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In einer Welt, in der Menschen Nahrung oder Spielzeuge sind, ist Cal ein dem Tod geweihtes Halbblut. An dem Tag, an dem er gehängt werden soll, findet er in Dimitri, dem Apex-Alpha der Bären, einen unerwarteten Retter. Cals erster Instinkt lautet Flucht, doch er kommt nur aus dem Regen in einen viel kräftigeren Guss. Dimitri ist fordernd, arrogant und gefährlich, aber Cal scheint ihm nicht fernbleiben zu können. Dimitri hat gerade erst den Titel des Apex-Alphas von seinem Vorgänger übernommen. Er ist damit beschäftigt, die Brände zu löschen, die dieser entfacht hat, aber er hätte nie erwartet, seinen Gefährten bei dessen Hinrichtung zu finden. Cal mag die Anziehungskraft zwischen ihnen immer wieder leugnen, aber Dimitri ist entschlossen, Cal für sich zu gewinnen. Als die beiden Männer herausfinden, dass sich ein Verräter in ihrer Mitte befindet, wird die dünne Bindung zwischen ihnen auf die Probe gestellt. Wird die Belastung sie zerreißen oder stärken? Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Um die gesamte Handlung sowie die Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen. Länge: rund 23.000 Wörter
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Veröffentlichungsjahr: 2019
Inhaltsverzeichnis
Inhalt
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
ÜBER FEL FERN
LESEPROBE:
Apex-Bär
In einer Welt, in der Menschen Nahrung oder Spielzeuge sind, ist Cal ein dem Tod geweihtes Halbblut. An dem Tag, an dem er gehängt werden soll, findet er in Dimitri, dem Apex-Alpha der Bären, einen unerwarteten Retter. Cals erster Instinkt lautet Flucht, doch er kommt nur aus dem Regen in einen viel kräftigeren Guss. Dimitri ist fordernd, arrogant und gefährlich, aber Cal scheint ihm nicht fernbleiben zu können.
Dimitri hat gerade erst den Titel des Apex-Alphas von seinem Vorgänger übernommen. Er ist damit beschäftigt, die Brände zu löschen, die dieser entfacht hat, aber er hätte nie erwartet, seinen Gefährten bei dessen Hinrichtung zu finden. Cal mag die Anziehungskraft zwischen ihnen immer wieder leugnen, aber Dimitri ist entschlossen, Cal für sich zu gewinnen. Als die beiden Männer herausfinden, dass sich ein Verräter in ihrer Mitte befindet, wird die dünne Bindung zwischen ihnen auf die Probe gestellt. Wird die Belastung sie zerreißen oder stärken?
Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Um die gesamte Handlung sowie die Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen.
Länge: rund 23.000 Wörter
FEL FERN
Apex-Bär
Die Apex-Alphas 3
Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene
ME AND THE MUSE PUBLISHING
www.meandthemuse.com
Copyright © der englischen Originalausgabe „Apex Bear“:
Fel Fern
Copyright © der deutschsprachigen Ausgabe und veröffentlicht von:
Me and the Muse Publishing – Sage Marlowe
Hohenstaufenring 62, 50674 Köln, 2019
Copyright © Cover Design: Sinfully Sweet Designs
Übersetzt von: Ella Lambert
URHEBERRECHTLICH GESCHÜTZT:
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Alle in diesem Buch vorkommenden Personen und Handlungen sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit zu realen, lebenden oder verstorbenen Personen ist rein zufällig. Sofern Namen real existierender Personen, Orte und Marken verwendet werden, geschieht dies in einem rein fiktiven Zusammenhang.
Bitte beachten:
Einige unserer Titel enthalten Hinweise auf und Beschreibungen sexueller Handlungen, die möglicherweise eine Gefährdung körperlicher und geistiger Gesundheit darstellen können. Mit der Beschreibung solcher Praktiken erheben wir keinen Anspruch auf deren tatsächliche Durchführbarkeit und übernehmen keine Verantwortung für etwaige Verletzungen oder Schäden, die bei der Nachstellung solcher oder vergleichbarer Handlungen entstehen. Generell raten wir unseren Lesern davon ab, potenziell gefährliche Sexualpraktiken ohne entsprechende Sicherheitsvorkehrungen und Anleitung durch Personen mit ausreichender Sachkenntnis durchzuführen.
Kapitel 1 5
Kapitel 2 11
Kapitel 3 17
Kapitel 4 24
Kapitel 5 30
Kapitel 6 36
Kapitel 7 43
Kapitel 8 48
Kapitel 9 54
Kapitel 10 60
Kapitel 11 67
Kapitel 12 73
Kapitel 13 77
ÜBER FEL FERN 86
LESEPROBE: 87
Die Dorfbewohner von Thorne Village zu betrachten, die mit finsteren Gesichtern dastanden, reizte Dimitri Solonovs inneren Bären. Es half nicht, dass er auch die aggressive Energie spürte, die von den anderen Bärenwandlern ausging, die er mitgebracht hatte.
Sie waren die Männer und Frauen, die ihm ihre Loyalität versprachen, als er nicht nur die Rolle als Alpha des Skull Crushers-Clans übernommen hatte, sondern auch die des Apex-Alphas aller Bärenwandler. Dimitri musste seinen Bären beruhigen, da sich die Stimmung eines Alphas immer auf seine anderen Clanmitglieder übertrug.
Er atmete tief ein und aus, aber es gefiel ihm immer noch nicht, dass die Dorfbewohner Angst hatten. In Thorne Village lebte eine Mischung aus Menschen und paranormalen Bewohnern, es war eines der ersten Dörfer seiner Art. Nach dem Doomsday-Krieg blieben die meisten Leute bei ihrer eigenen Art.
Thorne Village bestand aus ein paar Reihen von Hütten, etwas ausgetrocknetem Ackerland und nicht viel mehr.
„Schau sie dir an. Sie sind alle Schafe, bereit für die Schlachtbank“, murmelte sein Beta Duncan an seinem linken Ohr und machte sich nicht die Mühe, seine Stimme zu senken.
„Ich kann ihnen keinen Vorwurf machen, vor allem, da ich weiß, wie Savage geherrscht hat“, kommentierte Cassandra, eine seiner Vollstreckerinnen, rechts von ihm.
Savage war Dimitris Vorgänger, der ehemalige Apex-Alpha der Bären, und Thorne Village war eines seiner eroberten Territorien. Wie die drei anderen Dörfer, die sie besucht hatten, sah Thorne Village aus, als würde es den Winter kaum überstehen. Savage hatte in seiner Gier nach weiteren Eroberungen die Ressourcen jedes Dorfes und jeder Siedlung in seinem Gebiet erschöpft.
Als Alpha seines eigenen Clans hatte Dimitri Savage unterstanden, aber zu sehen, wie der machtgierige Wandler dabei war, alle Bärenclans in einen Krieg zu verwickeln, veranlasste ihn, Savage um seinen Thron herauszufordern. Das Letzte, was Dimitri wollte, war die Ausrottung seiner Spezies, und Savage tat genau das, indem er gegen andere Wandler-Gruppen kämpfte, um mehr Land zu beanspruchen, das er nicht verwalten konnte.
Ein übergewichtiger Mann mit Glatze Ende fünfzig ging auf Dimitri und seine Gruppe zu, schnaufte und ächzte dabei, als wäre er nicht daran gewöhnt zu gehen. Ihm folgten vier weitere Männer. Im Gegensatz zu den anderen Dorfbewohnern, die nicht zusammenpassende Kleidungsstücke und Teile von Rüstungen trugen, waren diese vier Männer mit speckigen Seidenstoffen und Pelzen bekleidet.
Seide war in dem kargen Berggebiet, in dem sie lebten, schwer zu bekommen, überlegte Dimitri.
Wie der kahlköpfige Mann wirkten auch die anderen vier im Vergleich zu den übrigen Dorfbewohnern, deren Knochen durch ihre Kleidung ragten, gesund und wohlgenährt.
Er konnte eine Vermutung wagen, wer diese Männer waren. Der Bürgermeister und seine Berater. Dimitri hatte bereits eine extreme Abneigung gegen sie entwickelt, sobald er sie sah.
Er schnupperte. Keine Menschen, aber auch keine Wandler mit besonders mächtigen Raubtieren in ihrem Inneren. Fuchs, identifizierte sein Bär, als die Gruppe sie schließlich erreichte.
„Mein Herr, wir waren uns Eurer Ankunft nicht bewusst. Verzeiht, dass wir nicht in der Lage waren, Euch richtig willkommen zu heißen“, stieß der kahle Fuchswandler hervor. „Ich bin Keys, der Bürgermeister von Thorne Village.“
„Nicht von Bedeutung. Der Überraschungsbesuch war beabsichtigt. Ich wollte die Dörfer, die Savage regierte, ohne viel Tamtam sehen“, erklärte er knapp.
Sein Bär kochte in ihm. Wie konnten Keys und seine Berater wie Könige leben, während die Menschen, die sie schützen sollten, in Armut und Hunger lebten? Die Starken fraßen die Schwachen. Das war die einfache Regel in ihrer Welt, aber Dimitri glaubte auch, dass die Starken die Verantwortung hatten, für diejenigen, die sie unter ihren Schutz stellten, zu sorgen.
Die Skull Crushers waren zwar der größte und mächtigste Bärenclan des Landes, aber Dimitri behandelte alle seine Clanmitglieder, von den dominanten Wandlern bis zu den unterwürfigen und Omegas, fair. Jeder seiner Bären war für das Wachstum des Clans von entscheidender Bedeutung, und jedes Mitglied hatte seine Aufgaben.
Dies war nicht das erste Dorf, das er gesehen hatte, in dem Leute gierig oder korrupt geworden waren. Dimitri stieß ein ungeduldiges Knurren aus und bemerkte zum ersten Mal, dass die Dorfbewohner an ihnen vorbeizogen und zu einem Platz gingen, der wie der Marktplatz aussah.
Keys schluckte. „Ich verstehe. Vielleicht können wir in meinem Haus weiterreden?“
„Was ist hier los?“, fragte Duncan und zeigte auf die Dorfbewohner.
„Nun“, begann Keys und leckte sich die Lippen. „Wir hängen heute ein paar Verbrecher, Diebe und zwei Mörder. Savage hat das Gesetz erlassen –“
„Thorne Village wird nicht mehr von Savage regiert“, sagte Cassandra knapp, „sondern von unserem Alpha.“
„Natürlich“, sagte Keys schnell.
„Nun, wenn eine Hinrichtung stattfindet, dann lasst uns dorthin gehen, wo sich alle anderen befinden“, sagte Dimitri in mildem Ton.
Keys schien verwirrt. „Seid Ihr sicher, mein Herr?“
Dimitri überwand den Abstand zwischen ihnen im Bruchteil einer Sekunde und hatte mit seiner Hand Keys Hemd gepackt. Er knurrte dem Werfuchs ins Gesicht und ließ seine sehr scharfen Eckzähne vor Keys aufblitzen. Der Mann wurde blass.
„Stell mich nicht noch einmal in Frage“, sagte er und ließ die traurige Gestalt von einem Anführer los.
„Natürlich, ich entschuldige mich. Hier entlang, bitte“, sagte Keys hastig.
Beide Gruppen gingen in Richtung des schlammigen Platzes.
Dimitri runzelte die Stirn und betrachtete die mittelalterlich aussehende hölzerne Plattform in der Mitte. Ein Dutzend Männer und Frauen standen zusammengebunden in einer Reihe auf einer Treppe, die zu der Stelle führte, an der die Schlinge baumelte.
In seiner Zeit als Alpha seines Clans hatte sich Dimitri mit seinem Teil an Feinden und Verrätern auseinandergesetzt. Ihr Tod war normalerweise schnell und hinter verschlossenen Türen geschehen, aber dies schien ein unnötiges öffentliches Schauspiel zu sein.
„Warum nur eine Schlinge?“, fragte Duncan Keys. „Es wäre effizienter, wenn es drei wären, um die Sache zu beschleunigen.“
„Es ist effektiver, diese Verbrecher zur Warnung einzeln aufzuhängen“, erklärte Keys.
Dimitri verschränkte die Arme und runzelte die Stirn. Das Monster von einem Bären, mit dem er geboren worden war, begann unruhig in ihm auf und ab zu tappen. Seltsam. Eine einfache Hinrichtung beeinflusste Dimitri normalerweise nicht so. Er hatte Duncan und seinen Vollstreckern gesagt, sie würden nur Beobachter sein, wenn sie die Dörfer und Siedlungen besichtigten, für die sie jetzt verantwortlich waren, nachdem Dimitri Savages Platz eingenommen hatte.
Dimitri hatte keine Geduld für gierige Männer wie Keys. Er hatte Duncan und seinen anderen Vollstreckern bereits angekündigt, dass er ohnehin die Verwaltung dieser Dörfer ersetzen wollte. Er überließ es seinem Stellvertreter, sich mit Keys und dessen nervösen Beratern zu befassen. Was war es nur mit diesem Hängen, das seinen Bären so sehr faszinierte?
Dimitri verstand die Notwendigkeit von Hinrichtungen und Strafen. Manchmal waren sie notwendig, um das Gesetz zu wahren, um sicherzustellen, dass alle in der Spur liefen, aber Duncan hatte von vorbeiziehenden Händlern gehört, dass Keys sie zu sehr zu mögen schien.
Schau genauer hin, sagte sein Bär zu ihm. Dimitri verengte seine Augen. Dort. Er schnupperte einmal, zweimal. Bären hatten unglaublich empfindliche Nasen. Dimitri trennte die einzelnen Gerüche voneinander und konzentrierte sich auf einen himmlischen, verlockenden, betörenden Duft. Scheiße. Woher kam der?
Er betrachtete zuerst die Menge und war nicht überrascht, dass die meisten Dorfbewohner den Blick senkten und sogar ein Stück von ihm und seinen Bärenwandlern wegtraten. Es würde lange dauern, bis sie anfingen, seinen Bären zu vertrauen, aber Dimitri würde sich später mit diesem Problem befassen.
Er richtete seinen Blick auf die Gefangenen, die auf die Schlinge warteten, und wurde sofort vom ersten Mann in der Reihe angezogen. Das konnte nicht sein. Wie bei den anderen war auch seine Kleidung schmutzig, er war barfuß und sein blondes Haar war zerzaust, aber verglichen mit den ergebenen Blicken seiner Mitgefangenen waren seine blauen Augen trotzig. Dieser junge Mann hielt sein Kinn hoch, als der Henker seine Verbrechen vorlas.
„Cal Simmons, du wirst verschiedener Diebstähle beschuldigt, einschließlich der Zusammenarbeit mit anderen, um die Dorfläden zu überfallen. Irgendwelche letzten Worte?“
Dieser, sagte sein Bär ihm mit absoluter Sicherheit. Verdammt, er würde das Bild dieser leuchtend blauen Augen nicht aus seinem Kopf löschen können. Niemals. Von den Gefangenen bis zu den Dorfbewohnern sah jeder Bewohner von Thorne Village wie ein lebender Toter aus. Oh, ihre Herzen schlugen zwar, aber die Art und Weise, wie sie sich bewegten, mit hängenden Schultern schlurften, ließ sie wie wandelnde Leichen erscheinen.
Dieser Dieb hatte jedoch viel Kampfgeist in sich.
Cal, erinnerte sich Dimitri.
