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In einer Welt, in der Menschen entweder Nahrung oder Spielzeug sind, wird Sam von seinen Mitmenschen als Mörder betrachtet. In der Wüste zum Sterben zurückgelassen, denkt er an Selbstmord, nur um von Sklavenhändlern aufgegriffen zu werden. Sam gerät in tiefe Verzweiflung, als Rex, der Apex-Alpha der Löwen, ihn kauft, denn man hat Sam sein Leben lang beigebracht, Wandler zu fürchten und sie zu töten. Sam ist schockiert über die Anziehungskraft, die Rex auf ihn ausübt. Wird der Apex-Alpha ihn brechen oder, schlimmer, wird Sam sich dem mächtigen Wandler freiwillig hingeben? Egal wie oft Sam wegläuft, Rex wird seinen Menschen immer wieder zurückholen. Sam gehört ihm, wurde gekauft und bezahlt. Sam mag die magnetische Anziehungskraft zwischen ihnen fürchten, aber Rex weiß, dass das Schicksal diesen Menschen aus einem bestimmten Grund zu ihm geführt hat. Sam ist sein rechtmäßiger Gefährte, und Rex wird zu ihm stehen, selbst von Feinden umgeben, wenn diejenigen, auf die er sich verlassen hat, im Begriff sind, ihn zu verraten. Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Um die gesamte Handlung sowie die Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen. Länge: rund 23.000 Wörter
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Veröffentlichungsjahr: 2019
Inhaltsverzeichnis
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
ÜBER FEL FERN
LESEPROBE:
Apex-Löwe
In einer Welt, in der Menschen entweder Nahrung oder Spielzeug sind, wird Sam von seinen Mitmenschen als Mörder betrachtet. In der Wüste zum Sterben zurückgelassen, denkt er an Selbstmord, nur um von Sklavenhändlern aufgegriffen zu werden. Sam gerät in tiefe Verzweiflung, als Rex, der Apex-Alpha der Löwen, ihn kauft, denn man hat Sam sein Leben lang beigebracht, Wandler zu fürchten und sie zu töten. Sam ist schockiert über die Anziehungskraft, die Rex auf ihn ausübt. Wird der Apex-Alpha ihn brechen oder, schlimmer, wird Sam sich dem mächtigen Wandler freiwillig hingeben?
Egal wie oft Sam wegläuft, Rex wird seinen Menschen immer wieder zurückholen. Sam gehört ihm, wurde gekauft und bezahlt. Sam mag die magnetische Anziehungskraft zwischen ihnen fürchten, aber Rex weiß, dass das Schicksal diesen Menschen aus einem bestimmten Grund zu ihm geführt hat. Sam ist sein rechtmäßiger Gefährte, und Rex wird zu ihm stehen, selbst von Feinden umgeben, wenn diejenigen, auf die er sich verlassen hat, im Begriff sind, ihn zu verraten.
Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Um die gesamte Handlung sowie die Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen.
Länge: rund 23.000 Wörter
FEL FERN
Apex-Löwe
Die Apex-Alphas 2
Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene
ME AND THE MUSE PUBLISHING
www.meandthemuse.com
Copyright © der englischen Originalausgabe „Apex Lion“:
Fel Fern
Copyright © der deutschsprachigen Ausgabe und veröffentlicht von:
Me and the Muse Publishing – Sage Marlowe
Hohenstaufenring 62, 50674 Köln, 2019
Copyright © Cover Design: Sinfully Sweet Designs
Übersetzt von: Ella Lambert
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Alle in diesem Buch vorkommenden Personen und Handlungen sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit zu realen, lebenden oder verstorbenen Personen ist rein zufällig. Sofern Namen real existierender Personen, Orte und Marken verwendet werden, geschieht dies in einem rein fiktiven Zusammenhang.
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„Sam Miles, du stehst hier, weil du angeklagt bist, Gareth Dunlap, den obersten Jäger unseres Dorfes, ermordet zu haben“, verkündete Alonso Horn, einer der Ältesten von Rose Village.
Sam biss die Zähne zusammen und versuchte, an den komplizierten Knoten zu arbeiten, die seine Arme hinter seinem Rücken hielten. Es war sinnlos. Die Seile schnitten fest in seine Haut. Die anderen Dorfbewohner, die sich versammelt hatten, spuckten ihn an und verspotteten ihn. Er ignorierte sie alle. Sie stellten keine Bedrohung dar, verglichen mit den Jägern, die an den Wänden der Versammlungshalle standen.
Er war einer von ihnen gewesen, der Eliteeinheit des Dorfes, die für das ganze Dorf Fleisch zum Essen brachte. Sie übernahmen auch die Rolle von Soldaten und Beschützern, die die Bewohner gegen den Rest der Welt verteidigten, und Gareth war ihr Anführer gewesen. Sein Lehrer.
Er begegnete den Blicke von Alonso und den restlichen Ältesten ruhig.
„Was sagst du zu deiner Verteidigung?“, fragte Alonso.
„Exekutiert ihn! Wir alle haben gesehen, wie er in dieser Nacht Gareths Haus verlassen hat“, rief Sherman, ein Jäger, und die anderen stimmten ihm zu.
Sam entblößte die Zähne vor Alonso und den Ältesten. Sie würden über sein Schicksal entscheiden, aber Sam machte sich keine großen Hoffnungen. In einer Welt, in der Menschen am unteren Ende der Nahrungskette standen, mussten sie hart sein, um überleben zu können, aber das bedeutete nicht, dass sie sich gegenseitig zertrampeln mussten.
„Gareth hat es verdient zu sterben, als er meinen Bruder Adam den Tieren ausgeliefert hat“, sagte er mit knappem Ton.
Ein Jahr. Sam hatte die letzten zwölf Monate um Adam getrauert. Er war gegen Gareths Entscheidung gewesen, Adam bei einer ihrer Jagden mitzunehmen. Sam und sein Bruder stammten aus einer Familie von Jägern, aber Adam war als kränkliches Kind geboren und hatte nicht die körperliche Ausdauer und Fähigkeiten, um ein effektiver Jäger zu sein.
Sam hatte daran nie etwas Falsches gesehen. Sein Bruder besaß andere Fähigkeiten. Adam hatte einen schnellen Verstand und konnte kreative Lösungen finden, an die andere nicht dachten. Allerdings hatte Sam das Gefühl, dass Adam glaubte, er sei enttäuscht von ihm.
Adam hatte nie den Versuch aufgegeben, ein Jäger zu werden, und als Gareth sagte, dass Adam ein Jägerlehrling werden könnte, hatte es sie beide überrascht.
Sam war untröstlich, seit Adam durch das Wolfsrudel der Red Skinwalkers getötet wurde. Nach dem Tod ihrer Eltern, als Sam und Adam noch Kinder waren, hatte er geschworen, seinen Bruder zu beschützen. Im Nachhinein hätte er Adam vielleicht mehr Aufmerksamkeit widmen sollen.
Sich um Adam zu kümmern, war seine Aufgabe gewesen, doch dabei hatte er völlig versagt. Vor Tagen hatte Gareth ihn zu einem Drink in sein Haus eingeladen. Gareth hatte Sam ausgebildet, um ihn als künftigen Anführer der Jäger zu ersetzen, aber nach ein paar Drinks war die Wahrheit schließlich ans Licht gekommen.
Adam wurde nicht zufällig getötet. Gareth hatte ihn als Köder benutzt, als Opfer, damit er und die anderen Jäger den Werwölfen entkommen konnten. Gareth war eine Vaterfigur für Sam gewesen, hatte ihm alles beigebracht, was er wusste, und deshalb hatte er den Mann nie in Frage gestellt.
Sam erinnerte sich nicht an viel von dem, was nach Gareths Geständnis geschehen war. Er erinnerte sich daran, wie gut sich Gareths Jagdmesser in seiner Hand anfühlte, wie die anderen schockierten Jäger ihn fanden, als er von Gareths Haus wegging, mit Blut bedeckt.
„Wenigstens hat Gareth deinem Schwächling von einem Bruder mal einen Zweck gegeben“, schrie Shermans bester Freund Olen.
Sam funkelte ihn an, als die anderen Dorfbewohner diesem Kommentar zustimmten.
„Du meinst also, dass es gut für uns ist, unsere Schwachen loszuwerden? Was ist mit deiner kranken Schwester, Sherman?“, wollte er wissen. Sherman wurde rot und ballte die Fäuste an seinen Seiten.
„Genug“, sagte Alonso, und seine kalte Stimme brachte die Menge zum Schweigen. „Du gibst also zu, Gareth ermordet zu haben, Sam?“
Sie hatten sich bereits entschieden. Sam wusste das von Anfang an. Er hatte immer gewusst, dass die Dorfältesten korrupt waren und sich nur um ihre persönlichen Ziele kümmerten. Sam hatte Gerüchte gehört, dass Gareth genauso sei, aber er hatte sie ignoriert und sich geweigert zu glauben, dass sein Lehrer in irgendeiner Weise bösartig veranlagt war.
Sowohl Gareth als auch die Ältesten bestimmten den Wert einer Person anhand ihrer Nützlichkeit, und Sam war schließlich zu einer lästigen Verpflichtung für sie geworden. Kein Wunder, dass sie ihn so schnell wie möglich loswerden wollten.
„Ich habe nichts mehr zu sagen“, sagte er. „Abgesehen davon: Wenn ich die Chance hätte, würde ich es wieder tun.“
Dabei war Keuchen hörbar. Alonso schnalzte mit der Zunge. „Wer hätte gedacht, dass du dich als ein fauler Apfel entpuppen würdest, Sam? Wir hatten so große Hoffnungen, dass du Gareths Platz einnehmen würdest, aber stattdessen bringst du Unheil über uns alle, indem du einen unserer geschätzten Anführer getötet hast.“
Sam wartete auf sein Urteil und fragte sich, was für ein schreckliches Schicksal sie für ihn bereithielten.
„Eine schnelle Hinrichtung passt nicht zu einer falschen Schlange wie dir. Sam Miles, du wirst zu den Dünen gebracht und in der Wüste sterben, was ein langsamer und schmerzhafter Tod sein wird.“
Sam atmete tief ein, als die beiden Jäger, die ihn hierhergebracht hatten, ihn durch die Hintertür und zurück zu seiner Zelle schleiften. Sie stießen ihn hinein, und Sam kostete unfreiwillig den Dreck vom Boden. Er biss die Zähne zusammen. Die Dünen? Im Ernst?
„Geschieht dir recht, nachdem du Gareth umgebracht hast“, sagte einer der Jäger. Der andere spuckte ihn an. Die Spucke landete auf Sams Wange, aber das ignorierte er.
Er blieb stumm und die beiden Jäger erkannten wahrscheinlich, dass sie nichts aus ihm herausbekommen würden, ließen ihn schließlich allein. Sam dachte an das Urteil der Ältesten. Rose Village war von Wäldern umgeben, aber ab und zu brachten die Jäger einen Wagen in die Dünen, um dort mit den Nomaden zu handeln. Die Dünen waren eine raue und erbarmungslose Landschaft aus Sand und sonst nichts. Eine andere Art von Hölle.
Niemand überlebte die Wüste, zumindest keine Menschen, die er kannte. Trotz seiner Fesseln zwang er sich, sich aufzusetzen, und lehnte sich gegen die Wand. Sam schloss die Augen.
Warte auf mich, Adam.Ich werdebald zu dir ins Jenseits kommen, zusammen mit Mama und Papa.Wir werden wieder eine glückliche Familie sein.
* * * *
Sam grunzte, als raue Hände seine gefesselte Gestalt ergriffen und ihn die Stufen des Wagens hinunterstießen. Er fiel mit dem Gesicht zuerst auf den harten Boden und bekam Sand in den Mund. Sam hustete, konnte wegen der Augenbinde nichts sehen. Er war an diesem Morgen grob geweckt worden, mit den Händen noch immer auf dem Rücken gefesselt aus dem Gefängnis des Dorfes gezerrt worden, und hatte die Augen verbunden bekommen.
Er wusste nicht, wie viel Zeit vergangen war. Die einzigen Hinweise, auf die er sich verlassen konnte, lieferten ihm seine Sinne. Er konnte es definitiv spüren, als sie aus dem Waldgebiet in die Wüste kamen, da es unerträglich heiß wurde. Er hatte mitbekommen, wie die Jäger die Waren entluden, die sie den Wüstenstämmen anbieten wollten, die an der Grenze zwischen Wald und Wüste lebten.
Dann rollte der Wagen ein Stück weiter, und er wusste, dass er die letzte Ladung sein würde, die sie fallen ließen.
Jemand riss ihm die Augenbinde weg, und er blinzelte wegen der grellen Sonne vor sich. Sam stöhnte, als ein Fuß nach ihm trat, rollte sich auf dem Boden zusammen und starrte die drei Jäger an, die auf ihn herabschauten.
„Wir machen Wetten, Verräter. Sherman sagt, dass du vielleicht ein paar Stunden durchhältst, bevor du an Wassermangel stirbst“, sagte Olen höhnisch. Sherman hob wieder den Fuß, aber dieses Mal wich Sam aus, und obwohl seine Hände gebunden waren, benutzte er seine Füße, um ihn zum Stolpern zu bringen.
„Du kleiner …“, begann Sherman, aber Clarissa schubste ihn weg.
Im Gegensatz zu den beiden anderen betrachtete er Clarissa tatsächlich als seine Trainingspartnerin und Freundin. Es tat ihm weh zu sehen, dass sie Teil dieser Gruppe war. „Lass das. Unser Befehl lautet, ihn hierher zu bringen und zurückzufahren“, sagte Clarissa mit ihren kalten blauen Augen auf ihn gerichtet. „Wenn der Durst und die Hitze ihn nicht zuerst töten, werden die Großkatzen es tun.“
Sam unterdrückte ein Schaudern. Er war in der Vergangenheit schon ein paar Mal zum Handel mit den menschlichen Wüstenstämmen beauftragt worden, und sie sprachen immer über die wilden Bestien, die im Sand lauerten. Die Wüste war die Heimat von Kannibalen, giftigen Echsen und den gefährlichen Raubkatzen, den Löwenwandlern, die dieses Ödland als ihr Zuhause betrachteten.
„Gut“, sagte Sherman und spuckte ihn an. Olen und Sherman kehrten zu den Pferden zurück, aber Clarissa hielt inne.
„Ich bereue es nicht, ihn umgebracht zu haben“, sagte er einfach.
Gareth war für beide ein Lehrer gewesen, und Clarissa war in derselben Altersgruppe wie Sam. Sie waren zusammen aufgewachsen und hatten gemeinsam gejagt. Es tat ein bisschen weh, dass sie ihn auf die gleiche gnadenlose und angewiderte Weise ansah wie die anderen Jäger.
„Ich stimme einigen Methoden von Gareth nicht zu, aber er glaubte, dass es manchmal notwendig ist, ein Leben zu geben, um viele andere zu retten. Indem er Adam opferte, rettete er das Leben vieler unserer Brüder.“
„Adam ist mein Bruder, mein einziges Familienmitglied. Du hättest dasselbe getan, wenn du an meiner Stelle gewesen wärst.“
„Vielleicht.“ Ihre Antwort erstaunte ihn.
„Clarissa, lass uns gehen, bevor die Nacht hereinbricht“, rief Sherman.
Clarissa zog das Messer aus ihrem Gürtel und Sam atmete tief ein, auf alles gefasst. Ein Gnadenstoß? Aber sie warf ihm nur das Messer zu Füßen, wobei ihr Ausdruck unerwartet weich war.
