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Dieser Band enthält eine Auswahl meiner bisherigen Kurzgeschichten und spannt einen Bogen von der Heiterkeit und Komik über Ausflüge in längst vergangene Zeiten bis hin zu mystischem sowie tragischem Geschehen in unserer Welt. Die Geschichten werden Sie sehr wahrscheinlich schmunzeln lassen, Sie in ihr Tempo hineinziehen, Sie fühlen lassen, in ein oder zwei Fällen womöglich auch nachdenklich stimmen. So ist dieser "Pott Püree" nicht zuletzt Vorspeise, Hauptgang und Nachtisch in einem.
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Seitenzahl: 34
Veröffentlichungsjahr: 2014
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Marcus Mau
Pott Püree
Der Kurzgeschichten-Eintopf
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Inhaltsverzeichnis
Titel
Ein Blick zurück
Der Gipfelsturm
Alibi mit kleinen Fehlern
Der Dieb in Dir
Regentropfen
Fünfzehn Minuten Zukunft
Flammen der Erkenntnis
Kindheitserinnerung
Impressum neobooks
Undurchdringliche Finsternis. Vollkommene Leere. Ein plötzlich aufglimmendes gelbes Licht zerreißt die Dunkelheit. Nur zögerlich geht das Zittern der kleinen Glühlampe in ein gleichmäßiges Pulsieren über. Nach und nach tanzen immer mehr gelbe, blaue und rote Blitze durch den Raum, spiegeln sich in glänzenden Bildschirmen, die aus einem langen Schlaf zu erwachen scheinen. Computer beginnen damit, die eingehenden Daten zu analysieren. Der Übertragungsvorgang wird gestartet. In kleinen virtuellen Paketen verpackt, rasen die Informationen von Platine zu Platine bis hinauf in den Sendeturm. Der kleine Satellit beginnt, sich zu neigen. Unter ihm dreht sich langsam ein im Vergleich riesiger blauer Planet.
In der großen Wüste nördlich des Äquators hüllt die Sonne alles in grelles, weißes Licht. Ihre Strahlen brennen heiß, lassen jedes tierische und pflanzliche Leben verdorren. Ein riesiger Wolkenkratzer scheint ihrer Kraft dennoch zu trotzen. Immer wieder richten sich seine Stockwerke neu aus, um die in die Scheiben integrierten Sonnenkollektoren optimal zu beleuchten. Im Inneren des Hauses merkt niemand etwas davon, da der drehbar gelagerte Boden der Zimmer stets in Waage gehalten wird. Aus einem unverschlossenen Raum dringen Stimmen in den Korridor. „Sie werden uns den Hahn zudrehen. Das solltest du eigentlich besser wissen als ich“, sagt der Dicke mit dem Schnauzbart. Aus seinem Schatten tritt ein sehr viel jüngerer Mann, der die strahlenden blaugrauen Augen deutlich übertrieben verdreht. „Wie lange bist du nun schon beim Projekt, he? Sind es 40 Jahre oder doch schon 50? In all der Zeit hattest du jede erdenkliche Unterstützung der Regierung. Warum sollte das jetzt anders sein?“
„
