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Ein Unternehmen im IT-Bereich gerät durch unvorsichtiges Agieren seiner Chefs in eine finanzielle Misere, nachdem in den ersten Jahren ein kometenhafter Aufstieg hatte verzeichnet werden können. Die Verluste mussten irgendwie kompensiert werden, ansonsten die Banken und die Kunden das Vertrauen in das Unternehmen verlieren würden. Dann frisiert man eben die Bilanzen, steigert die Umsätze, indem man neue erfindet, dachte sich die Chefetage und kaufte gleichzeitig immer neue Unternehmen in verschiedenen Ländern auf. Hatte schließlich Donald Trump auch jahrelang so gemacht und ist trotzdem zum Präsidenten der USA gewählt worden. Entweder haben Profis die Manipulationen entdeckt, oder die Chefs waren zu ungeschickt vorgegangen. Das Ganze endete in einer Riesenpleite.
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Seitenzahl: 23
Veröffentlichungsjahr: 2024
Helga Geerkens
Die verfolgte Unschuld
Leopold Kranich: Wie er ein Kartenhaus schuf und wieder vernichtete
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Inhaltsverzeichnis
Titel
Inhalt
1. Kapitel: Die Firmengründung
2. Kapitel: Das Wachstum des neuen Unternehmens war beträchtlich
3. Dependancen im Ausland
4. Kapitel: Die Verluste
5. Kapitel: Die Bilanzmanipulationen
6. Leopolds Kartenhaus fällt in sich zusammen
Impressum neobooks
die verfolgte unschuld
Leopold Kranich
Wie er ein Kartenhaus schuf und wiedervernichtete
Helga Geerkens
Kurzgeschichte 2024
Zusammenfassung:
Ein Dax-Unternehmen gerät in die Fänge der Justiz, als Leopold feststellte, dass er Bockmist gebaut hatte. Er hatte Verluste gemacht. Die Geschäfte mit den Online-Händlern waren nicht so reibungslos gelaufen, wie er sich das vorher gedacht hatte.
Anfangs hatte alles wunderbar funktioniert. Er hatte als einer der Chefs eines Großunternehmens an der Schnittstelle zwischen den Online-Händlern und ihren Kunden sowie einigen Kreditkartenunternehmern, die die Plattform für die Abwicklung der Zahlungen boten, die Umsätze immer wieder beträchtlich steigern können. Und er hatte immer wieder Glück bei der Gewinnung neuer Großkunden. Die Geschäfte florierten, das Unternehmen expandierte.
Bis einige Jahre später den Vorständen des Unternehmens aufgefallen ist, dass das Unternehmen gar nicht mehr so gut florierte. Im Gegenteil: Es gab Umsatzeinbußen. Die wurden immer größer, bis im Jahre 2015 schließlich ein riesiger Verlust in Milliardenhöhe entdeckt wurde. Das heißt, den Verlust entdeckte nur der Vorstand, also im Wesentlichen Leopold und seine Kollegen.
Und Leopold sorgte dafür, dass es dabei auch blieb, dass also außer ihm und den anderen Vorständen keiner die Verluste bemerkte. Insbesondere musste er vermeiden, dass den Banken etwas auffiel. Er begann, die Bücher zu fälschen, damit hinterher die Bilanzen wieder stimmten. Das heißt, sie stimmten natürlich nicht mehr, aber es sah so aus, als ob sie stimmten und die Verluste gar nicht existierten.
Und damit die Fälschungen in den Geschäftsbüchern nicht auffielen, mussten Umsätze erfunden werden, die in Wahrheit gar nicht existierten. Diese Umsätze verlagerte Leopold natürlich, damit seine Konstruktion nicht schon nach kurzer Zeit auffallen konnte, bis ans andere Ende der Welt, wo deutsche Kontrolleure keinen Zugriff hatten. Die sollten in Asien anfallen, also da, wo keiner genau hinschaute oder eher genau hinschauen konnte.
Alles begann, als viele Startups sich aufmachten, im Internet ein „Business“ aufzuziehen. Es war „Gründerzeit“. Also entschlossen sich viele Jungunternehmer und die, die es noch werden wollten, mit Dienstleistungen im Internet ihre Unternehmertätigkeit einzuleiten. Oft wurde mit wenig Geld viel Umsatz gemacht.
