Der verzauberte Kindergarten - Tamara Weber - E-Book

Der verzauberte Kindergarten E-Book

Tamara Weber

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Beschreibung

Ein ganz normaler Kita-Tag wird zum Staunmoment: Ein Besen schwebt knapp über dem Teppich, Stühle bekommen Kitzellaune, der Garten macht Unsinn, und ein Regenbogenpinsel verwandelt Tränen in Farbe. Gemeinsam mit Felix, Paul, Greta und Jule entdeckt die Gruppe, wie Nähe, Fantasie und kleine Wunder Mut schenken – liebevoll begleitet von Frau Koppen und Frau Bloomberg.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Der verzauberte Kindergarten

Impressum:

Name: Tamara Weber

Anschrift: Paulusstr. 7, 33428 Harsewinkel

E-Mail: [email protected]

Hinweis:

Der Text wurde mit Hilfe von ChatGPT (OpenAI) erstellt und von mir überarbeitet. Das Cover wurde mit Canva AI erstellt. Die Rechte liegen bei mir.

Wenn der Kindergarten aufwacht

Wenn die Sonne noch ganz leise über die Dächer kroch und sich streckte wie ein kleines Kätzchen nach dem Schlaf, begann auch der Kindergarten sich zu regen. Erst brummte er ein bisschen – so wie ein alter Kuschelbär, der noch nicht ganz wach ist. Dann kam das große Gähnen. Ein richtiges Gäääähn mit langem Hals und klappernden Fensterläden.

Und dabei wackelten die Fenster ein bisschen nach vorn, als wollten sie mal kurz gucken, ob schon jemand kommt. In der Garderobe raschelte es geheimnisvoll. Nicht, weil Kinder zu früh da waren – nein! Die Haken waren einfach ungeduldig.

Sie zappelten und klackten wie Löffel im Besteckkasten. Manche kicherten sogar. Nur der lange grüne Haken in der Ecke, der döste noch. „Aufwachen, du Langhaken!“, flüsterte der rote daneben.

Die Schuhe auf dem Boden stellten sich wie von Zauberhand in einer geraden Reihe auf. Ganz von allein. Naja, fast. Pauls linker Turnschuh war noch ein bisschen müde und lag quer, als hätte er den Wecker nicht gehört.

Seine Lasche baumelte schief wie eine müde Zunge. „Na du kleiner Schluffi“, murmelte der Kindergarten vergnügt und pustete ihm einen warmen Windstoß unter die Sohle. Da hüpfte der Schuh in die Reihe und tat so, als wäre nie was gewesen. Im Gruppenraum war schon richtig was los.

Die Bauklötze hatten sich in einem Kreis versammelt, so als planten sie eine geheime Keks-Konferenz. Die Kissen lagen bunt durcheinander, einer war sogar halb unter dem Teppich verschwunden – wahrscheinlich auf Schatzsuche. Und mitten auf dem Teppich glänzte sie: die kleine Glocke. Frau Koppen stellte sie immer in die Mitte, wenn es Zeit für den Morgenkreis war.

Heute kam etwas dazwischen. Etwas mit Schwung. Etwas mit Kichern in der Borste. Wusch!

Ein Besen sauste quer durch den Raum. Er flog nicht hoch, nur so ein Stück über den Teppich – gerade so, dass niemand erschrak, alle staunten. „Brrr-brrr-brrr!“, summte er dabei und wackelte mit dem Stiel, als wollte er tanzen. „Da ist er wieder!“, rief Greta.

„Der Kitzelbesen!“ Frau Bloomberg kam gerade mit einer Kiste Bastelkram herein. „Na, hast du schon wieder deinen Auftritt, du Lümmel?“, sagte sie, stellte die Kiste ab und fing den Besen mit einer schnellen Bewegung. „Immer morgens, wenn ich noch keine Schuhe an habe!“ Sie stellte den Besen ganz vorsichtig in die Ecke. Der zuckte noch einmal – ganz klein – dann blieb er stehen wie ein Schulkind beim Fotografiert werden.

Die Kinder klatschten. „Noch mal, noch mal!“ rief Paul. „Er darf nur, wenn er sich benimmt!“, sagte Frau Koppen und tat so, als wäre sie streng.

Dabei grinste sie ganz heimlich. Im Flur zogen die Gardinen ein Stück zurück, als wollten sie besser sehen. Die Wände summten leise – wie eine Melodie, die keiner hören konnte, aber jeder fühlte. Der Kindergarten war glücklich.

Heute war ein Tag zum Glitzern. Dann war es Zeit für den Morgenkreis. Die Kinder setzten sich auf ihre Plätze, und die Kissen knufften sich zurecht. Einige Kissen machten dabei Pffft, als wollten sie sich über die Frisuren der Kinder lustig machen.

Das Licht fiel weich durchs Fenster und malte kleine Sonnenflecken auf den Boden. Frau Koppen schlug die Hände zusammen. „Guten Morgen, ihr Frühlingswichtel! Na, seid ihr ausgeschlafen?“ „Jaaa!“, riefen alle durcheinander.

Nur Felix sagte: „Ich bin schon seit sieben wach!“ – und gähnte dann . Die Glocke klingelte – Dingeling! – und alle schauten gespannt in die Runde. Wer würde heute die erste Geschichte erzählen?

Wer hatte einen Traum mitgebracht? Und würde der Besen wohl nochmal fliegen? Der Kindergarten hörte alles mit. Er sog jedes Wort auf wie ein Honigbrötchen und ließ es sich auf der Zunge zergehen.

Für ihn war jeder Satz ein kleines Geschenk. Und wenn ein Kind etwas Lustiges erzählte, lachte irgendwo ein Haken, und eine Schublade ging kichernd auf und zu. So begann der Tag im verzauberten Kindergarten – nicht mit einem Zauberspruch und auch nicht mit einer Glaskugel. Er begann mit einem Lächeln, das von allen Seiten kam.

Und mit einem Besen, der ganz sicher noch nicht fertig war für heute.

Wo ist der Kindergarten hin?

Eines Tages, gleich nach dem Morgenkreis, wollten die Kinder zum Spielen raus in den Garten. Die Sonne blinzelte durch die Wolken, und es roch nach frischer Erde und Gras. Paul hatte schon seine Gummistiefel an. Es gab nicht einmal eine Pfütze.

Greta trug ihren Glitzerhut, weil sie behauptete, er bringe Glück beim Klettern. als die Kinder aus der Tür traten, war irgendetwas komisch. Sehr komisch sogar. Der Kindergarten war…

weg, einfach verschwunden! Da, wo eben noch der große bunte Kindergarten gestanden hatte, stand jetzt nur ein Apfelbaum. Kein Fenster, keine Wand, kein Dach.

---ENDE DER LESEPROBE---