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»Soll's das sein, wo wir den neuen König finden? Das da? Ist das ein Königspalast? Das ist ein ganz gewöhnlicher Schaf- und Kuhstall. Der Stern schwindelt.« In diesem Stück überlässt Luise Rinser der jungen Generation das Wort. Der Königssohn Melchior macht sich gegen den Willen seines Vaters auf, dem Stern zu folgen, der ihm den Weg nach der Geburtsstadt des Jesuskindes weist. Unterwegs trifft er auf Kaspar und Balthasar, ebenfalls Söhne von Königen, und zu dritt ziehen sie gen Bethlehem. Doch bei der Ankunft müssen sie erfahren, dass die Heilige Familie auf der Flucht vor den Häschern des Herodes ist – und bereits eine Tagesreise entfernt. (Dieser Text bezieht sich auf eine frühere Ausgabe.)
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Seitenzahl: 28
Veröffentlichungsjahr: 2018
Luise Rinser
Eine Bubenweihnacht
»Soll’s das sein, wo wir den neuen König finden? Das da? Ist das ein Königspalast? Das ist ein ganz gewöhnlicher Schaf- und Kuhstall. Der Stern schwindelt.«
In diesem Stück überlässt Luise Rinser der jungen Generation das Wort. Der Königssohn Melchior macht sich gegen den Willen seines Vaters auf, dem Stern zu folgen, der ihm den Weg nach der Geburtsstadt des Jesuskindes weist. Unterwegs trifft er auf Kaspar und Balthasar, ebenfalls Söhne von Königen, und zu dritt ziehen sie gen Bethlehem. Doch bei der Ankunft müssen sie erfahren, dass die Heilige Familie auf der Flucht vor den Häschern des Herodes ist – und bereits eine Tagesreise entfernt.
Weitere Informationen finden Sie auf www.fischerverlage.de
Dieses E-Book ist der unveränderte digitale Reprint einer älteren Ausgabe.
Erschienen bei FISCHER Digital
© 2018 S. Fischer Verlag GmbH, Hedderichstr. 114, D-60596 Frankfurt am Main
Copyright © by Christoph Rinser
Dieses Werk wurde vermittelt durch die
Montasser Medienagentur, München
Die Originalausgabe erschien 1952
im Don Bosco Verlag, München
Covergestaltung: buxdesign, München
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ISBN 978-3-10-561346-7
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Vorwort
Es spielen
Erste Szene
Zweite Szene
Dritte Szene
Vierte Szene
Fünfte Szene
Sechste Szene
Siebente Szene
Nehmen wir an, jene Könige, die wir als die Heiligen Drei Könige kennen, hätten Söhne gehabt; Söhne, die zur Zeit des aufgehenden Sternes noch im Bubenalter standen: Wäre es da nicht denkbar, daß diese jungen Königssöhne mit ihren Vätern in die unbekannte Ferne ziehen wollten, um den Messias zu finden? Aber die Väter hätten gewiß ein solches Ansinnen zurückgewiesen angesichts der langen und gefährlichen Reise.
Eben diese drei jungen Königssöhne stahlen sich – in unserem Spiel – heimlich davon und folgten dem Stern, der sie durch viele Mühen und Enttäuschungen führte und ganz zuletzt zu Maria und Joseph und zum göttlichen Kind.
Das ist der Inhalt, oder, wie man auch sagt, die Fabel des Spiels; wie man sieht: eine ganz und gar ungeeignete Fabel für jene, die rasch ein Theaterstück brauchen.
