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Alex Golden ist der zukünftige Alpha eines mächtigen, reinblütigen Werlöwenrudels. Niedrige Geburtenraten in seinem eigenen Rudel zwingen Alex, sich mit Will Houston, einem halbblütigen Omega aus einem großen Rudel zu paaren. Weder Alex noch Will wollen für den Rest ihres Lebens an einen Fremden gebunden sein, aber beide Männer betrachten es als ihre Pflicht. Das Letzte, was Alex erwartet, ist, sich von Will intensiv angezogen zu fühlen, und er beabsichtigt, Will in jederlei Hinsicht zu beanspruchen. Alex kann nicht Wills wahrer Gefährte sein und doch bestätigt sein Tier, dass der großspurige Löwenalpha genau das ist. Alex ist groß, raubeinig und tödlich, sicherlich kein Prinz oder Gentleman, aber je mehr Will gegen Alex kämpft, desto näher kommen sie einander. Können die beiden Männer trotz Vorurteilen und unsichtbaren Feinden, die an jeder Ecke lauern, um das Überleben ihres Rudels und ihrer Liebe zueinander kämpfen? Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Um die gesamte Handlung sowie die Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen. Länge: rund 23.000 Wörter
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Veröffentlichungsjahr: 2020
Inhaltsverzeichnis
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
ÜBER FEL FERN
LESEPROBE:
Das Geschenk des Prinzen
Alex Golden ist der zukünftige Alpha eines mächtigen, reinblütigen Werlöwenrudels. Niedrige Geburtenraten in seinem eigenen Rudel zwingen Alex, sich mit Will Houston, einem halbblütigen Omega aus einem großen Rudel zu paaren. Weder Alex noch Will wollen für den Rest ihres Lebens an einen Fremden gebunden sein, aber beide Männer betrachten es als ihre Pflicht. Das Letzte, was Alex erwartet, ist, sich von Will intensiv angezogen zu fühlen, und er beabsichtigt, Will in jederlei Hinsicht zu beanspruchen.
Alex kann nicht Wills wahrer Gefährte sein und doch bestätigt sein Tier, dass der großspurige Löwenalpha genau das ist. Alex ist groß, raubeinig und tödlich, sicherlich kein Prinz oder Gentleman, aber je mehr Will gegen Alex kämpft, desto näher kommen sie einander.
Können die beiden Männer trotz Vorurteilen und unsichtbaren Feinden, die an jeder Ecke lauern, um das Überleben ihres Rudels und ihrer Liebe zueinander kämpfen?
Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Um die gesamte Handlung sowie die Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen.
Länge: rund 23.000 Wörter
FEL FERN
Das Geschenk des Prinzen
Königliche Katzen 1
Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene
ME AND THE MUSE PUBLISHING
www.meandthemuse.com
Copyright © der englischen Originalausgabe „Princely Gift“:
Fel Fern
Copyright © der deutschsprachigen Ausgabe und veröffentlicht von:
Me and the Muse Publishing – Sage Marlowe
Hohenstaufenring 62, 50674 Köln, 2020
Copyright © Cover Design: Sinfully Sweet Designs
Übersetzt von: Ella Lambert
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Alexander Golden schaute aus den Autofenstern und war nicht überrascht, eine scheinbar endlose Reihe von Kiefern und Eichen zu sehen. Dann stieß er einen Atemzug aus. Sein Löwe ging unruhig auf und ab, mochte die neue Landschaft, das unbekannte Gebiet nicht.
Alex sehnte sich nach seinem Zuhause, nach den Black Peaks Mountains, in denen die Golden Pelts, das größte reinblütige Löwenrudel des Landes, zu Hause waren. Er sollte an der Seite seines Vaters und seiner Brüder auf dem Rudelgelände sein, anstatt mitten im Nirgendwo, um seinen zukünftigen Gefährten zu treffen.
Er biss die Zähne zusammen und erinnerte sich daran, dass es einen seiner Brüder hätte treffen können. Alex hatte den Kürzeren gezogen, aber sie alle waren verpflichtet gewesen, einen Gefährten zu finden, einen weiblichen oder männlichen Omega, der oder die in der Lage war, reinblütige Kinder zu gebären. Nur würde sein Kind nicht mehr als reinblütig betrachtet werden, nicht, wenn sein Gefährte ein halbblütiger Omega-Löwenwandler war.
Alex hatte jedoch keine Wahl. Seine Familie waren die letzten reinblütigen Löwen. Der Rest der Löwenrudel im Land war durch den Biss geschaffen, nicht geboren. Mit anderen Worten, Mischlinge, deren Stärke unterlegen war.
Es war für ihn nicht wichtig, auch wenn der Gedanke, Blutlinien zu vermischen, einigen in seinem Rudel nicht so recht passte. Alex würde der nächste Rex werden, nachdem sein Vater ihm den Titel abgetreten hatte, und er musste praktisch denken. Es gab keine reinrassigen Omegas in dieser Zeit, also musste er sich damit abfinden.
Die Welt entwickelte sich weiter. Reinblütig oder Mischling, es spielte keine Rolle, aber er musste sicherstellen, dass die Golden Pelts ihre Machtposition beibehielten. Löwenwandler waren nicht so zahlreich wie Werwölfe, und Kinder wurden vom Rudel als besonderer Segen betrachtet.
Trotzdem existierte in seinem Inneren noch immer das naive Löwenbaby, das seinen Gefährten aus Liebe wählen wollte. Wäre es einer der Löwen in den Black Peaks gewesen, wäre es nur umso besser gewesen, weil er jeden Löwen dort kannte, mit ihnen aufgewachsen war und gejagt hatte. Liebe konnte aus Freundschaft und Kameradschaft entstehen, aber Alex würde einen völlig Fremden heiraten und sich mit ihm verpaaren.
Das Rudel war seine oberste Priorität. Die Golden Pelts waren eine eingeschworene Gruppe, also passte es ihm nicht recht, einen Außenseiter zum Gefährten zu nehmen.
„Hast du Zweifel?“, fragte Cyrus, sein Stellvertreter und bester Freund.
Cyrus würde auch sein auserwählter Beta werden, wenn sein Vater zurücktrat und Alex der neue Rex wurde. Er vertraute dem anderen Mann wie einem seiner Brüder.
„Nein.“
Cyrus grunzte. „Du warst schon immer ein beschissener Lügner, selbst als wir Kinder waren. Schau mal, Alex. Es sind nur wir im Auto. Sag mir die Wahrheit.“
Das war wahr. Der Rest ihrer Gruppe war in den Fahrzeugen vor und hinter Cyrus’ Truck verteilt.
„Mag sein, aber es spielt keine Rolle. Ich werde mich trotzdem mit diesem William Houston paaren.“
„Du kannst es noch immer abblasen. Abe würde deine Entscheidung ebenfalls unterstützen und dabei helfen, deinen Vater zu überzeugen.“
Er lachte. „Und was werden wir meinem Vater erzählen? Dass sein Sohn, der zukünftige Rex, kalte Füße bekommen hat und die Vereinbarung, die der aktuelle Rex mit den Forest Cove-Löwen getroffen hat, nicht einhalten will? Außerdem brauche ich meinen Bruder nicht, um meinem Vater mitzuteilen, dass ich Zweifel habe. Verdammt, ich bin kein Kind mehr.“
Alex hätte jedoch nichts dagegen, wenn Abe dabei gewesen wäre. Cyrus und er waren zusammen aufgewachsen, so dass sein Freund manchmal sentimental sein konnte, aber sein Bruder konnte mit ihm argumentieren und ihm den Kopf zurechtrücken.
„Es ist nicht richtig, Alex. Du solltest mit einem von uns verpaart sein, nicht mit einem Mischling.“
Alex gluckste. „Es spielt keine Rolle. Das Forest Cove-Rudel ist das größte in dieser Region.“
„Sie waren Niemande, eine kleine Gruppe, die sich vor fünfzig Jahren hier niederließ.“
„Die Tatsache, dass sie so groß geworden sind und mein Vater sie als würdige Verbündete betrachtet, macht ihre Entwicklung umso beeindruckender. Ich habe nichts Negatives über sie gehört.“
Löwenrudel waren tendenziell aggressiver als andere Gruppen, aber er hatte nicht gehört, dass die Forest Cove-Löwen fragwürdige Geschäfte machten oder sich mit zwielichtigen paranormalen Gruppen einließen.
„Trotzdem scheint es nicht richtig zu sein, dass du dich mit diesem Mischling paarst.“
Sein Knurren erwischte Cyrus unvorbereitet und ließ ihn den Truck zur Seite reißen. Cyrus fluchte. Alex’ Löwe reagierte, und er konnte das Tier in seinem Inneren nur mühsam zurückhalten, doch er war aus gutem Grund der zukünftige Rex. Es war nicht nur, weil er Macht hatte, sondern er hatte eine bessere Kontrolle über sein Tier als die meisten anderen.
„Lass mich diese Worte nicht vor den Forest Cove-Löwen hören. Scheiße, Cyrus. Ich bin derjenige, der für den Rest meines Lebens an einen Fremden gebunden sein wird, nicht du. Versau diese Vereinigung nicht, indem du solche Kommentare machst. Das gilt auch für die anderen.“
Cyrus sah unglücklich aus, weil er zurechtgewiesen wurde, aber er nickte knapp.
„Ich werde den anderen sagen, dass sie ihren Mund halten sollen. Es erscheint mir aber immer noch unfair.“
„Unfair oder nicht, es ist meine Pflicht.“
„Ritchie wäre eine bessere Wahl für dich gewesen“, grummelte Cyrus und bezog sich auf seinen jüngeren Bruder.
Alex glaubte nicht, dass es mit Ritchie und ihm funktionieren würde. Der Omega-Löwe war nicht nur als unfruchtbar getestet worden, er selbst betrachtete Ritchie auch als einen jüngeren Bruder, jedenfalls nicht als potenziellen Partner. Er sagte es Cyrus jedoch nicht, weil alle Männer und Frauen, die ihm gegenüber loyal waren, auf seiner Seite sein mussten.
Genug gejammert. Seine negative Stimmung begann sich auf die anderen auszuwirken. Was für ein feiner Rex würde er sein, wenn er sich wie ein verwöhntes Gör benahm. Sie kamen am Stadtschild vorbei, und er bemerkte die beiden Männer auf Motorrädern, die am Straßenrand standen. Sein inneres Tier identifizierte sie als Löwen. Die Forest Cove-Löwen hatten sie also erwartet.
„Falls etwas schief geht, gibst du mir Rückendeckung?“, fragte er Cyrus.
Obwohl es unwahrscheinlich war, dass die Forest Cove-Löwen sie verraten würden, bereitete sich ein guter Anführer auf jedes Szenario vor. Er mochte die Tatsache, dass diese Löwen schon auf ihre Ankunft vorbereitet waren. Sie fuhren durch das eigentliche Stadtgebiet.
„Natürlich. Sieht aus wie ein verschlafener kleiner Ort“, grummelte Cyrus.
„Wir werden nicht lange hier sein.“ Alex war hier, um an seiner eigenen Hochzeit teilzunehmen, sich mit seinem Gefährten in der ersten Nacht zu paaren und William Houston dann zurück in die Black Peaks Mountains zu bringen. Ende der Geschichte.
„Verstanden, Boss.“
Alex’ Tier ging unruhig in ihm auf und ab. Es war schon so, seit sie unterwegs waren. Es spielte keine Rolle. Am Ende des Abends würde Alex ein verheirateter Mann sein. Sie würden freundlich miteinander umgehen, entschied Alex, und vielleicht könnte ihre Beziehung sich sogar eines Tages in Freundschaft verwandeln. Trotzdem konnte er das Gefühl der Angst, das ihn erfüllte, nicht auslöschen. Es fühlte sich an, als würde er ins Gefängnis gehen, anstatt den glücklichsten Tag seines Lebens vor sich zu haben.
* * * *
„Ich kann das nicht“, platzte Will Houston heraus, als seine ältere Schwester Martha mit seiner Fliege herumwurschtelte.
„Doch, du kannst. Hier, fertig. Ein richtiger Gentleman.“
Er schnaubte. „Das ist egal, wenn dieser so genannte Löwenprinz direkt nach der Hochzeitsfeier über mich herfällt.“
Martha sah ihn stirnrunzelnd an, so dass er sich wieder wie ein schuldbewusstes Kind fühlte. Sie hatte immer diese Fähigkeit. Vielleicht waren alle älteren Schwestern so.
„Rede nicht so.“
„Nun, es stimmt. Dieser Alexander Golden will mich nur zur Fortpflanzung.“
Will verdrehte die Augen bei dem Namen. Okay, Will kannte paranormale Geschichte und wusste, dass die Golden Pelts die letzten verbliebenen reinblütigen Löwenwandler im Land waren. Er wusste auch, dass diese Allianz zwischen seinem Rudel und den Golden Pelts eine große Sache war, die zu verbocken er sich nicht leisten konnte.
Die Golden Pelts würden ihre größten und mächtigsten Verbündeten werden, auf Kosten von Wills Freiheit. Andererseits wäre sein Vater nur zu glücklich, ihn verschwinden zu sehen. Will war sein ganzes Leben lang ständig daran erinnert worden, was für eine Enttäuschung er war, von dem Moment an, als er aus dem Leib seiner Mutter kam.
Sein Vater, der Rex der Forest Cove-Löwen, wollte einen anderen, mächtigen, dominanten Löwenmann als Sohn, nicht einen Omega. Früher, als Will jünger war, versuchte er, sich als ebenso guter Krieger wie seine Brüder zu beweisen, doch als Omega-Löwe, fehlte ihm ihre Größe, Stärke und Geschwindigkeit. Sein Vater sagte, er würde nie für irgendetwas gut sein, außer einigen dominanten Löwenwandlern Kinder zu gebären.
Letztendlich war Will das nützlichste Handelsgut des Rudels.
„Hey, alles wird gut, kleiner Bruder. Ich habe keine negativen Gerüchte über diesen Löwenprinzen gehört“, sagte Martha.
Er wandte sich ab. Sie sah verletzt aus, aber es war ihm egal. Will wusste, dass unter seinen Geschwistern Martha die einzige war, die sich wirklich darum scherte, was mit ihm geschah, aber sie konnte auch nichts tun.
Ihr Vater, Jed, hatte ihr wahrscheinlich befohlen, ihn zu beruhigen und zu unterstützen.
„Lass es uns einfach durchziehen.“
Martha blinzelte bei seinen Worten. „Wow, das ist neu. Du freust dich wohl darauf, dich mit diesem Außenseiter-Löwen zu paaren, Will?“, fragte eine sarkastische Stimme.
Will kniff die Augen zusammen und sah seinen älteren Bruder Grant am Türrahmen des Ankleidezimmers lehnen. Grant war nur aus einem Grund da, um sicher zu stellen, dass er nicht entkommen konnte. Will war nicht so dumm, aber er hatte auch nicht vor, der Zuchtlöwe eines arroganten Prinzen zu sein. Nein, er hatte schon einige Schritte vorausgeplant.
Will war versucht, die kleine Plastiktüte in der linken Hosentasche zu tätscheln, die starke Schlafpillen enthielt, die stark genug waren, um sogar einen dominanten Löwenprinzen auszuschalten.
„Warum machst du die Dinge noch schlimmer für ihn?“, wollte Martha wissen.
„Das tue ich nicht.“ Grant kniff die Augen zusammen. „Ich finde es nur verdächtig. Will hat es dem Rudel nicht leicht gemacht.
