Jasper - Tamara Weber - E-Book

Jasper E-Book

Tamara Weber

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Beschreibung

Jasper Genre: Kinderbuch / Abenteuer Altersempfehlung: Ab 6 Jahre (zum Vorlesen und ersten Selberlesen) Beschreibung In einem Haus, das so wunderbar schief steht, dass es sich beinahe an den Himmel lehnt, leben die drei Geschwister Alice, Edward und der kleine Henry. Eines Abends klopft das Abenteuer direkt an ihr Fenster: Es ist Jasper, ein Junge mit Augen wie Sternenlicht, der nach Freiheit und fernen Welten duftet. Zusammen mit der frechen Fee Zirra nehmen Jasper und sein mächtiger, verspielter Drache Saphor die Kinder mit auf eine Reise zur verborgenen Insel Nimlorland. Nimlorland ist ein Ort, an dem Wasserfälle aufwärts fließen und das Moos den Wanderern Mut zuraunt. Doch der Frieden über den Wolken ist in Gefahr. Der eitle Kapitän Spokin nähert sich mit seinem Piratenschiff, der Schattenkralle. Er will den kostbaren Zauber der Insel rauben und die Drachen in Ketten legen. Wie besiegt man einen gefährlichen Piratenkapitän, wenn man eigentlich nur ein Kind aus einem schiefen Haus ist? Ganz einfach: mit einer mutigen Idee, kichernden Lachfrüchten und Tausenden von funkelnden Seifenblasen! „Jasper“ ist ein zeitloses Märchen voller Geborgenheit und Fantasie. Eine Geschichte über den Zusammenhalt von Geschwistern und den Mut, den man braucht, um im Schlaf über den eigenen Schatten zu fliegen.

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EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2026

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Jasper

Impressum:

Name: Tamara Weber

Anschrift: Paulusstr. 7, 33428 Harsewinkel

E-Mail: [email protected]

Hinweis:

Der Text wurde mit Hilfe von ChatGPT (OpenAI) erstellt und von mir überarbeitet. Das Cover wurde mit Canva AI erstellt. Die Rechte liegen bei mir.

Das Haus, das sich an den Himmel lehnte

Es war einmal ein Haus, das stand so wunderlich und eigenwillig da, dass jeder Vorbeikommende unwillkürlich den Kopf schief legte. Man hätte beinahe wetten mögen, dass es jeden Augenblick mitten in den Garten purzeln würde. Doch das tat es keineswegs. Es hielt sich einfach nur ein bisschen schräg, ganz so wie ein alter Hund, der die Ohren spitzt, wenn er in der Ferne eine spannende Geschichte wittert. Das Dach neigte sich mit einer gewissen Neugier nach Osten.

In diesem Haus lebten die drei Geschwister Alice, Edward und Henry, die ein unzertrennliches Team bildeten. Henry, der Jüngste, war sich absolut sicher: Dort, genau hinter der Schornsteinkante, müsse der Anfang der Welt liegen. Edward hingegen, der Mittlere und der Denker der Familie, meinte meistens nur trocken, das Dach sei vermutlich einfach nur müde vom vielen Regen und wolle sich ein wenig auf den Wolken ausruhen. Alice, die kluge Älteste, beobachtete oft schweigend, wie die Wolken am Schornstein vorbei zogen. Sie war oft so tief in ihre Gedanken versunken, dass sie darüber glatt das Sprechen vergaß. Während Edward ein ganz besonderes Gespür für die Stille besaß, klang Henrys Lachen so hell, dass es selbst die griesgrämigsten Hummeln im Garten zu einem Tänzchen bewegte.

Es war ein Dienstagabend, einer von der Sorte, die sich insgeheim fast lieber für einen Mittwoch hielten, weil sie sich nicht so recht entscheiden konnten, ob sie nun grau oder doch lieber gemütlich sein wollten. Der Regen klopfte mit feinen Fingern an die Fensterscheiben. Es klang beinahe so, als wolle er höflich fragen, ob er auf eine Tasse Tee eintreten dürfe. Edward, der für solche Dinge stets ein weiches Herz hatte, nickte der Nässe freundlich zu. So trat die Feuchtigkeit wie ein alter Bekannter ein, während Henry frech die Zunge heraus streckte und felsenfest behauptete, dieser Regen schmecke ganz eindeutig nach Freitag und Erdbeereis.

Alice saß auf ihrem Bett in dem Zimmer, das sie sich alle drei teilten. Es war ein Raum, in dem die Bücher auf dem Boden manchmal leise flüsterten, als wollten sie ihre Geschichten schon vor dem Aufschlagen verraten. Die Tapete war so alt wie der Sommerwind selbst, und die Kissen fühlten sich an wie echte, treue Freunde. Eines von ihnen besaß die wunderbare Eigenart, vergnügt zu quietschen, wenn man es zu fest umarmte. Über dem Bett hing eine Lampe, die ein strenges Geheimnis hütete: Sie flackerte immer nur dann ganz leicht, wenn jemand im Zimmer flunkerte oder eine kleine Unwahrheit erzählte.

In diesem Augenblick, als die Stille im Raum fast greifbar wurde, geschah es. Es war kein polterndes Geräusch, tatsächlich handelte es sich um ein zartes Rascheln, wie von Zweigen, die sich aus dem Wind heraus wagten. Alice richtete sich auf. Ihr Herz schlug ruhig, doch es war hellwach geworden.

Plötzlich stand er da, direkt am offenen Fenster. Er schien weder ganz draußen noch ganz drinnen zu sein, als schwebte er zwischen den Welten. Es war ein Junge mit Haaren, die schimmerten wie ein flimmernder Gedanke, und einem Blick, der zugleich uralt und doch so frisch wie der junge Morgen wirkte. Seine Jacke schien aus dem weichsten Moos des tiefsten Waldes gewebt zu sein.

„Du bist spät“, sagte Alice ruhig, als hätte sie diesen Besuch schon vor langer Zeit in ihrem Terminkalender notiert.

Der Junge neigte den Kopf und lächelte ein Lächeln, das nach fernen Abenteuern und unendlicher Freiheit duftete. „Ich bin nie zu früh“, erwiderte er mit einer Stimme, die wie ein Lied aus einer vergessenen Ecke der Welt klang.

„Potzblitz!“, rief Henry und starrte den Gast mit riesigen Augen an. „Du schwebst ja! Edward, schau mal, er trägt seinen Schatten fast ein bisschen verkehrt herum!“

---ENDE DER LESEPROBE---