Nach kurzem Überlegen streckte der kleinere Mann ihm die Hand entgegen. »Steffen.«
Freudig lächelnd erwiderte der Andere die Geste. »Markus.«
Steffen bestellte den beiden zwei Bier, weil Markus’ Radler nach einem weiteren Riesenschluck beinahe leer war und sein eigenes Glas soeben die letzten Tropfen hergab.
»Du sagtest, du hast keine Zeit für Kinder, warum nicht?«
Steffen ließ kurz den Blick durch die Bar schweifen, bevor er antwortete. »Ich bin Bankkaufmann, da hat man ohnehin schon viel zu tun, und mein Chef liebt es, mich zusätzlich mit Arbeit zu überschütten.«
Verständnisvoll sah Markus ihn an. »Wenn du jetzt zehn Jahre nicht arbeiten müsstest, was würdest du tun?«
Es dauerte keine Sekunde, bis Steffen antwortete: »Kinder bekommen!«
»Aha«, Markus musste grinsen, »und warum machst du nicht mal eine Pause, wenn du doch so gut verdienst, um dich auf deine Familiengründung zu konzentrieren?«
Steffen wandte seinen Blick ab und schaute dem Barmann zu, der gerade die zwei Gläser vor ihnen abstellte. »Wie gesagt, Vera möchte keine Kinder.«
Leise setzte Markus erneut an: »Hast du sie mal gefragt, warum?«
Steffen trank einen Schluck und drehte sich dann wieder seinem Gesprächspartner zu. »Sie sagt, wenn man Kinder bekommt, sei das Leben vorbei.«
»Nicht, wenn man vorher keins hatte«, murmelte Markus leise und hob verärgert sein Glas.
»Was soll das denn bitte heißen!?«, erwiderte Steffen gereizt.
»Du hast zwar einen gut bezahlten Job, aber praktisch keine Freizeit. Du hättest so gerne Kinder, aber deine Frau will keine. Du bist unzufrieden, das ist kein Leben!« Steffen schluckte und schaute auf seine Hände. Markus’ Miene wechselte von empört zu mitleidig. »Entschuldige, das war etwas hart ausgedrückt. Ich …«
»Nein, du hast ja Recht!« Steffens Stimme wurde ruhig. »Leider.«
Eine Weile schwiegen die beiden und tranken ihre Biere leer. Nach ein paar Minuten setzte Steffen erneut an. »Was ist mit dir? Was arbeitest du?«
Markus stöhnte auf. »Ich bin momentan arbeitslos, was mir Mike auch ständig vorhalten muss.«
Steffen wurde hellhörig. »Wer ist Mike?«
»Mein Mitbewohner und bester Freund. Wobei ich ihn eigentlich nicht so nennen sollte.«
»Wieso nicht?«
»Er ist eigentlich kein besonders guter Freund. Er hört mir zwar zu, aber ich habe das Gefühl, er interessiert sich insgeheim überhaupt nicht für mich. Manchmal kann man mit ihm total gut lachen und dann wiederum findet er mich und meinen Humor albern oder kindisch. Aber was dem Ganzen die Krone aufsetzt, ist, dass er sich mir überlegen fühlt, weil er doch ach so viel erlebt hat, so viel mehr Können hat als ich und ich überhaupt zu unerfahren bin. Die meiste Zeit leben wir aber einfach nur aneinander vorbei und unterhalten uns wenig. Ich könnte genauso gut alleine wohnen, es würde keinen Unterschied machen.«
Steffen war ganz still geworden. Er hatte aufmerksam zugehört, als ihm der Gegenüber sein Herz ausschüttete. »Das Gefühl habe ich bei Vera auch manchmal.«
Der Barmann stellte den beiden neue Getränke auf den Tresen, diesmal zwei Radler. Markus hatte sie bestellt, damit Steffen auch mal eins probierte. Dieser sah zu Markus und ergriff wieder das Wort. »Lass uns anstoßen.«
Markus nickte und sie hoben ihre Gläser. »Auf die Einsamkeit …?«
»Auf Einsamkeit.« Die Beiden stießen an, tranken ihre Gläser in einem Zug aus und stellten sie wieder zurück. Dann schwiegen sie wieder, etwas betreten.
»Macht es dir denn wenigstens Spaß?«, fragte Markus irgendwann aus dem nichts.
»Was?« Steffen war verwirrt.
»Dein Job, Bankkaufmann.«
»Es war nie mein Traumberuf, aber dann habe ich per Zufall ein gutes Studienangebot bekommen, und das Gehalt ist schon nicht schlecht.«
»Was wäre denn dein Traumberuf?«, fragte Markus interessiert.
»Als Kind wollte ich immer Geologe werden, weil mich die Steine neben unserem Gartenweg so fasziniert haben. Später fand ich dann Historiker verlockend. Ich habe Tag und Nacht Geschichtsdokus geguckt, hatte in den Klausuren nur Einsen und habe unseren Garten umgegraben, bis ich etwas gefunden habe.«
Markus sah ihn neugierig an. »Und?«
»Was ›Und‹?«
»Na, was hast du gefunden?«
Bei dem Gedanken an seinen ersten Fund musste Steffen grinsen. »Eine alte Sicherheitsnadel.« Markus stieß ein lautes Lachen aus. Steffen grinste immer noch. »Ja, okay, es war nicht der bedeutendste Fund, aber mit 13 habe ich mich da sehr drüber gefreut!«
Markus hatte aufgehört zu lachen und sah Steffen aufmerksam an. »So wie du gerade grinst und deine Augen strahlen, wenn du davon erzählst, würdest du eigentlich immer noch am liebsten Historiker sein, hab ich Recht?«
Steffens Grinsen erstarb. »Ich kann es mir nicht leisten einen schlechtbezahlten Beruf auszuüben, wir brauchen das Geld!«
Markus sah ihn missbilligend an. »Sagst du das oder Vera?«
Kleinlaut antwortete Steffen. »Ich. Vera weiß nichts von meinem Traumberuf.«
Jetzt machte Markus große Augen. »Du hast ihr nie davon erzählt!?«
»Ich sag ja, wir reden nicht sonderlich viel.« Steffen spielte mit seinem Bierdeckel.
»Bevor Feli wusste, dass ich ihr ihren Kinderwunsch nicht erfüllen kann, haben wir viel geredet. Irgendwann musste ich es ihr dann erzählen und seitdem war sie oft sehr ruhig. Bis sie mich dann verlassen hat. Ich bin extra mit ihr in ein Heim gegangen, um sie zu überzeugen, dass sie Kinder nicht selbst gebären muss, um sie zu lieben, aber selbst Maja konnte sie nicht umstimmen. Sie ist trotzdem gegangen.«
Steffen blickte auf. »Wer ist Maja?«
Markus, der auf den Boden schaute, begann zu lächeln. »Maja ist eine quirlige und lebensfrohe Fünfjährige aus dem Heim. Sie ist ein Schatz.«
»Warum hast du sie dann nicht adoptiert?«
Markus sah Steffen verdutzt an. »Ich habe dir doch gerade erzählt, dass Feli Maja nicht wollte und gegangen ist.«
Wieder wurde Steffens Miene ernst. »Nein. Ich hab gefragt, warum DU sie nicht adoptiert hast. Feli ist weg. Vorbei, Aus, Ende. DU möchtest eine Tochter, und DU kannst Maja ein liebender Vater sein. Was spricht dagegen?« Hastig sah Markus auf die Uhr über der Tür und sprang auf.
»Shit!«
Verwirrt folgte Steffen seinem Blick. »Was ist denn jetzt los?«
Markus antwortete, während er seinen Reißverschluss zuzog. »Wenn ich nicht in 24 Minuten im Heim bin, muss ich eine Woche warten!«
Jetzt musste Steffen grinsen. »Bist du Dienstag wieder hier?« Schon in der Tür stehend rief Markus zurück: »Jo, bis Dienstag!«
2. Platz in der Altersklasse U18
Vera Wettstein
Wer blickt aus der Leere zurück
Dunkelheit--
Eine Uhr fängt an, aufreizend langsam zu ticken
Ein quadratischer, steriler Raum wird langsam erhellt. An jeder Wand stehen große Spiegel, in der Mitte eine Person, die sich darin spiegelt und doppelt spiegelt
Sie setzt sich hin.
Neutrale, trockene Stimme (v. o.)
Sie sehen mich nicht
Die Uhr tickt weiter--
Die Person steht auf. Sie geht zu einem der Spiegel, langsam, mit angespanntem Gesicht, sie bleibt vor dem Spiegel stehen und hebt eine Hand für ein müdes trauriges Winken, die Spiegelbilder tun es ihr gleich. Sie lässt die Hand wieder runter. Sie schaut ihrem Spiegelbild in die Augen
Stimme Hallend (v. o.)
Wer seid ihr?
(Überlappend)
Sie sehen mich nicht
Sie sehen dich nicht
Sehen
Nicht
Nicht
Mich
Die Uhr tickt weiter.
Die Person hebt langsam ihre Hand, sie nähert sie dem Spiegel. Je näher sie kommt, desto mehr beschleunigt die Uhr ihr Ticken, sie wird immer schneller
und
schneller
Das Spiegelbild berührt den Finger,
ein Finger berührt das Spiegelbild,
ein Finger hat das Spiegelbild berührt.
Stille.
Alle Spiegelungen verschwinden.
Stimme (v. o.)
Seht ihr mich?
Dunkelheit--
Die Uhr fällt zurück in ihr langsames Ticken.
Ende.
3. Platz in der Altersklasse U18
Eric Huland
Lusekofte – Ein Herbstmärchen über Nähe
An jenem frühen Morgen, nachdem ich die erneute, allnächtliche Verwandlung erfahren hatte, umspielte und berührte mich die einfallende feuchte Kühle, die es nur in den ersten Tagen des noch jungen Herbstes gab, wenn dieser den vollends entschwundenen Spätsommer ausprobierend und pubertierend abzulösen vermochte.
Langsam, fast schleichend hatte sich in der nächtlichen Dunkelheit die kalte Herbstluft strömend durch das von mir aus Gewohnheit an die sommerlichen, lauen Nächte stets geöffnete Fenster nach mir suchend in meinem Zimmer ausgebreitet. Anders als der mit unwirscher Frostigkeit grobschlächtige Winter hatte der noch junge Herbst sich jedoch eher leichtfüßig mit sachter Frische vorsichtig tastend zu mir hinbewegt, um mich behutsam streichelnd und kosend zu wecken.
![[Gem]einsam - Konstantin Ulmer - E-Book](https://legimifiles.blob.core.windows.net/images/c825900cc221d37d1e082b4bc72f9f54/w200_u90.jpg)