Ich bin Berliner - Olaf Klein - E-Book

Ich bin Berliner E-Book

Olaf Klein

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Beschreibung

Das Buch handelt von meiner Kindheit in Deutschland und dem Grund, warum ich in Schweden gelandet bin. In meiner Kindheit ging es anfangs um die Zeit des Mauerbaus vor und während des Baus und dann, warum ich während acht Schuljahren neun Mal die Schule wechseln musste. Die größte Schwierigkeit beim Schreiben dieses Buches hatte ich aber über meine Pubertätszeit zu berichten, in der ich sexuell ausgebeutet wurde. Das Schreiben darüber war schmerzhaft, hinderte es mich doch sehr lange Zeit daran, mit dem Schreiben meiner Biografie zu beginnen und als ich es dann tat, zügig damit fortzufahren. Aber ich wusste, früher oder später musste ich darüber schreiben. Die zweite Schwierigkeit war die Sprache. Da ich mir autodidaktisch die schwedische Sprache beibrachte mehr in Ton als in Schrift, glaubte ich nicht das richtige Werkzeug zu haben, um zu schreiben. Jetzt, nach 51 Jahren in Schweden, habe ich aber den Mut gefasst dieses Buch zu schreiben und diese Übersetzung mit der Hilfe meiner Schwester.

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Seitenzahl: 238

Veröffentlichungsjahr: 2021

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Ich bin Berliner

Ûber den AutorIch bin BerlinerImpressum

Ûber den Autor

Olaf Klein - wurde 1949 in Berlin geboren. Seine Kindheit war geprägt von der Berliner Mauer und mehreren Pflegeheimen in Deutschland. Als er 13 Jahre alt war, musste er in die Stadt München in ein Pflegeheim ziehen, das ihn schlecht behandelte, aber er bestand seine dreijährige Kochausbildung. 1969 ging er nach Schweden als Gastarbeiter, wo er für immer blieb. Dies ist die Geschichte des Jungen aus Berlin und warum er nach Schweden ging. Er wurde Koch, Gastronom, Taucher, Judo-Lehrer und Hobbyfotograf. Auf persönliche Weise erzählt Olaf seine Geschichte.

Ich bin Berliner

Ich bin Berliner (Geboren in Berlin steht in meinen Pass) Hintergrund: Die Blockade wurde von den Westmächten ausgelöst, die die entscheidenden Schritte zur Bildung eines deutschen Staates in ihren eigenen Besatzungszonen unternahmen (der 1949 zu Westdeutschland wurde ) in dem sie am 20. Juni 1948 die fast nutzlos gewordene alte deutsche Währung durch eine neue ersetzten, die D-Mark (Deutsche Mark). Das hatte zur Folge, dass die Sowjetunion drei Tage später eine eigene Währungsreform für den Ostteil Deutschlands einführte und der Versuch diese Ostmark für das gesamten Deutschland geltend zu machen an der Ablehnung der Westalliierten scheiterte. Die Tatsache, dass die Westmächte ohne Absprache mit der Sowjetunion handelten, führte dazu, dass die Sowjetunion die Zufahrtsstraßen von Westdeutschland nach Berlin sperrten, so dass der einzige Weg nach Westberlin der Luftweg war. Daraufhin wurden von den Westmächten Lebensmittel und Treibstoff, wie Käse, Fisch, Weizenmehl, Gerste, Hefe, Milch, Kaffee, Fett, Fleisch, Kartoffeln, Zucker, Gemüse, Kohle, Benzin und Salz eingeflogen - mit je einem Flugzeug pro Minute und sie flogen rund um die Uhr. In den ersten sechs Monaten des Flugverkehrs flogen die britisch amerikanischen Flugzeuge über 55 Millionen Kilometer (1.370 Umdrehungen rund um den Globus) und beförderten 7.128 Tonnen Fracht pro Tag. Es war gefährlich zu fliegen, weil es nur kurze Entfernungen zwischen den Flugzeugen gab und deshalb auch Flugzeuge abstürzten. Am 5. Juli 1948 ereignete sich der erste Absturz, eine C-47 stürzte mitten in Berlin ab und drei Menschen starben. Im Verlauf dieser Luftbrücke begann am 17. Juli 1948 der Pilot Gail Halvorson kleine Fallschirme für Kinder abzuwerfen, die mit mit Rosinen und Pralinen bestückt waren. Diese wurden sehr schnell, sehr beliebt, so dass ein Süßwarenhersteller namens Hershey sich dafür entschied, Süßigkeiten zu sponsern. General Tunner hielt dies ebenfalls für eine gute Idee, und sieben Flugzeuge wurden von ihm freigestellt für den Transport der, von Freiwilligen in Westdeutschland gepackten, kleinen Fallschirme. Diese Flugzeuge schickten jeden Tag 6.000 kleine Fallschirme an Berlins Kinder. Militärisch hieß die Operation Operation Little Vittles, aber Berlins Kinder nannten die Flugzeuge "Rosinenbomber" (Foto 1)

Quelle: Ereignisse, an die man sich erinnert - eine Chronik 1920-1969, Akte Dr. Harald Schiller 1970 / Nationale Enzyklopädie, 2007 

Ich wurde im Januar 1949 in Berlin im US-Sektor geboren. Meine Mutter erzählte mir, dass ihr Lieblingsessen während der Schwangerschaft Rosinen waren. Ich mag heute noch Rosinen, aber nicht gemischt oder in Keksen verarbeitet. In der Schule erhielten Kinder nach dem Krieg zum ersten Mal während der Pausen Mahlzeiten, die aus der amerikanischen Kaserne kam. Mein Favorit war heiße Schokolade, Cornedbeef und Pasta mit Ketchup, aber ich mochte Pumpernickel nicht so sehr. Pumpernickel ist ein Schwarzbrot, das manchmal in Dosen verpackt wird. Die Engländer kamen mit Curry und die Amerikaner mit Ketchup. So entstand in Berlin ein neues lokales Gericht namens "Currywurst". Jemand hatte die Idee, Ketchup und etwas Curry zu mischen und einige der einheimischen, wild wachsenden Maggiwürze hinzuzufügen. Diese Sauce gab man auf eine geschnittene gegrillten Bockwurst und servierte diese mit einem kleinen Brötchen. In Berlin muss man nicht weit gehen, um eine Currywurst zu erhalten. Es gibt jetzt sogar auch ein Currywurst Museum. Normalerweise sage ich, wenn Sie in Berlin noch keine gegessen haben, waren Sie noch nicht dort!   Es war im Stadtteil Neukölln, in einer Wohnung in der Nähe der Sonnenallee, in der ich geboren wurde. Ich habe selbstverständlich keine Erinnerung daran. Aber ich erinnere mich, dass uns meine Mutter erzählte, dass wir einen Hund der Rasse Chow Chow hatten, von dem sie sagte, er sei nicht besonders klug. Sie mussten ihn weggeben, weil meine Schwester und ich ihn immer mit dem Essen fütterte, das wir nicht mochten. Dadurch wurde er immer dicker und war kaum mehr gewillt rauszugehen, um seine Bedürfnisse zu befriedigen. Mutter sagte mir, ich hätte bei meiner Geburt über fünf Kilo gewogen und einen großen Hinterkopf gehabt, von dem sie dachte, er sähe Russen ähnlich ( ?? ) Es gab viele Soldaten, die deutsche Frauen auf ihrem Vormarsch nach Berlin vergewaltigt hatten und dies führte wohl zu dieser Interpretation meiner Kopfgröße. Mutter und Großmutter sind mit mir und meinem Cousin mit dem Kinderwagen zu sehen (Foto 3)

Der Einzige, der sich aufsetzen durfte, war mein ein Monat älterer Cousin. Ich war zwischen den Decken versteckt. Was für ein großartiger Start ins Leben, richtig? Aber mein Kopf und mein Körper wuchsen sehr schnell ins richtige "Maß" Wir zogen später in eine Wohnung in der Nähe des Flughafens Tempelhof, in einer Straße namens Schiller Promenade. Es war ein Eckhaus in der Nähe einer ausgebrannten Kirche, die sich an einem Kreisverkehr befand, der von einem kleinen Park umgeben war. (Foto 5) 

Ich dachte während meiner Kindheit, dass sie während des Krieges bombardiert wurde, aber das war nicht der Fall, sie wurde versehentlich niedergebrannt. Wir Kinder haben die Ruine nur einmal untersucht, weil die Ratten dort eingezogen waren und diese nicht gerade klein und sehr aggressiv waren. Keine Kirche in unserem Bezirk hatte aufgrund des Flughafens hohe Türme. Auch diese nicht. Sie wurde lange nach meinem Umzug wieder aufgebaut, gefiel mir seltsamer Weise jedoch nicht, wahrscheinlich weil die Kirchenruine Teil meiner letzten glücklichen Erinnerungen an die Familie war. (Foto 6/6B )

1933 vor dem  Flughafen Tempelhof

Wir lebten in einem Hinterhof, drei Treppen hoch, da zu dieser Zeit Wohnungen auf Hinterhöfe eine etwas niedrigere Miete hatten. (Foto 7)

Das Treppenhaus hatte einen stabiles Holzgeländer, an dem ich gerne herunter rutschte. Ich habe das Haus bei meinem letzten Besuch in Berlin besucht, und das Geländer ist trotz der Renovierung des ganzen Hauses noch heute erhalten.(Foto 8)

Zwischen jeder Etage, eine halbe Treppe nach oben, befand sich die Toilette, die man sich mit zwei anderen Wohnungsmietern teilen musste. Oft musste man den Atem anhalten, wenn man an einer besetzten Toilette vorbeikam. Die Toiletten hatten ein milchiges Fenster, so dass man, wenn man nach Haus kam, vom Hof aus schon, an der Silhouette einer Person sehen konnte, dass die Toilette besetzt war. Nun ging es darum Bedürfnisse auszuhalten und bereit zum Spurt zu sein, wenn sie frei war. Es kam zuweilen vor das dies einem Elternteil nicht gelang und so puschte derjenige in das Waschbecken in der Küche. Das war halb rund und war aus Aluminium. Das gefiel mir nicht, teils, weil es zu hoch für mich war und teils, weil die Küche morgens roch. Also puschte ich in den Pinkel Topf und brachte den danach zur Toilette. Alle Mieter hatten unterschiedliche Schlüsselringe für ihre Toilette, mit jeweils etwas anderem Design. Unser war ein ausgekochter Markknochen. Da die Toilette keine Heizung hatte, gefror das Spülwasser im Winter viele Male und man musste einen Eimer Wasser zum Toilettengang mitbringen. Wir hatten nur zwei Zimmer und eine Küche. Meine Schwester und ich teilten uns einen Raum, der völlig fensterlos war und nur einen einzigen kleinen Abzug hatte, der zum Hof führte. Ich hatte ein großes Kinderbett und es fiel mir schwer, jede Nacht einzuschlafen. Ich weiß nicht, ob es das Zimmer selbst oder das Bett war, das mich mit gesenktem Kopf, in einer fötalen Position liegend, mit einem Geräusch hin und her schaukeln ließ, (das klang ... hum ... hum ... hum,) um einzuschlafen zu können. (Dieses Verhalten hatte eines meiner Kinder geerbt). Und so rutschte das Bett jede Nacht mindestens zehn Minuten lang hin und her. Eines Tages kamen die Nachbarn, die unter uns wohnten, zu uns nach oben und sprachen mit Papa über dieses Geräusch und fragten ihn, ob er sein Sexualleben zu einer anderen Tageszeit und in einem anderen Raum ausüben könne. Mein Bett wurde am nächsten Tag auf dem Boden festgeschraubt. Mein Vater war Künstler und hatte in der Nachkriegszeit Schwierigkeiten seine Bilder zu verkaufen, da es zu dieser Zeit wichtigere Dinge gab, die die Menschen brauchten, als sich Kunst an die Wand zu hängen. Trotzdem versuchte er, die Kunst am Leben zu erhalten oder die Bilder als Zahlungsmittel zu verwenden. Die halbe Küche war voll mit seiner Staffelei und diverser Ölfarben. Er verwendete mildes Terpentin, um die Ölfarbe für die Gemälde auszudünnen und auch zum Reinigen von Pinseln. Dafür verwendete er Verdünner, die er in großen Verpackungen gekauft hatte und die er dann in leere Erfrischungsgetränkeflaschen umgoss. Terpentin wird normalerweise auch von jungen Leuten beschnuppert und betäubt das Gehirn (wie uns mal berichtet wurde) Ratet mal, ob wir zu Hause darüber ein bisschen fassungslos waren? Als ich eines Tages nach Hause kam und sehr durstig war, sah ich eine offene Flasche mit Erfrischungsgetränken, (die er vergessen hatte wegzustellen) auf dem Küchentisch stehen und trank, so durstig wie ich war, direkt aus der Flasche. Klar, das ich sofort alles ausspuckte und danach den täglichen Milchbedarf der gesamten Familie trinken musste. Noch heute würgt mich zwar der Geruch von Verdünner oder Terpentin, aber vielleicht war es auch der Geruch zu Hause, der mich dazu brachte, den Auspuff von Autos auf der Straße gerne zu riechen. Bis ich eines Tages merkte, dass dieses Tun nicht gut war. Meine Tochter erzählte mir kürzlich, dass auch sie, als sie klein war, den Geruch des Autoauspuffs mochte. Auf dem Hof passierten immer viele Dinge und alles wurde mit verschiedenen Glockentönen beworben. Zuerst kam der Eismann, der große Eisblöcke verkaufte ,die er zuvor in kleine Stücke geschnitten hatte. Das machte man so, weil zu diesem Zeitpunkt niemand einen Kühlschrank hatte, zumindest nicht in unserer Nachbarschaft. Zu Hause wurde das Eis dann in kleinen offenen Kisten gepackt, die mit Zink ausgekleidet waren und in den Lebensmittelschrank gestellt. Es kam immer vor ,das kleine Stücke, die während der Stückelung wegflogen, auf besondere Weise und zu unserer Freude in unseren Mund gelangten. Dann kam der Kohlenhändler, der Briketts zum Heizen verkaufte. Die Briketts wurden mit Eimer durch eine Luke in den Keller herabgelassen, um sie dann dort in jedem Kellerraum zu lagern. Man hatte früher im Winter das Wohnzimmer nur mit den Brikettofen beheizt. Es gab in jeder Wohnung nur einen Ofen, der stets im Wohnzimmer stand. Immer klagte man, man möge die Tür auch richtig zuschließen, wollte man den Raum doch warm halten. Das Erste, was morgens zu tun war, war die Asche vom Ofeninneren abzukratzen, damit man diesen wieder mit neuer Holzkohle auffüllen konnte. Manchmal hatte man Glück, dass noch etwas Glut übrig war, das erleichterte es, das Feuer neu zu entfachen und man musste es nicht mit Papier und kleinen Stöcken versuchen. Diejenigen, die aus verschiedenen Gründen keine Türen in ihren Räumen hatten, nahmen einen Vorhang um den Raum zu trennen.. Daher kommt der noch heute gebräuchliche, lustig gemeinte Verweis an Gästen, - Haben Sie Vorhänge statt Türen zu Hause? - wenn sie vergessen die Tür zu schließen. Es wurde mir zu einer erlernten Gewohnheit, die Tür nach mir immer zu schließen, dass ich es immer noch tue, selbst wenn es nicht notwendig ist. An jedem Mülleimer im Hof stand immer ein Schild mit der Aufschrift " Wirf keine heiße Asche in den Müll!" Für diesem Zweck gab es einen speziellen Metallbehälter, der etwas abgelegen im Hof stand und deshalb so gut wie gar nicht benutzt wurde und aus diesem Grund über das Jahr hinweg mit Gras überwuchert war. Manchmal tauchten verschiedene "Kitsch" Verkäufer auf und einer von ihnen verkaufte kleine Porzellanfiguren mit verschiedenen Tier- oder Kindermotiven, die zu dieser Zeit sehr beliebt waren. Mama kaufte einmal und nie wieder eine von diesen Verkäufern. Die Figur ähnelte unserem Hund und wurde auf den Fernseher gestellt. Bereits nach wenigen Wochen begann die Figur zu schmelzen, sie hatten uns betrogen, hatten Wachs statt Keramik für die Skulptur verwendet. Am meisten Spaß machte immer der Spielmann mit seinem fahrbaren Musikgerät in Deutschland " Leierkasten " genannt. (Foto 9) 

Wenn sie ihre Leier drehten, pfiffen und sangen sie manchmal eine Melodie dazu, zur Wertschätzung aller.  Alle Fenster zum Hof öffneten sich, und die Mütter schauten heraus und hörten, glücklich über diese schöne Unterbrechung ihres Alltags, mit Vergnügen zu. Viele warfen den Musikanten Kleingeld herunter, das sie zu vor in Papier eingewickelt hatten. Wir Kinder rannten freudig zu ihnen hin und halfen ihnen dabei die Geldgeschenke aufzusammeln und sie in das Trinkgeldglas des Musikers zu werfen. Wenn er mit der Anzahl der Geschenke zufrieden war - so war der Hintergedanke - würde er eventuell ein wenig an die abgeben, die es für ihn aufgehoben hatten. Es gab auch welche, die Nähzubehör, Vorhänge und Stoffe verkauften und natürlich auch die Roma mit ihrer Schleifwalze, mit der sie Messer schliffen oder Kupfertöpfe reparierten. Draußen auf der Straße hielt manchmal ein kleiner offener Lastwagen an, auf dem jemand Bananen verkaufte und die Art, wie er sie verkaufte, war reine Unterhaltung. Er verkaufte sie wie auf einer Auktion mit vielen lustigen Kommentaren für den möglichen Käufer. Er begann immer mit einem Bündel Bananen in der Hand zu einem Festpreis. Sprach er zum Beispiel mit einem männlichen Käufer, sagte er - Zum gleichen Preis füge ich Ihrer Frau sechs Bananen hinzu, die sie sicherlich genießen wird. Und wie viele Kinder haben Sie ? Drei, dann berechnen wir drei zum gleichen Preis - und alle lachten, während der Mann für seinen Zugewinn bezahlte. Wir Kinder durften niemals auf dem Hof spielen weil es immer Verbotsschilder gab, wie - Ballspiele verboten - Fahrradfahren verboten und die Mahnung, ruhig zu sein. Deshalb spielten wir hauptsächlich in Ruinen. Heute sieht man noch des öfteren auf den Rasenflächen in Parks Schilder mit einem Zugangsverbot. Auch auf Spielplätzen weist man gelegentlich daraufhin wie viele Kinder gleichzeitig dort sein dürfen und dass sie sich unter einem bestimmten Alter nicht ohne die Anwesenheit eines Erwachsenen aufhalten dürfen. Ich habe Schweden sofort geschätzt, als ich hierher kam, weil jeder durch Parks oder über Rasen gehen und sich hinlegten konnte, wo immer sie wollten. Es gab keine Verbotsschilder, es sei denn, sie waren in Privatbesitz. Das 1940 eingeführte öffentliche Recht ist typisch für Skandinavien und ich habe es am meisten geschätzt. Ich fühlte mich freier! Papa hatte seine eigene Art, mich zu erziehen um stark genug für das Leben zu werden. Ich war ungefähr vier Jahre alt, als ich auf dem Park vor unserem Haus spielte, wo es einen Sandkasten und einen Kletterrahmen gab. Eines der Kinder im Sandkasten schlug mir mit der Schaufel auf den Kopf, als ich versuchte mir seinen Eimer auszuleihen. Ich fing an zu weinen, ging durch das Tor und weinend über den Hof, die drei Treppen zu uns hinauf. Ich klingelte an der Tür und erhoffte Trost zu bekommen. - Was ist passiert , fragte Vater? - es ... das ... war ... ein ... Junge ... der ... der ... einen Schaufel ... auf ... auf ... meinen Kopf geschlagen hat, - stammelte ich. - Und .warum hast du nicht zurückgeschlagen? fragte er mich und schloss die Tür. Nach einer Weile kam eine Mutter zum Hof gerannt und schrie laut .- Herr Klein ... Herr Klein ... Sie müssen zum Sandkasten kommen, Ihr Sohn hat meinen Sohn mit einer Schaufel geschlagen und droht allen anderen Kindern, den Sandkasten zu betreten. Papa redete nicht mit mir über diese Situation, sondern tätschelte nur leicht meinen Kopf. Ein anderes Mal war ich mit einigen älteren Freunden unterwegs. Sie wechselten die Richtung einer Gleisendspur in einem Industriegebiet, obwohl die bewacht wurde. Ein Wachmann mit einem Hund, der gesehen hatte, was wir taten, begann uns zu jagen. Die Straße zurück nach Süden wurde von ihm blockiert, die Straße links war ein unbekanntes Gebiet mit einer hohen Mauer, so dass der einzig mögliche Weg nach Norden führte, da rechts der Flughafen Tempelhof war. Wir fühlten uns gezwungen, fast die Hälfte des Flughafens zu umrunden, um nicht festgenommen zu werden. Die Straße zur nächsten U-Bahn Haltestelle finden an der wir ohne Bezahlung einsteigen und nach Hause kommen konnten, war sehr weit weg. Da wir die Uhrzeit noch nicht lesen konnten, gab es für uns die Regel, nach Hause zu kommen, sobald die Straßenlaternen an waren - sie waren bereits angezündet, als der Zug losfuhr. Ich kam um Mitternacht nach Hause und erwartete meine erste Ohrfeige zu kriegen (Papa hat mich nie geschlagen). Als er die Tür öffnete, bückte er sich, hob mich hoch, küsste mich auf die Wange und fing an zu weinen. - Danke, dass du zu Hause bist, war alles, was er sagte! Der Flughafen Tempelhof wurde 1923 erbaut und 2008 geschlossen. Bis zum Bau des Pentagons war er zeitweise das mit Abstand größte Gebäude der Welt. (Foto10)

Flugzeuge flogen regelmäßig über unsere Dächer im Bezirk Neukölln und ihr Lärm war so laut, dass man sich nicht unterhalten konnte, ohne in der Mitte des Gespräches zu pausieren. Dies wurde zur Gewohnheit aller, die dort lebten und sie bemerkten kaum noch, dass ein Flugzeug vorbeiflog. Wenn Sie zu Hause mit Ihrer Familieoder mit Freunden saßen und redeten, wurde das Gespräch unterbrochen, wenn ein Flugzeug einflog und danach weitergeführt, als wäre nichts passiert. Als ich zurückkam, nachdem ich lange von Berlin weg war, und auf der Straße lief, als gerade ein Flugzeug einflog, hielt ich meine Hände an die Ohren und beugte mich vor, aus Angst vom Flugzeug getroffen zu werden. Alle Passanten sahen mich seltsam an und einer fragte mich, ob es mir nicht gut ginge. - Nein, - das Flugzeug - war meine Antwort,. - Welches ? Es war ja nicht mehr zu sehen! Auf dem letzten Abschnitt der Landebahn des Flughafens gab es einen kleinen schmalen Friedhof, der hatte eine Flugschneisen Beleuchtung befestigt an Masten, die diesen Ort nachts konstant mit rotem Licht anstrahlten. An der Grenze des Friedhofs zum Flughafen gab es zudem einen schmalen Weg, der etwas unscheinbar war. Warnschilder in drei verschiedenen Sprachen (Deutsch, Französisch und Englisch, überall zu dieser Zeit) wiesen daraufhin, dass es verboten und gefährlich wäre dort langzugehen wenn sich Flugzeuge im Landeflug befänden. Offensichtlich war dies eine Herausforderung für uns gerade dort durchzulaufen, wenn ein Flugzeug landete. Ich habe das nur einmal gemacht und die Bedeutung dieser Warnungen erkannt, weil ich mir durch den Auspuff des Flugzeugs, die Haare etwas verbrannte..(Foto11) 

Mein Cousin Rainer (Foto12)

lebte mit seiner Familie in der Nähe dieses Ortes mit den Fenstern zum Flughafen. Diese Häuser waren die einzigen, die Doppelglasfenster im Bezirk hatten, es half ein wenig den Lärm fernzuhalten. Sie hatten ein kleines offenes Fußballfeld vor sich, auf dem sie auch Land-Hockey spielten. Ich habe dort einmal ein Match mit meinem Cousin gesehen, aber es war kein großes Publikum anwesend. Dieser olympische Sport ist in Deutschland sehr beliebt, wie ich gelesen habe. Die einzigen Hosen, die ich bis zu meinem sechsten Lebensjahr trug, waren Lederhosen, abfällig auch Seppel Hosen genannt, so groß, dass sie mehrere Jahre halten konnten. (Foto13)

Sie wurden nie gereinigt, sondern nur mit Schweinefett bestrichen, um die Weichheit zu erhalten. Im Winter hatten wir dicke lange Socken, die von einem Strumpfband gehalten wurden, das man unter diese Shorts um die Taille legte. Es ist leicht zu verstehen, wie Frauen im Winter gelitten haben, als sie aus moralischen oder modischen Gründen keine langen Hosen tragen durften. Die Hosen hatten Hosentaschen ohne Innenstoff, sodass dort nichts aufbewahrt werden konnte, aber sie können kratzten an den Oberschenkeln oder kniffen den Schwanz ohne dass man es sofort merkte. Ein Hosenstall war auch nicht da, aber es gab ein aufklappbares Vorderteil, das mit zwei Knöpfen auf und zu zuknöpfen war. Diese Lösung war weder praktisch noch sehr hygienisch, wenn man pinkeln musste. Im Laufe der Jahre wurden die Hosen um die Oberschenkel immer enger. Die Haut fing an Wund zu werden und ich bekam zur Abhilfe eine Nivea Creme. Noch heute kann ich nicht lange engen Jeans tragen, weil es an meinen Oberschenkeln zu jucken beginnt. Daran waren die Lederhosen Schuld, da bin ich mir sicher! Ich war jeden Tag von morgens bis zum Einschalten der Straßenlaternen unterwegs. Weil man im Frühling, Sommer oder Herbst immer Shorts trug war es unvermeidlich, dass man sich beim Spielen in den Ruinen viele kleine Wunden an Beinen und Armen einhandelte. Zu diesem Zeitpunkt gab es keine Pflaster zu Haus, statt dessen wurden die Wunden gewaschen und dann mit Jod besprüht und das funktionierte gut. Ich benutze es heute noch, denn als Koch kommt es manchmal auch vor, dass Sie sich schneiden oder verbrennen. Sogenanntes kleines „Berufsrisiko „  Eines meiner Lieblingsspiele war mit kleinen Spielzeugautos an den Bürgersteigkanten zu spielen und mit anderen im Wettkampf zu sein. Die Regel war, das Auto so weit wie möglich entlang des etwa einen Meter langen Steins zu schieben. Wenn das Auto herunterfiel musste man von vorne anfangen, da wo du vorher warst. Wenn man über die Kante zum nächsten Stein kam oder einen anderen überholte bekam man einen zusätzlichen Put. Wir konnten einige Stunden lang um den Block spielen, denn der Start war das Ziel. Der Gewinner bekam das letzte Auto. Toll was? Es ging besonders mir ums Gewinnen, weil ich mir im Gegensatz zu den anderen nicht mehrere Autos leisten konnte. Wir haben auch mit Kugeln gespielt, aber sie waren nicht aus Glas, weil sie für viele von uns, viel zu teuer waren. Sie bestanden aus Mörtel, aus Ruinen gemacht und waren zur Haltbarkeit glasiert. Trotzdem, wenn man versehentlich auf eine trat, war nur noch Pulver übrig. Es gab auch nicht viele Stellen mit dem richtigen Sand, um sie in ein Loch zu schubsen. Deshalb warfen wir sie in die Richtung der Wand und derjenige, der die Kugel dort am dichtesten hingeworfen hatte, bekam alle Kugeln. Nur wer eine Glaskugel hatte, musste zweimal besiegt werden, bevor der Sieger sie behalten durfte. Ich habe zu oft gewonnen und bald wollte niemand mehr dieses Spiel mit mir spielen oder es wurde deshalb ein anderes Spiel bevorzugt das populärer war. Es gibt den Mythos, dass es Frauen waren, die nach dem Krieg halfen Deutschland wieder aufzubauen. Frauen, die Ruinen räumten und die Ziegel sammelten, um neu bauen zu können. Das war in Berlin so, aber nicht im Rest des Landes wie ich zwischenzeitlich gelesen habe.. Immerhin haben sie in Berlin ein Denkmal erhalten. Das befindet sich in einem Park, den ich oft besuchte, weil es dort einen kleinen Zoo mit Wildschweinen, Pfauen und Rehen gab. Berlins Straßenlaternen werden in vielen Stadtteilen noch immer mit Gas betrieben und wurden in der Vergangenheit durch Ziehen einer Schleife unter dem Lampengehäuse beleuchtet. Dies geschah normalerweise mit einer langen Stange an der ein Haken, befestigt war. Damals ging eine Person von Laterne zu Laterne, um sie anzuzünden oder zu löschen. (Später wurden sie automatisch angezündet.) Die Schleife, noch immer vorhanden, lockte dazu, an der Laternenstange hoch zu klettern, sie herunter zuziehen und die Laterne zu löschen. Es war eine Herausforderung oder ein Test, sich der Bande anzuschließen, die das tat. Hochzuklettern und so viele Laternen wie möglich auszulöschen, bevor jemand anfing dich zu verfolgen, das war der Nervenkitzel. Aber es waren hauptsächlich Rentner mit ihren Stöcken, die uns drohten. Ich reagierte empört, als ich in der Zeitung von 1967 las, dass der Schah von Persien / Iran zu einem Staatsbesuch nach Berlin käme und er sich gewünscht hatte dutzende dieser Straßenlaternen in seinen Palastgarten umzusetzen. Sie fingen tatsächlich an, Straßenlaternen in meiner Kindheitsumgebung zu entfernen ohne die Bevölkerung zu informieren und es gab einen Aufstand. Ich weiß nicht, ob er welche geschenkt bekam hat oder nicht denn sie sind immer noch in meiner alten Nachbarschaft und geben den typischen leicht gedämpften Look ab, den ich so nostalgisch mag. Ich habe gehört, dass sie in naher Zukunft die Gaszündung aus Gründen der Umweltverschmutzung entfernen und durch elektrische Beleuchtung ersetzen werden. Habe ein nächtliches Satellitenbild gesehen von der Stadt, in der Sie immer noch sehen können, wo die Grenze zwischen Ost und West zur Ostseite verlief, da im Osten ein etwas billigeres Beleuchtungssystem als im Westen verwendet wurde, wodurch die gesamte Ostseite gelblicher leuchtete. Ich mag auch die nostalgischen Wasserpumpen mit ihren langen und schweren Pumpenarmen, die in jedem Viertel und in Parks in Neukölln zu finden waren und heute noch von Kindern und Touristen ausgiebig genutzt werden- falls man sie noch findet.Ein beliebtes Fotomotiv sind sie auf jeden Fall noch immer. Eine andere typische Berliner Nostalgie ist die "Litfaßsäule", eine runde große Plakatsäule, die früher überall zu sehen war und bis heute zu den bevorzugten Fotomotiven zählen. Wir, die wir etwas älter sind, erinnern uns an den Film Der dritte Mann mit Orson Welles, der in einer Litfaßsäule verschwand, als er verfolgt wurde. Grund dafür war eine vorhandene Geheimtür. Auch das Musik Instrument „die Zitter „ wurde durch den Film in der ganzen Welt berühmt.

Pumpe
Litfassäule

Weder Vater noch Mutter hatten eine Berufsausbildung. Er versuchte einmal, sich als technischer Zeichner ausbilden zu lassen, aber sein Lehrer stellte fest, dass er zu oft betrog, indem er bestimmte Striche von Hand zeichnete, und das war in diesem Beruf tabu. Sein Lehrer sagte ihm, er solle aufhören und lieber in einer Kunstschule anfangen, und dann begann er stattdessen ohne Hilfe einer Kunstschule zu malen und hatte Erfolg damit. Mutter war während des Krieges in einer Kochschule und hatte mir erzählt, dass es in Restaurants an Fleisch mangelte, deshalb benutzten viele Köche Bisamratten als Alternative zu Fleisch. Der Küchenchef probierte alle Gerichte außer diesem Eintopf mit den Ratten. Man musste damals erfinderisch sein auch mit den Namen der neue Gerichte. So entstand z.B. "Falscher Hase", ein Hackbraten mit vielen Wildkräutern und verschiedenen Gewürzen. Da Papa vor dem Krieg ein gutes Einkommen hatte nahm er Mutter aus ihrer Ausbildung und sie verließ die Schule ohne einen Gesellenbrief. Nach dem Krieg aber gab es kaum Arbeitsplätze und sie mussten neue Wege finden, um Geld zu verdienen. Die Schwester unseres Vaters und ihr Ehemann, ein Kriegsveteran mit einem halben Arm, lebten in einem weit von der Stadtmitte entfernten Bezirk im nördlichen Teil Berlins namens Frohnau. Frohnau gehörte zu dem französischen Sektor. Sie lebten in einer ruhigen, abgelegenen Gegend. Es gab dort niedrige Backsteingebäude im englischen Stil, die nur Kriegsveteranen vorbehalten waren. Ich habe sie gerne besucht, obwohl die Fahrt dahin lange war. Sie hatten eine Toilette mit einem automatischem Spülsystem, was ein besonderes Erlebnis für mich war. Das Ehepaar hatte bereits einen Weg gefunden durch den Verkauf verschiedener Waren auf Märkten zusätzliches Geld zu verdienen und ermutigten Vater und Mutter, sich ihnen anzuschließen. Von Frühling bis Herbst reisten wir in einem gebrauchten, hässlichen, dunkelbraunen Mercedes-Van, der zu einer Campingunterkunft umgebaut wurde, ohne Küche, Fenster und Toilette durch ganz Westdeutschland. Von Stadt zu Stadt, von Markt zu Markt. Innen waren nur zwei Betten, ein Tisch, Campingstühle, Schränke und eine Glasdachluke, die nachts für Frischluftzufuhr aufgestellt werden konnte. Meine ältere Schwester, die bereits in die Schule gekommen war, kam nie mit. Omi hat sich um sie gekümmert. Ich war ein bisschen eifersüchtig, dass sie bei ihr sein konnte und ich nicht. Mama und Papa verkauften Waffeleisen auf Märkten. Der Waffeleisen ist eine sternförmige Metallform mit Griffen. Das Eisen durften Sie nicht vollständig in den Waffel Teig tauchen, da es sonst schwierig war den Teig von dem Griff zu entfernen. Außerdem sollten Sie den Topf mit dem zu benutzenden Schmalz nur zu einem Drittel füllen und das Fett sollte die Hitze von 180 Grad nicht überschreiten, weil sonst die Gefahr bestand, dass das Fett schäumte und anfing zu brennen. All dies musste die ganze Zeit erzählt werden, wenn jemand den Artikel kaufte. Es gab Gerüchte über kleine Brände in der Wohnung, geschehen in einigen der Orten, in denen wir gewesen waren. Vater vermied es aus Sicherheitsgründen, zu diesen zurückzukehren. Dies, obwohl Sie uns nicht aufspüren konnten, weil man zu diesem Zeitpunkt Käufe auf dem Markt tätigte, ohne Quittungen dafür zu erhalten. Wir hatten immer viele Leute an unserem stand, denn meine Mutter hatte blond gefärbte Haare und war sehr attraktiv. Sie lenkte die Blicke dadurch auf sich und kamen sie dann an unseren Stand lockte auch das Angebot bereits fertiger Waffeln. (Foto 18)

Zu dieser Zeit gab es nicht viele Möglichkeiten neue Produkte zu vermarkten, und der Straßenmarkt war damals der effektivste. Hier waren die neuesten Küchen- und Haushaltsutensilien (und ihre Funktionsweise), einschließlich natürlicher Medizin und natürlich vieler unnötiger Dinge, zu sehen. Je mehr man die Aufmerksamkeit der Leute auf sich ziehen konnte und je witziger und charmanter man mit den Menschen kommunizierte, desto mehr konnte man verkaufen. Einige erzählten lustige Geschichten, Anekdoten aus ihrem Leben oder jonglierten einfach mit ihren Waren. Einige der interessantesten Verkäufer waren diejenigen, die Naturmedizin verkauften. Einer von ihnen hatte große Gläser mit langen Darmwürmern, die in einer Flüssigkeit schwebten, die meine Aufmerksamkeit erregte, weil sie mir Angst machten. Ich wusste bereits, dass man seinen Stuhlgang regelmäßig auf kleine Würmer überprüften lassen konnte, aber diese Monster, die er in dem Glas auf dem Tisch hatte, erschreckten mich und so hörte ich genau zu, was er über sie zu sagen hatte. Mama lehnte meinen Wunsch, dieses Medikament zu kaufen ab mit den Worten, er redet einfach nur gut. Ein anderer war ein farbiger Mann, dessen weiße Zähne auffallend leuchteten. Er erklärte, dass dort, wo er herkam, keine Zahnbürsten verwendet wurden sondern das man die behandelte Wurzel eines Baumstamm benutzte um die Zähne damit abzureiben, aber ich sah niemanden, der diese Wurzel kaufte. Die Erklärung der Mutter war, dass Schwarze von Natur aus so weiße Zähne haben. Sie wurden also so geboren !! Sehr seltsame Dinge, die man manchmal lernen musste, damals !!