Der perfekte Mann - Gale Stanley - E-Book

Der perfekte Mann E-Book

Gale Stanley

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Beschreibung

Als der Dom Michael St. Clair in einem BDSM-Klub Chad Emery begegnet, weiß er sofort, dass Chad genau der Sub ist, den er sucht. Dies ist ein Mann, der zu vollkommenem Vertrauen fähig ist und sich ganz unterwirft. Beide Männer werden quasi überrumpelt von der starken, sexuellen Anziehungskraft, doch Chad weigert sich, die Aktion zu wiederholen. Aber das Schicksal hat andere Pläne. Chad ist geschockt, als er herausfindet, dass Michael und sein Boss eine geschäftliche Beziehung haben und Chad gebeten wird, Michael bei der Eröffnung seines neuen BDSM-Verlieses zu helfen. Zunächst herrscht zwischen ihnen eine peinliche Stimmung, doch unter all der Anspannung schwelt eine starke Anziehungskraft. Michael hilft Chad dabei, seine Bedürfnisse zu erkunden und nach einigen Sessions entwickelt sich daraus eine echte Beziehung. Chad erkennt, dass Michael der perfekte Mann für ihn ist. Doch gerade, als Chad bereit ist, seine Liebe zu gestehen, wird er bei einer Lüge ertappt und er fürchtet, Michael für immer verloren zu haben. Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Um die gesamte Handlung sowie die Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen. Länge: rund 23.000 Wörter

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EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2020

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Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

Kapitel 9

Kapitel 10

Kapitel 11

Kapitel 12

Kapitel 13

ÜBER GALE STANLEY

LESEPROBE:

Der perfekte Mann

Als der Dom Michael St. Clair in einem BDSM-Klub Chad Emery begegnet, weiß er sofort, dass Chad genau der Sub ist, den er sucht. Dies ist ein Mann, der zu vollkommenem Vertrauen fähig ist und sich ganz unterwirft. Beide Männer werden quasi überrumpelt von der starken, sexuellen Anziehungskraft, doch Chad weigert sich, die Aktion zu wiederholen. Aber das Schicksal hat andere Pläne.

Chad ist geschockt, als er herausfindet, dass Michael und sein Boss eine geschäftliche Beziehung haben und Chad gebeten wird, Michael bei der Eröffnung seines neuen BDSM-Verlieses zu helfen. Zunächst herrscht zwischen ihnen eine peinliche Stimmung, doch unter all der Anspannung schwelt eine starke Anziehungskraft. Michael hilft Chad dabei, seine Bedürfnisse zu erkunden und nach einigen Sessions entwickelt sich daraus eine echte Beziehung. Chad erkennt, dass Michael der perfekte Mann für ihn ist.

Doch gerade, als Chad bereit ist, seine Liebe zu gestehen, wird er bei einer Lüge ertappt und er fürchtet, Michael für immer verloren zu haben.

Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein.Um die gesamte Handlung sowie die Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen.

Länge: rund 23.000 Wörter

GALE STANLEY

Der perfekte Mann

Club der Gentlemen 3

Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene

ME AND THE MUSE PUBLISHING

www.meandthemuse.com

Copyright © der englischen Originalausgabe „The Best Man“:

Gale Stanley

Copyright © der deutschsprachigen Ausgabe und veröffentlicht von:

Me and the Muse Publishing – Sage Marlowe

Hohenstaufenring 62, 50674 Köln, 2020

Copyright © Cover Design: Sinfully Sweet Designs

Übersetzt von: Martina Gille

URHEBERRECHTLICH GESCHÜTZT:

Dieses Buch darf ohne vorherige eindeutige schriftliche Zustimmung des Urheberrechtsinhabers in keinerlei Form, weder ganz noch auszugsweise, vervielfältigt und / oder vertrieben werden. Dies beinhaltet auch die elektronische und fotografische Vervielfältigung sowie zukünftig entwickelte Methoden. Ebenso ist die kostenlose Weitergabe dieses Buches, beispielsweise über sogenannte File-Sharing Sites ausdrücklich untersagt.

Mit dem Erwerb eines E-Books erhält der Käufer die Lizenz zur persönlichen Nutzung, ist jedoch nicht zur Weitergabe des Inhaltes an Dritte, weder gegen Entgelt noch kostenlos, berechtigt.

Alle in diesem Buch vorkommenden Personen und Handlungen sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit zu realen, lebenden oder verstorbenen Personen ist rein zufällig. Sofern Namen real existierender Personen, Orte und Marken verwendet werden, geschieht dies in einem rein fiktiven Zusammenhang.

Bitte beachten:

Einige unserer Titel enthalten Hinweise auf und Beschreibungen sexueller Handlungen, die möglicherweise eine Gefährdung körperlicher und geistiger Gesundheit darstellen können. Mit der Beschreibung solcher Praktiken erheben wir keinen Anspruch auf deren tatsächliche Durchführbarkeit und übernehmen keine Verantwortung für etwaige Verletzungen oder Schäden, die bei der Nachstellung solcher oder vergleichbarer Handlungen entstehen. Generell raten wir unseren Lesern davon ab, potenziell gefährliche Sexualpraktiken ohne entsprechende Sicherheitsvorkehrungen und Anleitung durch Personen mit ausreichender Sachkenntnis durchzuführen.

Widmung

Vielen Dank, liebe Leser. Das hier ist für euch.

Kapitel 1

Köpfe wurden gedreht, als Michael sich durch die Menge bewegte. Sein dichtes, schwarzes Haar war mit den Jahren an einigen Stellen von grau durchzogen, doch er erregte immer noch Aufmerksamkeit. Natürlich beurteilte diese Menge einen Mann nicht nur nach dem Aussehen. Im Paddles ging es einzig und allein um Körpersprache. Die Submissives waren auf der Suche nach Alphagehabe und die Doms checkten ihre Konkurrenz ab. Michael ignorierte sie alle und ging direkt zur Bar.

Der Barmann war mehr als nur ein hübsches Gesicht, er hatte auch ein paar Tricks auf Lager. Er bot den Kunden eine Show und hantierte geübt mit den Flaschen. Michael beobachtete die Darbietung und der Barmann beobachtete ihn aus den Augenwinkeln. Die Vorstellung endete und der Barmann wandte sich Michael mit einem Lächeln zu, das seine perfekten, weißen Zähne und ein süßes Grübchen enthüllte.

„Guten Abend, Sir. Was kann ich für Sie tun?“

Michael tat, als würde er die Einladung nicht mitbekommen. Sex hatte für ihn nicht oberste Priorität. Genauso wenig wie Alkohol. Er hatte ihn noch nie gebraucht, um seine Leidenschaft anzuheizen, aber selbst, wenn er etwas trank, dann nie dort, wo er spielte. Die erste Sorge eines Doms galt seinem Submissive und Alkohol pflegte die Sinne zu vernebeln. Michael achtete stets auf die Bedürfnisse seines Partners, auch wenn es nur für eine Nacht war. Er bestellte eine Flasche San Pellegrino.

Im Paddels herrschte eine gemischte Atmosphäre, die eher in die schäbige, als in die exquisite Richtung tendierte, doch die Mitglieder schienen mehr als zufrieden mit ihrem netten Kerker im Viertel. Es hatte eine Zeit gegeben, da hatte Michael jede freie Minute in Klubs wie diesem verbracht, doch das war schon lange her. Heute war er aus Forschungsgründen hier. Zumindest redete er sich das ein. In nur wenigen kurzen Wochen würde er seinen eigenen Kerker eröffnen und er war schon seit zehn Jahren nicht mehr im Lifestyle unterwegs.

Doch er musste sich eingestehen, dass es noch einen anderen Grund dafür gab, dass er heute Abend unterwegs war – seinen Geburtstag. Die Jahre waren so schnell vergangen. Dreiundvierzig zu werden machte Michael kribbelig und frustrierte ihn. Er wollte sich selbst etwas beweisen. Ich bin nicht alt. Eine gute Szene würde seine Endorphinausschüttung ankurbeln und seine Stimmung heben.

Bis jetzt schien die Atmosphäre dazu angetan. Die Erregung kam schlagartig zurück und befeuerte Michaels Nervenenden. Er hatte die Vorfreude vermisst, die Hoffnung, diesen Einen, Bestimmten, zu finden. Jemand, der bis an seine Grenzen und dann darüber hinaus getrieben werden wollte, jemand, der ihm vollkommen vertraute und sich ihm total unterwarf. Jemand, in dem er sich verlieren konnte.

Michael richtete seine Aufmerksamkeit auf den riesigen Bildschirm hinter der Bar und schaute sich schwule Pornos an, während er an seinem sprudelnden Mineralwasser nippte. Der Anblick zweier muskulöser Männer, die sich gegenseitig einen bliesen, war zwar unterhaltsam, aber Michael war ein Mann der Tat. Nach ein paar Minuten wandte er dem Bildschirm den Rücken zu, um das Angebot zu prüfen.

Niemand an der Bar weckte sein Interesse, also wandte Michael seine Aufmerksamkeit der Tanzfläche zu. Die Akteure waren größtenteils dreißig-irgendwas Veteranen der Szene, was ihm ganz gelegen kam. Die neueren, hipperen BDSM-Klubs zogen Bürschchen an, zwanzig Jahre alte Angeber in Leder, auf der Suche nach dem Kick oder einem leicht zu habenden Fick. Nicht, dass daran etwas auszusetzen war. Aber Michael wollte mehr. Wenn ein Mann nur nach sexueller Erfüllung suchte, hatte er kein Recht, sich als echten Sub auszugeben. Michael trank sein Wasser aus, während er den Tänzern dabei zusah, wie sie sich in und aus dem Lichtkegel des Scheinwerfers bewegten. Dabei fiel ihm einer ganz besonders auf. Fasziniert von der Art und Weise, wie der junge Mann seine Hüften bewegte, ließ Michael die Bar hinter sich und trat an den Rand der Tanzfläche. Er mischte sich unter die Tänzer, näherte sich ihm und erhaschte einen Blick auf das Gesicht des Mannes. Wunderschön. Als Doppelgänger von Matt Bomer war er genau Michaels Typ.

Sich Michaels prüfendem Blick nicht bewusst, verlor sich der Tänzer in der Musik. Seine Hüften wiegten sich auf eine Art und Weise, der sein Partner nicht folgen konnte.

Er hat den falschen Partner.

Michael verlagerte sein Gewicht von einem Fuß auf den anderen und versuchte, seinem Ständer Platz zum Wachsen zu geben. Er konzentrierte sich ganz auf den Tänzer, bis er die anderen Paare nicht mehr wahrnahm. Als ihn ein übereifriges Pärchen anrempelte, funkelte er sie wütend an und sie glitten davon. Michael drehte sich wieder um, aber der Tänzer war verschwunden und hinterließ eine schmerzliche Lücke. Frustriert suchte Michael die Tanzfläche nach einem Mann im weißen Hemd und schwarzer Jeans ab.

Da ist er ja …

Michael stockte der Atem. Der Tänzer ließ verführerisch die Hüften kreisen und jede Bewegung brachte seinen perfekt geformten Hintern zur Geltung. Michaels Schwanz presste sich von innen gegen seine schwarze Lederhose. Seit wann bescherten ihm ein paar schmutzige Tanzbewegungen einen Ständer? Michael betrachtete den jungen Mann und versuchte, den Grund für seine Erregung zu finden. Trotz seiner schamlosen Darbietung schien er kultivierter zu sein als die Männer, die das Paddles normalerweise anzog. Es war eine interessante Mischung.

Hitze ballte sich in Michaels Magen. Er fühlte sich, als hätte er ein starkes Aphrodisiakum genommen. Das hier hatte er nicht gesucht. Was auch immer das hier war, es gab ihm das Gefühl, verletzlich zu sein. Michael war sein ganzes Leben lang stark gewesen, und das hatte ihn davon überzeugt, Verletzlichkeit als Schwäche anzusehen. Als zurückhaltender Mensch hatte er andere immer eher auf Abstand gehalten. Andere Männer betrachteten ihn als unnahbar. In der Welt des BDSM war das ohne Belang, denn von einem Dom wurde erwartet, den ersten Schritt zu machen, doch das versetzte der Romantik einen erheblichen Dämpfer. Das war auch gut so, denn Michael wollte keine Liebe in seinem Leben.

Alte Erinnerungen drängten ihn, sich eilig aus dem Staub zu machen, aber Lust hielt ihn an Ort und Stelle, während ihm widersprüchliche Gedanken durch den Kopf schossen. Dieser Mann führte ihn in Versuchung wie kein anderer. Er hatte die Chance, wieder etwas zu empfinden. Wenn er sie verstreichen ließ, würde er das wahrscheinlich bereuen. Es würde nur zu einem weiteren was-wäre-wenn führen und es gab schon zu viele davon, die ihn verfolgten. Mach schon, befahl er sich selbst. Es ist doch nur ein One-Night-Stand und du wirst die ganze Zeit über die Kontrolle haben.

Michael drängte sich zwischen den Tänzern hindurch und näherte sich seiner Beute. Den vierschrötigen Partner des Mannes würdigte er keines Blickes, als er sich zwischen sie schob.

Eine große, haarige Hand legte sich auf Michaels Schulter. „Hey, Kumpel.“

Michel starrte die Hand an und drehte dann seinen Kopf, um deren Besitzer in die Augen zu sehen. Er warf ihm einen vernichtenden Blick zu. Der andere Dom hob abwehrend die Hände und tauchte in der Menge unter. Er hatte viel zu leicht nachgegeben. Ganz offensichtlich war er seines Preises nicht wert.

Besagter Preis hatte Michael den Rücken zugewandt. Seine Hüften wiegten sich und er bewegte sich rückwärts, bis sie nur noch wenige Zentimeter voneinander entfernt waren. Er war nur wenig kleiner als Michaels knappe 1,90 m und leichter gebaut. Michael gab seinem überwältigenden Verlangen nach, griff nach den Hüften des Tänzers und zog ihn an sich. Er passte sich dessen Bewegungen an und presste seinen Ständer gegen den Hintern des Mannes.

Zum ersten Mal seit vielen Jahren funkte es zwischen Michael und einem anderen Mann und es traf ihn völlig unvorbereitet.

Er sehnte sich danach, den nackten Körper des Tänzers zu seinen Füßen knien zu sehen. Die Stimme der Vernunft erinnerte ihn daran, dass ein dreiundvierzigjähriger Dom sich nicht wie ein geiler Teenager an seinem ersten Tanzabend aufführen sollte. Sein Schwanz war anderer Meinung. Er versteifte sich in jugendlichem Eifer. Die Musik endete.

Der junge Mann drehte sich um und blinzelte, als er seines neuen Partners gewahr wurde. Sein beginnendes Lächeln erstarb. Er sah verwirrt aus. „Ich dachte, Sie wären jemand anderes.“

„Enttäuscht?“

Der Tänzer starrte ihn mit weit aufgerissenen Augen an und sein Blick wanderte von Michaels Taille an abwärts, verharrte ein paar Sekunden lang und wanderte dann wieder zurück zu seinem Gesicht. Ihre Blicke trafen sich und sie fickten sich gegenseitig mit ihren Augen. Zwischen ihnen knisterte es gewaltig.

Es gab keine einfache Formel, um einen devoten Mann zu identifizieren, doch jeder Dom, der diesen Namen verdiente, lernte schnell, wie man einen echten Sub erkannte. Michael war Jahre nicht mehr in der Szene unterwegs gewesen, doch er hatte noch immer die Gabe. Vor seinem inneren Auge sah er diesen Mann nackt und devot vor sich knien. Er würde in das dichte, braune Haar fassen und ihn an Ort und Stelle halten, während er diesen hübschen Mund fickte –

„In keinster Weise.“

„Was?“ Michael schüttelte seine Phantasievorstellung ab. „Gut.“ Die Musik begann erneut zu spielen. „Noch ein Tanz?“

Der andere Mann zögerte. „Ich, äh …“

Heilige Scheiße. Michaels oberste Priorität war nicht Sex gewesen, nur ein Treffen, um ein bisschen zu spielen und die Chance, etwas Dampf abzulassen, doch ein Tanz hatte alles geändert. Er konnte sich nicht erinnern, wann er das letzte Mal jemand so sehr gewollt hatte. Dieser Fick mit Blicken war intensiver gewesen als alles, was Michael in letzter Zeit erlebt hatte. Dieser plötzliche Funke zwischen ihnen ließ ihn sich lebendig fühlen. Das hier war der Mann, den Michael wollte. Niemand sonst kam infrage.

„Möchtest du gerne nach oben gehen?“

„Ja, Sir. Solange es nur für heute Abend ist. An mehr bin ich nicht interessiert.“

Sir. Dieses eine Wort ließ in Michaels Bauch Schmetterlinge fliegen. Gottlob war der Bursche nicht neu in der Szene. Michael hatte nicht die Zeit, sich mit einem Anfänger zu befassen.

„Perfekt. Ich bin nur auf eine Nacht des Vergnügens aus.“

Michael kannte das Spielzimmer im zweiten Stock. Es war voll ausgerüstet mit gepolsterten Bänken, Kreuzen und verschiedenstem anderen Equipment, einschließlich Kondomen und Gleitgel. Es gab nicht viel Privatsphäre und manche Männer fanden es erregend, zuzusehen, doch zumindest benahmen sie sich gesittet und verschafften sich ihr Vergnügen in gebührendem Abstand zu den Akteuren. Es machte Michael nichts aus, wenn man ihm zusah. Tatsächlich fand er es sogar erregend. Er konnte es kaum erwarten, anzufangen, weigerte sich jedoch, sich von Vorfreude und Lust mitreißen zu lassen. Gegenseitiges Einnehmen war unverzichtbar, ganz besonders für zwei Fremde.

„Was hältst du davon, gefesselt zu werden?

---ENDE DER LESEPROBE---