Korruption im Prüfungsamt - Helga Geerkens - E-Book

Korruption im Prüfungsamt E-Book

Helga Geerkens

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Beschreibung

Die Story beruht auf einer wahren Begebenheit. Ausgerechnet ein Richter in Niedersachsen, der Referatsleiter des niedersächsischen Justizprüfungsamtes, hat seinen Referendaren Lösungen für die Klausuren des zweiten Staatsexamens angeboten und, wenn die Referendare interessiert waren, verkauft. Er wurde später wegen Bestechlichkeit, Nötigung und des Verrats von Dienstgeheimnissen zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren verurteilt. Die Gegenleistung bestand allerdings wohl nicht immer in Geld. Darüber hinaus soll er sich sexuelle Dienste versprochen haben. Eine etwas pikante Geschichte. Nachdem der Skandal um den Richter bekannt geworden ist, hat das Justizprüfungsamt die Klausuren von etwa 2.000 Prüfungskandidaten aus den Vorjahren einer Prüfung unterzogen. Gegen fünfzehn der Kandidaten ist ein Verfahren zur Aberkennung des zweiten Staatsexamens eingeleitet worden. Gegen einige ist auch ein Strafverfahren eingeleitet worden wegen Bestechung.

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Seitenzahl: 18

Veröffentlichungsjahr: 2024

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Helga Geerkens

Korruption im Prüfungsamt

Ein Kriminalfall

 

 

 

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Inhaltsverzeichnis

Titel

1. Kapitel: Die Ausbildung des Richters Jörg Liebermann

2. Kapitel: Die Karriere des Jörg Liebermann

3. Kapitel: Unregelmäßigkeiten fallen auf

4. Kapitel: Die Verurteilung

5. Kapitel: Das Nachspiel

Impressum neobooks

1. Kapitel: Die Ausbildung des Richters Jörg Liebermann

Geschichten aus dem realen leben 4

KORRUPTION IM PRÜFUNGSAMT

Helga Geerkens

Ein Kriminalfall 2024

Inhalt (Zusammenfassung)

Die Story beruht auf einer wahren Begebenheit. Ausgerechnet ein Richter in Niedersachsen, der Referatsleiter des niedersächsischen Justizprüfungsamtes, hat seinen Referendaren Lösungen für die Klausuren des zweiten Staatsexamens angeboten und, wenn die Referendare interessiert waren, verkauft. Er wurde später wegen Bestechlichkeit, Nötigung und des Verrats von Dienstgeheimnissen zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren verurteilt. Die Gegenleistung bestand allerdings wohl nicht immer in Geld. Darüber hinaus soll er sich sexuelle Dienste versprochen haben. Eine etwas pikante Geschichte.

Nachdem der Skandal um den Richter bekannt geworden ist, hat das Justizprüfungsamt die Klausuren von etwa 2.000 Prüfungskandidaten aus den Vorjahren einer Prüfung unterzogen. Gegen fünfzehn der Kandidaten ist ein Verfahren zur Aberkennung des zweiten Staatsexamens eingeleitet worden. Gegen einige ist auch ein Strafverfahren eingeleitet worden wegen Bestechung.

Inhaltsverzeichnis

Jörg Liebermann wächst in einer westdeutschen mittleren Großstadt auf. Er macht Abitur und im Anschluss daran eine Ausbildung zum Industriekaufmann. Da ihm das nicht gereicht hat, hat er im Anschluss an diese Ausbildung Jura studiert. Er war offenbar ein guter Student, hatte sehr gute Noten.

Die Ergebnisse seiner beiden Staatsexamen waren überdurchschnittlich. Jörg Liebermann hatte also die Chance, in den öffentlichen Dienst einzusteigen. Ohne gute Noten keine Anstellung im öffentlichen Dienst. Diese guten Noten hatte Jörg Liebermann. Seiner Karriere in der Justiz stand also nichts im Wege.

Also wurde Jörg Liebermann Richter. An einem kleinen Amtsgericht im nördlichen Niedersachsen. Diese Tätigkeit übte er etwa zehn Jahre lang aus. Bis er Referatsleiter im niedersächsischen Justizprüfungsamt in Celle wurde. Dort war er für die Prüfung des juristischen Nachwuchses zuständig. Die Ausbildung der Referendare, das machte ihm mehr Spaß als seine richterliche Tätigkeit. Die Lehrtätigkeit lag ihm auch viel besser als die richterliche Tätigkeit, die ihm langsam zur Routine wurde.