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Herbert Meister ist der Prototyp eines Meisters mit Unschuldsmiene. Die natürlich frei erfundene Geschichte beschreibt den Lebensweg eines Politikers von der Ausbildung bis zum Fall. Der Politiker ist nicht zwangsläufig korrupt geworden, sondern hat systematisch an seiner Karriere gearbeitet und sich Macht und Einfluss verschafft. Das funktionierte seiner Auffassung nach nur, wenn man auch "Bimbes" zur Verfügung hat. Wahrscheinlich hat er bis zum Schluss nicht verstanden, was manchen Journalisten und auch einige seiner Kollegen aus der Politik ihm vorgeworfen haben.
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Seitenzahl: 27
Veröffentlichungsjahr: 2024
Helga Geerkens
Der korrupte Politiker
Der Meister mit der Unschuldsmiene
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Inhaltsverzeichnis
Titel
1. Die Ausbildung
2. Der Einstieg in die Politik
3. Herbert wird Ministerpräsident
4. Herbert wird Bundestagsabgeordneter
5. Herbert wird zum Bundeskanzler gewählt
6. Die Bundeslöschtage
7. Die Schwarzgeldaffäre
Impressum neobooks
Geschichten aus dem realen Leben 3
der korrupte Politiker
Der Meister mit der Unschuldsmiene
Helga Geerkens
Eine außergewöhnliche Politikerkarriere 2024
Inhalt:
Der Politiker Herbert Meister will hoch hinaus und Karriere als Politiker machen. Er fängt nach dem Studium als Lobbyist eines Großunternehmens an, wobei er direkt in der Praxis lernt, wie man in der Politik nützliche Beziehungen aufbaut, auf die man jederzeit, wenn man sie braucht, zurückgreifen kann. Er realisiert ganz schnell, dass es wesentlich darauf ankommt, in die Beziehungen gewisse Abhängigkeiten einzubauen. Bis zur Korruption ist es dann nicht mehr weit, gerade dann, wenn man für einen Konzern arbeitet, der auf das Wohnwollen der Politik angewiesen ist.
Die Industriebosse wissen natürlich ganz genau, dass gute Politik etwas kostet. Sie ist nicht umsonst zu haben. Einige Unternehmer haben das sehr schnell bemerkt, andere eben etwas später. Was sie allerdings nicht so deutlich gesehen haben, waren die Veränderungen beim Politiker Herbert Meister. Der Politiker Meister war offenbar nach einiger Zeit der Meinung, dass Politik nicht für die Menschen da ist, sondern lediglich als Versorgungsanstalt für Politiker. Er zog nämlich einen großen finanziellen Nutzen aus den guten Beziehungen zwischen Politik und Unternehmen. Eines Tages war es dann so weit, dass Herbert Meister praktisch politische Erfolge nur noch gegen gute Bezahlung aus der Industrie machte. Er war völlig korrupt geworden. Jegliches Gefühl für Anstand und Gerechtigkeit war ihm irgendwie im Laufe der Jahre abhanden gekommen.
Die gesamte Geschichte ist frei erfunden, Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Politikern der Bundesrepublik rein zufällig, also nicht beabsichtigt. Die Geschichte beruht auf reiner Phantasie.
Inhaltsverzeichnis
Herbert Meister ist Student im neunten Semester. Er studiert Staatswissenschaften und Geschichte und hofft, damit eine Karriere als Politiker starten zu können. Schon als Schüler hat er sich in seiner Partei engagiert. Er bringt also bereits eine gewisse Erfahrung mit.Herbert Meister liebt die Parteiarbeit, denn er diskutiert gern und viel über alle möglichen Themen, Hauptsache, es gelingt ihm, die anderen von seiner Sicht der Dinge zu überzeugen. Natürlich schafft er das nicht immer.
Herbert hätte natürlich auch Politikwissenschaften studieren können, um in seiner Partei schneller Karriere machen zu können. Aber für Geschichte hatte er sich schon in der Schule interessiert, und das Studium der Staatswissenschaften hielt er für umfassender als das der Politikwissenschaften. So hoffte er, ein breites Allgemeinwissen zu bekommen, das ihm später in der politischen Arbeit die Karriere erleichtern würde.
Einen Universitätsabschluss hat Herbert nicht gemacht. Aber eine Dissertation hat er geschrieben über die politische Entwicklung nach 1945. Jedenfalls hat er gesagt, er habe sie geschrieben und hat sie der Uni vorgelegt. Die Arbeit hat etwa 160 Seiten, ist also für eine Dissertationsschrift vielleicht eher dürftig. Aber es hat damals für die Promotion gereicht. Wahrscheinlich waren die Anforderungen so kurz nach dem Krieg noch eher unterdurchschnittlich. Heute würde so etwas nicht mehr ausreichen. Man müsste sich schon etwas mehr Mühe geben.
