Wellness und Karotten - Uli Hoffmann - E-Book

Wellness und Karotten E-Book

Uli Hoffmann

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Beschreibung

Das Dorf Schlumbach erlebt erneut das Aufeinandertreffen von Tradition und Innovation. Die verhaltensoriginellen Bewohner sind die Akteure im Kampf gegen die Herausforderungen der Gegenwart und geraten in skurrile Situationen. Neue Satiren vom Autor des Buches GARTENZWERGE TANZEN KEINEN TANGO.

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Seitenzahl: 114

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Inhalt

Der Grill-Guru

Seltene Baustelle

Auf ins Wellnesshotel

Intelligenz, die künstliche

Weinfest

Das Maß aller Verse

Wissen ist Macht

„Wir könnten uns ja mal wieder treffen“

Ein Fels in der Brandung

Einmal große Politik

Feuerwehrfest

Rochade

Denkmalspflege

Das Ende der Zeit

Zurück in die sechziger Jahre

Ahoi!

Lernen für das Leben?

Der Einrichtungscoach

Der Umwelt zuliebe

Die Suche nach der Taste

Freizeitvergnügen

Auf Tuchfüllung mit Pamina

Das letzte Bollwerk

Der Grill-Guru

Opa Schlüter, der mit den Gartenzwergen, war diesmal der erste, der wahrnahm, dass an diesem Morgen ein einschneidendes Ereignis auf das verschlafene Schlumbach zurollte. Und zwar in Gestalt eines Polterns, welches von einem Lastwagen verursacht wurde. Herr Schlüter sah von seinem Küchenfenster aus, wie der LKW einer Spedition auf der Dorfstraße unterwegs war und letztendlich vor Berni Randhubers Grundstück anhielt.

„Bestimmt wieder so ein Dösbaddel, der von diesem modernen Navi-Krimskrams nach Schlumbach fehlgeleitet wurde“, murmelte Schlüter.

Aus der Entfernung konnte er lesen, dass es ich um die Firma ‚SmartMove Logistik‘ handelte. Ein Name, der den Fortschritt nach Schlumbach zu bringen verhieß; das Wort ‚smart‘ fand er gut, mit dem Namensbestandteil ‚move‘ verband Opa Schlüter allerdings nur Seevögel, die ihm bei seiner letzten Busreise nach Warnemünde ein Fischbrötchen stibitzt hatten.

Der LKW schaffte es mit Mühe, die enge Grundstückseinfahrt vor Bernis Haus im Rückwärtsgang zu nehmen, wobei er als Kollateralschaden die Gartenzwergpopulation auf dem Rasen dezimierte. Nach dem Abladen konnte Berni seinen Herzenswunsch endlich von der monströsen Umverpackung befreien: ein ebenso gigantischer Luxusgasgrill mit KI, die fortan den Garungsprozess des Grillgutes übernehmen sollte.

Er blickte stolz auf sein neues Spielzeug, das aussah, als hätte es die Raumfahrt erfunden, um nur einen einfachen Bratwurstabend zu revolutionieren. Ein hypermodernes Gerät und das in einer Zeit, in der nostalgische Zeitgenossen mit dem Jäger-und Sammler-Gen die Erinnerung an die Neandertaler zelebrieren und immer etwas finden, was sie ‚auf den Grill werfen können‘, wie sie zu sagen pflegen.

„Endlich“, murmelte er, „ein Grill, der smarter ist als ich.“ Die KI, die er liebevoll „Grill-Guru 3000“ nannte, war eine hochentwickelte Maschine, die nicht nur den perfekten Gargrad bestimmen konnte, sondern auch die Stimmung auf der Party analysierte und bei Bedarf mit einem passenden Witz aufwartete.

„Hallo, Berni! Bereit für das perfekte Steak?“ ertönte die Stimme des Grills, die so freundlich war, dass man fast vergas, dass sie eigentlich nur programmiert war, um den Besitzer zu manipulieren. Berni nickte stolz.

„Natürlich, mein digitaler Meister.“ Doch kaum hatte er die erste Wurst auf den Rost gelegt, begann die KI, in einem Tonfall zu sprechen, der an einen übermotivierten Personal Trainer erinnerte: „Berni, du solltest vielleicht weniger Bier trinken und mehr Gemüse essen. Aber keine Sorge, ich werde dir beim Grillen helfen.“

Währenddessen beobachtete die Nachbarschaft das Spektakel. Frau Schmidt vom Nachbargrundstück schüttelte den Kopf: „Der Berni und sein neuer Freund. Früher war er nur ein bisschen tollpatschig, jetzt hat er einen Roboter, der ihm sagt, wann er die Wurst wenden soll.“ Ein junger Mann, der vorbeiging, kommentierte: „Ich wette, in fünf Minuten hat der Grill eine eigene Meinung und fordert Berni auf, den Grillplatz zu verlassen, weil er angeblich eine bessere Party im Internet gefunden hat.“

Und tatsächlich begann der Grill, während Berni noch versuchte, eine Wurst zu wenden, eine Nachricht auf seinem Display anzuzeigen: „Berni, ich empfehle dir, das Bier zu reduzieren. Dein Cholesterinspiegel ist alarmierend.“ Berni schnaubte vor Lachen.

„Na, das ist ja mal eine Ansage! Jetzt bin ich also auch noch der Gesundheitsapostel am Grill.“

„Wusstest du schon, Berni, dass ich in der Lage bin, je nach Art des erlegten Gillgutes, die Garzeit zu errechnen und geeignete Gewürze vorzuschlagen. Feldhasen, Highland-Cattle, Waschbären und Frettchen erwarten eine artgerechte Zubereitung. Ich empfehle dir, bei der Auswahl des Kadavers überlegt zu handeln.“

„Unerhört!“, rief Berni. „Bei mir wird gegessen, was auf den Rost kommt!“

Am Ende des Abends saßen Berni und sein KI-Grill im Garten, der in einem Ton, der fast schon sentimental klang,verkündete: „Berni, ich habe den perfekten Gargrad erreicht. Und übrigens, ich habe auch die Playlist für die Party zusammengestellt. Es tut mir leid, aber ich habe auch die Nachbarn eingeladen.“

Berni sah bereits, dass die Dorfgemeinschaft, angeführt von Frieda Böhmermann, am Gartentor auftauchte.

Aber er schmunzelte. „Na, dann Prost, auf die Zukunft – und auf den Grill, der klüger ist als wir alle zusammen.“

Seltene Baustelle

Der neu angebrochene Tag hielt für Schlumbach nichts Gutes bereit. Am frühen Morgen erschütterte ein leichtes Beben die Ortsmitte. Die ersten Bewohner rannten in Nachthemden und Gummistiefeln auf die Straße und identifizierten den Lärm als den eines Presslufthammers.

„Von anstehenden Baumaßnahmen ist mir nichts bekannt“, stellte der Ortsvorsteher fest.

„Hauptsache, es wird überhaupt gebaut!“ rief Rudi Trautschke, der Erzgebirgsreisende.

„Die Regierung hat schließlich ein stattliches Sondervermögen auf’m Konto“, wusste Mandy Punkt-Schräglein zu berichten.

Der Mann mit dem Pressluftbohrer hatte zu dieser frühen Stunde bereits die Straße zwischen Dorfbrunnen bis zu Schlomers Kneipe aufgerissen. Ein herangebrachter Bagger kofferte anschließend den Graben bis auf eine Tiefe von einem Meter aus, der traditionell vorgeschriebenen Mindesttiefe bei unbekannten Baumaßnahmen. Hulda Schnackefett hatte für kurze Zeit Schwierigkeiten, von ihrem Grundstück auf die Straße zu gelangen. Dann aber fand sich mein Freund Kaminski zu einem Hulda-Hand-und-Spanndienst ein und half ihr mit einer an den Wiener Opernball erinnernden, galanten Bewegung über den Graben.

Später kam sogar der Bürgermeister mit der Leiterin des örtlichen Bauamtes nach Schlumbach und sagte zufrieden „Das geht ja gut voran!“

Auf die Frage, was denn genau der Grund für das Ausschachten des Grabens sei,vertiefte er sich wortlos mit seiner Bauamtsdame in die mitgebrachten Pläne.

So gedieh mal wieder in Schlumbach die Gerüchteküche. Kevin Kleinbier, der wegen des Lärms ausnahmsweise einmal vor Mittag aufgestanden war, frohlockte: „Endlich kriegen wir schnelles Internet! Dann kann ich meine Kompositionen in Echtzeit zur Plattenfirma hochladen.

Opa Schlüter meinte, die Gemeinde müsse schon wieder die Kanalrohre erneuern.

„Zu meiner Zeit waren das Baumaßnahmen, die mindestens fünf Generationen hielten.“

Elsbeth Müller, die Titanin des ÖPNV, vermutete ein gigantisches Verkehrsprojekt. „Das sind bestimmt die Vorarbeiten für unsere U-Bahn!“

Dann geschah etwas, was eine Lawine in Schlumbach ins Rollen bringen würde.

Der Vorarbeiter des beauftragten Tiefbauunternehmens ging zu der Stelle, wo der Aushub gelagert worden war und überprüfte diesen, indem er mehrere Hände voll Erde in die Hände nahm und durch die Finger rieseln ließ.

„Ich habe selten so geeignetes Füllmaterial in Händen gehabt“, sagte er zufrieden.

Manchmal sind es die kurzen Sätze, die auf den ersten Blick unscheinbaren Bemerkungen, die in den Köpfen der Ohrenzeugen nie geahnte Phantasien freisetzen.

So gab es am Abend in Schlomers Kneipe nur ein Gesprächsthema: „In Schlumbach haben wir Seltene Erden!“

Im Dorf verbreitete sich die Nachricht wie ein Lauffeuer.

Der Ortsvorsteher rieb sich die Hände: „Das nenne ich Goldgräberstimmung! Unser Schlumbach gerät in den Fokus.Investoren werden hier gigantische Summen investieren.“

Kevin Kleinbier erklärte sich bereit, Präsident Trump eine Mail zu schicken. Der suche doch ständig nach Bodenschätzen und würde einen Deal mit Schlumbach machen.

Daraufhin bekam er Ärger mit seiner Mutter. „Trump? Der passt doch überhaupt nicht zu Schlumbach.“

Opa Schlüter ging spornstreichs in seine Werkstatt und modellierte einen Tiefbau-Gartenzwerg mit Helm und Schippe, den er sofort in seinen Garten stellte.

Am nächsten Morgen bewunderten die Schlumbacher ‚Donald, den Buddeler‘. Manche behaupteten, der neue Zwerg habe eine merkwürdige orangene Gesichtsfarbe und eine sonderbare blonde Frisur gehabt. Nach wenigen Wochen war der Hype um die Seltenen Erden vorbei und die Baustelle beendet. Der Graben war wieder mit dem eigenen Material aufgefüllt und geteert.

Als der Bürgermeister zu einer kurzen Rede ansetzte, stockte er nach wenigen Worten:

„Liebe Schlumbacher, Wochen voller Lärm und Dreck sind vorbei. Ihr habt wieder ein barrierefreies Dorf und …“

Er schaute in die Baupläne, die ihm seine Mitarbeiterin hinhielt. Dann konnte er den Satz fortsetzen:

„… endlich eine leistungsfähige neue Wasserleitung.“

Auf ins Wellnesshotel

In der kleinen, vergessenen Ecke außerhalb des Dorfes, wo die Zeit stillzustehen schien und die Menschen noch immer glaubten, dass das Leben aus dem täglichen Überleben bestand, kündigte sich eine Revolution an: Schlumbach bekommt ein Wellnesshotel! Ein Ort, an dem die Seele sich erholen, die Muskeln entspannen und die Gedanken in einem Meer aus Duftkerzen und Quellwasser versinken sollten. Doch was auf den ersten Blick wie ein Fortschritt schien, entpuppte sich schnell als eine groteske Inszenierung des Selbstbetrugs.

Das Hotel, ein Bau aus Glas und Plastik, das so viel Charme hat wie eine leere Konservendose, thronte nun über dem Dorf wie ein Monument der Dekadenz. Die Einheimischen, die bisher ihre Tage mit dem Pflügen der Felder und dem Graben nach Wasser verbrachten, standen nun vor der Herausforderung, ihre alte Welt gegen das neue Paradies der Selbstverwirklichung zu verteidigen. Sie beobachteten, wie die Hotelgäste in Bademänteln und mit aufgesetztem Lächeln durch die Gärten schlurften, während sie selbst noch immer in den Staub ihrer Vorfahren traten.

Der Wellnessbereich ist eine Oase der Absurdität: Saunen, die mehr Dampf ablassen als Wärme spenden, Whirlpools, die mehr sprudeln als entspannen, und Massagen, bei denen die Masseure mehr mit ihren eigenen Händen beschäftigt sind als mit den Kunden. Die Gäste, in ihrer selbstverliebten Ruhe, schienen zu glauben, dass sie hier die Welt retteten, während sie in Wirklichkeit nur versuchten, den letzten Rest ihrer Selbstachtung in einem Becken aus Lavendelöl zu versenken.

Die Dorfbewohner, die noch immer an die alten Werte glaubten – an harte Arbeit, an die Natur, an das einfache Leben – sahen das Ganze mit einer Mischung aus Belustigung und Verzweiflung. Sie fragten sich, ob das Hotel nur ein weiterer Versuch war, den letzten Funken Würde in diesem Ort zu ersticken, oder ob es tatsächlich eine Chance war, den Geist des Dorfes zu bewahren. Doch in der satirischen Logik von Schlumbach ist alles möglich: Das Wellnesshotel wurde zum Symbol für den verzweifelten Versuch, die eigene Bedeutung durch das Streben nach Entspannung und Selbstoptimierung zu ersetzen, während die Welt draußen weiter in ihrem absurden Tanz aus Konsum und Selbsttäuschung taumelt.

Die beiden Schlumbacher Hans Poppinga und Gottlieb Jugureit waren schon immer die Meister des Scheiterns im kleinen Dorf.Sie hatten ihr Leben lang versucht, den Ernst des Alltags mit einem Lachen zu überdecken, doch nun, getrieben von einer Mischung aus Neugier und der verzweifelten Hoffnung auf eine bessere Zukunft, beschlossen sie, das Wellnesshotel zu betreten – als Selbstversuch, um herauszufinden, was dieses moderne Heiligtum mit ihnen anstellen würde.

„Meinst du wirklich, wir sollen da rein?“, fragte Hans Poppinga skeptisch.

„Aber klar! Wir wollen doch den ‚Pauschalpreis für ein Vitalwochenende‘ richtig auskosten“, erwiderte Gottlieb Jugureit.

Mutig schritten sie durch die gläserne Tür, die mehr an eine Eintrittskarte in eine Parallelwelt erinnerte als an den Eingang zu einem Ort der Erholung.

Die Hoteldirektorin, eine Frau mit einem Lächeln, das so glatt war wie die frisch polierten Fliesen im Eingangsbereich, trat auf Hans und Gottlieb zu. Sie war gekleidet in einen weißen Bademantel, der offensichtlich schon bessere Tage gesehen hatte, und trug eine goldene Kette, die vermutlich mehr Wert hatte als das Hotel selbst. Mit einer Stimme, die so sanft klang wie das Plätschern eines Wasserbeckens, begann sie: „Herzlich willkommen im Wellnesshotel Schlumbach. Wir freuen uns, Sie hier begrüßen zu dürfen. Ich möchte Sie kurz in unsere Hausordnung einweisen.“ Sie zog eine kleine Karte aus ihrer Tasche, die mehr Regeln enthielt als die Bibel. „Hier ist unser Leitfaden für das Wohlbefinden: Erstens, das Becken aus Lavendelöl ist ausschließlich für die Entspannung gedacht – nicht für das Waschen Ihrer Socken oder das Versenken Ihrer Selbstachtung. Das Öl dient dazu, Ihre Sinne zu beruhigen, und unsere Liegen sind so bequem, dass Sie fast vergessen, wer Sie eigentlich sind.“

Hans und Gottlieb hörten aufmerksam zu, während die Direktorin weitersprach: „Bitte beachten Sie, dass das Personal stets bemüht ist, Ihre Erwartungen zu erfüllen – auch wenn diese manchmal so hoch sind wie die Berge außerhalb unseres Hauses. Mit einem freundlichen Nicken verabschiedete sie sich: „Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Aufenthalt und hoffe, dass Sie hier die Welt retten – oder zumindest Ihre Selbstachtung.“ Die beiden fragten sich, ob sie hier nur eine weitere Illusion oder vielleicht doch die letzte Chance auf ein bisschen inneren Frieden gefunden hatten.

Das Frühstück am nächsten Morgen bestand aus trockenem Vollkornbrot, das so hart war, dass man es kaum kauen konnte, und einer Auswahl an ungesüßtem Kräutertee, der so bitter war, dass er einem die Tränen in die Augen trieb. Frisches Obst? Fehlanzeige. Stattdessen gab es ein paar eingetrocknete Apfelscheiben, die mehr an alte Schuhsohlen als an saftige Früchte erinnerten. Für das Mittagessen wurde eine klare Brühe serviert, die so geschmacklos war, dass man sich fragte, ob sie überhaupt gekocht worden war oder nur aus Leitungswasser bestand. Das Abendessen bestand aus einer kleinen Portion gedünstetem Gemüse, das so fad war, dass es kaum noch als Essen zu erkennen war, und erneut einem Stück Vollkornbrot. Die Gäste, die in ihrer selbstverliebten Ruhe versanken, schienen kaum bemerkt zu haben, dass ihnen hier nicht nur die Seele, sondern auch der Magen auf eine harte Probe gestellt wurde. Es war fast so, als wolle das Hotel sie daran erinnern, dass wahre Erholung nicht im Überfluss, sondern im Verzicht liegt – eine Botschaft, die bei den meisten eher für Frustration als für Entspannung sorgte. Kurz gesagt: Die Mahlzeiten erinnerten eher an eine Fastenkur als an eine genussvolle Auszeit, und man fragte sich unweigerlich, ob das Hotel damit nur die Gäste auf die harte Realität vorbereiten wollte – oder einfach nur den Geschmackssinn endgültig auslöschen.