Closer to you (2): Spüre mich - J. Kenner - E-Book

Closer to you (2): Spüre mich E-Book

J. Kenner

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Beschreibung

Sylvia war noch nie einem Mann so nah wie Jackson. Sie begehrt den attraktiven Star-Architekten mit jeder Faser ihres Körpers und lässt Gefühle zu, die sie nie für möglich gehalten hat. An seiner Seite fühlt sie sich zum ersten Mal geborgen und offenbart selbst ihre schmerzhafte Vergangenheit. Doch gleichzeitig spürt Sylvia, dass der impulsive Jackson Geheimnisse vor ihr hat. Als ein unerwarteter Brief tiefe Wunden aufreißt und ihre größten Ängste heraufbeschwört, braucht sie Jackson mehr als je zuvor – doch kann sie ihm ganz und gar vertrauen?

Der zweite Band der Erfolgstrilogie um Sylvia und Jackson von New-York-Times- und SPIEGEL-Bestsellerautorin J. Kenner

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J. KENNER

closer to you

SPÜRE MICH

ROMAN

Aus dem amerikanischen Englisch von Janine Malz

 

 

Zum Buch

Sylvia war noch nie einem Mann so nah wie Jackson – und noch nie hat ein Mann sie so herausgefordert. Jackson ist wild, leidenschaftlich, impulsiv, und Sylvia will ihn mit jeder Faser ihres Körpers. Bei ihm fühlt sie sich zum ersten Mal geborgen, ihm vertraut sie sogar ihre schmerzhafteste Erinnerung an. Bis sie ihre Vergangenheit einholt. In ihrer schwersten Stunde verrät selbst Jackson ihr Vertrauen – und Sylvias Welt droht zu zerbrechen …

»Sehr hot und gefährlich emotional!« Romantic Times

Zur Autorin

J. Kenner wurde in Kalifornien geboren und wuchs in Texas auf, wo sie heute mit ihrem Mann und ihren Töchtern lebt. Sie arbeitete viele Jahre als Anwältin, bevor sie sich ganz ihrer Leidenshaft, dem Schreiben, widmete. Mit Closer to you knpüft J. Kenner an ihre New-York-Times- und SPIEGEL-­Bestsellerserie um Nikki Fairchild und Damien Stark an.

 

 

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Von J. Kenner sind im Diana Verlag erschienen:

Dir verfallen (Stark 1)

Dir ergeben (Stark 2)

Dich erfüllen (Stark 3)

Dich befreien (Stark 4)

Dir gehören (Stark 5)

Dir vertrauen (Stark 6)

Wanted (1): Lass dich verführen

Wanted (2): Lass dich fesseln

Wanted (3): Lass dich fallen

Closer to you (1): Folge mir

Closer to you (2): Spüre mich

 

 

Deutsche Erstausgabe 02/2016

Copyright © 2015 by Julie Kenner

This translation published by arrangement with Bantam Books, an imprint of Random House, a division of Penguin Random House LLC

Die Originalausgabe erschien 2015 unter dem Titel On My Knees bei Bantam Books, an imprint of Random House, a division of Penguin Random House LLC, New York

Copyright der deutschsprachigen Ausgabe © 2016 by Diana Verlag, München, in der Verlagsgruppe Random House GmbH

Redaktion: Babette Mock

Umschlaggestaltung: t.mutzenbach design, München

Umschlagmotiv: © Reilika Landen/Arcangel Images

Satz: Christine Roithner Verlagsservice, Breitenaich

Alle Rechte vorbehalten

ISBN 978-3-641-17593-1V001

www.diana-verlag.de

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Dieses Buch ist auch als E-Book lieferbar

 

 

Kapitel 1

Jackson Steele kippte den letzten Schluck von seinem Scotch hinunter, knallte das Glas auf die polierte Granitplatte der Bar und erwog, noch einen zu trinken.

Er könnte noch einen vertragen, das ganz sicher, aber wahrscheinlich war es besser, einen klaren Kopf zu haben, wenn er der Vorladung seines Bruders folgte.

Seines Bruders.

Das war nicht etwas, das er jeden Tag sagte. Verflucht, er hatte sein ganzes Leben lang vermieden, es auszusprechen. Man hatte ihm verboten, es auszusprechen.

»Manche Familien haben eben ihre Geheimnisse«, hatte sein Vater gesagt.

Und war das nicht verdammt noch mal die Wahrheit?

Der große, glorreiche Damien Stark, einer der reichsten und mächtigsten Männer der Welt, hatte keinen blassen Schimmer, dass er und Jackson von demselben Vater stammten.

Aber in ungefähr fünfzehn Minuten würde er es wissen. Denn Jackson würde es ihm sagen. Musste es ihm sagen.

Fuck.

Er hob die Hand, um den Barkeeper auf sich aufmerksam zu machen, denn scheiß drauf, er brauchte noch einen Drink.

Der Barkeeper nickte, schenkte ihm zwei Finger breit Glenmorangie nach, pur, bis Jackson schließlich hochsah und ihm in die Augen blickte. »Ist noch irgendwas?«, fragte Jackson.

»Nein, entschuldigen Sie.« Das war natürlich eine Lüge, und Jackson sah, wie sich die Wangen des Barkeepers rot färbten.

Der Barkeeper, dessen Namensschild ihn als Phil auswies, war Anfang zwanzig und sah mit seinem zurückgegelten Haar und seinem perfekt geschneiderten dunklen Anzug aus, als gehöre er ebenso zum Inventar der Gallery Bar – die den ganzen Glanz und Glamour der 1920er verkörperte – wie das polierte Holz, die glitzernden Kronleuchter und die aufwendigen Holzschnitzereien, die diesen Ort auszeichneten.

Das historische Millennium Biltmore Hotel war von jeher einer von Jacksons Lieblingsorten in Los Angeles. Als Teenager, als er noch davon träumte, eines Tages Architekt zu werden, kam er, sooft es ihm möglich war, hierher. Meistens bat er einen seiner Freunde mit Auto, ihn von San Diego herzufahren und ihn in der Stadt abzusetzen. Dann streifte er durch das Hotel und bewunderte die exquisite Architektur im Stil der spanisch-italienischen Renaissance, die sich so hervorragend in die kalifornische Landschaft fügte. Die Architekten, Schultze und Weaver, zählten zu Jacksons Idolen, und er konnte Stunden damit zubringen, die feinen Details aller Bauelemente zu studieren, angefangen bei den eleganten Säulen und Eingängen bis hin zum offen liegenden Dachstuhl und den verzierten gusseisernen Brüstungen und aufwendigen Holzschnitzereien.

Wie bei jedem außergewöhnlichen Gebäude besaß jeder Raum trotz der sie einenden gemeinsamen Elemente einen individuellen Charakter. Die Gallery Bar, die durch die Live-Musik, das gedämpfte Licht, die erlesene Weinkarte und das umfangreiche Speisenangebot ihren ganz eigenen Charme besaß, hatte es Jackson besonders angetan.

Jetzt stand Phil hinter der langen Bar, die einen der Mittelpunkte des Raumes bildete. Hinter ihm stand eine Auswahl erlesener Whiskeys im sanften Schimmer der gedämpften Beleuchtung. Zu beiden Seiten wurde er von zwei aus Holz geschnitzten Engeln eingerahmt, und in Jacksons Vorstellung erschien es ihm, als ob alle drei, die beiden Engel und der Mann, über ihn Gericht hielten.

Phil räusperte sich, nachdem ihm offenbar aufgefallen war, dass er ihn immer noch anstarrte. »Sorry.« Er begann die Bar übertrieben sorgfältig abzuwischen. »Ich dachte nur, irgendwie kommt mir Ihr Gesicht bekannt vor.«

»Ich habe wohl ein Allerweltsgesicht«, entgegnete Jackson trocken, obwohl ihm klar war, dass Phil wusste, wer er war. Jackson Steele, der Star-Architekt. Jackson Steele, der Protagonist in dem neuen Dokumentarfilm Stone and Steele, der erst vor über einer Woche im Chinese Theater Premiere gefeiert hat. Jackson Steele, neuestes Mitglied im Team für das Resort at Cortez, a Stark Vacation Property.

Jackson Steele, der gestern auf Kaution freigekommen ist, nachdem er Robert Cabot Reed – Produzent, Regisseur und verabscheuungswürdiges Arschloch – angegriffen hatte.

Letzteres war natürlich der Grund, weshalb Phil auf ihn aufmerksam geworden war. Immerhin waren sie hier in Los Angeles, und alles, was in den Bereich Unterhaltung fiel, wurde in dieser Stadt als interessante Nachricht gewertet. Wen interessiert schon die Wirtschaft oder Kriege in Übersee? In der Stadt der Engel übertrumpft Hollywood alles andere. Und das hieß, dass Jacksons Foto in allen Zeitungen, im Lokalfernsehen und den sozialen Medien zu sehen war.

Er bereute nichts. Nicht die Prügelei. Nicht die Verhaftung. Er bereute nicht einmal die Presse, auch wenn er wusste, dass die Reporter in seinem Leben herumwühlen würden. Und wenn sie tief genug wühlten, würden sie auf eine Fülle weiterer Gründe stoßen, weshalb Jackson dieses armselige Würstchen Reed am liebsten vernichten würde.

Und wenn schon – sollten sie doch! Er bereute nichts. Im Gegenteil, er würde es jederzeit wieder tun, denn die wenigen Schläge, die er Reed verpasst hatte, waren nur für den Moment eine Genugtuung gewesen. Aber jedes Mal, wenn er daran dachte – jedes Mal, wenn er sich bildlich vorstellte, was dieser Drecksack Sylvia angetan hatte –, wusste er, dass er viel zu leicht davongekommen war.

Er hätte den Wichser umbringen sollen.

Dafür, welches Leid er der Frau, die er liebte, zugefügt hatte, hatte Robert Cabot Reed den Tod verdient.

Sie war damals erst vierzehn Jahre alt. Ein Kind. Unschuldig. Und Reed hatte sie benutzt. Sie vergewaltigt. Sie gedemütigt.

Damals war er Fotograf und sie sein Model. Und er hatte seine Macht und ihr Vertrauen ausgenutzt, um sich auf widerwärtigste, dreckigste Art und Weise an sie ranzumachen.

Er hatte dem Mädchen wehgetan, und der Frau für immer Schaden zugefügt.

Und Jackson konnte sich keine Strafe vorstellen, die hart genug für ihn wäre.

Er schloss die Augen und dachte an Sylvia. Ihr zierlicher, schlanker Körper, der sich so gut in seinen Armen anfühlte. Der goldene Schimmer in ihrem dunkelbraunen Haar, der ihrem Gesicht ein besonderes Leuchten zu verleihen schien. Gott, wie gern hätte er sie jetzt bei sich! Wie gern würde er seine Finger in ihren verschränken und sie in seine Arme schließen. Ihre Stärke spüren, auch wenn sie sich gar nicht bewusst war, wie stark sie eigentlich war.

Aber das hier musste er allein durchstehen. Und er musste es jetzt tun.

Er rutschte vom Barhocker und legte einen Fünfziger auf den Tresen. »Stimmt so«, sagte er zu Phil, dessen Augen sich weiteten.

Er verließ die Bar und lief zügig durch die elegante Hotellobby zum Haupteingang hinaus auf die South Grand Street. Der Stark Tower befand sich in östlicher Richtung oben auf dem Hügel. Es war ein kühler Oktoberabend, und das Bürogebäude leuchtete vor dem kohlschwarzen Nachthimmel. In diesem Moment war Damien Stark mit seiner Frau Nikki in seinem Penthouse-Apartment und packte wahrscheinlich gerade Koffer aus, nachdem sie ein verlängertes Wochenende in Manhattan verbracht hatten.

Starks zweite Assistentin Rachel Peters hatte Jackson heute Morgen angerufen. »Er kommt heute Abend aus New York zurück«, hatte sie gesagt. »Und er möchte Sie morgen früh Punkt acht Uhr treffen, vor dem regulären Dienstags-Briefing.«

»Geht es um das Resort?«, hatte er ganz beiläufig gefragt, als ob er sich keinen anderen Grund denken könnte, aus dem Stark ihn sehen wollte.

»Er hat nichts gesagt. Aber ich dachte, ähm, ich meine, ich nehme an …« Er hörte, wie sie tief Luft holte, bevor sie in einen Flüsterton verfiel. »Meinen Sie nicht, es geht vielleicht um Ihre Festnahme? Und den ganzen Presserummel?«

Bei der Erinnerung daran schüttelte er den Kopf, halb irritiert und halb amüsiert. Eine verdammteVorladung.

Wenn es nur ums Geschäft ginge, hätte er bis morgen gewartet und wäre zum vereinbarten Termin erschienen. Aber hier ging es auch um Persönliches, und er musste das jetzt sofort klären.

Er hatte bereits den Sicherheitsdienst angerufen und wusste, dass Starks Hubschrauber vor einer Stunde gelandet war. Er wusste auch, dass Damien nicht extra zu seinem Haus in Malibu fahren, sondern im Tower-Apartment übernachten würde.

Es war zwanzig Uhr an einem Montagabend, und es wurde Zeit, dass Damien die Wahrheit erfuhr.

Während er den Hügel hochstapfte, dachte Jackson darüber nach, wie schnell sich die Dinge verändert hatten. Vor einem Monat noch hätte er lieber Nägel gefressen, als für Damien zu arbeiten. Aber dann hatte Sylvia ihm vor etwas mehr als einer Woche jene Art von Projekt angetragen, das der feuchte Traum eines jeden Architekten war. Das Angebot, ein ganzes Resort von Grund auf zu entwerfen. Und nicht irgendeins, sondern ein exklusives Resort auf einer Privatinsel. Eine leere Leinwand, auf der er sich kreativ austoben durfte.

Das Angebot hatte ihn gleich aus mehreren Gründen überrascht, nicht zuletzt, weil sie ihm vor fünf Jahren das Herz aus dem Leib gerissen hatte, als sie ihn aus heiterem Himmel für immer aus ihrem Leben verbannt hatte.

Er war am Boden zerstört gewesen und hatte all seine Wut im Boxring und in der Arbeit herausgelassen. Er hatte gewonnen und verloren, Kampf um Kampf. Hatte sich auf Aufträge gestürzt und sich einen Namen gemacht, als seine Projekte immer ambitionierter wurden.

Die Arbeit war sein Rettungsanker gewesen, aber jemals für sie zu arbeiten, und noch dazu für Damien, hätte er sich beim besten Willen nicht vorstellen können. Er wusste genau, dass er es nicht verkraften würde, in ihrer Nähe zu sein. Und was Damien betraf, so hatte Jackson zahlreiche Gründe, weder für ihn zu arbeiten noch ihm zu trauen. Nicht zuletzt deshalb, weil Jackson nicht wollte, dass seine Arbeit von Starks Name und Logo überschattet werden würde.

Aber Rache ist ein starker Antrieb.

Also hatte er Ja gesagt, in der Absicht, sie bis an die Grenzen ihrer Lust zu bringen. Sie zu unterwerfen. Sie so eng an ihn zu binden, dass sie niemand anderen sehen, an niemand anderen denken, von niemand anderem träumen würde. Und dann, wenn sie in seinem Netz gefangen war, hätte er die Seile gekappt und sie verlassen. Das Projekt sich selbst überlassen und Sylvia, genau wie sie es damals mit ihm gemacht hatte, in einem Strudel aus Schmerz, Verlust und Elend zurückgelassen.

Weiß Gott, er war verblendet gewesen.

Er hatte das Angebot zur Gestaltung des Resort at Cortez aus dem schlimmstmöglichen Grund angenommen. Um der Frau wehzutun, die ihm wehgetan hatte. Um seinem Halbbruder eins auszuwischen, der für so viel Mist in seinem Leben maßgeblich verantwortlich war. Der sein Leben Stück für Stück auseinandergenommen hatte. Der ihm seinen Vater genommen hatte. Der seine Familie auseinandergerissen hatte.

Jetzt bedeutete ihm diese Frau alles, und er würde ohne mit der Wimper zu zucken jeden vernichten, der ihr wehtat.

Jetzt war dieses Projekt seine Leidenschaft und hatte in seiner Vorstellung und seinen Skizzen konkrete Gestalt angenommen.

Was seinen Halbbruder betraf, so hatte sich nicht viel geändert. Wieder war es Damien Stark, der die Macht besaß. Der Jackson mit einem schnellen, erbarmungslosen Federstrich den Boden unter den Füßen wegziehen konnte.

Alles nur, weil er diesen Job wollte.

Alles nur, weil er diese Frau liebte.

Alles nur, weil Damien Stark nicht nur einen Großteil des verdammten Universums beherrschte, sondern zudem auch Jacksons Welt.

Und Jackson fürchtete, dass wenn Stark heute Abend die Wahrheit erfahren würde, die ihm über dreißig Jahre lang vorenthalten wurde, er von dieser Macht Gebrauch machen würde, wie von einer Schusswaffe.

Aber Jackson war ein Kämpfer, und wenn es zum Kampf Bruder gegen Bruder kommen würde, würde er alles tun, um am Ende als Sieger hervorzugehen.

 

Kapitel 2

»Guten Abend, Joe«, sagte Jackson, als er die Lobby durchquerte und auf den Empfangstresen zuging. Er blickte auf die Uhr und zu dem Sicherheitswachmann in der Uniform mit dem breiten Grinsen und dem von Wind und Sonne gegerbten Gesicht. »Gehen Sie eigentlich nie nach Hause?«

Joe grinste noch breiter und tippte mit dem Zeigefinger an den Rand seiner Schirmmütze. »Meine Arbeit ist mein Leben, Mr. Steele.«

»Nennen Sie mich doch Jackson. Aber, unter uns gesagt, nehme ich Ihnen das nicht ab.«

»Das ist die reine Wahrheit«, sagte Joe. »Meine Frau und meine drei Mädchen sind natürlich auch mein Leben. Und jetzt, da Weihnachten vor der Tür steht …« Er ließ den Satz unvollendet und zuckte mit den Schultern. »Was soll ich sagen? Ich nehme jede Überstunde, die ich kriegen kann.«

»Verstehe. Keine Sorge, Ihr Geheimnis ist bei mir sicher.« Er deutete mit dem Daumen in Richtung Fahrstühle. »Können Sie den Aufzug hoch ins Apartment freischalten? Ich habe morgen früh einen Termin mit Stark, aber es gibt etwas, das ich gern jetzt mit ihm besprechen würde.«

»Gehen Sie ruhig«, sagte Joe und betätigte den Knopf auf seiner Konsole, um Starks privaten Aufzug herunterzuholen. »Ich rufe oben an. Falls er Nein sagt, wird es eine kurze Fahrt.«

»Klar.« Jackson räusperte sich. »Nur verständlich.«

Erst als er den Aufzug betrat, bemerkte Jackson, dass er seine Hände geballt hatte, als ob er nur darauf warte, jemandem einen Fausthieb zu versetzen. Und wer weiß, vielleicht stimmte das ja. Denn falls Stark ihm sagte, er solle gehen und morgen früh wiederkommen, würde Jackson höchstwahrscheinlich seine Faust durch die polierten Holzpaneele des Aufzugs rammen.

Die edle Eichenvertäfelung blieb jedoch verschont, als sich die Türen schlossen und der Knopf zum Penthouse aufleuchtete. Eine Sekunde später ballten sich Jacksons Hände erneut, diesmal jedoch um die Haltestange. Er war noch nie mit diesem Lift gefahren und überrascht von dessen rasantem Tempo.

Der Fahrstuhl besaß vorn und hinten Türen und aufgrund der Ausrichtung des Fahrstuhls im Gebäude wusste Jackson, dass sich die ihm gegenüberliegende Tür zum Empfangsbereich von Starks privatem Penthouse-Büro öffnen würde.

Das Tower-Apartment hingegen erstreckte sich über die andere Hälfte der Etage, und als der Lift langsamer wurde, drehte sich Jackson zu der Tür um, die sich, wie er erwartet hatte, zur Privatwohnung von Stark öffnete.

Der Eingangsbereich war hell und einladend und geschmackvoll, aber nicht überladen. In der Mitte des Raums stand auf einem Marmortisch ein üppiger Blumenstrauß aus gelben Sonnenblumen und roten Castilleja, und trotz der Umstände musste Jackson über die eigenwillige Wahl dieser wilden Präriepflanze schmunzeln, an deren Stelle man exotischere Blumen erwartet hätte.

»Jackson!« Nikki kam hinter der Wand hervor, die den Eingangsbereich vom restlichen Apartment trennte. Sie trug eine Jeans und ein New-York-Yankees-T-Shirt und hatte ihr schulterlanges Haar mit einem Stirnband zurückgebunden. Obwohl sie kein Make-up trug, sah sie umwerfend aus, und Jackson erinnerte sich daran, dass sie an diversen Schönheitswettbewerben teilgenommen hatte, bevor sie nach L. A. zog.

Sie kam barfuß auf ihn zu und umarmte ihn freundschaftlich. »Schön, Sie zu sehen.«

»Es tut mir leid, wenn ich so spät noch störe. Sie sind bestimmt müde von der Reise.«

»Ich schon«, gab sie zu, »aber Damien nicht. Er erledigt noch ein paar geschäftliche Dinge und bereitet sich für morgen vor. Sie stören also ganz und gar nicht. Kommen Sie doch rein«, sagte sie und ging vor. »Kann ich Ihnen einen Kaffee anbieten? Oder etwas Stärkeres?«

Am liebsten hätte er sich einen weiteren Scotch genehmigt, um sich etwas zu entspannen, aber die Vernunft siegte, und er schüttelte den Kopf. »Nein, danke.«

Fünf Sekunden später wünschte er, er hätte das Angebot angenommen. Denn nun sah er Stark, der vor der Fensterfront auf und ab ging, während hinter ihm die Lichter der Stadt leuchteten.

Und Sylvia, die auf dem Rand eines Polsterhockers saß, einen Schreibblock auf dem Schoß und einen Stift in der Hand, und sich ausführliche Notizen machte.

Sie saß mit dem Rücken zu ihm und war so in ihre Arbeit vertieft, dass sie ihn nicht bemerkt hatte. Einen Moment lang starrte er sie einfach nur an. Noch vor wenigen Stunden hatte er sie nackt im Bett zurückgelassen, und er hatte nicht damit gerechnet, sie wiederzusehen, bevor er diese Zerreißprobe hinter sich gebracht hatte. Deshalb stand er wie vom Blitz getroffen da und presste die Lippen aufeinander, um nicht ihren Namen zu rufen. Stemmte die Füße in den Boden, um nicht zu ihr zu gehen. Drückte die Hände an die Seiten, um sie nicht nach ihr auszustrecken.

Er musste ein Geräusch gemacht haben, oder vielleicht spürte sie seine Anwesenheit auch einfach genauso stark wie er die ihre, denn plötzlich drehte sie ihren Kopf, und ihr Mund formte ein kleines O, während ihr der Stift aus der Hand fiel.

»Jackson! Ich wusste nicht … Ich meine, ich dachte …« Sie brach ab und zog die Augenbrauen hoch.

Er verstand ihr Erstaunen. Als er ihre Wohnung verlassen hatte, hatte er ihr gesagt, wohin er ging. Und dennoch war sie lange vor ihm hier eingetroffen. Wahrscheinlich hatte sie angenommen, er habe es sich anders überlegt, und er würde es ihr erklären, wenn sie sich später wieder bei ihr trafen.

Doch jetzt standen sie sich gegenüber und sahen sich überrascht an.

»… möchte gern etwas mit dir besprechen.«

Nikkis Worte drangen allmählich zu ihm durch, und er bemerkte, dass er so in Sylvias Anblick versunken gewesen war, dass er alles andere ausgeblendet hatte. »Du warst so sehr damit beschäftigt, Syls To-do-Liste zu erweitern«, sagte Nikki zu Stark, »dass ich ihn in der Zwischenzeit schon einmal hereingelassen habe.«

Stark drehte sich mit einem Lächeln zu Nikki um. Sein Lächeln verschwand jedoch, als er Jacksons Augen begegnete. »Ich dachte, wir hätten morgen früh unser Treffen.«

»Das ist der offizielle Termin«, sagte Jackson. »Aber es gibt etwas, das ich jetzt mit Ihnen besprechen möchte.«

Stark betrachtete ihn eine Minute lang und nickte dann. »In Ordnung.« Er ging quer durch den Raum auf Sylvia zu und streckte seine Hand nach etwas aus. Ihr Blick schwenkte kurz zu Jackson, und an ihren Schultern konnte er ihre Anspannung erkennen, aber sie ließ sich nichts anmerken und griff nach einem Tablet, das neben ihr auf dem Couchtisch lag.

Er fragte sich, ob Stark ebenfalls bemerkt hatte, dass ihre Finger leicht zitterten, als sie über den Touchscreen fuhr. Aber sie hatte sich im Griff.

Was sie jedoch tunlichst vermied, war, Jackson anzusehen.

Einen Augenblick später reichte sie Stark das Tablet. Er warf einen Blick darauf und reichte es Jackson. »Sie haben aufregende Tage hinter sich«, konstatierte er, während Jackson auf das Foto hinunterblickte, auf dem er zu sehen war, wie er in Handschellen aus Reeds Haus abgeführt wurde.

Jackson wischte über den Bildschirm und scrollte durch die Zeitungsartikel, die landesweit erschienen waren. Die meisten konzentrierten sich auf ihn – Star-Architekt Jackson Steele verhaftet! –, einige brachten jedoch auch Stark und das Resort at Cortez mit ins Spiel.

Er behielt seine aufrechte Haltung und seinen ungerührten Gesichtsausdruck bei. Falls Stark geglaubt hatte, dass er Jackson aus der Reserve locken konnte, indem er ihn mit den Schlagzeilen konfrontierte, die er ohnehin schon kannte, hatte er sich gewaltig geschnitten.

»Sind Sie hergekommen, um mir zu erklären, weshalb Sie an einem lauschigen Samstagabend diesen drittklassigen Regisseur vermöbelt haben?«

Jackson merkte bei diesem abfälligen Kommentar auf, entgegnete aber lediglich: »Nein, deshalb bin ich nicht hier.«

Stark hob beinahe unmerklich seine Augenbrauen, und Jacksons Haltung versteifte sich, da er jeden Moment erwartete, einen der berühmten Wutausbrüche seines Halbbruders abzubekommen. In dieser Hinsicht, dachte er zynisch, waren sie sich überaus ähnlich. Aber Stark drehte nur den Kopf, blickte zu Nikki hinüber und nickte. »Na gut.« Er deutete auf einen Sessel. »Setzen Sie sich.«

»Ich stehe lieber. Danke.«

»Wie Sie wollen.« Stark ging zum Fenster zurück und blieb mit dem Rücken zum Raum stehen. Jackson konnte von seiner Position aus Starks Gesicht in der Spiegelung im Fenster sehen. Vor ihm lagen die Lichter der Stadt ausgebreitet. Wie passend, befand Jackson, immerhin gehörte Stark die halbe Welt und ein Großteil von Los Angeles. »Diese Sache kann sich zu einem Riesenskandal ausweiten«, sagte Stark. »Einem echten PR-Albtraum. Es überrascht mich, dass uns nicht bereits die verdammte Boulevardpresse vor der Tür auflauert.«

Jackson schwieg. Stark hatte recht, was sollte er also sagen?

»Immerhin haben sie schon bei mir angerufen. Und sogar bei Sylvia«, fügte er hinzu, und Jackson drehte sich sofort zu ihr um. Ihre Augen sahen ihn traurig und ein wenig verloren an, bevor sie ihren Blick wieder auf den Notizblock senkte. Sie hatte ihm nicht erzählt, dass die Presse sie kontaktiert hatte, und dieser neue Umstand bereitete ihm Magenschmerzen.

»Momentan ist ›Kein Kommentar‹ die offizielle Antwort unserer Firma«, fuhr Stark fort. Er wandte sich Jackson zu, und seine zweifarbigen Augen durchbohrten ihn. »Aber es wird noch schlimmer werden. Das sind die schlechten Neuigkeiten. Die guten sind, dass ich Skandale nicht fürchte. Ich habe mein ganzes Leben lang damit gelebt. Ebenso wenig stört mich ein aufbrausendes Temperament. Ich habe Reed kennengelernt und nehme an, dass er Sie mächtig zur Weißglut getrieben haben muss. Das kommt vor.«

Seine Mundwinkel zuckten, als ob er ein Lächeln zurückhielt. »Eine Verhaftung, Skandale, negative Presse – all das kann uns nicht erschüttern und heißt nicht, dass Sie Ihren Job los sind. Sofern es nicht Ihre Arbeit beeinflusst. Deshalb, Mr. Steele, möchte ich eins von Ihnen wissen: Wird dieser ganze Schlamassel Ihre Arbeit beeinträchtigen?«

»Nein.«

Stark zögerte, als ob er auf eine ausführlichere Erklärung wartete, schien dann aber zu begreifen, dass Jackson bereits alles gesagt hatte, was er dazu sagen wollte. Und warum auch nicht? Was das Resort betraf, war dieses eine Wort genug.

»Wie mir Charles mitteilte, wird man Ihre Strafsache zu einem Vergehen herabstufen. Sie verrichten in den nächsten sechs Monaten gemeinnützige Arbeit und kommen dafür mit einer reinen Weste davon. Er hat bereits mit Reeds Leuten gesprochen, und die Bezirksstaatsanwaltschaft und alle anderen sind einverstanden.«

»Das stimmt.« Als Sylvia von Jacksons Verhaftung erfahren hatte, hatte sie sofort Starks Anwalt Charles Maynard eingeschaltet, und Jackson musste anerkennen, dass er ausgezeichnete Arbeit geleistet hat.

»In Ordnung. Falls Sie noch keine Absprachen getroffen haben, können Sie Ihren Sozialdienst bei der Stark Children’s Foundation oder der S. E. F ableisten«, sagte er und meinte damit die Stark Education Foundation. Beide Stiftungen waren von Stark gegründet worden und setzen sich für wohltätige Zwecke ein. Erstere bot Kindern, die Opfer von Missbrauch wurden, Hilfe in Form von Spiel- und Sporttherapien an, während Zweitere Kindern aus einkommensschwachen oder anderweitig benachteiligten Familien mit einer Begabung für Naturwissenschaften Bildungschancen eröffnen wollte.

»Ich … Danke.« Jackson versuchte, sich seine Überraschung nicht anmerken zu lassen. Er hatte weder mit dieser Reaktion von Stark auf seine Verhaftung noch mit diesem Angebot für den Sozialdienst gerechnet. Aber klar, Stark war daran interessiert, dass das Resort-Projekt so reibungslos und effizient wie möglich ablief. Deshalb war ihm natürlich daran gelegen, Jackson zu helfen.

»Kein Problem«, sagte Stark. »Ich weiß es zu schätzen, dass Sie das so schnell wie möglich mit mir besprechen wollten, aber das hätte auch bis morgen warten können. Leider sind reißerische Schlagzeilen in dieser Stadt keine Seltenheit. Aber der Rummel legt sich auch bald wieder.«

Jackson sah zu Sylvia hinüber, die seinen Blick ganz bewusst mied, aber die Erleichterung war ihr deutlich anzusehen.

Am Fenster sah Stark auf seine Uhr. »Wenn Sie jetzt entschuldigen würden. Nikki und ich hatten einen langen Tag, und ich würde gerne mit Syl zum Abschluss kommen, um sie für heute zu entlassen.« Er ging mit ausgestreckter Hand auf Jackson zu. »Aber es hat mich gefreut, Sie zu sehen, und ich bin mir sicher, dass Sie diesen Pressewirbel überstehen werden.«

Jackson zögerte und schlug in die Hand seines Bruders ein. »Das ist nett von Ihnen, aber es gibt noch etwas anderes, worüber ich mit Ihnen reden möchte. Etwas Privates.«

»Gut. Sylvia? Könnten Sie uns einen Moment allein lassen?«

»Das ist okay. Sie kann bleiben. Nikki auch«, fügte er absichtlich hinzu, da Stark offensichtlich gar nicht daran dachte, seine Frau hinauszuschicken.

»In Ordnung.« Stark warf einen Blick zu Sylvia und nickte, wahrscheinlich weil er davon ausging, dass Jackson seine Beziehung zu Sylvia offiziell machen wollte. »Worum geht’s?«

»Um Jeremiah Stark.«

»Verdammt. Macht er schon wieder Ärger?«

»Nicht, dass ich wüsste«, sagte Jackson und hielt einen kurzen Moment inne. »Er ist mein Vater.«

Nikki hielt die Luft an. Sylvia starrte auf ihre Schuhe.

Stark stand völlig regungslos da.

In diesem Moment bereute Jackson, Starks Angebot, Platz zu nehmen, nicht angenommen zu haben, denn mit einem Mal wurden ihm die Knie ganz weich.

Starks Miene blieb völlig unverändert. Seine Augen weiteten sich nicht. Sein Kiefer spannte sich nicht an. Er wirkte völlig ruhig und undurchschaubar. Und in diesem Augenblick wurde Jackson klar, wie Stark innerhalb kürzester Zeit zu Reichtum gelangt war. Dieser Mann hatte Nerven aus Stahl.

»Ich hätte es Ihnen schon sagen sollen, bevor ich zum Projekt dazustieß. Aber es ist schwer, alte Gewohnheiten abzulegen, und ich wurde über dreißig Jahre lang dazu angehalten, dieses Geheimnis niemals preiszugeben.«

»Warum erzählen Sie es mir dann überhaupt?« Starks Stimme war angespannt wie Drahtseil.

Jackson sah zu Sylvia hinüber und schaute dann schnell weg. »Weil es Zeit wurde.«

»Verstehe.« Eine Sekunde verstrich. Dann noch eine. Und sosehr sich Jackson auch bemühte, herauszufinden, was in seinem Bruder vorging, hatte er nicht den leisesten Schimmer.

»Damien?« Nikkis sanfte Stimme schien den ganzen Raum zu erfüllen.

Stark drehte sich nicht zu ihr um, sondern hielt seine Augen auf Jackson gerichtet. Jackson beobachtete, wie sich seine versteinerte, ausdruckslose Miene allmählich wieder löste. Stark lächelte – es war kein aufrichtiges Lächeln, sondern vielmehr ein Gesicht, das er vermutlich auch bei einer geschäftlichen Präsentation aufsetzen würde. Ein Ausdruck absoluter Kontrolle – der nichts von dem verriet, was hinter dieser Fassade vor sich ging.

»Danke, dass Sie es mir erzählt haben«, sagte er. »Wenn Sie nichts dagegen haben, würde ich Sie jetzt bitten zu gehen. Wie gesagt, das war ein langer Tag für Nikki und mich.«

Jackson machte einen Schritt auf ihn zu. »Damien …«

»Nein«, sagte Stark, und diesmal klang das Wort barsch. Und diese winzige Gefühlsregung verriet Jackson, dass die Nachricht in Wirklichkeit wie eine Bombe bei ihm eingeschlagen hatte. »Es ist jetzt wirklich an der Zeit, dass Sie gehen.«

Kapitel 3

Ich zwinge mich, sitzen zu bleiben, als Jackson sich umdreht und geht. Meine Augen begegnen für eine Sekunde den seinen, aber genau wie bei Damien ist seine Miene undurchdringlich.

Dennoch bin ich mir sicher, dass sich hinter den Masken beider Männer Schmerz verbirgt, und ich wünschte, es stünde in meiner Macht, diese ganze Situation sowohl für Jackson, dessen Liebe mir teuer ist, als auch für Damien, dessen Achtung mir wichtig ist, einfacher zu machen.

Es ist so still im Raum, dass man sogar hört, wie sich die Aufzugtüren am anderen Ende des Apartments schließen.

Damien dreht sich mit einem Mal zu mir um. »Wussten Sie davon?«

Sein Tonfall ist vollkommen neutral, und obwohl ich seit Jahren für ihn arbeite – obwohl ich gesehen habe, welche Macht er ausüben und wie sein Temperament mit ihm durchgehen kann –, ist es das erste Mal, dass ich in der Gegenwart meines Chefs ernsthaft nervös werde.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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