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In diesem Buch geht es nicht zuletzt um das Selbstverständnis einer in vielfacher Hinsicht jungen Stadt mit Geschichte, die respektvoll zu zeigen und zu erzählen sich lohnt. Eine Stadt in der Vorreiterrolle für zahlreiche ökonomische, kulturelle, soziale und infrastrukturelle Entwicklungsprozesse mit großer Ausstrahlung. Erzählt wird die Geschichte ihrer kreativen Köpfe und Pionier:innen in Politik, Wissenschaft und Technik, aber auch der sozialen Konflikte, der Gewinner- und Verlierer:innen, der ökonomischen Erfolge und Misserfolge. Alles in allem also eine Geschichte von Wegen und Abwegen der Modernisierung im Verlauf von rund zwei Jahrhunderten. Die zwischen 2015 und 2021 in der Westdeutschen Zeitung (WZ) erschienenen Kolumnen konkretisieren diesen historischen Prozess durch zahlreiche Schlaglichter auf Akteure und Strukturen. Man kann sie lesen als in sich abgeschlossene Miniaturen einer besonderen (Stadt) Geschichte und vielleicht als Impulsgeber für künftig Moderne Zeiten?
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Seitenzahl: 219
Veröffentlichungsjahr: 2021
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Verlag Edition Köndgen
Im Verlag Edition Köndgen erscheinen Bücher und Geschenkartikel über Wuppertal, Schwelm und das Bergische Land. Die vielfältigen Facetten dieser Region werden darin lebendig präsentiert.
www.edition-koendgen.de
1.
Einführung
2.
Wuppertaler Impulse
3.
Boomtown
:
Entwicklungen, Entwürfe, Experimente
Die
Erfindung
der Urbanität im 19. Jahrhundert. Wupperstädte als Modernisierungszentren
Schwellenzeiten. Warum uns Friedrich Engels heute so nahe ist
Die Erzählung vom
deutschen Manchester
. Wie Ferdinand Gustav Kühne einen kühnen Vergleich zog
Flüchtlinge aus dem Wuppertal im 19. Jahrhundert
Auswanderungsgesellschaften
Frühe Geschäfte auf Aktien. Zwei Geschichten
Verteilen und Verdünnen. Umwelt, Seuchen und Hygiene im 19. Jahrhundert
Von wilden Schweinemärkten und kommunalen Viehhöfen. Die Elberfelder Schlachthäuser im 19. Jahrhundert
Bildung und Macht. Die exklusive Welt bürgerlicher Kultur- und Lesegesellschaften
Leserevolution
.
Über die schwierige Entstehungsgeschichte von kommunalen Bibliotheken
Prekäre Pauker. Adolf Diesterweg und die Professionalisierung der Lehrerausbildung
Friedrich Engels und die
Volkshochschule
: Salford, Manchester, Wuppertal
Bildung für alle als Schule der Demokratie. 100 Jahre Volkshochschule(n) im Wuppertal
Sparen als Tugend
.
Die Gründung der Sparkasse zu Elberfeld
Gemeindefinanzen und leere Kassen. Zur Geschichte eines kommunalpolitischen Dauerbrenners
Kommunale Selbstverwaltung und
Bürgerbeteiligung
. Ein (Aus)Blick in die Geschichte
4.
Menschen & Milieus
Schodenheinrich
,
der Ausbrecherkönig. Räuberbanden und Staat im 18. Jahrhundert
Bringt keine Pietistenseele
in die Hölle. Friedrich Engels über Kinderarbeit
Vom Eigensinn der kleinen Leute. Hermann Enters und die mühselige Lebenswelt im 19. Jahrhundert
Brandweinpest und Elendsalkoholismus
im 19. Jahrhundert
Wie das Bürgertum versuchte, die
soziale Frage
zu lösen. Das
Allgemeine Armeninstitut
zu Elberfeld 1800 – 1818
„
Es hieße seinen eigenen Blödsinn zu dokumentieren
.“ Gesellenvereine, populäre Kultur und Bildung im 19. Jahrhundert
Das Reformhaus Jungbrunnen und die
Kohlrabijünger
. Lebensreform und Alternativbewegung um 1900
Die goldenen
Zwanziger
. Über Licht und Schatten einer Geschichtserzählung
Babylon Wupperta
l
5.
Krisen & Konflikte
Pauperismus und Massenarmut. Prekäres Leben im 19. Jahrhundert
Als sich das Bürgertum für den Kommunismus interessierte. Friedrich Engels und Moses Hess in Elberfeld 1845
Krise und Intervention 1847. Der Staat und die
Gesetze des Marktes
Ein besonderer Fall von Majestätsbeleidigung
.
Wie 1848 am Hofkamp der König zu Bruch ging
Beinahe eine Revolution. März 1848 in Elberfeld
Ruhe vor dem Sturm. Elberfeld im April 1849
Aufstand bis Himmelfahrt. Friedrich Engels auf den Barrikaden von Elberfeld
Seuchen im Wuppertal
Der kleine Willy Otto und die Impfgegner. Zur Geschichte einer Debatte\
Der Kaiser, das Attentat und eine feuchte Lunte. Elberfelder Anarchisten im 19. Jahrhundert
Der Steckrübenwinter 1916. Barmen und Elberfeld im Ersten Weltkrieg
1917 – Hungerrevolten und die Spaltung der SPD
Konjunkturen und Krisen. Vom
Arbeitsnachweis
zum Arbeitsamt: Barmen 1919/20
Attentäter und Geheimbünde. Weimarer Republikfeinde aus Elberfeld
Demokratie auf Abwegen. Schule und Zeitgeist vor 1933
Gleichschaltung kommunal. Die Herrschaftstechniken des Nationalsozialismus
Bombennächte und Blitzangriffe. Wuppertal im Krieg
Trümmerwüste und Chaos. Wuppertal nach dem Krieg
Seuchen und Sehnsucht nach
Normalität
Mit einer Packung Chesterfield
,
da macht er meine Schwester wild
Die lange Stunde null und die
Normalität
Willkommenskultur in Trümmern. Flüchtlinge 1945
6.
Zeitgeist(er) & Bürgermeister
Honoratioren und Meistbegüterte. Die Oberbürgermeister in der Wuppertaler Geschichte
Johann Rütger Brüning. Urbanisierung und Selbstinszenierung
Adolf von Carnap. Aufstand und Seuche
Emil Lischke. Dauerbrenner und Weichtierforscher
Paul Hopf. Affäre und Karriere
Heinz Gebauer. NS-Oberbürgermeister und die Praxis der
Entnazifizierung
Johann Gottfried Brügelmann. Unternehmer und Spion
Peter Nikolaus Caspar Egen. Kein großer Bahnhof für den vergessenen Pionier der Eisenbahngeschichte
Johann Friedrich Wilberg. Pionier der Pädagogik
Ohne Engels kein Marx, aber der war (fast) nie in Wuppertal
Mary Burns. Die Frau, die Friedrich Engels prägte.
Aloys Pollender. Barmer Armenarzt und tragischer Tüftler
Herrmann Heinrich Becker. Die erstaunliche Karriere eines politischen Häftlings
Wilhelm Marx. Weimarer Reichskanzler und die Minderheitsregierung\
Karl Bühren. Die traurige Geschichte eines Sportsfunktionär vom
Ölberg
Lebensläufe im Nationalsozialismus. Opportunismus und politischer Widerstand
Hubert Tigges. Weltbürger aus Wichlinghausen und Erfinder des Massentourismus
Jürgen Kuczynski. Historiker und
fröhlicher Marxist
7.
Literaturhinweise
8.
Bildnachweis
Wuppertal. Das klingt für viele Menschen im Lande nicht gerade positiv: Nach etwas seltsamer Ortsgeografie (lang und schmal), leicht geschmacksunsicherem Städtebau, vielleicht sogar mit einer Prise Bielefeld? Gelegentlich nach verballhornter Provinzialität im Stile Loriots (Herrenboutique) und hin und wieder umweht von einem Hauch Skandal. Das ist natürlich erstens ungerecht und zweitens ein ziemlich falsches Vorurteil, dem man durchaus die zahlreichen Liebeserklärungen für diese Stadt auf den zweiten Blick aus prominenten Mündern entgegenhalten könnte: Bergisches L.A., deutsches Manchester (was allerdings weniger liebevoll gemeint und zudem noch falsch ist), Schwebebahnstadt, Bergische Metropole und natürlich Pina Bausch. Die genannten Negativ-Varianten haben allerdings einen reichlich unangenehmen Nachteil: Sie verfügen offenbar über Halbwertzeiten von langer Dauer. Dies erscheint umso schlimmer, als das tatsächliche historische Profil und die Bedeutung der Stadt als Modernisierungszentrum ersten Ranges in einem ziemlich ungünstigen Verhältnis zum streckenweise bedenklichen Image nach außen und in der Folge zum kollektiven Selbstbewusstsein nach innen steht. Muss das so sein?
Als ich 1986 aus dem Ruhrgebiet in die Stadt zog, war ich sicher, in theoretisch dürrer, aber empirisch fruchtbarer Zeit künftig in einem geschichtsträchtigen Umfeld leben und arbeiten zu dürfen, das den Potenzialen der Selbstinszenierung des Ruhrgebietes (Industriekultur und Maloche), aus dem ich ja auch wissenschaftlich herkam, in nichts nachstehen musste. Damals wurde heftig mit neuen Varianten historischen Forschens experimentiert. Alltagsgeschichte und Oral History, Regional- und Lokalgeschichte mit ihrem hohen Maß an kleinräumiger Konkretion und Verbindlichkeit waren gerade hip. Wo also, wenn nicht im Wuppertal, dem Zentrum der Frühindustrialisierung, sollte ein junger Historiker mit Interesse für die Wege und Abwege der Modernisierungsprozesse im 19. und 20. Jahrhundert besser fündig werden als hier. Ich war allerdings überrascht, dass sich einerseits die internationale Historikerzunft für dieses Ensemble der Modernisierung an der Wupper zwar erkennbar interessierte und entsprechend viele kluge Bücher publizierte, in der Stadt selbst aber von Geschichte wenig bis nichts zu spüren war. Eine wissenschaftlich begründete Stadtgeschichte gibt es bis heute nicht. Das fand ich ebenso erstaunlich wie schade. Um den persönlichen, erfahrungsgeschichtlichen Ausflug hier abzukürzen: Schiefe Bilder zu korrigieren, das hatte mir zuvor schon im Revier der großen Dörfer große Freude bereitet. Könnte man doch auch mal im Wuppertal versuchen. Als wir im Sommer 2004 das erste Wuppertaler Geschichtsfest im Engelsgarten und im Historischen Zentrum mit einigen tausend Menschen feierten, da war klar: Die Wuppertaler Geschichte hat ein potenziell großes Publikum.
An irgendeinem schönen Montagabend 2015 fragte mich Lothar Leuschen, der Wuppertaler Chefredakteur der Westdeutschen Zeitung, im Anschluss an eine Politische Runde in der Bergischen VHS, ob ich nicht Lust hätte, einmal im Monat eine Geschichtskolumne für das Blatt zu schreiben. Ich weiß gar nicht, ob ich eher erfreut oder irritiert war: Einerseits erschien mir das Medium einer Tageszeitung goldrichtig, um oben angeführte Ziele zu verfolgen. Anderseits war ich unsicher, ob ich hier tatsächlich gut aufgehoben wäre, sagte aber letztlich zu, als man mir jegliche Freiheit in der Themenwahl und Darstellung einräumte: Stadtgeschichte – meinungsstark, respektvoll, aber ohne Weichzeichner. Seitdem sind an jedem vierten Samstag im Monat in der WZ bisher rund 60 kompakte Kolumnen zur Wuppertaler Geschichte erschienen, jede im Umfang von maximal 3.500 Zeichen, die jetzt in diesem Buch, ergänzt um einige vertiefende Texte, noch einmal abgedruckt sind für alle diejenigen, die durch das flüchtige Medium einer Tageszeitung nicht erreicht werden konnten oder die alles in handlicher Form noch einmal nachlesen wollen. Der Reiz dieser Zusammenstellung liegt m.E. dabei auch in der Tatsache, dass sich die einzelnen Beiträge wie eine Sammlung von Miniaturen hier zu einem Gesamtbild verdichten, die dabei mit verschiedenen Ebenen spielen. Alle Geschichten, die in das begrenzte Format einer Samstagsausgabe passen mussten, sind natürlich in sich abgeschlossen und dennoch schließen sie aneinander an. Sie folgen dabei an keiner Stelle einem Zwang zur Vollständigkeit, sondern sind mehr oder weniger das Resultat subjektiver Auswahl, manchmal des Zufalls und regelmäßig auch Reflex auf zeithistorische oder tagesaktuelle Ereignisse, Entwicklungen und Experimente. Perspektivwechsel also und Spiel mit der Zeit jenseits von Chronologie.
Wenn wir hier also über historische Merkmale der Entwicklung einer Stadt wie Wuppertal nachdenken wollen, dann m.E. über recht unterschiedliche Teilaspekte, die darin aufgehoben sein können: Etwa über makrohistorische Prozesse wie Industrialisierung und Urbanisierung, über die zahlreichen kreativen Akteure und Pioniere in Wissenschaft und Technik, über soziale Konflikte, Gewinner und Verlierer, über ökonomischen Erfolg und Misserfolg: alles in allem also über Wege, Umwege und Abwege der Modernisierung im Verlauf von etwa zwei Jahrhunderten. Und damit nicht zuletzt über das Selbstverständnis einer in vielfacher Hinsicht jungen Stadt mit Geschichte, die respektvoll zu zeigen sich lohnt. Sie übernahm die Vorreiterrolle für zahlreiche ökonomische, soziale, technische und infrastrukturelle Entwicklungsprozesse mit landesweiter, ja internationaler Ausstrahlung. Ein Modernisierungszentrum in der Geschichte und ein Impulsgeber für künftig Moderne Zeiten? Dieses Buch mit seinen gesammelten Geschichtskolumnen aber will nicht nur dabei behilflich sein, eine gesunde Dosis (historischen) Selbstbewusstseins zu entwickeln, sondern darüber hinaus zum aufmerksamen Hinschauen und kritischen Nachdenken ermuntern, nicht nur über die Licht-, sondern auch über die Schattenseiten und Widersprüche der eigenen Geschichte. Und im besten Falle einen Beitrag dazu leisten, dass die Bürgerinnen sich mit ihrer Stadt identifizieren und sich in der Gemeinschaft engagieren.
Der gewaltige technische, ökonomische und soziale Wandel im 19. Jahrhundert, in dessen Verlauf Deutschland vom industriellen Entwicklungsland zur führenden Industrienation aufstieg und den anfänglichen Rückstand auf England in geradezu atemberaubenden Tempo beinahe aufholte, wird in seiner handlichsten Form als Industrielle Revolution gereicht. Und wenn es denn so etwas gibt wie eine Pionierregion der Industrialisierung, dann würde man sie wohl am ehesten in frühindustriellen Agglomerationsräumen, zum Beispiel an der Wupper vermuten.
Zeitsprung um zweihundert Jahre: Stellen wir uns die Situation im Deutschland des frühen 19. Jahrhunderts, das es ja höchstens als Kulturnation gab, einmal vor. Es war ein vorwiegend agrarisch geprägtes Land, vier von fünf Menschen in Preußen lebten auf dem platten Land. Dies sollte sich innerhalb von zwei Generationen komplett ändern. Als ein Motor dieses rasanten (Urbanisierungs-)Prozesses kann die früh industrialisierte Doppelstadt an der Wupper gelten: Barmen und Elberfeld, die die Menschen, insbesondere die ärmere Landbevölkerung aus dem Bergischen, aus Nordhessen, aber auch von weiter her geradezu magisch anzogen. Kein Wunder: lockten sie doch mit Arbeit und Brot, vor allem in der kontinuierlich wachsenden Textilindustrie.
Warum hatte eigentlich ausgerechnet im Wuppertal das vorindustrielle Gewerbe die Fähigkeit, sich gegenüber der englischen Konkurrenz zu behaupten und hier die industrielle Produktionsweise so erfolgreich durchzusetzen? Die Frage erscheint umso berechtigter, als sich die deutschen Einzelstaaten, Preußen inklusive, noch zu Beginn des 19. Jahrhunderts geradezu als industrielles Entwicklungsland darstellten. Solche Prozesse der Ungleichzeitigkeit des Gleichzeitigen (Ernst Bloch / Reinhard Koselleck) wurden in der wirtschafts- und sozialgeschichtlichen Forschung der 1980er Jahre häufig auf diesen schillernden Begriff gebracht und unter anderem am Beispiel des Wuppertals von Historikern wissenschaftlich erforscht. Für den nach deutschen Maßstäben beispiellosen gewerblichen Aufstieg der Wupperstädte werden dabei zum Beispiel von Jürgen Reulecke eine ganze Reihe von Gründen zusammengetragen:
der vorindustrielle gewerbliche Erfolg, der im Hinblick auf Infrastruktur, Kapital und Arbeitskräfte wichtige Ressourcen stellt;
die gewachsene und homogene Struktur funktionaler Eliten in Handel und Gewerbe aus protoindustriellen Zeiten;
Flexibilität, Ideenreichtum und Kapitalbasis vor Ort, Faktoren, die sich in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zunächst als ausgesprochen krisenfest erweisen;
das vielfältige, hoch qualifizierte Gewerbe, insbesondere die Bandweberei, das sich als global konkurrenzfähig bewährt.
Zwischen 1815 und 1840 entwickelte sich also im Tal der Wupper einer der größten und bedeutendsten industriellen Agglomerationsräume in ganz Deutschland. Er entstand vor allem durch Migration und zeigte als vermeintlich deutsches Manchester, von dem seit den 1830er Jahren gern, allerdings mächtig übertreibend die Rede war, alsbald auch seine Schattenseiten: Gemeint sind die humanen und ökologischen Folgen und Kosten dieses rapiden Prozesses in Form von Arbeiterelend, ausbeuterischer Kinderarbeit oder der Verwandlung der Wupper in eine denaturierte Kloake zum Zwecke des Abtransportes unkontrolliert eingeleiteter industrieller und menschlicher Abwässer: wohltätige Ableiter nach dem Meere hin – wie es im Verständnis der Zeit hieß.
Die Vorreiterrolle des Wuppertals in Sachen Industrialisierung und die frühe Einführung der Dampfkraft verdankte sich der Bündelung solcher und ähnlicher Faktoren, die sich darüber hinaus wechselseitig verstärkten und zahlreiche Folgeeffekte hervorriefen. Einer davon war der stetig wachsende Bedarf an Energieträgern wie der Steinkohle, was die Initiative zum Ausbau der Eisenbahn auf den Weg brachte. Dieser Impuls ging vom frühindustriellen Zentrum an der Wupper aus und war von entscheidender Bedeutung für die weitere Industrialisierung in Deutschland. Während das erste Projekt der Rhein-Weser-Bahngesellschaft mit der Strecke Elberfeld - Witten noch scheiterte, konnte 1838 mit dem Bau der Düsseldorf-Elberfelder Strecke begonnen werden, die schließlich bis 1841 fertig gestellt war. 1845 wurde dann der Anschluss an die Köln-Mindener-Bahn in Düsseldorf, 1847 die Verbindung mit der Prinz-Wilhelm-Bahn in Vohwinkel hergestellt und im gleichen Jahr die Strecke Elberfeld-Schwelm eröffnet. Das erschien in doppelter Hinsicht wichtig: Zum einen war damit nicht nur die strategisch so wichtige Verbindung mit dem stark expandierenden Industriegebiet an Emscher und Ruhr hergestellt, zum anderen der Anschluss an das nun landes- und europaweit wachsende Verkehrswegesystem insgesamt geschafft. Die Einrichtung des Eisenbahnwesens sorgte also dafür, dass der Doppelstadt am Rande des rheinisch-westfälischen Industriegebietes keine Standortnachteile erwuchsen und der Zugang zu den Weltmärkten möglich wurde.
Neben solch objektivierenden Erklärungsansätzen für den frühindustriellen Erfolg der Region wird gern ein wohl auf Max Weber zurückgehender, mentalitätsgeschichtlicher Befund angeführt. Danach hätte sich hier eine eigentümliche Vermischung aus protestantischer Ethik, calvinistischer Orientierung und kapitalistischer Mentalität entwickelt. Diese folgte -auf eine handliche Formel gebracht- dem Glaubensgrundsatz, ökonomischer Erfolg auf Erden ziehe die Auserwähltheit im Himmel nach sich. Das haben bereits Zeitgenossen der Frühindustrialisierung so gesehen und danach gehandelt. Nachweisen lässt sich dieser Nexus von strengem Glauben der funktionalen Eliten und deren Gewerbeerfolg allerdings nur schwer.
Um die Mitte des 19. Jahrhunderts konnte nur der Kölner Raum mit der Wuppertaler Entwicklung in Sachen Urbanisierung mithalten. Das Ruhrgebiet schlummerte in diesen Jahren noch gleichsam im Dornröschenschlaf und verlebte ruhige Stunden vor dem Sturm der kommenden Industrialisierung und Migration. Ganz anders in Elberfeld und Barmen. Hier entwickelte sich schon früh ein echtes urbanes Ballungsgebiet. Beide Städte schienen schier unaufhörlich zu wachsen. Heute – in der Zeit der schrumpfenden Stadt - würde man sie wohl Boomtowns nennen. 1840 lag man mit zusammen etwa 42.000 Einwohnern auf dem sechsten Platz der größten Siedlungsräume in ganz Preußen. Nur 25 Jahre später hatte sich der Agglomerationsraum mit nahezu 130.000 Menschen auf den dritten Platz vorgeschoben, direkt hinter Berlin und Breslau. 1880 zählte man in der Doppelstadt ca. 190.000 Köpfe und landete im Großstadt-Ranking des Kaiserreiches auf Platz sechs und damit an der Spitze eines allgemeinen Trends in Sachen Städtewachstum. Vor allem solche mit zentralörtlicher Funktion zogen zu Beginn des 19. Jahrhunderts die freigesetzten ländlichen Unterschichten als Wanderungsziele an und konfrontierten die ansässige Bevölkerung schlagartig mit bis dahin unbekannten Problemen, etwa dem sogenannten Pauperismus, einer sich rapide ausbreitenden, massenhaften Verarmung der unteren Schichten. Das betraf neben den schnell wachsenden Hauptstädten wie Berlin, Wien und München und einigen Handelsstädten wie Köln und Leipzig vor allem solche Städte, in denen sich eine traditionell entwickelte Gewerbestruktur allmählich industriell zu überformen begann.
Diese Wachstumsbewegung bescherte Barmen und Elberfeld eine im Landesmaßstab eindeutige Sonderstellung: Noch in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts waren deutsche Städte überwiegend klein. Lediglich Berlin und Hamburg galten um 1816 als Großstädte im heutigen Sinne mit 198.000 bzw. 128.000 Einwohnern. Düsseldorf hingegen zählte gerade einmal 23.000, München 54.000. Zum Vergleich: Barmen (19.000) / Elberfeld (22.000) zusammen 31.000 Einwohner. Noch im Jahr 1871 lebten 75% der Bevölkerung in Orten mit weniger als 5.000 Einwohnern.
Soweit die quantitative Seite der Urbanisierung. Wie stand es um deren qualitative Dimension? Gemeint ist damit eine Stadtentwicklung, welche die räumliche Verdichtung durch Bevölkerungswachstum und Migrationsprozesse als infrastruktureller Modernisierungsprozess und Herausbildung einer städtischen Lebensform (Urbanität) begleitete.
Das rapide frühindustrielle Wachstum der Städte an der Wupper hatte seine sozialen und ökologischen Schattenseiten. Ein tiefgreifender sozialer Wandel erfasste immer mehr Lebensbereiche und zog sich durch das gesamte 19. Jahrhundert. Die stetig wachsende Arbeiterbevölkerung sah sich zunehmend in die Nischen heruntergekommener Häuser und Hinterhöfe gedrängt, nah am Ufer der durch menschliche und industrielle Abwässer zur Kloake denaturierten Wupper. „Mehrstöckige Mietshäuser dominierten früh und waren oft hoffnungslos überfüllt. So berichtete die Barmer Zeitung im Februar 1862 von 260 Häusern, in deren 3.287 Wohnräumen 2.224 Familien mit insgesamt 10.219 Personen wohnten.“ (Friedrich Lenger, 2009)
Der Eindruck qualvoller Enge wird auch durch zeitgenössische Quellen bestätigt, etwa die bekannten Lebenserinnerungen des Auswanderers Hermann Enters. Gegen das Anwachsen des so genannten Lumpenproletariats bemühte man in Elberfeld zunächst das traditionell überkommende, wohlfahrtspolizeyliche Handlungsrepertoire aus Zuzugsbeschränkung, Razzia und polizeilicher Überwachung. Die allgemein vertraute Armenpflege war alsbald aber an ihre Grenzen geraten und erwies sich letztlich als überfordert. Und der junge Friedrich Engels schrieb in seinen Briefen aus dem Wupperthale:
“Aber es herrscht ein schreckliches Elend unter den niedern Klassen, besonders den Fabrikarbeitern im Wuppertal; syphilitische und Brustkrankheiten herrschen in einer Ausdehnung, die kaum zu glauben ist; in Elberfeld allein werden von 2500 schulpflichtigen Kindern 1200 dem Unterricht entzogen und wachsen in den Fabriken auf, bloß damit der Fabrikherr nicht einem Erwachsenen, dessen Stelle sie vertreten, das Doppelte des Lohnes zu geben nötig hat, den er einem Kinde gibt. Die reichen Fabrikanten aber haben ein weites Gewissen, und ein Kind mehr oder weniger verkommen zu lassen, bringt keine Pietistenseele in die Hölle, besonders wenn sie alle Sonntage zweimal in die Kirche geht.“ (Friedrich Engels 1839)
Grundsätzlich zeichnete sich in solchen schnell wachsenden Städten in Preußen dieser Trend ab: Überall blieb den tonangebenden städtischen Honoratioren keine andere Wahl, als die kommunale Armenpflege zu professionalisieren, wenn die sozialen Folgen der rapiden Entwicklung nicht vollständig aus dem Ruder laufen sollten. Das traditionell privat oder kirchlich organisierte Armenwesen ging dabei nach und nach in städtische Hände über und wurde künftig besser organisiert. Diese Reorganisation wurde begleitet durch den Bewusstseinswandel, dass nicht die punktuelle materielle Linderung der Not künftig das Ziel der Armenfürsorge sein solle, sondern die Befähigung und Erziehung zur Arbeit. Mit diesem Prozess der Modernisierung korrespondierte ein deutlich erkennbarer Trend zur Disziplinierung, der sich zum Beispiel in der verstärkten Einrichtung von Arbeitshäusern niederschlug. In Elberfeld war man in dieser Hinsicht um die Mitte des 19. Jahrhunderts der Gesamtentwicklung deutlich voraus.
Die Städte in Preußen hatten Mitte des 19. Jahrhunderts qua Gesetz die Möglichkeit zur Übernahme der Armenpflege in städtischer Regie erhalten. Die Initiative in Elberfeld war von drei städtischen Unternehmern und dem Oberbürgermeister ausgegangen. Dass dies in Elberfeld geschah, folgte dem Umstand, dass gerade hier besonders intensive Erfahrungen mit den sozialen Folgen rasanter Industrialisierungs- und Urbanisierungsprozesse gemacht wurden: drastische Armut, die zumeist die Kinder und die Älteren betraf. Die krassesten Auswüchse etwa der Kinderfabrikarbeit konnten auf Initiative des pietistisch geprägten, konservativen Barmer Fabrikanten und Handelskammergründers Johannes Schuchard mit dem Kinderschutzgesetz von 1839 zwar noch einigermaßen eingegrenzt werden. Bedeutsamer aber wurde künftig der Prozess einer systematischen Neuordnung der kommunalen Armenpflege insgesamt.
Im 18. Jahrhundert war die Armenanstalt noch eine exklusiv von der Kirche wahrgenommene und später vom Elberfelder Bürgermeister, Banker und Sozialreformer, Johann Jakob Aders, konzipierte städtische Aufgabe. Dieses alsbald überforderte Wohltätigkeitswesen wurde 1853 abgelöst durch eine Mischung aus kommunaler Aufsicht und ehrenamtlicher Armenpflege, die das in Pflegebezirke aufgeteilte Stadtgebiet versorgen sollte: Das Elberfelder System, welches bis 1919 bestand. Es war zugleich die Zeit des wachsenden Vertrauens in technische Lösungen, auch für soziale Fragen, die künftig von Experten beantwortet werden sollten.
Das System funktionierte in der Praxis so, dass den anfangs 252 Ehrenamtlern zunächst 10, später maximal 4 bedürftige Familien zugewiesen wurden, die sie in regelmäßigen Abständen zu Hause aufsuchten und auf Bedürftigkeit überprüften. Parallel dazu boten diese Armenpfleger Beratung und Arbeitsvermittlung als Dienstleistungen an: Gleichsam eine frühe Variante des Förderns und Forderns, die durch einen klaren Trend zur Disziplinierung durch Überwachung geprägt war. Der Lebenswandel der Unterstützten wurde nämlich höchst peinlich kontrolliert. Wer etwa als zumutbar deklarierte Arbeitszuweisungen ablehnte, schied rigoros aus der Unterstützung aus. Diese sogenannten Provisoren erfüllten ihre Aufgaben komplett in Eigenregie und verfügten dabei über weit reichende Entscheidungsbefugnisse, ein Umstand, der ihnen sowohl Verantwortung abverlangte als auch ein Höchstmaß an Macht verlieh. Ihre Motive? Eher unklar. Es verbanden sich hier wohl christlich-patriarchalische Formen der Fürsorge und Nächstenliebe mit den sozialen Disziplinierungsstrategien der kapitalistischen Gesellschaft. Der Erfolg des Elberfelder Systems war indessen beträchtlich, schlug sich im Ergebnis in den Armenstatistiken und damit auch finanziell nieder. 1870 brachte es ein zeitgenössischer Beobachter gezielt auf den Punkt, indem er Elberfeld als die vielleicht bettelfreieste Stadt im Lande bezeichnete. Und es war zugleich auch ein Exportschlager: Am Ende des 19. Jahrhunderts galt es in 55 von 71 deutschen Städten als die ultima ratio des damals modernen Sozialwesens der bürgerlichen Gesellschaft, mit internationaler Ausstrahlung bis Budapest und Moskau.
Schon vor dem Elberfelder System hatte sich in der Doppelstadt an der Wupper ein differenziertes Schulwesen etablieren können, zumindest, was die privilegierten Systeme der höheren Bildung anging. Das heimische Bürgertum schickte sich an, eine Schule zu organisieren, die seinen gewerblich-technischen Bedürfnissen entsprach, und dies deutlich intensiver als in anderen Regionen. Die erste Lehranstalt für die Kinder aus den höheren Ständen in Elberfeld hatte seit 1804 ausgerechnet den Inspektor der neuen kommunalen Armenschule als Leiter: Johann Friedrich Wilberg. Gegenüber der örtlichen Lateinschule betonte das neue Institut, wie dieser Schultyp allgemein hieß, neben dem klassischen Kanon (Sprachen, Philosophie, Religion) die naturwissenschaftlichen Realien und Mathematik, verzichtete dafür vollständig auf die alten Sprachen. Wilbergs Schule war damit Ausdruck des ökonomischen und sozialen Wandels der Zeit: Der Lehrplan der höheren Schule trug nicht zuletzt den gewerblich-technischen Entwicklungen Rechnung und bot den Kindern der besseren Gesellschaft einen privilegierten Zugang zur modernen Bildung. Und er folgte der inneren Logik des im Wuppertal vorherrschenden Pietismus, der das Tätigwerden im Diesseits als höchstes Indiz von Frömmigkeit postulierte und damit einen pädagogischen Realismus gleichsam auf die Tagesordnung setzte. Die Erfolgsgeschichte dieser Institute erklärt sich aber insbesondere aus den moderneren Methoden und Konzepten. Wilberg etwa hat dies in seinen Publikationen der Nachwelt überliefert und die Zeitgenossen inspiriert. Die Institute waren (wie die Elementarschulen) offen für Knaben und Mädchen, förderten ein ausgeprägtes Arbeitsethos und setzten im Prinzip auf Formen selbst gesteuerten Lernens im Unterricht, das „der Lehrer in Gang setzen und gelegentlich zu steuern hat, das aber im Wesentlichen selbsttätig durch den Schüler vorangetrieben wird. (....)“. (zit. nach Volkmar Wittmütz, 1981)
Bildung, Erziehung und Unterricht in der Schule folgten in der Logik Wilbergs einem gleichsam naturgesetzlichen Prozess. Die höhere Schule wurde zum Ort, wo sich die religiösen Überzeugungen und die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und auch politischen Interessen der bürgerlichen Gesellschaft trafen. Gerade die Doppelstadt an der Wupper brachte hier zahlreiche Persönlichkeiten mit landesweiter Ausstrahlung hervor, wie Adolf Diesterweg oder Wilhelm Dörpfeld. Diesterweg kümmerte sich als liberaler Bildungspolitiker und Leiter eines der ersten deutschen Lehrerseminare intensiv um die Professionalisierung des Berufes. Ihm wird attestiert, dass er viele Grundgedanken und -thesen der späteren Reformpädagogik um fast einhundert Jahre vorweggenommen habe.
Einer der heute weniger bekannten aber in seiner Zeit äußerst einflussreichen Pädagogen war der Lehrer, Organist, Naturwissenschaftler und Techniker Peter Nicolaus Caspar Egen, der in Elberfeld eine erste Realschule gründete, 1830 deren Leitung übernahm und sie geradezu zur Musteranstalt ausbaute. 1845 gründete er dort außerdem die erste deutsche höhere Webeschule. Landesweit bekannt wurde der promovierte Physiker aber insbesondere als Pionier der Eisenbahn. Er saß in zahlreichen Gesellschaften und dürfte den heute wesentlich bekannteren Friedrich Harkort an Einfluss in Sachen Eisenbahnbau wohl deutlich übertroffen haben, insbesondere weil ihn 1848 die preußische Regierung zum Vortragenden Rat in das Ministerium für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten berufen hatte, bevor er schließlich zum Direktor des königlichen Gewerbeinstituts in Berlin aufstieg. Peter Nikolaus Caspar Egen machte eine bewundernswerte Karriere, die ihn vom Dorfkind und autodidaktisch gebildeten Schulmeister in ein hohes Staatsamt geführt hatte. Ein echter Pionier.
Die Doppelstadt an der Wupper hatte also schon im Verlauf des 19. Jahrhunderts in Sachen Bildung einiges zu bieten. Dass sich das Bildungssystem im Tal schnell an kaufmännischen Belangen orientierte, kommt durch den Umstand zum Ausdruck, dass in Barmen und Elberfeld mit den ersten Gewerbeschulen ein völlig neuer Schultyp in Deutschland entstand. Sie bildeten durch praktischen und theoretischen Unterricht im Umfang von ein bis zwei Jahren Weber, Werkmeister, Musterzeichner und Fabrikanten aus. Die zunehmend arbeitsteilig und hierarchisch organisierten Arbeitsprozesse förderten diese Entfaltung eines modernen Fachschulwesens, zunächst ausgehend von der Textilindustrie, in konzertierter Aktion von Bürgervereinen, Stadt, Handwerkskammer des Wuppertals und ab 1870 dann flächendeckend in ganz Deutschland. Und dass 1912 in Barmen, lange vor der eigentlichen Gründungswelle ab 1919, eine der ersten Volkshochschulen in Deutschland Kurse für Erwachsene und damit dem eigenen Anspruch nach Bildung für alle anbot, sei nur am Rande vermerkt.
Das Bürgertum in Städten wie Barmen und Elberfeld setzte die Standards der Urbanisierung. Städte wurden dabei allgemein als eine Art lebendiger Organismus verstanden, den es zum eigenen Vorteil gesund zu erhalten galt. Anfangs noch ehrenamtlich. Das Prinzip der Honoratiorentätigkeit in der Gemeinde spielte bis zum Ende des 19. Jahrhunderts eine mehr oder minder wichtige Rolle, wurde aber schließlich verdrängt durch einen deutlichen Trend zur Professionalisierung in allen Bereichen der kommunalen Daseinsvorsorge durch den Einsatz von Fachkräften. Diese Entwicklung konnte in Elberfeld an eine Reihe lokaler Traditionen und Sonderentwicklungen anknüpfen: Neben der Auseinandersetzung mit den sozialen Folgen früher Industrialisierung seit den 1840er Jahren, die Versuche zur Steuerung von Migrationsprozessen, deren Handlungsrepertoire von der Zuzugsverweigerung für Mittellose bis hin zur Aktivierung sozialpflegerischer Instrumente reichte. Verschiedene Konzepte sozialer Reform, erste sozialistische Versammlungen, organisiert vom Barmer Fabrikantensohn, Friedrich Engels und dem Bonner Philosophen Moses Hess, der auch den vom Elberfelder Buchhändler Julius Baedeker verlegten Gesellschaftsspiegel. Organ zur Vertretung der besitzlosen Volksklassen und zur Beleuchtung der gesellschaftlichen Zustände der Gegenwart
