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Da auf die Menschheit die überlieferte Weisheit mit all ihrem Wissen gerichtet ist, steigert sich die Seinsproblematik in der Erhebung einer Exponentialfunktion. Die mit dieser Weisheit überlieferte Ethik zeigt dagegen keine Grenzwerte auf, die sich auf das gegenwärtige Tun und Schaffen beziehen und sie umfahren und 'einzäunen'. Die Sicherheitszone des Seins ist nicht deutlich markiert, um die apokalyptischen Auswirkungen zu vermeiden. Die Normen von 'Gut' und 'Schlecht' sind nicht klar gezeichnet. Die moderne Technologie muss von den Axiomen der Ethik noch erfasst und begriffen werden. Es ist die Relativität der geistig-inneren und der technisch-äußeren Werte, die in ihren Fassungen und Dehnungen verstanden werden müssen. Die Asymptoten sind den ethischen Prinzipien anzulegen, um sie zu erfassen und die Wahrscheinlichkeit drohender Gefahren frühzeitig zu erkennen. Das Bild vom Menschen ist verzerrt, dass nach der Klärung gesucht wird, um die Sicht und Ordnung im Daseinsgeflecht herzustellen. Es trifft das Seelische wie das Physische im Leben mit der zeitorientierten Prämisse des Überlebens. Die Asymptoten auf dem Wege der weiterführenden Ethik tangieren das Sein des Menschen in der Frage, warum es Menschen auf dem Planeten gibt. Mit dem Anlegen der Asymptote an den heutigen Daseinskreis ergibt sich die zweite Frage nach der Existenz des Menschen für die Zukunft. Diese Teilfrage schließt die Sicherung dieser Existenz ein. Die Zukunft mit ihren Detailverzweigungen gewinnt an Bedeutung, weil das Leben mit dem Überleben dem größer werdenden Wagnis entspricht. Auch wenn der Mensch für viele Krankheiten bedeutsame diagnostische Fortschritte gemacht und Wege der Heilung gefunden hat, die Sterblichkeit beugt sich vor ihm nicht. Das lehrt ihn umso mehr, die Natur zu achten und sie nicht in profitgieriger Weise barbarisch weiter auszubeuten, dass es zur Apokalypse mit dem Menschheitsuntergang kommt. Wissenschaft und Kunst können Größeres erwarten, wenn sich der Mensch diszipliniert und gebildeter verhält und naturfreundlicher benimmt. Das Verhältnis von Arzt zu Patient und vice versa steht über den Gegensätzen von Freund oder Feind und ist von ihnen nicht antastbar. Doch gibt es Verständnisprobleme, was Ethik ist und bedeuten soll, wenn die kognitive Seite des sittlichen Handelns unterschiedlich weit gegenüber der Ethik verkleinert wird. Diese Gleichung birgt die Konstanten der menschlichen Natur in sich, wie sie sich in der weiteren Differenzierung finden lassen.
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Seitenzahl: 103
Veröffentlichungsjahr: 2019
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Helmut Lauschke
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Mit Blick auf den Patienten
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Inhaltsverzeichnis
Titel
Mit Blick auf den Patienten
Das Gebot der Menschlichkeit
Blick auf den Patienten
Im Rückblick
Im Blickkreuz von Relativität und Wirklichkeit
Ein gewohnter Blick
Die Hähne krähten das fünfte Mal
Anderes aus der Wirklichkeit
Von der ungleichen Melanozytenzahl und dem Exodus der weißen Nonnen
Das Telefon klingelt
Vom Wert des Lebens und die Verantwortung
Ethik und die Pflichten
Epilog
Impressum neobooks
Im Zeitalter rapide voranschreitender Wissenschaften und Technik muss die Ethik substantiell tiefer und umfassender verstanden werden, um die ‘Superkräfte des entfesselten Prometheus’ unter Kontrolle zu bringen beziehungsweise zu bremsen und zu zähmen, bevor sie im Chaos schwindelerregender Katastrophen die Menschheit letztendlich und unumkehrbar in den Abgrund treiben.
Die verantwortungslose Unterwerfung der Natur hat den Menschen selbst ergriffen mit den Folgen, die psychologisch wie physiologisch im höchsten Maße erstaunen und erschrecken lassen und in der Behandlung der Erkrankungen noch nie gekannte Herausforderungen abverlangen. Die Gefahren liegen in den orphisch-kosmologischen Größen der Endgültigkeit. Denn was der Mensch dieser Zeit zu tun in der Lage ist, das hat es noch nie gegeben.
Da auf die Menschheit die überlieferte Weisheit mit all ihrem Wissen gerichtet ist, steigert sich die Seinsproblematik in der Erhebung einer Exponentialfunktion. Die mit dieser Weisheit überlieferte Ethik zeigt dagegen keine Grenzwerte auf, die sich auf das gegenwärtige Tun und Schaffen beziehen und sie umfahren und ‘einzäunen’. Die Sicherheitszone des Seins ist nicht deutlich markiert, um die apokalyptischen Auswirkungen zu vermeiden. Die Normen von ‘Gut’ und ‘Schlecht’ sind nicht klar gezeichnet.
Die moderne Technologie muss von den Axiomen der Ethik noch erfasst und begriffen werden. Es ist die Relativität der geistig-inneren und der technisch-äußeren Werte, die in ihren Fassungen und Dehnungen verstanden werden müssen. Die Asymptoten sind den ethischen Prinzipien anzulegen, um sie zu erfassen und die Wahrscheinlichkeit drohender Gefahren frühzeitig zu erkennen.
Das Bild vom Menschen ist verzerrt, dass nach der Klärung gesucht wird, um die Sicht und Ordnung im Daseinsgeflecht herzustellen. Es trifft das Seelische wie das Physische im Leben mit der zeitorientierten Prämisse des Überlebens.
Die Asymptoten auf dem Wege der weiterführenden Ethik tangieren das Sein des Menschen in der Frage, warum es Menschen auf dem Planeten gibt. Mit dem Anlegen der Asymptote an den heutigen Daseinskreis ergibt sich die zweite Frage nach der Existenz des Menschen für die Zukunft. Diese Teilfrage schließt die Sicherung dieser Existenz ein. Die Zukunft mit ihren Detailverzweigungen gewinnt an Bedeutung, weil das Leben mit dem Überleben dem größer werdenden Wagnis entspricht.
Die Heutzutagefragen nach Sein und Sollen sind in ihrer Bedeutung durch die Besonderheiten in der wissenschaftlich-technischen Hochentwicklung ontologisch noch wichtiger und umfassender geworden.
Im Leben und Überleben ist mit der Zunahme des Seins auch die Verantwortung in der Pflicht umfangreicher geworden. Das öffnet den Fragenfächer nach der Trag- und der Ertragsfähigkeit des Menschen in seiner eigenen beziehungsweise in der ihm zugesprochenen Kausalität.
Sicht und Wissen um den Menschen beziehen holistisch die planetaren Weiten in das Bewusstsein der personalen Kausalität ein. Da zentriert sich die Ethik auf den Grad der Sittlichkeit in der Sichtweise und Sichtanalyse in der Einbeziehung des Mitmenschen.
Im Denken, Tun und in der Gesellschaft befasst sich die Ethik mit den Handlungen großer und größter Reichweiten, was über die Vorurteile, das Vorwissen und die bloßen Mutmaßungen hinausgeht. Denn das Wissen bleibt schon in der Vorstufe problematisch, was zu fehlerhaften Fernwirkungen führen kann, die zum Teil nicht mehr umkehrbar sind.
All das ruft die Verantwortung in das Zentrum der Ethik in den berührten Dimensionen von Raum und Zeit. Es wird die Verantwortung sein, die im Denken und menschlichen Handeln erneut und immer wieder auf den Prüfstand kommt, weil es der Mensch ist, der sich in seinen Fehlern verrennt, verhakt und hängenbleibt.
Der technische Fortschritt in seiner globalen Dynamik übersteigt in der denkerischen Reflexion die Grenzen der Realität, dass es seelisch wie physisch in zunehmendem Maße zu Störungen im Befinden durch Vereinsamung mit dem Gefühl der Verlorenheit und zu schweren psychisch-körperlichen Erkrankungen kommt, die das individuelle Dasein sozial marginalisieren und in die Tiefen des Elends reißen.
Die äußere Fortschrittsdynamik geht mit der inneren Depression einher, wo die Hoffnung auf das Leben in menschlicher Würde oft schlagartig in die Hoffnungslosigkeit umschlägt und auf dem Boden der Verzweiflung und Zerrüttung liegenbleibt. In der Zielsetzung kommt die menschliche Unbescheidenheit dazu, dass der eingschlagene Weg der falsche ist und nicht zum Ziel führt.
Deshalb schließt die Verantwortung die Axiome ‘Furcht’ und ‘Ehrfurcht’ ein, um sich als Mensch in der zweifelhaften Freiheit gegen die willkürlichen Übergriffe von Macht und Unrecht zu schützen. Utopie ist die eine Seite und Realität die andere Seite des Daseins, dazwischen gibt es keine scharfe Grenze.
Eine junge Frau hilft ihrer alten Mutter auf den Schemel. Die alte Frau klagt über Schmerzen in beiden Kniegelenken. Von einem Unfall ist nicht die Rede. Dr. Ferdinand fühlt den Erguss in den Gelenken und punktiert ihn ab. Die alte Frau ist auf dem linken Auge fast blind und hört auf beiden Ohren schwer. So erklärt er der Tochter die Ursache der Gelenkergüsse. Die Tochter nimmt den ärztlichen Kommentar wortlos hin, dass im Fall ihrer Mutter nichts mehr zu machen sei und sie mit den verschlissenen Gelenken leben muss. Sollten sich neue Ergüsse bilden, dann müssen auch sie abpunktiert werden. Er trägt die Tabletten zur Schmerzlinderung und Entzündungshemmung in den abgegriffenen Gesundheitspass ein und gibt ihn der Tochter, die ihrer Mutter die Hand reicht und ihr vom Stuhl aufhilft. Die alte Frau dankt für die Behandlung und lässt sich von der Tochter aus dem Untersuchungsraum führen. Sie hält die Hand der Tochter, als sie hintereinander durch den dichten Pulk wartender Menschen mit den Schweißgerüchen in Richtung Medikamentenausgabe gehen. Dr. Ferdinand sieht ihnen durch die geöffnete Pendeltür nach und bedauert, dass er der alten Frau nicht wirksamer helfen kann.
Eine junge Frau wird auf der Trage in den Untersuchungsraum gefahren. Auf längeres Befragen durch die Schwester kommt heraus, dass die Frau von ihrem Mann verprügelt worden war. Die rechte Gesichtshälfte ist stark geschwollen. Das rechte Auge kann sie nicht öffnen. Beide Lider sind blutunterlaufen. Die Frau hat Schürfwunden am Hals und an den Armen und Händen. Der rechte Unterarm ist gebrochen. Die Frau macht einen verstörten, armseligen Eindruck. Sie wird mit dem Formular zum Röntgen gefahren. Als letzten Patienten vor der Mittagspause, die schon halb vorüber ist, sieht Ferdinand einen zehnjährigen Jungen, der vom Esel gefallen ist und mit dem linken Bein nicht auftreten kann. Auch er wird zum Röntgen geschickt, wohin ihn der Vater trägt.
Am verspäteten Mittagstisch überkommt ihn die Fragwürdigkeit im Zeitenvergleich. Der Inhalt menschlicher Verantwortung ist verweht, irgendwohin, wo das Auge nicht hinkommt. Bildlich hat sich der Mensch den Arm abgerissen, der dem Mitmenschen so viel geholfen hat. Der Verlust der helfenden Mitmenschlichkeit ist den Augen abzulesen, denen das ansteckende Strahlen der Freude ebenso abhanden gekommen ist wie die Tiefe des Brunnens, aus dem die Tränen kommen, wenn der Mensch im Sturz seines Herzens trauert. Das menschliche Profil mit dem eingedrückten Relief des Lebens ist verflacht. Es ist das Erlebnis der Wüste, wo der Wind das Bodenrelief mit dicken Sandschichten zuweht.
Nach diesem Abstecher verlässt Ferdinand den Speiseraum und macht sich auf den Weg zum ‘Outpatient department’. Im Vorbeigehen schaut er in die von vergilbten Tüchern verhängten Fenster des Flachbaus mit den Asbestwänden. Es sind kleine Wohnstellen mit je zwei Zimmern. Duschraum und Toilette haben sich zwei nebeneinander liegende Wohnstellen zu teilen. Finger von Erwachsenen und Kinderhände haben sich an den Scheiben abgedrückt. Neben den frischen Abdrücken gibt es die alten Abdrücke, die schon vor einem Jahr zu sehen waren. Beim Betreten des OPD schlägt ihm eine penetrante Schweißwolke ins Gesicht. Der Wartesaal ist vollgestopft. Die Menschen stehen und sitzen auf den Bänken und auf dem Boden. Es ist nicht erkennbar, dass Dr. Ferdinand vor der Mittagspause im Untersuchungsraum gearbeitet hat.
Er betritt den Raum, in dem der Schweißgeruch wie eine schwere Wolke lastet. Die Luft ist heiß. Sie steht und drückt. Die Mutter hat ihr fünfjähriges Töchterchen auf dem Rücken. Sie legt die Tüte mit den Röntgenbildern auf den Tisch. Ferdinand zieht die Aufnahmen aus der Tüte und hält sie gegen das offene Fenster. Die Spitze des linken Innenknöchels ist abgerissen. Er geht mit Mutter und Tochter in den Gipsraum und gibt dem Mädchen die Spritze zur Kurznarkose. Er richtet die Fraktur ein und stellt das Fußgelenk in einem Fuß-Unterschenkelgips ruhig. Die Mutter assistiert, indem sie den Großzeh des Kindes senkrecht nach oben hält. Ferdinand geht in den Untersuchungsraum zurück, während die Mutter im Gipsraum bleibt, wo das Mädchen den Narkoserausch ausschläft.
Die junge Frau, die von ihrem Mann so hart geschlagen worden war, dass ihr rechtes Auge zugeschwollen und die Lider blutunterlaufen sind, kommt auf der Trage vom Röntgen zurück. Der rechte Unterarm ist gebrochen. Die Achse der Fragmente ist geknickt. Der Anblick der Frau entsetzt, und Ferdinand verurteilt aufs Schärfste die rohe Gewalt, die an Frauen und Kindern verübt wird. Frauen und Mädchen werden vergewaltigt und geschlagen. Kinder werden misshandelt. Das hat es in dieser Scheußlichkeit und Zahl im System der weißen Apartheid nicht gegeben. Mord und Totschlag haben mit der Unabhängigkeit erschreckend zugenommen. Ferdinand richtet die Brüche des Unterarms und legt einen gepolsterten Armgips an.
Eine alte Frau hat bei der Feldarbeit in einen Dornbusch gegriffen. Dr. Ferdinand entfernt im kleinen OP die Dornen aus den entzündeten Händen. Viele der Instrumente des ‘Wundsets’ in der Nierenschale haben durch Dampfsterilisationen über die vielen Jahre den Rost angesetzt. Pinzette und Klemmen sind verbogen, die Scherenblätter wackeln im Scharnier, und die Greifbacken des Nadelhalters sind abgenutzt. Dazu kommt, dass der OP-Tisch mit seinen Rostflecken längst ins Geschichtsmuseum der Chirurgie gehört. Die OP-Deckenlampe mit den zwei ausgebrannten von insgesamt fünf Birnen hängt schief und gleitet ständig weg. So ist eine Hand der Schwester damit beschäftigt, das Licht der Lampe aufs OP-Feld zu richten. Die abgebrochenen Dornenstücke sind entfernt. Der Verband wird angewickelt, und die Schwester gibt die Tetanus-Auffrischimpfung. Dann legt sie die Instrumente in die Nierenschale zurück, wischt das Blut vom OP-Tisch, knipst das Licht der OP-Lampe aus und verlässt mit dem gebrauchten Set das ‘OPD-theatre’.
Im Untersuchungsraum stehen zwei Männer in Handschellen, die von vier Polizisten bewacht werden. Drei von ihnen tragen die braungraue Khakiuniform. Ferdinand nimmt seinen Stuhl am Tisch ein. Der Polizist in blauer Uniform bittet ihn, nach dem rechten Arm des einen und dem linken Unterschenkel des anderen Mannes zu sehen. Die Männer seien nach einem Raubüberfall auf eine Bank gefasst worden. Der Polizist löst die Handschelle beim ersten, als der auf dem Schemel sitzt. Er hat Hautschürfungen am rechten Unterarm, und das Handgelenk ist stark geschwollen. Ferdinand füllt das Röntgenformular aus, während der Polizist die Handschellen wieder anlegt. Der Mann wird von zwei Polizisten in Khakiuniform zur Röntgenabteilung geführt. Der Polizist in der blauen Uniform setzt den zweiten Mann auf den Schemel. Ihm lässt er die Handschellen an und fordert ihn auf, das linke Bein nach vorne zu strecken. Ferdinand schiebt dem Mann das angerissene, blutverschmierte Hosenbein nach oben. Hier sind Risswunden, die tief in die Wadenmuskulatur reichen. Es ist das Rissmuster der Stacheldrahtverletzung. Das Fußgelenk ist geschwollen. Der Mann klagt nicht über Schmerzen. Auch er wird zum Röntgen geschickt und von den zwei anderen Polizisten begleitet.
Nun ist es der Vater, der seinen zehnjährigen Sohn auf dem Rücken hat und die Röntgentüte in der Hand hält. Die Aufnahmen bestätigen die Diagnose der Unterschenkelfraktur, die im Gipsraum gerichtet und in einem Beingips ruhiggestellt wird. Ferdinand dankt dem Vater für seine Mithilfe durch das Halten des Fußes während des Anlegens des Gipsverbandes. Der Vater nimmt den Jungen auf den Rücken und verlässt den Gipsraum. Er hat ein zufriedenes Gesicht, weil dem Jungen geholfen wurde und er an der Hilfe aktiv beteiligt war. Ein Vater, wie Kinder sich ihn wünschen: liebevoll und fürsorglich. So denkt es Ferdinand, als er den Gipsraum verlässt.
Auf den Schemel setzt sich ein Mann, der so alt nicht ist. Das Hinsetzen fällt ihm schwer, denn er trägt rechts eine Oberschenkelprothese. Der Beinstumpf ist ringsum druckempfindlich. Der Mann ist ein PLAN-Kämpfer, der in den Jahren des Exils Maschinenbau in der damaligen Tschechoslowakei gelernt hat. Auf den Röntgenbildern sind die Sägeblattzeichen als Hinweis auf den bakteriell-entzündlichen Knochenfraß zu sehen. Ferdinand kreist die pathologischen Veränderungen am Knochenstumpf mit dem Kugelschreiber ein und erklärt das Problem. Der Mann ist mit der Stumpfrevision einverstanden und wird stationär aufgenommen.
