Duftimpulse September 2025 - Gabriela Stark - E-Book

Duftimpulse September 2025 E-Book

Gabriela Stark

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Beschreibung

In diesem Monat stehen die Mimose und die Cistrose oder zum Räuchern das Labdanum im Fokus. Beide Düfte eint, nicht nur die in der Literatur beschriebene Wirkung auf die zerknitterten Seelen, sondern sie gehören zu den Ur-Spirits ihrer jeweiligen Duftkulturen. Älter im Gebrauch als Weihrauch und immer mit der Begrifflichkeit des Glaubens und der Heiligkeit verbunden. Dazu bekommst du zwei Duftmeditationen über den Feuerfunken der Mimose und der Heiligkeit der Cistrose / Labdanum. In der DIY – Loslassen bekommst du Impulse für die schamanische Seelenrückholung und welche Pflanzen zum Auflösen karmischer Knoten hilfreich sind.

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Veröffentlichungsjahr: 2025

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Duftimpulse September 2025
Gabriela Stark Aromakologin
Copyright © 2025 Gabriela Stark
Gerne darfst du meine Arbeit teilen, wenn du darauf hinweist, woher du das hast.Also einfach eine Quellenangabe setzen:Duftimpulse September 2025 Gabriela Stark Aromakologinmit Verlinkung www.gabriela-stark-aromakologin.com zu meiner Autorenseite.Ich schreibe für Menschen, die ehrlich und fair meine Duftarbeit wertschätzen.Meine Duftarbeit ist urheberrechtlich geschützt.Die Bilder sind meine Inspirationen, die ich mit Cliparts, www.canva.com und www.creativefabrica.com gestaltet habe.Die Autorin übernimmt keine Haftung für Schäden jeglicher Art, die direkt oder indirekt bei der Anwendung der vorgestellten Rezepturen und Duftbeschreibungen entstehen können. Alle Rezepturen wurden zwar von mir erprobt und für gut befunden, dennoch liegt es außerhalb meines Bereiches, wenn Rohstoffe verwendet werden, die nicht den Anforderungen an ein ätherisches Öl entsprechen, ätherische Öle unsachgemäß verwendet werden oder individuelle Befindlichkeiten, wie z.B. Vorerkrankungen, Schwangerschaft oder Allergien gegen bestimmte Düfte vorliegen.Gabriela StarkSterngasse 1267240 Bobenheim-Roxheimwww.gabriela-stark-aromakologin.com
Contents
Title Page
Copyright
Vorwort
Mimosenbotanik
Der Frühling kommt
Mimose – ein schamanischer Tanz
Mimose – alles ist verbunden
Mimose – der Feuerfunke
DIY – Quelle des Lebens
So wirkt die Mimose
Duftaffirmation Mimose
DIY – Loslassen
Labdanum und der Bart der Ziegen
Labdanum – ein minoischer Traum
Labdanum – Finde deinen Glauben und Heiligkeit
Labdanum und das 12. Haus
Duftaffirmation Labdanum
DIY – Dream of Egypt
Aussicht auf die Duftimpulse Oktober
About The Author
Vorwort
Mit der Mimose und der Cistrose/Labdanum kannst du den Sommer noch etwas verlängern. Es sind Düfte, die die Sonne direkt in dein Zuhause bringen und die, wie die Literatur so schön beschreibt, deine zerknitterte Seele aufrichten können. Wenn du die beiden Meditationen liest, die ich mit den Pflanzenspirits geschaffen habe, dann verstehst du die tiefer gehende spirituelle Wirkung dieser beiden Düfte und kannst sie gezielt einsetzen.
Besonders jetzt im September, wo am 07.09. die Mondfinsternis stattfindet, kannst du den Spirit von Mimose und Labdanum gut mit hineinnehmen. Die astrologischen Kräfte der Mondfinsternis bleiben noch bis zur nächsten Sonnenfinsternis am 21.09. bestehen. Eine Finsternis hat aus astrologischer Sicht immer mit dem Thema Karma zu tun, wo du Erkenntnisse gewinnst, alte Themen und Blockaden gut auflösen kannst. In der DIY – Loslassen, in der es um das Auflösen von Karma geht, bekommst du weitere Inspirationen für deine Duftarbeit.
Dazu kommt, dass bei diesen Finsternissen der KBO (Kuiber Belt Object) Orcus aktiv ist. Wenn du ihn in deine karmischen Auflösungen mit hineinnimmst, wird das besonders wirkungsvoll, weil Orcus, der Unterweltsgott der Etrusker, über die nicht eingehaltenen Versprechungen, Worte, Eide und Schwüre wachte. Es wird ja immer vieles erzählt und nicht eingehalten. Während für den einen Part, das nur dummes Geschwafel von gestern war, bricht für die andere Person das Universum zusammen.
In diesen Duftimpulsen wird es also sehr karmisch, es geht um deine Heiligkeit und deinen Glauben und mit Mimose und Labdanum bekommst du zwei Pflanzenspirits, die hier überaus hilfreich sind.
Ich wünsche dir viele neue Inspirationen und Erkenntnisse.
Gabriela
Mimosenbotanik
Bei der Mimose bist du in Gedanken bei einer Pflanze, die dir nicht als Duft zur Verfügung steht. Es ist dieses „Rühr mich bitte nicht an“, dass du in deinem Kopfkino hast. Die Mimose, die, wenn du sie berührst, ihre Blätter zusammenrollt und auf Umweltreize überaus sensibel reagiert. Diese Wirkung wurde einfach auf eine komplett andere Pflanze übertragen.
Die „Rühr mich nicht an“-Mimose (Mimosa pudica) gehört in den subtropischen Klimagürtel in den Regenwäldern Südamerikas. Sie wächst als Bodendecker, niedrig kriechend an Wasserstellen entlang. Die Universität Göttingen hat dazu auf YouTube ein kurzes Video von ihrer Botanik-Exkursion aus Costa Rica mitgebracht, wo du die „Rühr mich nicht an“ Mimosa pudica sehen kannst.https://www.youtube.com/watch?v=wozo9Cwsmfs
Die Duftpflanze, die du als Mimose kennst, stammt dagegen von einem Baum, der bis zu 30 m hoch werden kann. Es ist die Silberakazie (Acacia dealbata) und sie gehört botanisch zu den Akaziengewächsen, eine Unterart der Mimosenpflanzenfamilie. Beide Mimosen und Akazien werden der übergeordneten Pflanzenfamilie der Fabaceae (Hülsenfrüchte) zugeordnet, hierunter fallen auch unsere Nahrungsmittel, wie Bohnen, Linsen oder Erdnüsse.
Ihr ätherisches Öl steht uns noch gar nicht so lange zur Verfügung. Erst 1860 wurde die Silberakazie in Südfrankreich eingeführt und von dort hat sie sich im gesamten Mittelmeerraum ausgebreitet. Die Silberakazie mag keinen Frost und in den botanischen Gärten blüht sie im Kaltwinterhaus in den Monaten Februar bis März.
Was sie gemeinsam mit der Mimose hat? Die Form der Blätter, die sich bei der Silberakazie nur durch Kälte, Trockenheit und bei Einbruch der Nacht einrollen, allerdings nicht bei Berührung der Blätter und die Form der Blüten. Während die Blütenpompons der Mimose rosa blühen, leuchten die Akazienblüten in einem sonnigen Gelb. Die Silberakazie stammt aus Australien.
Hier kannst du dich über die Silberakazie einlesen:https://www.botanischer-garten-karlsruhe.de/wissenswert-amuesant/herbarium/silberakazie
Der Frühling kommt
In Südfrankreich, genauer an der Côte d’Azur finden zur Silberakazienblüte im Februar die Mimosenfeste statt. Es ist die Zeit der la fête du Mimosa. Die Blüte wird gefeiert, weil es das Ende des Winters bedeutet. Es gibt Blumenkorsos, die Häuser und Kirchen werden mit den Blüten geschmückt und es gibt ein großes Festprogramm. Du kannst in jedem Dorf mitfeiern.
Wie immer in solchen Gegenden gibt es dann berühmte touristische Etappen, die dich in den Zauber und die Magie des Ortes versetzen. Es ist die Route du Mimosa, die 130 km lang ist und im Zeitraum Ende Januar bis März dich an der Côte d’Azur verzaubert. Sie führt von Bormes-Les-Mimosas bis zur Parfümstadt nach Grasse.
Reinschauen kannst du hier:https://www.frankreich-mandelieu.com/mimosa/route-mimosa/
Dazu werden natürlich die kulinarischen Spezialitäten der Silberakazien-Mimose angeboten. Aus den Blüten wird ein Sirup gewonnen, der Eis und Cocktails aromatisiert, wie auch Gelee gekocht wird (so bei uns die Holunderblüten).
So eine Pflanzenstraße gibt es auch bei mir in der Gegend. Wir feiern im Februar bis März die Mandelblüte an der Weinstraße. Ein Meer an wunderschönen rosa blühenden Mandelbäumen, Mandelfeste entlang der Route und auch bei uns wird der Frühling eingeläutet, auch wenn es noch kalt ist. Der Pfälzer Mandelweg ist eine Wanderroute mit 100 km von Bockenheim bis Schweigen-Rechtenbach.
Wenn du es also nicht nach Südfrankreich schaffst, kannst du hier auf den Spuren der Mandelblüte wandeln:https://www.youtube.com/watch?v=H-KaDIPbmhk&list=PLeZMShQop_Xvh8k7qLVOh_mVaii_wVLAv&index=7
Was beide Straßen gemeinsam haben? Weder die Mandel noch die Silberakazie sind einheimische Bäume. Die Mandel wurde bei uns ca. 200 v. Chr. durch die Römer mitgebracht, während die Silberakazie durch reiche Engländer in ihr Zweitzuhause in Südfrankreich vor über 160 Jahren gepflanzt wurden.
Mimose – ein schamanischer Tanz
Mimosenduft kommt sehr sanft daher, die Seele einhüllend, tröstend und Geborgenheit schenkend. Du denkst immer nur an die sanfte Mimose, das „Rühr-mich-bitte-nicht-an“, nur, das solltest du nicht tun. Hinter dem Mimosenduft steckt ein tief in der Mythologie und Spiritualität verwurzelter Baum der indigenen Völker Australiens, der Aborigines. Ihr Holz wurde für kultische Räucherungen verwendet, für den Bau der Bumerangs und aus ihren Blüten und der Rinde wird bis heute Buschmedizin hergestellt.
Ein solch verehrter Baum trägt die spirituelle Energie durch Jahrtausende und die Ureinwohner Australiens gehören mit zu den ältesten Bewohnern von Mama Gaia. Ihre Kultur wird auf 65.000 Jahre geschätzt. Ein solcher Duft wirkt tief in deiner Seele und trägt die Informationen der Ahnen. Den eines war den Aborigines absolut heilig – die Ahnenlinie. Hier bist du bei der Traumzeit der Aborigines, dass wirklich alles beseelt ist und gewisse Orte heilig sind, durchflutet mit dem Geist von Pflanzenspirits, Göttern, Ahnen und ihrer spirituellen fühlbaren Energie. Wenn du aufmerksam bist, findest du solche Orte auch in deiner Umgebung. Sie haben alle eine erfahrbare Geschichte von Menschen, Tieren, Pflanzen, die sich in Legenden, Mythen und Sagen niederlegen.
---ENDE DER LESEPROBE---