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In diesem erstmals 1964 erschienenen Essay geht Luise Rinser dem Wesen der Hoffnung, dem Ausgangspunkt aller Lebenstriebe, auf den Grund. Sie erläutert, warum es nicht das Gleiche ist, zu »hoffen« und »hoffend zu sein«, und sie führt aus, inwiefern die Hoffnung eine Fähigkeit ist, die uns verliehen wurde, und eine Tat, die wir aktiv zu leisten haben. »Die Hoffnung ist eine«, die Liebe ebenso. Alles ist »Welt« und Gott ist in allem. Luise Rinser fragt danach, was es bedeutet, Gott zu lieben, und führt es auf das »hoffend sein«, auf das bedingungslose Vertrauen zu Gott, zurück. Damit erkennt sie letzten Endes die gläubige, hoffende Liebe als den Quell ihres Lebens. (Dieser Text bezieht sich auf eine frühere Ausgabe.)
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Seitenzahl: 27
Veröffentlichungsjahr: 2016
Luise Rinser
In diesem erstmals 1964 erschienenen Essay geht Luise Rinser dem Wesen der Hoffnung, dem Ausgangspunkt aller Lebenstriebe, auf den Grund. Sie erläutert, warum es nicht das Gleiche ist, zu »hoffen« und »hoffend zu sein«, und sie führt aus, inwiefern die Hoffnung eine Fähigkeit ist, die uns verliehen wurde, und eine Tat, die wir aktiv zu leisten haben. »Die Hoffnung ist eine«, die Liebe ebenso. Alles ist »Welt« und Gott ist in allem. Luise Rinser fragt danach, was es bedeutet, Gott zu lieben, und führt es auf das »hoffend sein«, auf das bedingungslose Vertrauen zu Gott, zurück. Damit erkennt sie letzten Endes die gläubige, hoffende Liebe als den Quell ihres Lebens.
Weitere Informationen finden Sie auf www.fischerverlage.de
Dieses E-Book ist der unveränderte digitale Reprint einer älteren Ausgabe.
Erschienen bei FISCHER Digital
© 2016 S. Fischer Verlag GmbH, Hedderichstr. 114, D-60596 Frankfurt am Main
Copyright © by Christoph Rinser
Dieses Werk wurde vermittelt durch die
Montasser Medienagentur, München
Covergestaltung: buxdesign, München
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ISBN 978-3-10-561238-5
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Über die Hoffnung
Es ist gar nicht so leicht für einen «normalen» Menschen, auf die Frage, aus welchen Quellen er lebe, wahrhaftig und mit sachlicher Treue zu antworten. Es bedeutet, sich mehr als üblich in seiner intimsten Sphäre nach außen zu öffnen, und dabei gilt wie eh und je das Wort des erfahrenen Goethe: «Sagt es niemand, nur dem Weisen …» Aber gleichviel: Wenn dieses Büchlein nicht nur «Literatur» unter vieler anderer Literatur sein soll, dann muß man sich selber wagen, hoffend und liebend, um dem Nächsten, vielleicht einem einzigen (das würde genügen), eine Wegspur zu zeigen (nicht mehr als das, und es genügte). Es gibt, so denke ich, schlechthin nur einen einzigen wirklichen Lebensantrieb: die Hoffnung
