Infanteriewaffen des 1. Weltkriegs - Dirk Hennings - E-Book

Infanteriewaffen des 1. Weltkriegs E-Book

Dirk Hennings

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Beschreibung

INFANTERIEWAFFEN DES 1. WELTKRIEGS Das leichte MG 08/15 Die Maschinengewehr 08/15 oder MG 08/15 ist eines der ersten deutschen leichten Maschinengewehre. Es wurde ab März 1917 an die Einheiten ausgegeben, obwohl einige Exemplare bereits Ende 1916 im Raum Verdun zum Einsatz kamen. Es wurde von den deutschen Kaiserlichen Arsenalen hergestellt. Diese Waffe ist der Ursprung des deutschen Ausdrucks "null-acht-fünfzehn", der häufig verwendet wird, um etwas Alltägliches, Standardisiertes oder Banales zu beschreiben. Dieses Buch erzählt die Geschichte dieser bekannten deutschen Waffe. Technische Daten und zeitgenössische Bilder ergänzen dieses Werk. Umfang: 35 Seiten

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Seitenzahl: 22

Veröffentlichungsjahr: 2026

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Maschinen-

Gewehr

08/15

Das leichte MG 08/15

IMPRESSUM:

Dirk Hennings

c/o IP-Management  #4887

Ludwig-Erhard-Str. 1820459 Hamburg

Die Maschinengewehre 08 und 08/15

Das MG 08, zunächst auch als „Gerät 08“ bezeichnet, war ein Maschinengewehr aus deutscher Produktion, das insbesondere im Ersten Weltkrieg verwendet wurde. Die Entwicklung geht auf das 1884 von dem US-amerikanisch-britischen Erfinder Hiram S. Maxim (1840–1916) entwickelte Maxim-Maschinengewehr zurück. Das MG 08 gab es in vielen Varianten. Die bekannteste Variante war das leichte MG 08/15, auf das sich die Redewendung „nullachtfünfzehn“ zurückführen lässt.

Als schweres Maschinengewehr wurde das MG 08 in seiner Grundform verwendet. Maschinengewehre aus der Familie 08 kamen im Zweiten Weltkrieg noch vereinzelt zum Einsatz.

Aufgrund des Ortes ihrer Produktion wurde die Waffe bei den deutschen Streitkräften, insbesondere den Luftstreitkräften, auch „Spandau-MG“ genannt.

Vorläufer

Frühe Vorläufer des Maschinengewehrs waren die bereits im Mittelalter eingesetzten Ribauldequins, wie sie unter anderem von Leonardo da Vinci entworfen wurden. Die Entwicklung des modernen Maschinengewehrs begann aber erst mit den Salvengeschützen des 19. Jahrhunderts, wie der in den 1850er Jahren zuerst in Belgien entwickelten Mitrailleuse, einem schnell feuernden Geschütz im Gewehrkaliber. Die Mitrailleuse mit ihren vielen starren Einzelläufen erforderte jedoch nach jeder Salve einen aufwendigen Nachladevorgang durch die Bedienungsmannschaft.

Montigny-Mitrailleuse um 1870

Ein weiterer Vorläufer für Maschinengewehre war das in den 1830er Jahren von einem Schweizer namens Steuble entworfene Gewehr. Er versuchte, es an die englische, russische und französische Regierung zu verkaufen, hatte dabei aber keinen Erfolg. Eine weitere neuartige Entwicklung stellten die Repetiergeschütze wie die um 1860 vorgestellten Union Repeating Gun (auch Ager Gun oder Mills Gun) und die 1862 von Richard Jordan Gatling patentierte Gatling Gun dar.

Zwei Gatling Guns, eingesetzt im Zweiten Anglo-Afghanischen Krieg 1879

Die Gatling Gun war das erste erfolgreiche schnellfeuernde Repetiergeschütz. Sie ist ein Vorläufer des Maschinengewehrs und Begründer der Gatling-Waffenklasse. Das Nachladen wird mit Muskelkraft mittels der Rotation des um eine Drehachse angeordneten Laufbündels bewerkstelligt. Entwickelt wurde sie im Jahre 1861 vom US-amerikanischen Erfinder Richard Jordan Gatling. Trotz der hohen Schusskadenz von bis zu 200 Schuss pro Minute bei den ersten Modellen – bis zu 400 Schuss pro Minute bei späteren – hatte die Gatling Gun mit der Wärmeentwicklung wenig Probleme, weil sich die Läufe weniger erwärmten als der einzelne Lauf der gleichzeitig entwickelten Union Repeating Gun. Die Waffe wurde von 1866 bis 1911 von den Vereinigten Staaten eingesetzt. Auch andere Staaten, unter anderem das Vereinigte Königreich, die Türkei, Japan, China, Ägypten, Österreich-Ungarn und das Russische Reich, nutzten sie.