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Ihr Vater war ein niederländischer Unternehmer auf Java, ihre Kindheit verbrachte sie barfuß im Inselparadies - bis der Zweite Weltkrieg und die japanischen Internierungslager kamen und sich alles für immer veränderte. Krieg, wie er auch später in ihrem Haus in Basel herrscht, wo sie mit ihrem Schweizer Ehemann und drei Kindern lebt. Krieg, der in der Familie omnipräsent ist und doch unfassbar. Der ihren ältesten Sohn krank macht, während sie sich innerlich aus der Gegenwart verabschiedet. Als die konfliktreiche Ehe zerbricht, zieht sie mit den Kindern nach Holland. Jahrzehnte später begibt sich ihr Sohn auf Spurensuche: Er will Mutters Krieg und dessen Folgen ins Auge sehen. Peter Gisis Roman ist eine wunderschöne und grausame Reise in die Vergangenheit. Er fragt seine Mutter nach den Ereignissen auf Java, und in seinen eigenen Kindheitserinnerungen webt er mit großartigen, phantasievollen Bildern den Schrecken weiter. Selten wurde so überwältigend und doch subtil über Traumata geschrieben.
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Seitenzahl: 117
Veröffentlichungsjahr: 2022
www.lenos.ch
Peter Gisi
Roman
Peter Gisi, geboren 1957, aufgewachsen in Basel und den Niederlanden. Er arbeitete als Bibliothekar, Nachtwächter, Werbetexter, Journalist und Buchhändler. Heute leitet er eine Schreibwerkstatt bei der Stiftung Rheinleben in Basel. Peter Gisi veröffentlichte Prosa und Lyrik in Anthologien sowie den Gedichtband Die Berührung der Stadt. Mutters Krieg ist sein erster Roman.
E-Book-Ausgabe 2022
Copyright © 2022 by Lenos Verlag, Basel
Alle Rechte vorbehalten
Coverfoto: Java, 1931. Hanneke schaut in die Kamera, neben ihr Corrie, dahinter ihre Mutter mit Jan in den Armen, der noch vor dem Krieg an einer Kinderkrankheit sterben wird. Foto aus Familienbesitz
eISBN 978 3 85787 999 9
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Für Judith,ohne die ich dieses Buch nie hätte schreiben können
Mais la terre, c’est nous.
Robert Desnos
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
Kapitel 21
Kapitel 22
Kapitel 23
Kapitel 24
Kapitel 25
Kapitel 26
Kapitel 27
Kapitel 28
Kapitel 29
Kapitel 30
Kapitel 31
Kapitel 32
Kapitel 33
Kapitel 34
Kapitel 35
Kapitel 36
Kapitel 37
Kapitel 38
Kapitel 39
Kapitel 40
Kapitel 41
Kapitel 42
Kapitel 43
Kapitel 44
Kapitel 45
Kapitel 46
Kapitel 47
Kapitel 48
Kapitel 49
Kapitel 50
Kapitel 51
Kapitel 52
Kapitel 53
Kapitel 54
Kapitel 55
Kapitel 56
Kapitel 57
Kapitel 58
Kapitel 59
Kapitel 60
Kapitel 61
Kapitel 62
Kapitel 63
Kapitel 64
Kapitel 65
Kapitel 66
Kapitel 67
Kapitel 68
Kapitel 69
Kapitel 70
Kapitel 71
Kapitel 72
Kapitel 73
Kapitel 74
Kapitel 75
Kapitel 76
Kapitel 77
Kapitel 78
Kapitel 79
Kapitel 80
Kapitel 81
Kapitel 82
Kapitel 83
Kapitel 84
Kapitel 85
Kapitel 86
Kapitel 87
Glossar
Um die Mittagszeit fahre ich mit dem Zug auf dem Weg nach Zürich an der Limmat vorbei, vorbei an jener sanft geschwungenen Biegung nach dem Bahnhof Dietikon, in der der Fluss sich zu entblössen scheint. Die Farbe des Wassers ist braun, ein aufgeschwollenes tropisches Braun unter dem grauschwarzen Himmel. Ich schliesse die Augen, um mich kurz vor der Sitzung in Zürich zu entspannen. Für den Fluss öffne ich die Augen. Das braune Flusswasser nahe dem Zug ein Wachtraum zwischen Schlaf und Schlaf.
Abends, kurz nach sieben, auf dem Weg zurück nach Basel, ist der Fluss silbern. Fliessendes Silber im grünen Beet. Jemand muss den Fluss in einen Fisch verwandelt haben.
Warmer Regen frühmorgens im Hinterhof hier an der Schönaustrasse, dunkler, schwüler Mai zwischen dem hohen Gras, den Hortensien, dem Jasmin, den Säulen-Hainbuchen in meiner Strasse, unter den Purpureschen und Flaumeichen eine Strasse weiter, den Japanischen Schnurbäumen in der Schwarzwaldallee. Regen und Mai zeichnen Ornamente ins Matthäus- und Rosentalquartier des Kleinbasel, organische Flechtwerke aus Blumen, Bäumen, den Fliederwolken. Vereinzelte Palmen in Vorgärten in den menschenleeren Strassen nahe dem Rhein. – Ein Tiger würde hier nicht auffallen, er wäre gut getarnt, seine weissgoldenen Streifen geschmeidig zwischen den Rhododendronbüschen.
Ich erinnere mich ans Planschbecken auf dem Winkelriedplatz, der an die Sempacherstrasse anstösst. Ein Kinderbad für die ganz Kleinen in einer städtischen Anlage. Die Erinnerung an den Schmerz, wenn das Ventil des Autopneuschlauches meine Haut aufritzte. Kinderschmerz. Grosser Gummischlauch um meinen Bauch, schwarz wie die glänzende Haut von Seelöwen. Wir konnten auch rücklings auf dem nach Sommer riechenden Gummi liegen, dann ritzte das messerscharfe Ventil die Rückenhaut auf. Mutter konnte in Indonesien nicht im Fluss hinter dem elterlichen Haus schwimmen, wegen der Krokodile. Vater schwamm ohnehin nie besonders gern. Fünf abgezählte Bahnen für die Gesundheit, höchstens. Nicht kopfvoran in die jadegrünen Tiefen des Naturbades von Bandung, wie es Mutter so oft getan haben muss, im schattigen Teil unter den Palmen. Dort, wo die Wasserschlangen schwimmen und der kühle Erdgeruch vom schlammigen Grund her in die Nase steigt.
In der Nacht vom 28. Februar auf den 1. März 1942 landet die 16. Japanische Armee auf vier nördlichen Stränden von Java. Sie überrennt in knapp zehn Tagen die niederländischen Verteidigungslinien. Die Kaiserlich Japanische Armee ist in der Luft, auf dem Wasser und auf dem Boden den niederländischen und alliierten Verteidigern haushoch überlegen. Am 8. März, um neun Uhr morgens, verkündet General ter Poorten über Funk die Kapitulation auf Java. Danach ziehen die siegreichen japanischen Einheiten in den Städten ein. Paraden mit Marschmusik durch leergefegte Strassen, die Zivilbevölkerung versucht sich zu verbergen.
Mutter ist zwölf. Sie erinnert sich, wie die Japaner in den ersten Tagen der Besatzung zwei ihrer koreanischen Hilfssoldaten öffentlich hingerichtet haben. Um klarzumachen, welche neue Ordnung ab jetzt gelten würde. Die Koreaner wurden pro forma beschuldigt, sich an niederländischen Frauen vergriffen zu haben. In Wahrheit hatten sie die Frauen kaum anzuschauen gewagt. Ganz anders als die japanische Soldateska. Es gibt viele Geschichten von Frauen, die damals als kleine Mädchen zuschauen mussten, wie ihre Mutter vergewaltigt wurde. Oder die ältere Schwester. Fünf kahlgeschorene, ungewaschene »Jappen« mit schweren Nagelschuhen, die sich laut grunzend über die dreizehnjährige Els hermachten.
Die beiden Koreaner wurden auf dem Marktplatz mit Bambusstöcken zu Tode geschlagen, dort, in jenem traumatischen März 1942. Die ganze Bevölkerung von Bandung wurde gezwungen zuzuschauen. Starke, durchtrainierte Männer zu schlagen, bis sie tot sind, braucht Zeit. Mutter bemerkt lakonisch, ja, am Schluss brauchten die Japaner dann ihre Säbel. Vor den Niederländern hatten die Japaner etwas mehr Respekt als vor ihren koreanischen Hilfssoldaten. Aber es war eine Schande, dass sie sich ergeben hatten. Sich nicht ums Leben gebracht hatten aus Scham. Im Universum von Japan ist es das Äusserste an Erniedrigung, lebend in die Hände des Feindes zu fallen, eine Schande, schlimmer als der Tod.
Mutter kann einen Löffel Salz essen, ohne mit der Wimper zu zucken. Ihre Geschmackspapillen sind beschädigt vom Vitaminmangel im Lager. Wenn ich als kleines Kind mit einem blutigen Knie zu ihr gehe, schaut sie kurz von ihrem Buch auf und liest dann wortlos weiter. Ich bin mit dem Trottinett aus der Kurve geflogen im Margarethenpark und mit dem Knie auf dem Teerbelag aufgeschlagen. Es ist ein bisschen wie fliegen, mit dem Trottinett den Hügelweg steil hinabzusausen, unten halsbrecherisch den Bäumen auszuweichen, es bis zur Kurve zu schaffen, wo ich dann viel zu viel Fahrt habe. Schwarze Steinchen im Blut auf dem Knie, die Hände aufgeschürft. Kinderschmerz. Gerechte Strafe für die eigene Vermessenheit. Und ganz allein im leeren Park, Mutter weg in einem Buch.
Vater hat mir oft von seinen für ihn schockierenden Erlebnissen mit Mutter erzählt. Einmal habe er beim Abendessen einen Bissen einer faulen Tomate wieder ausgespuckt. Und zack! hatte er einen Faustschlag im Gesicht. Schneidender Sarkasmus in Mutters Stimme: »Du bist so verwöhnt. Uns im Lager hätte das, was du gerade gemacht hast, das Leben gekostet. Auch in einer faulen Tomate sind vielleicht noch Vitamine.« Er habe diese Wutausbrüche nie begreifen können. Vater fügte hinzu: »Das Konzentrationslager ist noch irgendwo in Mutter gegenwärtig.«
Wollte ich als Kind auch ins Lager? Nein, das nicht. Dort gab es keine Bücher. Das WC war ein offener, in der Hitze stinkender Graben, über den man sich zusammen mit anderen hocken musste, und es gab kein WC-Papier. Jeden Morgen ohne etwas im Magen zum Appell antreten, sich stundenlang nicht rühren dürfen, während die Japaner mit ihren Bajonetten zählten und brüllten. Dort gab es keine Freunde und Freundinnen. Mutter, ein Kind, war schmutzig und hatte Hunger, Hunger, Hunger.
Mutter war in zwei Lagern auf Java. Das erste Lager, in dem sie überleben musste, war in Bandung, im Inneren der Insel, das zweite hiess Struiswijk und war in Batavia, dem heutigen Jakarta.
Die Lager waren in Basel genauso präsent wie später in den Niederlanden, in Rijswijk, wohin sie mit uns drei Kindern nach der Scheidung von unserem Vater gezogen war. Hätte man die Tapete von der Wand gekratzt, die Holzwand einer Baracke wäre sichtbar geworden. Mutters Lager, Mutters Krieg, Mutters Hunger, Mutters Einsamkeit. Alles versteckt im Kleiderkasten in Basel, wo zwischen den wollenen Sachen die weissen Mottenkugeln süsslich rochen.
Einmal war ich nachmittags allein zu Hause, weil ich nicht in den Kindergarten musste. Ich war immer auf Entdeckungstouren, endlose Expeditionen in unserer kleinen Basler Vierzimmerwohnung. An diesem Nachmittag machte ich eine Entdeckung. Ich fand heraus, dass ich ein einzelnes Holzklötzchen aus dem Parkettboden herauslösen konnte. Mit der nötigen Geduld und etwas wissenschaftlicher Neugier. Es war, als hätte ich den Eingang zu einer geheimen Höhle im Margarethenpark gefunden. Wir hatten keine grossen Tannen- oder Tropenholzriemen, sondern eine feingemusterte Ordnung kleiner, geschnittener Hölzchen. Das Erlebnis, dass diese scheinbar unbewegliche Ordnung des festen Bodens in der grossen Stube sich auflösen liess. Ein Gefühl von grosser Lust, wie sich nach dem ersten Klötzchen das Nachbarhölzchen ebenso heben liess. Und so weiter. Bis die halbe Stube eine offene Fläche aus grauem Beton war, der teure Bodenbelag auf einem Haufen daneben. Aufbrechen, untersuchen, fühlen, fühlen – der rohe Beton viel spürbarer als das glatte Holz. Unter dem Holz der Beton. Eine Wirklichkeit, wie eigene Hände zu haben. Ich war stolz auf mich. Es war etwas von mir selber, etwas für mich selber, das ich freigelegt hatte. Ich erwartete für meine Arbeit Anerkennung. Der Wutausbruch meiner Eltern konnte mich nicht überzeugen, dass ich etwas Falsches gemacht hätte.
Graben nach einem Schatz, dem Schatz im Silbersee, er muss unter dem Teppich in der Diele sein. Ich rolle den Teppich auf die Seite, die grobe Wolle in meinen Händen, die dicke Schicht Staub unter dem Teppich, wie ein zweiter Teppich, dann kommt das harte, glatte Holz des Parketts; ich grabe weiter, reisse die Klötzchen weg, der graue Betonboden wird fühlbar. Wenn ich weitergraben könnte, würde ich ihn aufbrechen, den Schatz im Silbersee finden, oder eine Kiste mit Juwelen auf dem Boden des Meeres. Ich tauche tief hinab ins Meer aus Teppichwolle, Staub, Holz, Beton. Haifische greifen mich an im blauen Wasser, ich habe aber einen gusseisernen Helm an. Der Schatz ist in unserer Wohnung, ich weiss es, tief unter der Meeresoberfläche aus roter Teppichwolle.
Die dicke Schicht Staub auf dem Parkett, die zum Vorschein kommt, ist beinahe essbar. Wie die ausgespuckten Kaugummistücke auf der Strasse. Auf dem Trottinett mache ich Jagd auf Kaugummis. Auch noch die härtesten Stücke klaube ich vom Asphalt in unserer Strasse und in der Unterführung zum Bahnhof. Glücklich beim Rest von Geschmack nach Zucker oder Himbeere. Schon die grossen Stücke der Kaumasse an sich sind genug attraktiv, um sie sich in den Mund zu stecken. Im Winter die ganz hart gewordenen Klumpen wieder knetbar zu machen, mit Zunge, Gaumen, Zähnen zu spüren, wie der Kaugummi weicher, wärmer wird. Dazu kommt, dass ich die Kaugummis selber auf der Strasse entdecken kann. Wie Fünfrappenstücke, ihr Geschmack von Kupfer und Asphalt.
Im Sommer 2011 reiste ich in die Niederlande, ausgerüstet mit einem japanischen Aufnahmegerät, um Mutters Geschichte aufzuzeichnen. Dies, nachdem ich meine Kindheitserinnerungen aufgeschrieben hatte. Zum Glück hatte ich den digitalen Rekorder dabei, sonst wäre ich weggespült worden. Dieses Gefühl, ausgelöscht zu werden, weniger durch die Geschichten von Mutter selber als durch die Art und Weise ihres Erzählens, das ist schwierig zu beschreiben. Die Stimmung war diffus, die Gefühle so tief … Ich löste mich wie ein Stück Zucker in Mutters Welt auf, wie immer.
In Mutters Apartment in der Altersresidenz in Amersfoort war es im August 2011 so kalt wie im Winter 1942/43 in Warschau. Gleichzeitig waren wir auf Java. Ich klammerte mich an mein japanisches Aufnahmegerät wie ein Schiffbrüchiger an eine Schiffsplanke.
Mutters ohnmächtige Wut auf die Japaner im Lager war, auch mehr als ein halbes Jahrhundert nach dem Krieg, wie ein Ozean im Zimmer. Ein Ozean, in dem ich als Kind ertrunken war – und auch jetzt, mit Mitte fünfzig, wurde ich von ihren Gefühlen hinaus aufs Meer gespült, das gegen das grosse Panoramafenster ihrer Alterswohnung brandete.
Mutter
Nach der japanischen Kapitulation, im August 1945, brach in Indonesien der Unabhängigkeitskrieg aus, das war rampok, das war Morden, Morden, Morden. Extreme Gewalt, ein Zustand von absoluter Rechtlosigkeit. Ich war gerade sechzehn geworden und hatte überhaupt kein Gefühl von Befreiung. Der eine Krieg löste einfach den anderen ab. Die Indonesier waren traumatisiert von der japanischen Besatzung. Mehr als dreieinhalb Jahre Zwangsarbeit, Ausbeutung und Hungersnot. Die Japaner waren und sind Rassisten. Die hatten die grösste Verachtung für alle anderen asiatischen Völker.
Die Javaner sind ein Volk mit einer grossen Toleranz, aber wenn es denn mal kracht, dann richtig. Ich bin keine Psychologin, aber so war es eigentlich immer. In Indonesien war die Bevölkerung im Allgemeinen sehr friedlich und introvertiert, aber wenn es zu einem Ausbruch kam, dann ging sie an die Decke. Zu der Zeit gerade nach dem Weltkrieg war es so, dass die Indonesier noch keine Armee hatten, das war ein rechtloser Zustand, und dann wurden auch viele alte Rechnungen beglichen und Familienfehden ausgetragen. Der Nachbar hatte eine Kuh, deswegen wurde er ermordet.
Einmal ging ich auf die Suche nach meiner früheren Freundin aus der Zeit vor dem Krieg. Es war ein indonesisches Mädchen, und ich kannte auch ihre Familie. Sie wohnten in einem Dorf, nicht weit weg von Batavia. Ich bin mit dem Velo hingeradelt. Wie gesagt, ich hatte sie seit fünf Jahren nicht mehr gesehen. Als ich in das Dorf kam, sah ich schon von weitem, dass etwas Schlimmes geschehen war, und eigentlich hätte ich nicht weitergehen sollen. Über dem Haus der Familie war eine enorme schwarze Wolke aus Fliegen. Ich ging in das Haus hinein und sah die ganze Familie geköpft in der Küche liegen. Die Köpfe waren in den Dorfbrunnen geworfen worden. So war das auf dem Land. Das hatte sicher keinen politischen Hintergrund, das war einfach eine Familienrivalität, die ausgetragen wurde.
