Dark Room - Sophie Andresky - E-Book

Dark Room E-Book

Sophie Andresky

4,6
9,99 €

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Beschreibung

Im Labyrinth der Lust

Auf den ausufernden Sexparties des Swinger-Netzwerks »Labyrinth« geht es hoch her: Gemma, die geheimnisvolle Frau im Hintergrund, erfüllt die bizarrsten und ausgefallensten erotischen Träume ihrer anspruchsvollen Kundschaft. Hier versucht die junge Fiona, durch Sex zu vergessen. Sie gibt sich Männern und Frauen in den unterschiedlichsten Spielarten hin und kann doch nicht verdrängen, was sie seit ihrer Kindheit begleitet: ein entsetzliches Erlebnis, das aus ihr gemacht hat, was sie heute ist – eine Frau, die keine Angst mehr fühlen kann. Und gerade das bringt sie in große Gefahr. Als ihre Freundin Evi und deren Vater verstümmelt und ermordet werden, beginnt Fiona zu ahnen, das sich hinter dem Labyrinth ein schreckliches Geheimnis verbirgt. Fionas Nachforschungen führen sie schließlich zu ihrer großen Liebe - aber auch zu ihrem größten Albtraum ...

Der erste Thriller von Deutschlands erfolgreichster Erotikautorin. Düster, bizarr, erregend. Alles ein bisschen anders. Andresky eben.

Sophie Andresky über »Dark Room«: »Ich liebe das Gefühl, wenn die Gänsehaut den Rücken hochkriecht. Und ich liebe das Gefühl, wenn es feucht im Schritt wird. Da lag es doch nahe, beides zu verbinden. Bei Cheesecake fragt man ja auch nicht: oder Prosecco?«



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Seitenzahl: 316

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Das komplette Hardcore-Programm, den monatlichen Newsletter sowie unser halbjährlich erscheinendes CORE-Magazin mit Themen rund um das Hardcore-Universum finden Sie unter www.heyne-hardcore.de

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Copyright © 2013 by Sophie Andresky

Copyright © 2014 by Wilhelm Heyne Verlag, München,

in der Verlagsgruppe Random House GmbH

Umschlaggestaltung: yellowfarm GmbH, S. Freischem,

unter Verwendung eines Motivs von © plainpicture/Fred Leveugle

Satz: C. Schaber Datentechnik, Wels

ISBN: 978-3-641-12785-5

www.heyne-hardcore.de

Für Marcus.Fürs Lesen und Lieben.Für die weißen Nächte und die dunklen Träume.

»Aber ich will doch nicht unter Verrückte gehen!«, widersprach Alice.

»Ach, dagegen lässt sich nichts machen«, sagte die Katze, »hier sind alle verrückt. Ich bin verrückt. Du bist verrückt.«

»Woher weißt du denn, dass ich verrückt bin?«, fragte Alice.

»Musst du ja sein«, sagte die Katze, »sonst wärst du doch gar nicht hier.«

LEWIS CARROLL, Alice im Wunderland

INHALT

1    EULE

2    GRINSEKATZE

3    EVI

4    JABBERWOCKY

5    TANTE LORINA

6    QUÄLIUS

7    PÜPPI

8    LONELY TWIN

9    HERZDAME

10    ALICIA

11    JUSTITIA

12    BELLADONNA

13    MONIKA UND AXEL

14    TISIPHONE

15    GEMMA

16    FIONA

17    ABSOLEM

DANKSAGUNG

1EULE

Fiona hatte Glück, dass es August und die Nacht so warm war. Halb nackt durch Schnee zu laufen wäre sicher kein Vergnügen, und in einer hellen, laubfreien Winternacht hätte man sie noch deutlicher erkannt. Sie war nicht scharf darauf, in diesem Outfit angestarrt oder sogar fotografiert oder gefilmt zu werden und sich ein paar Tage später auf YouTube wiederzufinden: eine kleine, zarte Frau, nackt bis auf eine Männerunterhose und ein goldenes Bikinioberteil. Vor ihrer Brust baumelte ein Band, an dem leise klirrende Schlüssel hingen. Ihre Füße steckten in schweren Stiefeln, die bis zu den Waden hochgeschnürt waren. Und auf dem Rücken wippten schon ziemlich zerrupfte weiße Flügel, die ihr vom Kopf bis zur Hüfte reichten.

Als sie vom Feldweg auf die geteerte Straße lief und vor dem Scheinwerferlicht eines entgegenkommenden Autos beiseitesprang, wäre sie beinahe im Straßengraben gelandet. Und wirklich genutzt hatte ihr Manöver auch nichts, der Fahrer hupte trotzdem und machte im Vorbeifahren eine obszöne Geste.

Fiona berappelte sich und lief weiter. Die Riemen, mit denen die Flügel auf ihren Schultern befestigt waren, schnitten ihr in die Haut, sie hätte sie etwas weiter schnallen können, aber sie wollte keine Zeit verlieren und beschleunigte ihren Schritt wieder. Noch war sie sich nicht sicher, dass die Polizisten sie wirklich nicht bemerkt hatten, als sie im Chaos der Razzia verschwunden war.

Auf Fionas Brust und ihrem Rücken breitete sich ein Schweißfilm aus, aber der konnte auch von den Pillen kommen, die sie kurz zuvor geschluckt hatte, von den kleinen weißen vielleicht oder doch von den roten Kapseln, sie wusste nie genau, was sie da eigentlich nahm, das war Teil des Spiels.

Die Nacht lag samtig da, nur ein paar Straßenlaternen brannten, aber bald würden sie ausgehen, und selbst diese schläfrige Gegend würde langsam erwachen. Sie hoffte sehr, dass sie dann schon zu Hause sein würde. Fiona hatte keine Lust, die an sich gelungene Nacht mit einem Spießrutenlauf zu beenden und wegen ihrer Erscheinung Aufsehen zu erregen. Dabei müssten die Leute eigentlich merkwürdige Gestalten gewöhnt sein. Meine Güte, Berlin, dachte sie, hier laufen tagsüber schon mehr Freaks rum als in anderen Städten auf Station, eine große Freilichtklapse. Was anderswo weggesperrt wird, macht hier eine Ich-AG.

In Zehlendorf war sie eine ganze Weile nicht mehr gewesen, schon gar nicht nahe der Uni-Tierklinik, wo es eher aussah wie in einer ländlichen Vorstadt, aber sie selbst suchte die Orte der Labyrinth-Partys ja nicht aus.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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