Welt der Goldenen - Manfred Weinland - E-Book

Welt der Goldenen E-Book

Manfred Weinland

4,7

Beschreibung

Ren Dharks Expedition nach Orn, der Heimatgalaxis der Mysterious, steht unter keinem guten Stern. Denn auf halbem Wege findet er mitten im Leerraum einen Planeten, der ihm und seiner POINT OF zum Schicksal zu werden droht: die Welt der Goldenen.

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Seitenzahl: 449

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Sammlungen



Ren Dhark

Drakhon-Zyklus

 

 

Band 15

Welt der Goldenen

 

 

von

Werner K. Giesa

Uwe Helmut Grave

Conrad Shepherd

Manfred Weinland

 

nach einem Exposé von

Hajo F. Breuer

Inhalt

Titelseite

Prolog

1.

2.

3.

4.

5.

6.

7.

8.

9.

10.

11.

12.

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Impressum

Prolog

Ende Januar 2059 hat sich für Ren Dhark ein Kreis vollendet. Im August des Jahres 2051 entdeckte er auf dem Kolonialplaneten Hope erstmals die Spuren einer technisch extrem hochentwickelten außerirdischen Zivilisation. Weil das fremde Volk zwar viele Artefakte hinterlassen hatte, aber keinen einzigen Hinweis auf seine Herkunft oder auf sein Aussehen, hatte es bald den Namen »Mysterious« weg – die Geheimnisvollen.

Wertvollste Hinterlassenschaft der Mysterious war ein ringförmiges Raumschiff mit phantastischen Eigenschaften. Unter Ren Dharks Kommando nahmen es die Menschen in ihren Besitz und tauften es auf den Namen POINT OF. Dieses Schiff sollte den Grundstock bilden für eine Flotte von Ringraumern, die die Terraner überall im Weltall entdeckten und in ihre Dienste nahmen.

Daß die Menschheit und alle anderen Völker der Milchstraße in höchster Gefahr schwebten, wurde rasch klar, als das Strahlungsfeld der Galaxis immer mehr entartete. Ren Dhark startete zu einer großen Forschungsreise, in deren Verlauf er die Sterneninsel Drakhon entdeckte, die mit unserer Milchstraße zu kollidieren drohte.

Es stellte sich heraus, daß Drakhon erst im Jahr 1805 irdischer Zeitrechnung am Rand der Galaxis aufgetaucht war – herausgerissen aus seinem eigenen Kontinuum. Bei seiner fieberhaften Suche nach der Ursache dieser Naturkatastrophe stieß Ren Dhark einmal mehr auf Spuren der Mysterious. Er fand Beweise dafür, daß die Geheimnisvollen vor rund 1000 Jahren das überschwere Schwarze Loch im Zentrum unserer Milchstraße manipuliert hatten, um mit dieser »Waffe« einen Krieg zu gewinnen.

Doch diesmal hatten sich die Mysterious zu weit vorgewagt: Als sie entdeckten, daß eine Galaxis aus einem anderen Kontinuum in das unsrige gerissen und die Milchstraße früher oder später vernichten würde, flohen sie mit unbekanntem Ziel.

Bei seiner verzweifelten Suche nach Verbündeten im Kampf gegen den Weltuntergang fand Ren Dhark in der Galaxis Drakhon das Volk der Rahim, das über extrem starke Parakräfte verfügte. Mit Hilfe der Rahim gelang es letztlich, Spezialschiffe hinter den Ereignishorizont des entarteten Schwarzen Loches zu bringen und einen Teil seiner Masse zu neutralisieren.

Die Rahim verloren ihr Leben, als sich das Schwarze Loch wieder normalisierte. Die Galaxis Drakhon »schlüpfte« aus unserem Kontinuum zurück in ihr eigenes. Die Gefahr war besiegt!

Ren Dhark hielt es für seine Pflicht, Jim Smith zu danken, weil dieser geheimnisvolle Mann entscheidende Hilfestellung geboten hatte. Man ging davon aus, daß es sich bei ihm um einen Abenteurer handelte, der auf einem namenlosen Planeten ebenfalls ein Ringschiff der Mysterious gefunden hatte, ohne es der Regierung auszuhändigen.

Doch dann sprach Smith die Worte, die Ren Dhark für den Rest seines Lebens nicht mehr vergessen sollte: »Ich bin einer aus dem Volk, das ihr die Mysterious nennt.«

Aber Jim Smith, der in Wahrheit Gisol hieß, war ein Ausgestoßener, ein Rebell. Sein Volk hatte eine vernichtende Niederlage erfahren und fristete nun ein Sklavendasein in seiner Heimatgalaxis Orn.

Obwohl auf der Erde der Wahlkampf begann, stellte Ren Dhark eine Expeditionsflotte zusammen und startete mit zehn Schiffen und zehn weiteren Ringraumern Gisols nach Orn. Mitten im Leerraum wurde ein seltsamer Planet entdeckt, den offenbar nur die POINT OF anfliegen konnte. Doch dann wurden aus den Besuchern Gefangene!

Auf der Erde versuchte zur gleichen Zeit der Reporter Bert Stranger, das Geheimnis der neuartigen Sensorien zu klären – und geriet in höchste Lebensgefahr!

Zur gleichen Zeit startete Colonel Huxley im Auftrag des Rates der Nogk eine Expedition mit dem Ziel, mehr über den geheimnisvollen Feind dieses Volkes zu erfahren. Er fand einen vergessenen Wohnplaneten der Nogk – und eine Sonne, die zur Nova zu werden drohte…

1.

Es war ein Alptraum…

Rückzug! dachte Ren Dhark. Wie versteinert saß er da, die Bildkugel ins Auge gefaßt – die Bildkugel, die jene Sequenzen übertrug, die dem Commander der Planeten und Leiter der Orn-Expedition ein spürbares Gruseln verursachte – ebenso wie jedem anderen Beobachter.

Schuld daran waren die Statuen.

Goldene, gigantischeStatuen – so weit das Auge reichte.

Sie waren herumgeschwenkt, waren dem Irrflug der POINT OF gefolgt und hatten dann, wie in einer absurden Choreographie, ihre Arme erhoben und gegen den Ringraumer gerichtet.

Arme, die schreckliche Waffen waren…

Rückzug! wiederholte Dhark seinen Befehl an die Adresse der Gedankensteuerung.

Die nicht reagierte.

Nicht in der befohlenen Weise jedenfalls.

»Eines Tages werde ich diese alte Blechkiste eigenhändig in ihre Bestandteile zerlegen«, knurrte Dan Riker im Kopilotensitz neben Dhark.

Und Dhark dachte: Er hat recht. Er hat verdammt noch mal recht. Was hat dieser vermaledeite Computer vor? Warum stellt er sich taub?

Gedankensteuerung und Checkmaster waren eins in seiner Vorstellung. Und oft genug hatte das mysteriös agierende Bordgehirn bewiesen, daß es sich nicht als simpler Befehlsempfänger und ausführendes Organ verstand.

Besaß es wirklich eine Biokomponente? Besaß es, wie ihm vielfach angedichtet worden war, Seele?

In manch stiller Stunde hatte sich Dhark gefragt, ob sich nicht einer der geheimnisvollen Erbauer der POINT OF, Margun oder Sola, von denen kaum mehr als ihre Namen überliefert waren, mit dem Checkmaster sein eigenes Denkmal gesetzt hatte. Oder mehr noch: Ob sie nicht vielleicht sogar beide eine sehr spezielle Abart der Unsterblichkeit für sich kreiert hatten.

Die Galoaner hatten bewiesen, daß es machbar war. Für ihr Nareidum, ihre Regierungsspitze, hatten sie einen Supercomputer entwickelt und eine Möglichkeit erschaffen, die Seelen verdienter Verstorbener zu konservieren – ihnen nach dem Tod der biologischen Hülle neue Heimat in einer kybernetischen Vollprothese zu gewähren.

Die Mitglieder des Bundes der Weisen Toten waren sogar imstande, sich auslagern zu lassen – in vergleichsweise winzige Chips, die dann von lebenden Galoanern wie Schmuck getragen wurden und den Nareidums-Angehörigen, so erforderlich, Mobilität verliehen…

Theoretisch konnte der Checkmaster also durchaus die Bewußtseine von Margun und Sola enthalten – letztgültige Beweise dafür fehlten jedoch nach wie vor. Auch das Innenleben des Checkmasters war und blieb ein Rätsel. Bislang hatte man hinter der Unitallverkleidung nur einige fast banal anmutende Module entdeckt. Und etwas, von dem man annahm, daß es eine permanente Verbindung zum Hyperraum darstellte – dem Ort, wo der eigentliche Checkmaster-Komplex vermutet wurde.

»Anja?« Dhark wandte sich Anja Riker zu, der Expertin für M-Mathematik, die im allgemeinen einen besonderen Draht zum »Orakel« der POINT OF besaß. »Warum blockiert die Gedankensteuerung?«

Anja stand vor dem Terminal und wirkte ebenso ratlos wie Dhark selbst. »Keine Ahnung.« Schulterzucken. »Er reagiert auch auf keine manuelle Eingabe…«

»Sch… eibenkleister!« fluchte Dan Riker, der sich genötigt fühlte, aufzustehen und zu seiner Frau zu eilen.

Dhark blieb sitzen. Seine Finger flogen regelrecht über die Sensorschalter der Lehnen. Nichts an den Anzeigen verriet, daß jedes Gerät, jedes Instrument, mit dem versucht wurde, aktiv ins Geschehen einzugreifen, wert- und nutzlos geworden war. Die Anzeigen, auch auf den Konsolen rundum, wirkten normal. Als spiele der Checkmaster Katz und Maus mit der Besatzung. Und dies in einer Situation, die prekärer kaum sein konnte.

Von überallher klangen jetzt Rufe, in denen blankes Entsetzen mitschwang: »… Ortung tot…« Tino Grappa saß wie ein Häufchen Elend hinter seinem Pult. »… Funk-Z meldet Verbindungsabbruch zu Orbitaleinheiten…« Dhark sah Glenn Morris förmlich vor sich, wie er sich an den Sende- und Empfangsgeräten zu schaffen machte. »Intervallum läßt sich nicht mehr schalten…« Auch Leon Bebir schien an der Grenze seiner Beherrschung angelangt zu sein. Er huschte wild gestikulierend von einem Platz zum anderen.

Dann rief plötzlich eine Stimme, die alle anderen übertönte: »Achtung – Manöver! Schiff verläßt seine Position!«

Das war Hen Falluta, der die ganze Zeit über die Navigation im Auge behalten hatte.

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