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Um die Achse flieht die Höhe. Auf und ab zischen schlagende Schlingen am federnden Stab. Kräfte stählen sich in Biegungssprüngen, während Zugleinen sich von einem Ende zum anderen spannen. Es stürmt der Wind, dass Köpfe in zerschlissne Krägen eintauchen, und Augen hinter engen Schlitzen über verwehte Ränder blinzeln. Seegras hängt an Kettenschlössern, um die die Schlammdecken schlieren, die der Anker beim Losmachen zerriss. Als hinge der Atem am dünnen Fetzen der zerlaufenen, versessenen und verluderten Hose mit dem langen Riss über dem Gesäß. Als stiege der Atem im frühen Hauch steil in die frische Brise hinauf. Ein spätherbstlicher Morgen mit dem unerwarteten Wintereinbruch. Erst, wenn der Knoten verschlissen ist, kommt mit dem Hauch, der die Brise im dunklen verschlafenen Morgen verfehlt hat, die vage Hoffnung auf einen Frühling, auch wenn er noch weit entfernt ist. Pflügt die harte Scholle für Mahangu und Mais. Pflügt sie vor der Regenzeit, dass die Saat den Boden fasst und keimt. Die Ernte ist vonnöten, denn die Körbe stehen leer. Kilometerweit zieht der Pfad durchs Buschwerk an den wenigen, verbliebenen Bäumen vorbei. Umringt wird der Brunnen von Zaubersprüchen, dass er genug Wasser habe in der Trockenzeit. In Eimern wird das Wasser seit Generationen Tag für Tag auf den Köpfen zum Kraal getragen. Wasser ist kostbar, ist Wein auf der Zunge. Dieser Geschmack ist eng mit dem Boden verhaftet. Schräg schneidet der Lichtstrahl skalpellscharf durch den Traumknoten, der sich nicht löste trotz Geduld und eingeübter Geschicklichkeit, dort, wo sich der Mensch dann niederwarf und nicht mehr aufstand. Es war die Zeit, als die Blätter sich verfärbten und abfielen, als der Herbst die Tage kürzer machte und die Kinder früher mit den Ziegen zurückkamen. Die Dichtung braucht ein neues Wort dort, wo die Lücke zu schließen ist. Belanglos fallen abgegriffene Worte aus dem Zusammenhang.
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Seitenzahl: 112
Veröffentlichungsjahr: 2017
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Helmut Lauschke
Spurengang
Reflexionen
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Inhaltsverzeichnis
Titel
DER VERSUNKENE ANKER
Um die Achse
Ich sehe schwingende Äxte
Als Siegel am Herzen
Die Laute
Sie ist ein Teil
Von Nadelblicken zerstochen
Als hinge der Atem
Der Denkfaden ist so lang
Anima und Animus
Beide Geschlechter haben ihre Identität
Der Ausschlag des Konsensanzeigers
Eigensinnig
Das Mädchenauge verzaubert
Es ist die Leiblichkeit
Vorbei an Glas und Gläserwelt
O du Gewalttätiger
Ich höre
Etwas warf uns zusammen
Die roten Signale
Aus der Handvoll Erde
Hand in Hand gehen sie
Kehleinwärts versinken die Gedanken
Der Stirnsplitter reißt
Auch gastroskopisch
Im Weiterwissen
Wieviel weniger die Tausend ist
Verdreckt und einsam
Das Ebenbild dem Manne
Mit dir, der Eingefremdeten
Am Aortenbogen
Riesenwüchsig
Der Gedankensprung
Einer klemmt die Bratsche unters Kinn
Das aufkommende Jahr
Im spontanen Kurzschluss
Die Rohre glühen
In der Erinnerung
Je jünger der Graben
Die Straßenwalze
Troja, du Zertrümmerte!
Fortgewälzt ist der Stein
Gegeneinander prallen die Schläfen
Lidschlagreflexe
Sehwunden frisch geschnitten
Pockig, panisch, punisch
Die hohen Stapel beginnen zu kippen
Ein Ton wird durch die Wand geklopft
Blindenstäbe
Von den Haken
Liebevoller
Er klimmt hoch
Wie weit hast du gedacht
Ob Wahn, ob Wende
Der Augenfalter sinkt herab
Girlanden der Trauer
Krug und Urne
Ich bin unten
Durch den Gedanken
Hinter dem Salzstrauch
Aus der Hirnschale
Sperrig reißt der Ton
Mit der Schrittbeschleunigung
Axthiebe
Ich hatte mich vergessen
Das Seil
Der Fahrer hört’s mit
Im Buch der Bücher
Knüppelpfade und Dämmerung
Deine Konturen
Im Haufen liegen abgelesene Briefe
Kurvig laufen auch die Lebenslinien
Gefaltetes entfaltet sich
Wenn es in den Tongefäßen
Meerisch draußen
Die Standpauke hat nur eine begrenzte Reichweite
Das Geheimnis mischt sich
Strahlengänge
Lichtstümpfe fahren auf den Straßen
Für was ist der Nagel in der Wand
Die Bratsche spielt das letzte Solo
Das Warten an Oder und Spree
Der Tisch senkt sich
An den Fäden hängen Hälse
Um deine Züge leg ich Lust und Trauer
Vorbei an Städten
In der Dämmerung zergehen
Hirnsichel hin, Mondsichel her
Ein Antlitz hängt über der Falte
Dornen als Kameldorn
Dein Name hat den Klang
Ungewollt und ungestillt
Im Wetter wellen sich die Blätter
Glocken überläuten das Gedächtnis
Der erlaufene Abend wartet
Vom Hemmnis zum Geheimnis
Über dem Rauch
Im nächtlichen Grenzgang
Tragende Tore
Es hat sich erwiesen
Entwurzelung macht Sinn
Am Gestänge
Wanderer
Drüben brennen noch die Lichter
Brunnenbauer sind mit der Hacke dabei
Trink das Wasser
Auf dem Gleise der Wissenschaft
Es braucht den gegenpoligen Magnetismus
Der Diktator steht auf Magnetsohlen
Lidlosigkeit ist ein Phänomen
Auf dem Daseinssteg steht er
Eine Tasche voll plombierter Zähne
Kragenknöpfe reißen ab
Stell die arbeitende Hand
Ich schneide mir die faule Strähne
In der Chronizität der Wundränder
Mach sicher
In Leuchtschrift
Du bist Gestalt und Gestalter
Der Schmied nimmt den Hammer
Bist du zum Zeichen des Friedens gekommen?
Das Hellgrün des Amaryls
Wir tönen durch den Spätherbst
Der Wind stößt
Die Kalenderlücke
Das eisbewimperte Auge
Sprich dich aus
Tritt hinaus in die Stunde
Sandlinien durchfahren die Stirn
Das Haupt zerfließt in Blut und Wunden
Was sich meldet, wird bald schweigen
Zwischen schweigenden Wänden
Bodenlos, doch augenblicklich
Sehnsucht taut aus winterlichem Eis
Die Keule zersplittert das Packeis
Aus dem Kehlbecher kommen die Sprossen
DREH- und WENDEPUNKTE
Der Wüstenmond erleuchtet die Gesichter
Das kalte Lächeln Storonkows
Der Sergeant sagt
Warum nennt ihr sie Afganzy
“Normalerweise ist der Gegner
Wenn Gluschkow nur einen Afghanen
Die Sonne brannte
Hinter einem toten Maultier
Wozu nur sind wir hergekommen?
Bodrjuk brüllte: “Alle zu mir!”
Wenn sich die Regierung einen Dreck um uns schert
Angenehm kühl war der Abend in Kabul
Als er den schönen Körper der jungen Frau sah
Die Gerüchte, dass man sich in Genf
Lida, die Kellnerin, rückte auf ihrem Bett zur Seite
Im Gebirgsdorf übernachtete eine Einheit Mudschahedin
“Wofür kämpfen wir hier? Für Russland?
Selbst in Kabul lebt man gefährlich
Auch die Wiesen neben dem Dorf
Tonkin, der Minensucher, spuckte darauf
“Verdammte Sonne!”
Der Gefreite Mursinow war der erste
Offiziell kämpften sie gegen die Konterrevolution
Wenn der Soldat Rodnikow
Was in der Welt passierte
Der zum Skelett abgemagerte Nachorow
Vor mehr als zwei Jahren hatte der Chef
STREIFEN AM HORIZONT
In den Schmieden der Geschichte
Vom Präludium zur Fuge
Getarnt steckt das Werdegesetz
Es geht um Grund und Boden
Zerklüftet ging es in den Traum
Hut ab vor diesem Mann
Kulturen kreisen an den Seiten
Über viele Seiten zieht sich die Wahrheit hin
Im Abendrot flammen die Geschichten
Leb wohl, du Fahrende
Zwischen den Abendländern
Unter lichten Baumkronen
Träume bäumen sich nach vorn
Überäugig und zuweilen
Ein Leben in Zelten
Die Dämmerung hat eingesetzt
Wenn du abtauchst in das Wort
Was eingedämmt wuchert
In der Zersplitterung ist der Anfang
Schwach knietest du vor der Nacht
Auch die Schriftzeichen der Neuzeit
Rosenduft und Blütenschein
Gräber, Helden und Gelehrte
Zwei dreisternige Nächte
Spitz eingeschliffen
Der Rest der Gehörlosigkeit
Sprachlich verschieden
In der Dünung der Erfahrungen
Dinge werden gestaltlos
Das Geschriebene wellt und buckelt sich
Wenn der noch unausgegorene Gedanke
Himmelwärtsvers und Abgrundstrophe
Halb mag selbst der Tod nicht sein
Sieh das Lächeln auf dem Porträt
Am glühenden Strang verglimmt das Jahrhundert vorzeitig
Zum Bild gehören Hände
Im Herbstlaub liegen
Im Zerwölkten bricht sich das Licht
Das Bücherwerk ist die Bezahlung
Nach Mitternacht
Seefeste Schwüre liegen in den Werften
Kegelköpfig baut sich eins aufs andere
Stumpf ist der Blick
Die globale Erwärmung
Die Flaschenpost erreicht den Tisch
Kalkschlucht
Wegezölle werden überall erhoben
Mit beiden Händen in der Mähne
Träume, Träume
Gestalten
Was nicht aus Meer und Blüten wächst
Nadeln nähen Stücke zusammen
Die Wahrheit balanciert auf dem Hochseil
Von den Türmen hämmert die Kontrolle
Hörgeräte haben ihre Blüte
Die Fahrt für den Frieden war immer
Am Schluss des Wahns
Ob es Menschen sind
Im Zweifel hat der andere Recht
AFRIKANISCHE ASYMPTOTEN
Wonach es mehr verlangt
Heiße Sommer umstrahlen das Gesicht
Arm in Arm
Spiegel deiner Mutter
Trotz Armut beeindruckt die Schönheit
Stunden, auf deren Arbeit
An Dingen des Tages
Der Wüstenweg
Durch die Finsternis
Glitzern über den Weiten
Fährt das Schiff trotzdem
So liegst du dort
An der Lebenspforte
Einen Fixstand der Sonne wird es nicht geben
Sie ziehen ihre Kreise
Wo findet der Anker den Grund
Deine Stirn umringen
Spät kehrst du zurück
Rissig sind schon die jungen Lippen
Manchen geht es langsam
Menschen auf dem dunklen Kontinent
Farbspektakel
Gospeln und Negrogesänge
Verpasstes Auge
Die harte Scholle
Sprachen
Die Segel
Das letzte Wort
Verweht die Spuren
Lichtstrahl
Dichtung
Impressum neobooks
Der versunkene Anker
Dreh- und Wendepunkte
Streifen am Horizont
Afrikanische Asymptoten
Reflexionen
flieht die Höhe.
Auf und ab
zischen schlagende Schwingen
am federnden Stab.
Kräfte stählen sich
in Biegungssprüngen,
während Zugleinen sich
von einem Ende zum anderen
spannen.
Es stürmt der Wind,
dass Köpfe in zerschlissne Krägen
eintauchen
und Augen hinter engen Schlitzen
über verwehte Ränder blinzeln.
Seegras hängt an Kettenschlössern,
um die die Schlammdecken schlieren,
die der Anker beim Losmachen zerriss.
über zerlöcherten Hüttendächern.
Wie sie blinken im Hin- und Herschwingen.
Ich höre den Brotlaut
des gefallenen Jungen
vom Brot, das ihm die Mutter
buk und in den Tornister steckte.
Ich glaube, das Wort ‘Leben’
gehört zu haben,
ohne das Fluchtziel erkannt zu haben.
als Spange am Arm.
Liebe bestreitet dem Tod die Stärke,
Ketten halten zusammen
des Lebens mühsame Werke.
Da sind die Gluten,
die lohenden Flammen,
und die Ströme schwemmen sie nicht weg.
Der Wuchs gleicht der Dattelpalme,
dessen Trauben die Brüste sind.
Der Atem trägt den Apfelhauch,
und dein Kuss,
der sich auf die Lippen drückt,
ist köstlich wie vollmundiger Wein.
die ausgefragten,
schwirren durch die Luft.
Sie echoen heiser
von den Hängen herab.
Doch dann zerflusen sie
in und zwischen frischen Brisen hindurch.
Ein Kranichpaar durchfliegt sie
mit wenigen Flügelschlägen und stumm.
Das, bevor der Feuerball versinkt.
von uns,
so wie wir ein Teil von ihr,
der Erde, sind.
Sie ist der größere Teil,
jener Teil, der Leben gebärt.
Blühende Blumen
mit ihren Düften und Farben
sind die singenden Schwestern.
Brüder sind das Pferd,
die Antilope, der Adler.
Satte Wiesen und felsige Höhen,
atmende Formen,
verströmende Wärme,
sie alle gehören zusammen.
Die Frische der Luft
und das stetige Wellen der Wasser,
sie sind die anderen Geschwister,
die älteren Kinder derselben Mutter.
das nicht nur im Gesicht,
haben es Vorausahnungen gerochen,
das aufgeseilte stumme Gewicht.
Vom Fuß ist der Stein nicht weit
mit der roten Strähne
über der Kehrseite
mit dem Rücken nach unten.
am dünnen Fetzen
der zerlaufenen, versessenen
und verluderten Hose
mit dem langen Riss
über dem Gesäß.
Als stiege der Atem
im frühen Hauch
steil in die frische Brise hinauf.
Ein spätherbstlicher Morgen
mit dem unerwarteten Wintereinbruch.
Erst, wenn der Knoten verschlissen ist,
kommt mit dem Hauch,
der die Brise im dunklen
verschlafenen Morgen verfehlt hat,
die vage Hoffnung auf einen Frühling,
auch wenn er noch weit entfernt ist.
dass der Anfang nicht zu erkennen ist
und am Ende als gewichtiges Fragezeichen
sich eine Larve von einem Blatt
am durchsichtigen Spinnfaden
windend herab senkt.
Kräfte sind am Werke,
dass man genau hinsehen sollte,
um das Prinzip der Windung
mit dem Herabwinden zu verfolgen.
Sie sollten zusammengehen,
sollten ineinander münden,
sollten ineinandergreifen.
Mann und Frau
sollten sich für einander eignen,
statt sich auseinanderzunehmen
und gegenseitig zu enteignen.
In der Überhebung,
der Kehrseite der Unterdrückung,
steckt der Vertrauensbruch mit dem Risiko
des Zerfalls menschlicher Autorität.
Das energetische, formende Sein
setzt die Befreiung und Selbstachtung
als die notwendige Grundlage voraus.
die spezifisch
und für das Miteinander bedeutsam
und zu wahren ist.
Dabei steht Nullität dem Menschen nicht an.
Soweit runter kann es auch mit dem kollektiven
Unbewussten nicht gehen.
Da kann man mit den Archetypen
noch soviel hin- und herfahren.
[In memoriam C.G.Jung]
Wer wollte es bestreiten,
dass dies von richtungweisender Bedeutung ist,
wenn es um die Zukunft mit dem Mehr
an Frieden geht.
Der Ausschlagswinkel markiert den Weg,
der einzuschlagen und zu gehen ist.
Dieser Weg ist oft mit Stolpersteinen ausgelegt.
eignet sich die Nacht,
durchfährt im Rondell die Traumpalette
mit den Kinderaugen,
die halb geöffnet oder ganz geschlossen sind.
Seelen schwirren über papyrusdünnen Häuten,
einige heben die Lippen des Abschieds von Stirnen
und Lidern. Dann und unwiderruflich fliegen sie
der Gewichtslosigkeit entgegen.
die Welt derart,
dass der Wunsch aufkommt,
die Liebe zu leben,
ihre Erfüllung zu verwirklichen
und den Liebesatem
der Atemlosigkeit des Todes vorzuziehen.
in der der Mensch nach Liebe
verlangt und sie erwidert.
Wenn es der Geist
zur Körperlichkeit nicht schafft,
dann liegt es am Mangel
der Spiritualität,
der mindestens so schwer wiegt
wie die Unfähigkeit
mit dem Unverständnis und der Impotenz.
nach vorn und weiter vorn gestellt.
Ob es gut ist oder dir gefällt,
schon setzt ein anderer den Sporn.
Aus fetten und aus mageren Sternen
kommt und geht der Weg,
als kann’s nicht anders sein,
bis tief hinein in dunkle Fernen.
Das war schon früher so.
Mit der ersten Dämmerung
hebt ab das eisige Anderswo.
der du noch grausamer bist
als die gewalttätigsten Herrscher
und du die Unterdrückten und Gequälten
schreien hörst.
Wie ist da die Befreiung
aus der menschlichen Unterwerfung,
aus der Ohnmacht und Niedrigkeit möglich?
Du gabst die Verbote,
aus denen die Gesetze der Intoleranz
und Verneinung kamen,
die bis auf den Tag zu halten sind.
Wo ist der Gott der großen Liebe
zu den Menschen und der Natur?
Oder hast du ihn gefesselt
aus Gründen der totalen Herrschaft?
sie nennen die Mutter,
sie nennen den Vater.
Sie nennen die Kindheit,
rufen nach den glücklichen Tagen.
Ich höre,
sie nennen das Leben,
zählen auf die härtesten Klagen.
Das tun sie solange,
bis ihre Stimmen verstummen.
Meist ist das noch vor dem Ende
der Tagesdämmerung.
Es muss etwas Gewaltiges gewesen sein,
denn wir sind noch zusammen,
weil einer den anderen braucht.
Es mögen Todesängste gewesen sein,
denn was sonst hat solche Gewalt, und an die Liebe dachte keiner.
schwirren über den Kontrolltafeln
ganz oben in den Türmen.
Sie setzen das Licht,
auch das an den Schneisen,
frei zur Landung mit der geballten
und anderswie besonderen Ladung.
Der Kamm hält sie zusammen,
die Gipfelsprünge von Höhe zu Höhe.
richtet sich der Körper auf.
Aus dem mütterlichen Saum
lösen sich Seele und Baum.
Es ist und bleibt das stetig Werde
aus dem, was der Boden bereit hält
an Wissen, Hoffnung und Sehnsucht
aus den Weiten der nächsten Bucht.
Blütenmeere werden wogen,
Winde wehen Düfte drüber weg.
Was in Wellen sich verrollt, verwiegt,
bleibt im Ärmel verkrempelt liegen.
durch den langen schmalen Flur.
Der Engel singt das Abendlied,
das der Teufel pfeifend kommentiert.
Aufgeschlagen liegt das Buch der Jugend,
große Menschen treten da hervor.
Schweigend schaust du gegen die Wand
mit über kreuz gestreckten Fingern auf dem Tisch.
von denen nur wenige Laute sich
zwischen den straff gespannten Stimmbändern
hindurch quetschen.
Was zu den Seiten abfällt,
ist zur Unkenntlichkeit zerquetscht.
Da ist vom durchgehenden Gedankenfaden
nichts übrig geblieben.
Mutaufwärts ist’s,
um die Seiten kritisch zu betrachten.
am sorgsam gedrehten Docht
des spätabendlich erwachten Gedankens.
Es war das Auftauchen
aus einem dunklen Brei,
der durch Denkvorgänge
in den kryptischen Gängen
des Gefängnislabyrinths
zum Kochen gebracht wurde.
ist die Himmelssicht verbaut.
Das Sausen überköpfig
schwingender Axtschwärme
