Weihnachten steht vor der Tür - Helen Hoffmann - E-Book

Weihnachten steht vor der Tür E-Book

Helen Hoffmann

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Beschreibung

Hat der Adventskalender keine Zahlen? Wieso sind hinter den ersten Türchen keine Gewürze? Ein Produktionsfehler? Elefantin Else bemalt Weihnachtskugeln, während Hoppel Knickohr erfahren muss, dass auch der Osterhase Weihnachten feiert. Dabei ist sie ein Kaninchen! Braucht es einen Tannenbaum? Wenn es einer sein soll, muss es schon der Richtige sein, denn es gibt so viel zu beachten, was aus einem Weihnachtsbaum nur eine Tanne macht. Der coole Ben ist wieder allzu neugierig und steckt im Dachboden seine Nase in Dinge, die ihn nichts angehen. An Heiligabend wird der Zoo besucht.

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Veröffentlichungsjahr: 2024

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Inhaltsverzeichnis

1. Dezember: Keine Zahlen?

2. Dezember: Haltbar für die Ewigkeit

3. Dezember: Produktionsfehler?

4. Dezember: Augen auf beim Äste schneiden

5. Dezember: Jedes Jahr derselbe Salat

6. Dezember: Den Nikolaus verschlafen?

7. Dezember: Eine Tür ist nicht immer eine Klappe

8. Dezember: Jedes Jahr eine Weihnachtskugel

9. Dezember: Plätzchen-Bande

10. Dezember: Ein Sprüchlein für Weihnachten

11. Dezember: Ja oder nein? Jein!

12. Dezember: Mit dem Rüssel bemalt

13. Dezember: Drehplan Krippenspiel

14. Dezember: Vier Wochen warten?

15. Dezember: Die richtige Tanne muss es sein

16. Dezember: Eine strohige Bürde

17. Dezember: Mandeln sind Mandeln?

18. Dezember: Eine Giftnudel beim Weihnachtsessen?

19. Dezember: Nur ganz schnell

20. Dezember: Auch der Osterhase feiert Weihnachten

21. Dezember: Ben, lass den Koffer zu!

22. Dezember: Zum Verzehr nicht geeignet

23. Dezember: Falsch verstanden

24. Dezember: Besuch im Zoo

Verschiedenes

Impressum

1. Dezember: Keine Zahlen?

Hannes nahm ein Messer und schnitt damit am Kleberand des Tee-Adventskalenders entlang, weil er die Packung nicht an der vorgesehenen Öffnung aufreißen wollte. Diese ließ sich danach meist nicht mehr schließen oder er zerstörte dabei ein Bild. Deshalb öffnete er alle Teebeutelverpackungen an der Seite.

Hannes zog die Lasche auf und nahm den ersten Teebeutel - ein Früchtetee. Die Sorte mochte er nicht so gern, aber darauf konnte er nun keine Rücksicht nehmen.

War das auch die richtige Nummer? Stand dort die eins?

Er sah sich die Schutzhülle des Beutels an, konnte auf dem bunt bedruckten Papier nichts erkennen.

Merkwürdig, dass dort keine Zahlen drauf gedruckt worden waren. Hatte man das vergessen oder nahm man an, dass der Besitzer des Adventskalenders nicht einfach in die Packung reingreifen, sondern am Anfang beginnen würde?

Ach, natürlich, man musste mit dem ersten Beutel beginnen, denn hätte er ihn an der Lasche geöffnet, wo es eigentlich vorgesehen war, konnte man nicht einfach in die Verpackung greifen.

Trotzdem war es merkwürdig, dass auf der Papierhülle keine Zahl zu finden war. Das konnte man bei einem Adventskalender doch erwarten.

Welche Sorte war das? Hannes sah sich die Hülle an und verglich den Druck mit den Abbildungen von der Verpackung.

Früchtetee war nun nicht gerade eine Sorte bei der er Luftsprünge vor Begeisterung machte und Himbeere gehörte noch weniger zu seinen Favoriten. Davon würden noch zwei weitere drin sein.

Gut. Wasser aufbrühen, aufgießen, Tee trinken und weg war der erste Früchtetee.

Hannes packte den Beutel in seinen Becher und übergoss ihn mit heißem Wasser. Beim aufsteigenden Duft des Tees kamen Kindheitserinnerungen an eine verbrannte Zunge nach dem Trinken von Früchtetee wieder hoch. Genau deshalb mied er Früchtetees. Sie erinnerten ihn immer daran, wie er sich jeden Morgen die Zunge verbrannt hatte, bevor es zum Kindergarten ging.

Als er die Papierhülle wegwerfen wollte, entdeckte er eine Zahl, die ihm zuvor nicht aufgefallen war. Es handelte sich um die 24. Jetzt hatte er rückwärts mit dem Adventskalender begonnen. Bei Tee war das egal, da gab es zum Nikolaus und zum Heiligabend nichts Besonders.

Hannes nahm einen Schluck von seinem Früchtetee - und verbrannte sich die Zunge.

2. Dezember: Haltbar für die Ewigkeit

Zufrieden stellte Mathilde ihr Werk aufs Backblech und schob dieses in den Ofen.

Jetzt musste der Teig bei Ober- und Unterhitze gebacken werden. Wenn er abgekühlt war, konnte sie mit der Verzierung beginnen.

Während der Teig sich in der Hitze des Backofens in eine feste Form verwandelte, reinigte sie die Quirlstäbe des Mixers und die Teigschüssel.

Zehn Minuten vor Backende schaltete sie den Ofen aus, damit der Teig die Restwärme nutzen konnte. Man sparte Energie, wo man nur konnte, und verbrauchte dennoch zu viel. Aber das war eine andere Geschichte.

Mathilde holte ihr Werk aus dem Backofen und stellte es mithilfe ihrer neuen Backhandschuhe auf ein Abkühlgitter.

Diese Handschuhe waren viel beweglicher, weil sie im Gegensatz zu den bekannten Grill- und Ofenhandschuhen keine Fäustlinge waren, sondern fünf Finger hatten. Dadurch waren sie weniger klobig und sie saßen eng an den Händen, dass sie keine Angst haben musste, aus einem Handschuh zu rutschen, wie ihr das früher einmal passiert war und sie den Fäustling erst einmal in die Waschmaschine hatte geben müssen, weil er in die schmutzige Teigschüssel gefallen war.

Mathilde hatte ihr Werk in der Küche in eine Ecke gestellt, wo es niemanden störte. Äußerlich konnte sie keine Wärme mehr feststellen, aber um ganz sicher zu gehen, dass alles vollständig ausgekühlt war, würde sie erst morgen mit dem Verzieren beginnen.

Die Küchenarbeitsplatte war am nächsten Tag dick mit Zeitungspapier ausgelegt, als Mathilde ihr Backwerk darauf stellte. Farbtöpfe und Pinsel hatte sie schon bereitgestellt, dass sie sofort loslegen konnte. Noch schnell ein Foto gemacht und dann konnte sie beginnen.

Mit vollem Eifer malte sie den Kranz dunkelgrün an, nahm dann einen sehr feinen Haarpinsel zur Hand und wechselte zu einem mittelgrün. Damit malte sie in unregelmäßigen Abständen kleine Striche auf die dunkle Farbe. Schließlich kam noch ein hellgrün hinzu, dass sie nur sehr sparsam verwendete.

Als die Arbeit getan und alles getrocknet war, nahm sie den Akkubohrer und bohrte an vier Stellen ein Loch. Als sie den Teig in Form gebracht hatte, waren an vier Stellen kleine Kugeln aufgesetzt worden, die nun durchbohrt worden waren.

Sie legte den Akkubohrer zur Seite und steckte in die Löcher jeweils eine Kerzenhalterung. Nun begann sie mit einer Heißklebepistole kleine Weihnachtsbaumkugeln und andere Baumdeko an dem Adventskranz zu befestigen.

Zufrieden betrachtete sie ihr Werk und machte ein Foto vom Endergebnis.

Einen Adventskranz aus Salzteig zu fertigen, darauf war bisher noch niemand gekommen. Es war ein wenig mühsam und man sollte mit Farbe und Pinsel umgehen können, aber am Ende hatte man etwas, das bei guter Pflege Jahrzehnte halten würde.

3.

---ENDE DER LESEPROBE---