Schattenbombe - Hannes Nygaard - E-Book

Schattenbombe E-Book

Hannes Nygaard

4,4

Beschreibung

Mitten in Kiel explodiert eine Bombe und reißt drei Menschen in den Tod. Ein undurchsichtiger Journalist meldet sich bei Dr. Lüder Lüders vom LKA und behauptet, Kontakt zu einer Terrorgruppe zu haben. Wollen Extremisten das Land ins Chaos stürzen? Lüders greift zu allen Mitteln, um eine Katastrophe zu verhindern - auch zu illegalen....

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Seitenzahl: 348

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Hannes Nygaard ist das Pseudonym von Rainer Dissars-Nygaard. Er wurde 1949 in Hamburg geboren und hat sein halbes Leben in Schleswig-Holstein verbracht. Er studierte Betriebswirtschaft und war viele Jahre als Unternehmensberater tätig. Nach einigen Jahren in Münster/Westfalen lebt er nun auf der Insel Nordstrand (Schleswig-Holstein).

www.hannes-nygaard.de

Dieses Buch ist ein Roman. Handlungen und Personen sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder toten Personen sind rein zufällig.

Dieser Roman wurde vermittelt durch die Agentur EDITIODIALOG, Dr. Michael Wenzel, Lille, Frankreich (www.editio-dialog.com).

© 2014 Hermann-Josef Emons Verlag

Alle Rechte vorbehalten

Umschlagmotiv: photocase.com/lichtsicht

Umschlaggestaltung: Tobias Doetsch

eBook-Erstellung: CPI books GmbH, Leck

ISBN 978-3-86358-422-1

Hinterm Deich Krimi

Originalausgabe

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Für

Prof.Dr. med. Karl-Heinz Dietl und

Dr. med. Karl-Georg Gärtner

Die Welt ist eine Bühne,

aber das Stück ist schlecht besetzt.

Oscar Wilde

EINS

Die Deckenlampe gab ein mattes Licht ab, die Leuchtstoffröhren unter den Hängeschränken tauchten alles in gleißende Helle. Cornelia Laimpinsls Blick streifte ihr Spiegelbild in der dunklen Fensterscheibe, ohne es bewusst wahrzunehmen. Hinter dem Glas zeichneten sich die hell erleuchteten Fenster des runden Büroturms mit seinen drei Seitenflügeln ab. Im gegenüberliegenden Wiker Gewerbegebiet herrschte schon rege Betriebsamkeit. Schemenhaft waren im Hintergrund die hohen Schornsteine zu erkennen, die nahe der Uferstraße fast parallel zum Beginn der Holtenauer Schleusen standen.

»Räumst du das Frühstücksgeschirr weg?«, fragte sie in den Raum, ohne ihren Ehemann anzusehen.

»Ich muss auch los«, erwiderte Thomas Laimpinsl. »Nicht nur du hast einen Job.«

»Hör doch auf. Haushalt, Kinder und Beruf… Das ist einfach zu viel.«

»Du ruhst dich im Büro aus, trinkst in aller Ruhe deinen Kaffee, und mittags ist der Tag für dich gelaufen.«

»Thomas! Ich habe dir oft erklärt, dass du falschliegst. Der Haushalt erledigt sich nicht von allein. Wenn du nach Hause kommst, muss alles perfekt sein. Die Wohnung soll sauber sein, die Wäsche erledigt, und ich war zum Einkaufen…«

»Die Aufgabe teilen wir uns«, unterbrach sie ihr Mann.

Cornelia Laimpinsl lachte bitter auf. »Du fährst zum Getränkemarkt und holst Bier.«

»Und Wasser und Saft«, ergänzte Thomas Laimpinsl.

»Wann warst du das letzte Mal im Supermarkt?«

Ihr Ehemann zog es vor zu schweigen.

»Herrje noch mal. Wo habe ich meine Schlüssel?« Cornelia Laimpinsl klang gereizt.

»Wenn du alles besser organisieren würdest, ginge es dir schneller von der Hand.«

»Klugscheißer!«

»Bist du im Büro auch so hektisch?«

»Spar dir deinen Kommentar. Wir können ja mal tauschen.« Sie sah sich suchend um. »Verdammt, wo sind die Schüssel?«

Thomas Laimpinsl streckte die Hand mit der Zigarette aus und zeigte auf ein zusammengeknülltes Geschirrtuch, das auf der Arbeitsfläche lag. »Da drunter. Max hat damit gespielt. Ich habe sie ihm abgenommen.«

Seine Frau war im Flur verschwunden. Kurz darauf tauchte sie wieder auf und zerrte am Ärmel der gefütterten Nylonjacke, bis sie ihren Arm ganz durchgesteckt hatte.

»Sag der Bittner, sie soll Max nicht so lange in der nassen Windel herumlaufen lassen.«

Laimpinsl nahm einen tiefen Zug von der Zigarette. Mit dem Qualm, den er in die Küche blies, antwortete er: »Wäre es nicht sinnvoll, wenn du mit der Tagesmutter sprechen würdest? Ich meine, so von Frau zu Frau?«

»Was soll ich noch alles machen? Der Tag hat nur vierundzwanzig Stunden.«

»Ach, du armes Mädchen.« Es klang spöttisch.

Cornelia Laimpinsl ging nicht darauf ein. »Wann kommst du heute Abend nach Hause?«, fragte sie.

»Weiß nicht.«

»Und hör endlich auf, in der Küche zu rauchen. Die ganze Wohnung stinkt nach Qualm.«

»Hast du genug gemeckert?«

»Das ist ekelhaft. Denk an die Lebensmittel, die da offen herumliegen.« Sie wartete die Antwort nicht ab, sondern rief ins Wohnzimmer hinein: »Los, Sabrina, komm. Wir müssen los.«

Statt einer Antwort drangen nur die schrillen Stimmen einer Comicserie aus dem Raum, begleitet von irgendwelchen unnatürlichen Geräuschen.

»Sabrina. Komm endlich.«

»Gleich«, ertönte die Stimme der Vierjährigen.

Cornelia Laimpinsl lief ins Wohnzimmer und stieß dabei gegen die Ecke des Esstisches. »Mist«, fluchte sie, bevor sie ihre Tochter am Arm packte und unsanft vom Sofa zerrte.

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