Abel - Fel Fern - E-Book

Abel E-Book

Fel Fern

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Beschreibung

Der in zwischenmenschlichen Beziehungen unbeholfene Mensch Elliot wird von geheimnisvollen Träumen eines gefallenen und zu Unrecht eingesperrten Vampirkönigs geplagt und glaubt, dass er langsam wahnsinnig wird. Elliot sucht Abel auf, nur um herauszufinden, dass dieser Vampirkönig echt ist. Als Abels rechtmäßiger Gefährte hat nur Elliot die Macht, den Vampirkönig zu befreien, aber das könnte auch bedeuten, Abel sein Herz anzuvertrauen und dabei seine eigene Seele zu schädigen. Seit einem Jahrhundert hat nur Rache Abels Lebenswillen genährt, bis er Elliot trifft. Sein vorherbestimmter menschlicher Gefährte ist mehr, als er sich wünschen könnte. Elliot wird von anderen missverstanden, ist kompliziert und absolut loyal. Er hat etwas Besseres verdient, aber Abel hat eine Ewigkeit auf seinen Gefährten gewartet, und er wird jeden beseitigen, der ihm in die Quere kommt. Als alte Feinde aus den Schatten auftauchen, kann ein gefallener König seinen Thron zurückerobern und seinen rechtmäßigen Gefährten beanspruchen? Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Um die gesamte Handlung sowie die Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen. Länge: rund 25.900 Wörter

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EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2019

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Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

Kapitel 9

Kapitel 10

Kapitel 11

Kapitel 12

Kapitel 13

Kapitel 14

ÜBER FEL FERN

LESEPROBE:

Abel

Der in zwischenmenschlichen Beziehungen unbeholfene Mensch Elliot wird von geheimnisvollen Träumen eines gefallenen und zu Unrecht eingesperrten Vampirkönigs geplagt und glaubt, dass er langsam wahnsinnig wird. Elliot sucht Abel auf, nur um herauszufinden, dass dieser Vampirkönig echt ist. Als Abels rechtmäßiger Gefährte hat nur Elliot die Macht, den Vampirkönig zu befreien, aber das könnte auch bedeuten, Abel sein Herz anzuvertrauen und dabei seine eigene Seele zu schädigen.

Seit einem Jahrhundert hat nur Rache Abels Lebenswillen genährt, bis er Elliot trifft. Sein vorherbestimmter menschlicher Gefährte ist mehr, als er sich wünschen könnte. Elliot wird von anderen missverstanden, ist kompliziert und absolut loyal. Er hat etwas Besseres verdient, aber Abel hat eine Ewigkeit auf seinen Gefährten gewartet, und er wird jeden beseitigen, der ihm in die Quere kommt. Als alte Feinde aus den Schatten auftauchen, kann ein gefallener König seinen Thron zurückerobern und seinen rechtmäßigen Gefährten beanspruchen?

Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Um die gesamte Handlung sowie die Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen.

Länge: rund 25.900 Wörter

FEL FERN

Abel

Abels Blutlinie 1

Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene

ME AND THE MUSE PUBLISHING

www.meandthemuse.com

Copyright © der englischen Originalausgabe „Abel“:

Fel Fern

Copyright © der deutschsprachigen Ausgabe und veröffentlicht von:

Me and the Muse Publishing – Sage Marlowe

Hohenstaufenring 62, 50674 Köln, 2019

Copyright © Cover Design: Sinfully Sweet Designs

Übersetzt von: Ella Lambert

URHEBERRECHTLICH GESCHÜTZT:

Dieses Buch darf ohne vorherige eindeutige schriftliche Zustimmung des Urheberrechtsinhabers in keinerlei Form, weder ganz noch auszugsweise, vervielfältigt und / oder vertrieben werden. Dies beinhaltet auch die elektronische und fotografische Vervielfältigung sowie zukünftig entwickelte Methoden. Ebenso ist die kostenlose Weitergabe dieses Buches, beispielsweise über sogenannte File-Sharing Sites ausdrücklich untersagt.

Mit dem Erwerb eines E-Books erhält der Käufer die Lizenz zur persönlichen Nutzung, ist jedoch nicht zur Weitergabe des Inhaltes an Dritte, weder gegen Entgelt noch kostenlos, berechtigt.

Alle in diesem Buch vorkommenden Personen und Handlungen sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit zu realen, lebenden oder verstorbenen Personen ist rein zufällig. Sofern Namen real existierender Personen, Orte und Marken verwendet werden, geschieht dies in einem rein fiktiven Zusammenhang.

Bitte beachten:

Einige unserer Titel enthalten Hinweise auf und Beschreibungen sexueller Handlungen, die möglicherweise eine Gefährdung körperlicher und geistiger Gesundheit darstellen können. Mit der Beschreibung solcher Praktiken erheben wir keinen Anspruch auf deren tatsächliche Durchführbarkeit und übernehmen keine Verantwortung für etwaige Verletzungen oder Schäden, die bei der Nachstellung solcher oder vergleichbarer Handlungen entstehen. Generell raten wir unseren Lesern davon ab, potenziell gefährliche Sexualpraktiken ohne entsprechende Sicherheitsvorkehrungen und Anleitung durch Personen mit ausreichender Sachkenntnis durchzuführen.

Kapitel 1

Elliot Pace wachte auf; sein ganzer Körper zitterte und er war schweißgebadet, der gleiche Albtraum noch frisch in seinem Kopf. Er legte die Hände über den Kopf und schloss die Augen. Elliot erinnerte sich an den eisigen Biss des Windes in seinem Gesicht und wie er an seinen Haaren zerrte. Er konnte es sogar riechen. Friedhofserde. Er wusste nicht, warum ihm dieses Wort in den Sinn kam, aber es stimmte genau mit dem Bild überein, dass die beiden Engel aus Marmor, die sich gegenüberstanden und deren Schwerter ein X bildeten, boten.

Sie sahen überhaupt nicht aus wie die Engelsstatuen, die er zuvor in einem Antiquitätenladen gesehen hatte. Elliot war als Katholik geboren und aufgewachsen. Er wurde an die Engel erinnert, die er sich am Tag des Jüngsten Gerichts vorstellte – fast wilde Gesichtsausdrücke auf ihren Gesichtern, bereit, Sünder zu verurteilen und in die Hölle zu schicken.

Es sah aus, als würden sie etwas bewachen, aber was?

Wagte er es, weiter nachzusehen? Elliot erinnerte sich daran, wie er durch diese Erde gegraben und keinen Schatz darin gefunden hatte, sondern einen Sarg. Verrostete Ketten überzogen diese Kiste und sagten ihm, dass, was auch immer darin lag, aus einem bestimmten Grund versperrt gehalten wurde.

Komm näher, schien eine verführerische Stimme zu sagen. Befreie mich.

Schauer krabbelten seinen Rücken hinunter. Da er wusste, dass der Versuch, das vollständige Bild zu sehen, nur die Kopfschmerzen verschlimmern würde, öffnete er die Augen. Die Morgensonne spähte durch die Schlitze seiner Jalousien. Elliot fand sich nicht auf einem seltsamen Friedhof wieder. Seine Zähne klapperten, als er die Bettdecke von seinem Körper warf.

Monster gingen auf der Erde umher. Sie waren echt, das wusste er. Die paranormale Gemeinde hatte sich vor einem Jahrhundert offenbart, aber die meiste Zeit blieben sie für sich und wollten nichts mit gewöhnlichen Menschen wie ihm zu tun haben.

Poch. Poch. Poch.

Er brauchte eine Sekunde, um zu realisieren, dass jemand gegen seine Schlafzimmertür hämmerte. Nur sein älterer Bruder Derrick, erinnerte er sich.

„Elliot, öffne die Tür oder ich schwöre, ich werde sie eintreten“, schrie Derrick.

Der Traum war noch ganz frisch in seinem Kopf, und Elliot stand wacklig auf und ging zur Tür. Das besorgte Gesicht seines Bruders sah ihn an. In ihrer Kindheit hatten die meisten Leute sie für Zwillinge gehalten, weil sie die gleichen dunkelblonden Haare und grauen Augen hatten. Nun war es jedoch einfacher, sie voneinander zu unterscheiden.

Dank dieser konsequenten und schmerzhaften Visionen wurde Elliot zum verrückten Freak der Nachbarschaft. Verdammt, die Kinder haben ihn sogar Crazy Elliot genannt. Er wusste, dass Derrick sich wegen ihm schwer tat, bei der Arbeit und sogar in der Nachbarschaft, wenn er unterwegs war, um Besorgungen zu erledigen.

Sein Bruder könnte alles tun, was er wollte, aus dieser verfluchten Wohnung ausziehen, in der sie lebten, seit ihre Eltern vor zehn Jahren gestorben waren, und die Vergangenheit hinter sich lassen. Stattdessen? Derrick entschied sich zu bleiben, da er darauf beharrte, dass Elliot nicht auf sich selbst aufpassen konnte. Wohl wahr.

Die einzige Möglichkeit, diese Bilder von ihren ständigen nächtlichen Angriffen auf ihn abzuhalten, waren die von Dr. Monroe verordneten Tabletten. In letzter Zeit hatte Elliot jedoch aufgehört, die meisten davon zu nehmen, obwohl er nicht genau erklären konnte, warum.

„Lass mich rein.“

„Warum?“, fragte er und hielt die Tür nur einen Spalt breit offen.

Derrick öffnete sie weiter, warf einen Blick in sein Zimmer und sah ihn dann wieder an. Derricks Schultern spannten sich und er erkannte diesen Blick, diese Mischung aus Resignation und Gefahr in den Augen seines Bruders. Gott. Elliot tat es nicht mit Absicht, er hatte keine Ahnung, warum er diese Visionen hatte, seit er achtzehn war, direkt nachdem seine Eltern gestorben waren.

Derrick hatte geglaubt, es sei seine Art zu rebellieren, und dass er schlecht auf den Autounfall reagierte, der Mom und Dad das Leben gekostet hatte, aber das war überhaupt nicht so.

„Du hast wieder im Schlaf geschrien. Mr. Lee hat geklingelt, um sich zu beschweren.“

„Ich kann nicht aufhalten, was ich sehe“, murmelte er. „Ich nehme heute Nacht ein Schlafmittel, also musst du dir keine Sorgen machen.“

Elliot sagte seinem Bruder nicht, dass er nicht die Absicht hatte, einzuschlafen, aber er hatte das Gefühl, dass er heute Nacht vielleicht herausfinden würde, was oder wer in dieser Kiste lag und von zwei Kriegerengeln bewacht wurde. Er unterdrückte einen Schauer und rieb sich die Arme.

„Diese Pillen scheinen nicht zu wirken. Vielleicht muss ich noch einen Termin mit Dr. Monroe vereinbaren und –“

„Nein“, platzte er heraus. „Keine mehr, Derrick. Ich kann kaum funktionieren, wenn ich sie weiter nehme.“

Derrick verengte seine Augen, stieß ihn ohne Vorwarnung zur Seite und rauschte an ihm vorbei.

„Geh nicht ohne meine Erlaubnis in mein Zimmer“, sagte er und ballte die Fäuste an seinen Seiten.

Das Letzte, was Derrick sehen musste, waren die neuen Bilder, die er an seiner Wand angebracht hatte. Derrick griff nach den noch vollen Fläschchen auf dem Nachttisch und warf eine davon wütend und fluchend gegen die nächste Wand. Der Deckel des Plastikbehälters sprang auf und überall flogen winzige weiße Pillen herum.

„Hast du eine Ahnung, wie viel deine Sitzungen mit Dr. Monroe und deine Pillen kosten?“, wollte Derrick wissen, und sein Gesicht war vor Wut verzerrt. Er sah wie gelähmt zu, wie sein Bruder eine weitere Flasche schnappte und sie an die Wand warf.

Dann erstarrte Derrick, als er die zusammengeklebten Zettel sah. Jeder von ihnen war ein Puzzleteil. Alle zusammen formten das Bild der Krypta, die er jede Nacht sah.

„Was zur Hölle ist das?“, flüsterte Derrick.

Er machte sich nicht die Mühe, seinem Bruder zu antworten. Warum sollte Derrick ihm jetzt glauben? Elliot nahm den Besen aus dem Schrank und kam zurück, überrascht, dass Derrick nicht davongelaufen war. Ihre Streitereien endeten normalerweise in einem Geschrei, und damit, dass Derrick die Haustür hinter sich zuschlug. Sie redeten dann tagelang nicht miteinander, bis Derrick eines Abends mit Elliots Lieblings-Zitronen-Meringue-Pie, seiner Version einer Entschuldigung, nach Hause kam.

Derrick saß auf seinem Bett und starrte immer noch auf seine Wand, was ihn noch mehr erschreckte.

„Derrick?“, fragte er schließlich. „Es tut mir leid. Die Pillen machen mich krank. Ich verbringe die meiste Zeit des Tages total weggetreten und kann mich nicht einmal daran erinnern, was ich zum Frühstück gegessen habe oder welcher Tag es ist.“

Es fühlte sich an, als wäre ihm Zeit gestohlen worden, wenn er seine Medikamente einnahm. Das war der Grund, warum er aufgehört hatte. Nein, wir wissen beide, dass das eine Lüge ist, flüsterte eine vertraute, böse Stimme in seinem Kopf. Wir wissen beide, dass du diese Schutzengel immer wieder sehen willst, um herauszufinden, welches Grauen in dieser Kiste gefangen ist.

„Ich habe vor langer Zeit aufgehört zu versuchen, dich zu verstehen“, sagte Derrick. „Aber das da sieht nach einem echten Ort aus, Elliot. Du bist wirklich ein talentierter Künstler. Ich wünschte, du könntest diese Gabe sinnvoll einsetzen. Vielleicht wärst du offen für die Idee, an einigen Kursen teilzunehmen?“

Elliot zog die Brauen zusammen. Frustration stieg in ihm auf. Derrick versucht nur zu helfen, sagte er sich. Großartig, sein Bruder dachte, ebenso wie der Rest der Welt, dass er nicht mehr alle Tassen im Schrank hatte. An den meisten Tagen traute Elliot sich allerdings selbst nicht.

„Komm schon, ich habe uns was zum Frühstück besorgt“, sagte Derrick leichthin, wechselte wahrscheinlich das Thema angesichts seines Schweigens. Dann klingelte das Telefon seines Bruders. „Entschuldigung, ich muss da rangehen.“

Derrick verließ sein Zimmer und Elliot sah sich die Bilder an seiner Wand an. Er nahm diese Pillen, weil er es hasste, sich so sehr auf Derrick zu verlassen. Derrick arbeitete zu hart in der Werbefirma und erhielt nie den Lohn, den er verdiente, nur weil er nicht wie andere Kollegen aus einer Ivy-League-Schule stammte. Er wusste es, denn wenn Derrick glaubte, er würde schlafen, hörte er zu, wie Derrick mit einem Freund telefonierte und sich über die Arbeit beschwerte.

Elliot sollte ihnen beiden einen Gefallen tun und diese Bilder zerreißen. Er könnte seine Medikamente schlucken und seine Sitzungen mit Dr. Monroe ernst nehmen, aber er hatte das Gefühl, dass die Träume nicht aufhören würden. Elliot sah immer wieder dieselben Bilder. Es war ein Wunder, dass Derrick ihn noch nicht in die psychiatrische Abteilung des nächsten Krankenhauses gebracht hatte.

Er hatte nicht gemerkt, wie die Zeit verrann, bis Derrick mit einem zerknirschten Gesichtsausdruck an die Tür klopfte. „Ich muss sofort ins Büro gehen, um ein Problem zu lösen. Nimm dir was zum Frühstücken und wir werden später weiter darüber reden, okay?“

„Sicher“, antwortete er automatisch und war erleichtert, wieder alleine zu sein. Er hörte zu, wie die Vordertür geschlossen wurde, dann duschte er schnell. Als er seine Stirn an die Fliesen lehnte, hörte Elliot diese Stimme wieder.

Befreie mich.

Elliot stützte sich gegen die gefliesten Wände und sah wieder die Ketten, die so fest um den Sarg gewickelt waren. Auch waren Symbole in das Holz eingraviert worden, aber nicht in einer Sprache, die er verstand. Welches Wesen auch immer darin gefangen war, flüsterte diese Worte wieder, aber dieses Mal konnte er fast die Form seiner Lippen im Dunkeln erkennen. Feste, aber grausame Lippen, die zu tödlichen Küssen fähig waren, gepaart mit dem steinharten Körper eines Mannes, der aus weißem Marmor zu bestehen schien, und Augen, die purpurrot glänzten, dunkel und schlitzartig wie die einer Schlange.

Schauer liefen über seinen Arm. Elliot öffnete die Augen.

„Ich bin in meinem Badezimmer, ich kann nicht träumen, weil ich wach bin“, flüsterte er vor sich hin und drehte den Hahn von kalt zu heiß.

Brühend heiße Flüssigkeit. Schmerzen. Er beendete schnell seine Dusche. Was zur Hölle passierte mit ihm? Er hatte diese Visionen immer nur nachts und betete, dass sie niemals seine Tage beeinflussen würden, aber er lag falsch.

Befreie mich von meinen Schmerzen und ich befreiedich vondeinen.

Gott. Elliot wurde wahnsinnig, wenn er anfing, diese Stimme in seinem Kopf zu hören. Jetzt wusste er, dass sie einem blassen Monster mit unheimlichen Augen gehörte. Er zog sich schnell an, schnappte sich die braune Tüte, die Derrick im Wohnzimmer stehenglassen hatte, und kehrte in sein Zimmer zurück. Elliot schaltete seinen Laptop an, als er an dem Lachs-Frischkäse-Bagel knabberte und einen Schluck Kaffee trank.

Er öffnete die Internetsuchleiste und gab die physische Beschreibung ein. Elliot rieb sich die Arme, als Bilder auf dem Bildschirm auftauchten.

„Vampire“, flüsterte er.

Richtig. Die Regierung sagte, dass sie existierten, aber sie erschienen nur nachts. Er hatte noch nie in seinem ganzen Leben einen gesehen, und diese Augen sahen unmenschlich und unheimlich aus. Er fand einen Artikel, der von einem Professor geschrieben worden war, einem Experten für Paranormale. „Nur seltene Vampirkönige haben rote Augen mit schlitzförmigen Pupillen wie die einer Schlange.“

Elliot lehnte sich zurück und begann zu lachen. Vielleicht hatte Derrick recht. Er war wirklich durchgeknallt. In der Hölle gab es auf keinen Fall einen großen Vampirkönig, der in den letzten Jahren immer wieder versucht hatte, sich mit ihm in Verbindung zu setzen. Auch wenn es wahr war, war dieses Ding aus einem bestimmten Grund im Verborgenen begraben worden. Diese Ketten, diese Symbole und Engel waren nicht nur zur Schau.

Er sollte vom Computer wegkommen. Vielleicht nach draußen gehen, um etwas frische Luft zu schnappen, aber er damit hatte er aufgehört, da die Nachbarskinder nach ihm Ausschau hielten und ihn ärgerten. Gott, er konnte ihre Hänseleien und Beleidigungen immer noch in seinem Kopf hören. Es war lächerlich, das wusste er.

---ENDE DER LESEPROBE---