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„Prost Mädels!“ Die hübsche Tibeterin Pema Dorjee stößt mit ihren zwei Freundinnen auf einen abenteuerlichen und verdorbenen Abend an. Noch mit Prosecco. Doch mit einem verschlagenen Lächeln bereitet sie ihre Gespielinnen auf das Genießen eines stärker prickelnden Getränkes vor: Natursekt. Einmal die Geister geweckt, ereifern sich die drei Frauen für diese erotische Fantasie. Zuerst lassen sie nur einen kleinen Schwall in ihre Höschen fließen, mitten in der fremden Küche, am Buffet der großen Party. Dann jedoch gehen die Pferde mit ihnen durch. Sie erobern die Badewanne, blockieren das Klo und preisen sich den Frauen und Männern an, die ihre Blasen entleeren müssen. Selbst ein keckes Shitting Girl darf im Bad seine dreckigen Fantasien ausleben. So setzt ein Reigen an abgrundtief versauten Sexspielen ein, der in einem völlig bizarren Abendmahl endet. Die Geschichte enthält explizite Beschreibungen erotischer Szenen aus den Bereichen Natursekt und Kaviar. Sie ist für Personen unter 18 Jahren nicht geeignet. (>21.100 Wörter)
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Seitenzahl: 105
Veröffentlichungsjahr: 2018
Maurice Lambert
Mach mich nass!
Natursekt Roman
Dieses ebook wurde erstellt bei
Inhaltsverzeichnis
Titel
Peeprobe am Buffet
Schenk uns ein, Mann!
Natascha gibt eine Zugabe
Schwarze Haut, weißes Sperma
Zum Nachtisch Frauenfleisch
Eine Fontäne weckt bizarre Lüste (Bonus Story)
Weitere Werke des Autors
Impressum neobooks
Es war eine dieser großen Partys in Berlin. Vierzig Personen waren eingeladen, achtzig gekommen. Die Gastgeber kannten selbst nicht alle Personen. Der Freund eines Freundes eines Freundes war plötzlich da; die zwei Mädchen aus der vierten Etage mit ihren Freundinnen, mit denen man bisher nicht einmal im Treppenhaus ein Wort gewechselt hatte; Passanten, die von der lauten Musik vom Bürgersteig hoch an die Bierkiste gelockt wurden.
Ich selber, Pema Dorjee, 28 Jahre alt, vor acht Jahren aus Tibet nach Berlin gekommen, um hier Jura zu studieren, war halboffiziell hier. Maiwynn, meine bretonische Kommilitonin mit ihrem supertollen, kupferroten Haar hatte dem Gastgeber gesagt, mich mitzubringen. Eine Exotin aus dem Himalaya, sehr hübsches und reifes Gesicht, wunderschönes langes Haar, du wirst dich bestimmt in sie verlieben, hatte Maiwynn mich bei Simon eingeschmeichelt.
Nun saß ich hier in der großen Küche auf der Anrichte. Neben mir eine gute Bekannte von Maiwynn, ein 21-jähriger, lichtblonder Schwarm aller Männer, Informatikstudentin und extrem vorlaut, hörend auf den Namen Laura.
Nie und nimmer erwartete ich in diesem Moment, was in Kürze über mich hereinbrechen sollte. Fremde Männer, die vor mir ihre Hose öffnen, ihre Penisse herausnehmen und mir gehörige goldene Duschen verpassen sollten. Mir und meinen beiden Freundinnen. Alle drei in der Wanne, nackt sowie mit einer ungebärdigen Lust, nass gemacht zu werden. Von Männern ebenso wie von Frauen.
Ganz egal, wer gerade zum Schiffen auf die Toilette gehen musste, an unseren aufgerissenen Mäulern, unseren tollen, mit unseren Händen angehobenen Titten, unserem trockenen Haar, das danach drängte, pitschnass an unserem Kopf und unseren Schultern zu kleben – an all dem sollte er oder sie nicht vorbeikommen.
Zu verkommenen Schlampen sollten wir uns wandeln, verdorben bis ins Mark. Große Dreckschweinchen, die nicht einmal davor zurückschrecken würden, sich ein Ei in den Rachen zu legen.
Herrje, und in all diesen perversen Spielarten sollte ich von dem Wunsch geplagt – oder auch beseelt - sein, mich an Simon heran zu werfen.
Dieser Kerl geisterte in meinen Gedanken herum. Auf den ersten Blick war mein Interesse geweckt. Dieser Gastgeber übte eine große Anziehungskraft auf mich aus. Er strahlte eine große Selbstsicherheit aus sowie eine unergründliche Nonchalance. Das erweckte zwangsläufig in mir das Interesse, hinter diese Kulisse zu schauen. Mich selber mit ihm zu messen, um ihm seine hochnäsigen Flusen auszutreiben, wurde mein kurzfristiges Ziel. In gleichen Maßen, wie das Ergattern eines Kusses. Frisch nach Campari und Orange, von mir aus auch Piccolo und Pflaume, Hauptsache, seine rauen Lippen auf meinen fühlen, seine Hände auf meinem Rücken, mein Busen an seiner Brust. . . . Na ja, und mittelfristig sollte er logischer Weise in meinem Bett landen.
Simon sah wirklich sehr gut aus. Da grenzte es für mich an ein Wunder, dass er mit seinen zweiundzwanzig Jahren noch nicht vergeben war. Maiwynn erklärte es sich damit, er würde aufgrund des Bildes von einer Traumfrau blockiert, in eine Beziehung zu geben. Später sollte ich erkennen, er war nur sehr schüchtern und hatte zudem anormale, sexuelle Vorlieben, die ihm lieber die Partnerschaft mit Gratis-Filmen nachts im Internet suchen ließ.
Maiwynn kam mit drei Proseccos zurück. Nach den drei Tequila Sunrise sollten wir besser etwas Leichteres trinken, um nicht verfrüht das Bewusstsein zu verlieren, hatte sie Laura und mich schulmeisterlich belehrt, unseren Alkoholkonsum heute besser zu portionieren.
Sie hatte recht. Fast. Denn ich war schon stark angeheitert und hätte jetzt eher Wasser vertragen. Und wenn ich mir das lose Mundwerk von Laura anhörte, wäre es besser gewesen, sie hätte auf zwei der drei Cocktails verzichtet. Anderseits wäre der Abend dann mit Sicherheit anders verlaufen. Nicht so bizarr, verwegen und übermäßig versaut. Höchstwahrscheinlich wären wir drei stockbetrunken nach einem ganz normalen Abend nach Hause getorkelt und in mir wären nicht die Mauern eingerissen worden, die das Ausprobieren meiner sehr speziellen, sexuellen Fantasien bisher erfolgreich verhindert hatten.
Ja ja, der Alkohol! Nach diesem Abend sollten Laura, Maiwynn und ich zu den abgefahrensten, geilsten und schmutzigsten Mädels des Campus gehören.
Und alles fing mit einem Satz Lauras an.
„Der sieht ja aus wie Pisse“, sagte sie zu Maiwynn, als sie aus deren Hand den Prosecco empfing. Nun ja, er war wirklich extrem hell, dennoch konnte ich Lauras Assoziation nicht folgen. Nie hatte ich mir bisher Gedanken gemacht, wie Urin in einem Sektglas aussehen könnte. Aber das war nicht das, was mich beunruhigte. In mir erwachte auf einmal ein intensives Interesse, ob Lauras Aussage stimmen würde. Welche Farbe hätte Natursekt wirklich in einem farblosen Glas? Dabei wurde ich ganz aufgeregt bei der Vorstellung, wie dieser spezielle Sekt überhaupt in das Glas hinein käme. Doch am meisten schockte mich eine fast schon sexuelle Erregung bei der Frage, wie er denn schmecken würde. Ja verdammt, es ging alles blitzschnell in meinem Kopf, doch plötzlich war ich geil auf Natursekt. Und langsam erst wurde mir bewusst, diese Lust gehrte schon seit meinen Kindheitstagen in mir. Wir waren damals zwei Mädchen und zwei Jungen, hüteten am Tag die Yaks einiger Kaufleute, die bei uns auf dem Dorfmarkt Waren ausgelegt hatten, und kamen wegen der genügsamen Tiere zu anderen Spielen. Hinter einem großen Felsen war unsere Toilette, spielten wir. Natürlich entblößte sich keiner von uns. Dennoch hatten wir alle ein riesiges Interesse, so zu tun, als pinkelten wir. Wir Mädchen hockten uns hin und kommentierten unser Strullen; die Jungs taten es uns aus dem Stehen nach. Meine Freundin deutete diesen plötzlichen und komischen Einfall später dahingegen, wir hatten einfach die kindliche Neugier, den Intimbereich des anderen Geschlechtes zu sehen. Wildnickend stimmte ich ihr damals zu, obwohl ich mir schon in dieser Stunde eingestand, ich wollte nicht nur das Geschlecht der Jungen sehen. Nein, ich wollte eindeutig das Geschlecht der Jungen sehen, wie sie schifften. Und ich wollte mit der gleichen Intensität einem Mädchen beim Pullern zusehen.
Und schon damals verspürte ich bei dieser Vorstellung etwas wie sexuelle Lust.
Weil genau das verboten war, vergaß ich mit der Zeit dieses stille Interesse.
Bis zu eben diesem Moment, wo Laura ein weiteres Mal nicht ihre Obszönitäten im Griff hatte.
Und dann ging der Dirty Talk erst richtig los.
Maiwynn war mächtig sauer, weil Laura es so herabwürdigte, dass das Rothaar mit der Brille uns mit Prosecco versorgte. Als hättest du schon einmal Pisse getrunken“, fauchte sie den Blondschopf an.
„Jeden Abend ein Glas von meinem Freund, meine Liebe“, schmetterte Laura zurück.
„Du hast ja gar keinen“, giftete der Rotschopf und pflanzte sich neben mich auf die Anrichte.
„Aber mal gehabt.“ Die Berlinerin klemmte sich ihr blondes Haar hinters rechte Ohr und setzte eine übertrieben wichtige Miene auf. Ich war kurz vorm Losbrüllen, aber der strenge Eifer, mit dem die Bretonin Maywynn diese Angelegenheit durch ihre große Brille betrachtete, als würde eine Familienministerin sich mit dem Finanzminister um die Subventionen von Kindertagesstätten streiten – diese Ernsthaftigkeit hieß meinen frechen Mund schweigen.
„Wieso ist er dann gegangen?“ Maywynn nahm ihre Brille ab und knabberte am Bügel. Ihr allesdurchdringender, tiefbrauner Blick in Kombination mit dem kupferroten Haar, das ihr Gesicht gleichmäßig einrahmte, sah sie wahnsinnig begehrlich aus. Für mich. Die Deutsche mit dem dünnen, lichtblonden Haar sah das etwas anders. Noch.
Noch war sie auf Streit gebürstet. Unvorstellbar war für mich zu dieser Stunde, dass die beiden in nicht allzu entfernt liegender Zeit nicht mehr über das Thema Urin streiten, sondern sich den gelben, stinkenden Saft mit wahrer Leidenschaft gegenseitig vom Körper lecken sollten.
Wie gesagt, gerade zur Minute war nicht daran zu denken.
„Eben weil ich jeden Abend Pisse trinken wollte, ist meine Beziehung in die Brüche gegangen“, schwindelte Laura weiter. „Das hatte den kleinen Kerl maßgeblich überfordert.“
Maiwynn und ich wussten, das blonde Flittchen hatte noch nie einen Freund gehabt. Zudem erkannte ich in diesen kleinen Dialog nicht einen Streit um Rechthabe, sondern eine ehrliche Lust der jungen Berlinerin auf diese goldenen Drinks. Und die Unbedarftheit, mit der sie ihre geheimen Wünsche preis gab, weckte in mir die Absicht, Laura als Weggefährtin zu erobern. Ich hoffte in dieser Stunde, mit Hilfe dieser vorwitzigen Maus selber das große Reich der verbotenen Spiele betreten zu können. Deshalb lag mir viel daran, das Thema jetzt nicht abreißen zu lassen. Nur sollte es nicht mehr in Form eines Konkurrenzkampfes abgehalten werden, sondern in ein Miteinander überwechseln. In eine Harmonie, in der wir uns alle einrichten könnten. Deshalb versuchte ich zu schlichten: „Bitte streitet euch nicht. Der Abend hat so gut angefangen. Lasst uns mit dieser „Pisse“ anstoßen auf eine hochinteressante Party.“
Die beiden Europäerinnen glotzen mich an, als wäre ich die Eva aus ihrem Gründungsmythos, die den Adam verführen wollte. Dann schauten sie mit einem verzweifelten Gesicht auf das Glas in ihrer Hand.
Ich lächelte verschlagen und setzte das Glas unter meine Nase: „Uh, die „Pisse“ riecht aber lecker. Fruchtig. Irgendwie nach Trauben und Sprudel. Prost Mädels.“ Einladend streckte ich meine Hand aus.
Der Bann brach. Es war der Einstieg in unser sündhaftes Spiel. Der Beginn einer Kette verbotener Sauereien. Schweinkram, der uns lebensgefährlich geil machen sollte. Existenzbedrohlich, weil das Blut sieden und das Herz mit Lichtgeschwindigkeit rasen sollte. Dabei fing alles sehr gemächlich an.
Wissend, dass es nur Prosecco war, taten wir, als hätten wir wirklich Urin in unseren Gläsern. Mit lustvollem Grinsen stießen wir unsere Gläser zusammen. Hell klirrten sie und klingelten wir Glocken in meinem Schoß. Ein Blick in die Gesichter links und rechts; ja, die Mädels waren auch heiß. Selbst Maiwynn. War sie ebenfalls ein heimlicher Fan dieser nassen Vorlieben? Konnte sie es sich gegenüber Lauras Berliner Gosche nur nicht eingestehen? Hatte diese gelbe Fantasie die Tore der „Verbotenen Stadt“ aufgebrochen? War der Rotschopf bereit, über die Brücken und Pfade der Kaiser längst vergangener Dynastien zu schreiten, um in den kleinen und versteckten Lichthöfen der Paläste den Brunnen ihrer Passion zu finden?
Bildlich stellte ich mir vor, wie es in Maywinns Innerem ein Abbild der geometrischen, tausendjährigen Anlage des Herzens Pekings gab und die kleine Bretonin darin wie eine neugierige Touristin herumirrte und mit Inbrunst ein Versteck suchte, ihren abnormen Neigungen zu frönen.
Aus meinen Hirngespinsten wurde ich gerissen, weil Laura den Prosecco in ihrem Mund schwenkte. Dumpf blubberte es in ihrem Mund. Sodann legte sie den Kopf in den Nacken, um mit ihrer Zunge in Ruhe den Geschmack aufnehmen zu können. Sie sah dabei unwiderstehlich niedlich aus. Mit einem fachmännischen Gesichtsausdruck schluckte sie alles runter: „Die Pisse ist ausgezeichnet. Was sagst du dazu, Maiwynn?“
Die Bretonin wiederholte die Gestik der Blonden. Als sie den Sekt von der einen Backe in die andere schubste – hin und her, hin und her – glätteten sich die Sorgenfalten in ihrem Gesicht.
„Aaaaccchhhh“, kam es tief und erregt über ihre Lippen. Deutlich hörte ich einen Anflug an Erlösung in ihrer Stimme: „Ein ausgezeichneter Jahrgang. Der schmeckt nach mehr. Wie ist dein Urteil, Pema Dorjee? Du Lotusblume mit schwarzem Haar, die auf dem Dach der Welt in Kargheit aufgewachsen ist, wie ist dein Urteil über dieses Spezialgetränk europäischer Trauben an den Hängen des Rheins?“ Dabei linsten Maywynns Augen doppelt groß hinter ihrer Brille hervor.
„Dieser ist wirklich sehr gut“, lobte ich mit einem Augenzwinkern. Danach entspannte ich meine Gesichtsmuskeln, wodurch sich mein Oberlid zu einer großen Sichel ausformte. Das gab meinem Gesicht eine reife Schönheit und eine exotische Ausstrahlung. Umso mehr verwirrten meine nächsten Worte meine beiden Mitstreiterinnen. Was ich sagte, stand dieser abgeklärten Reife diametral entgegen und verschlug beiden Europäerinnen kurz den Atem.
„Wenn ich es mir recht überlege“, hörte ich mir selber in einer befremdlichen zu, als wäre nicht wirklich ich diejenige, die diese abgründigen Wünsche äußerte, „könnte ich hiernach einen echten Natursekt trinken.“
Kaum waren mir die Worte rausgerutscht, stierte ich meine beiden Freundinnen an. Ungeduldig suchte ich nach Anzeichen einer Bereitschaft, diese hochkarätigen Fantasien auszutesten. Wie weit würden sie wirklich gehen? Besonders das blonde Großmaul? Würden sie mich jetzt verteufeln oder als ihre Göttin ausrufen? Das waren Fragen, die mich in diesen Millisekunden beschäftigten.
Maiwynn war erwarteter Weise die erste, die mir in die Parade fuhr: „Igitt, was bist du pervers, Pema Dorjee! Und so etwas habe ich als Freundin, pfui Teufel.“ Zu allem Überfluss tat sie, als würde sie auf den Boden spucken.
Laura war nicht weniger entsetzt. Sie zeterte lauthals und fuchtelte mit ihren Armen in der Luft herum, als wäre sie eine Marionette, deren Führungsseile sich verheddert hätten und nun in wilder Hast vom Puppenspieler entwirrt wurden.
