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Mit angstvoll pochendem Herzen lauscht die kleine Lena in den dunklen Wohnungsflur. Schon vor einer Stunde ist ihre Mutter Katja zu ihrem Nachtdienst im Elisabeth-Krankenhaus aufgebrochen und hat Lena in der Obhut ihres neuen Freundes Eugen zurückgelassen. Seit ihre Mama diesem Mann begegnet ist, ist nichts mehr, wie es vorher war. Lenas gerade noch so schönes Leben ist plötzlich ein schlimmer Albtraum geworden, der sich Abend für Abend wiederholt! Doch niemand will Lena glauben, niemand kennt Eugens wahres, böses Gesicht ...
Wie erstarrt liegt Lena in ihrem Bett und horcht, ob sich die schweren Männerschritte wieder ihrem Zimmer nähern. Da, der Ton des Fernsehers erstirbt, und die Bodendielen knarren. Gleich wird sich ihre Zimmertür öffnen und das Monster zu ihr kommen ...
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Seitenzahl: 118
Veröffentlichungsjahr: 2016
Cover
Impressum
Katjas kleine Heldin
Vorschau
BASTEI ENTERTAINMENT
Vollständige E-Book-Ausgabe der beim Bastei Verlag erschienenen Romanheftausgabe
Bastei Entertainment in der Bastei Lübbe AG
© 2016 by Bastei Lübbe AG, Köln
Verlagsleiter Romanhefte: Dr. Florian Marzin
Verantwortlich für den Inhalt
Titelbild: shutterstock / Alena Ozerova
Datenkonvertierung E-Book: Blickpunkt Werbe- und Verlagsgesellschaft mbH, Satzstudio Potsdam
ISBN 978-3-7325-2562-1
www.bastei-entertainment.de
www.lesejury.de
Ein Wohnungsbrand hat die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten heute Nacht in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Die junge Ruth und ihre beiden kleinen Söhne Jonas und Bastian drohten, im Flammenmeer umzukommen. Allein dem Eingreifen der neunjährigen Lena, die mit ihrer Mutter nebenan wohnt, ist es zu verdanken, dass alle drei lebend geborgen werden konnten. Was für ein tapferes kleines Mädchen! Dabei hätte Lena beinahe selbst in dem lodernden Inferno den Tod gefunden …
Allerdings ist es seltsam, dass Lena eben den Dank der drei Geretteten entschieden zurückgewiesen hat. Sie selbst sei ja eine Weile ohnmächtig gewesen, sagt sie, und sie behauptet, dass ein fremder Mann mit einer dunklen Kapuze über dem Kopf die Jungen, Ruth und sie aus der brennenden Wohnung getragen habe. Am Einsatzort habe ich keinen Mann gesehen, aber Lenas Beschreibung erinnert mich an den polizeilich gesuchten Betrüger Björn Dreyer …
»Komm, mein Mädchen, ich helfe dir!« Eugen Hunsstedt griff nach Lenas Schulheft, aber sie kam ihm zuvor und riss das Heft an sich.
»Ich bin nicht dein Mädchen!«, fauchte sie ihn an. »Und das will ich auch nie sein!«
»Lena!«, mahnte Katja Westerhoven. Das Verhalten ihrer Tochter war ihr peinlich. Es wurde immer schlimmer. Je mehr Eugen sich bemühte, desto unfreundlicher wurde Lena.
Katja hatte Angst, dass es Eugen irgendwann zu viel wurde und er sie mit ihrem Kind nicht mehr wollte. Natürlich würde sie sich jederzeit für ihre Tochter entscheiden. Ganz zu Beginn ihrer Beziehung hatte sie Eugen schon erklärt, dass Lena das Wichtigste in ihrem Leben war und auch immer bleiben würde.
Sie hoffte, dass sie sich nie zwischen den beiden Menschen, die sie liebte, entscheiden musste.
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
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