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Die digitale Transformation stellt Unternehmen vor grundlegende Herausforderungen. Wer wettbewerbsfähig bleiben will, muss nicht nur neue Technologien nutzen, sondern auch Denkweisen, Strukturen und Prozesse grundlegend verändern. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Gründung einer Digital-Unit als strategische Einheit, die Innovation ermöglicht, Kulturwandel fördert und digitale Geschäftsmodelle entwickelt. Dieses Buch bietet einen fundierten und praxisnahen Leitfaden für alle, die eine solche Einheit aufbauen oder optimieren möchten. Es begleitet Sie vom ersten Impuls über die organisatorische Verankerung bis hin zur Skalierung und Verstetigung digitaler Initiativen. Auf Basis zahlreicher Praxisbeispiele, wissenschaftlicher Erkenntnisse und erprobter Methoden vermittelt der Autor nicht nur theoretisches Wissen, sondern vor allem konkrete Umsetzungshilfen für den Unternehmensalltag. Ob Mittelstand oder Konzern, dieser Leitfaden richtet sich an Entscheiderinnen und Entscheider, Innovationsverantwortliche und Digitalstrategen, die bereit sind, digitale Transformation nicht nur zu fordern, sondern auch mutig zu gestalten. Wenn Sie Klarheit und Struktur bei der digitalen Transformation Ihres Unternehmens suchen, laden wir Sie herzlich ein, den DIGITAL BUSINESS NAVIGATOR, kostenfrei zu nutzen. Der Entry-Tarif ist für Leser kostenfrei enthalten.
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Seitenzahl: 54
Veröffentlichungsjahr: 2025
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Vorwort
Kapitel 1: Grundlagen und Treiber der digitalen Transformation
1.1 Digitale Disruption als neue Normalität
1.2 Technologische Treiber im Überblick
1.3 Strategischer Handlungsdruck
1.4 Digitale Reife – wo steht das Unternehmen?
1.5 Vom digitalen Projekt zur digitalen Organisation
1.6 Fazit: Transformation braucht Struktur und Mut
Kapitel 2: Was ist eine Digital-Unit?
2.1 Begriffsklärung und Abgrenzung
2.2 Ziele und Funktionen einer Digital-Unit
2.3 Typen von Digital-Units
2.4 Unterschiede zur IT-Abteilung
2.5 Herausforderungen bei der Einführung
2.6 Zwischenfazit
Kapitel 3: Voraussetzungen und Erfolgsfaktoren
3.1 Strategische Klarheit: Warum und wofür?
3.2 Top-Management Commitment: Die Rolle der Führung
3.3 Kultur der Offenheit und Lernbereitschaft
3.4 Ressourcen und Budget: Voraussetzungen für Wirksamkeit
3.5 Technologische Basis: Infrastruktur und Schnittstellen
3.6 Governance und Steuerung: Struktur statt Chaos
3.7 Kommunikation und Erwartungsmanagement
3.8 Digitale Kompetenzen im Unternehmen verankern
3.9 Umgang mit Widerständen
3.10 Fazit: Ohne Fundament keine Wirkung
Kapitel 4: Gründung einer Digital-Unit Schritt für Schritt
4.1 Schritt 1: Bedarfsanalyse und Zieldefinition
4.2 Schritt 2: Business Case und ROI-Argumentation
4.3 Schritt 3: Standortwahl und organisatorische Verankerung
4.4 Schritt 4: Führungsmodell und Rollenstruktur festlegen
4.5 Schritt 5: Team aufbauen und digitale Talente gewinnen
4.6 Schritt 6: Methoden- und Prozessrahmen definieren
4.7 Schritt 7: Tools, Räume und Infrastruktur bereitstellen
4.8 Schritt 8: Kommunikation, Positionierung und Start-Event
4.9 Schritt 9: Frühphase begleiten und Erfolge sichtbar machen
4.10 Fazit: Erfolgreiche Gründung ist ein strategisches Projekt
Kapitel 5: Organisatorische Integration und Governance
Kapitel 6: Innovationsprozesse und Methoden in der Digital-Unit
Kapitel 7: Technologie und Infrastruktur
7.1 Technologische Unabhängigkeit und Entkopplung von Legacy-IT
7.2 Cloud-Infrastruktur und Plattformstrategie
7.3 Toolchain für die tägliche Arbeit
7.4 Datenzugriff und Datenmanagement
7.5 Low-Code/No-Code als Innovationsbeschleuniger
7.6 IT-Security und Compliance
7.7 Technologische Skalierung und Übergabe in die Linie
7.8 Fazit
Kapitel 8: Change Management und interne Kommunikation
8.1 Digitale Transformation ist kultureller Wandel
8.2 Psychologie des Wandels verstehen
8.3 Rollen im Veränderungsprozess
8.4 Interne Kommunikation als Enabler
8.5 Beteiligung statt Überrollung
8.6 Weiterbildung und digitale Kompetenzen fördern
8.7 Umgang mit Widerstand
8.8 Erfolge sichtbar machen und anerkennen
8.9 Fazit
Kapitel 9: Skalierung und Nachhaltigkeit der Digital-Unit
9.1 Von der Projektlogik zur Programmstruktur
9.2 Etablierung eines skalierbaren Innovationsportfolios
9.3 Transfer in die Linienorganisation
9.4 Verstetigung von Methoden und Kultur
9.5 Finanzierung und nachhaltige Ressourcensteuerung
9.6 Organisationsentwicklung: Rollen, Skalierungsmodelle, Wachstum
9.7 Kommunikation und Positionierung in der Reifephase
9.8 Fazit
Kapitel 10: Praxisbeispiele und Lessons Learned
10.1 Erfolgreiche Digital-Units in der Unternehmenspraxis
10.2 Typische Stolpersteine beim Aufbau von Digital-Units
10.3 Erfolgsfaktoren aus der Praxis
10.4 Stimmen aus der Praxis (fiktive Zitate, realistisch formuliert)
10.5 Fazit
Anhang
A.1 Checkliste: Gründung einer Digital-Unit
A.2 Beispielhafte Rollenprofile in einer Digital-Unit
A.3 Fragen zur Standortbestimmung (Self-Assessment)
Glossar
Der Digital Business Navigator – Ihre Roadmap für die digitale Transformation
Die digitale Transformation ist längst kein Zukunftsthema mehr – sie ist Realität und Herausforderung zugleich. Unternehmen jeder Größe und Branche stehen unter Druck, ihre Geschäftsmodelle, Prozesse und Kultur grundlegend zu überdenken. Klassische Organisationsstrukturen geraten zunehmend an ihre Grenzen, wenn es darum geht, in einem dynamischen, technologiegetriebenen Umfeld schnell, innovativ und kundenzentriert zu agieren.
Vor diesem Hintergrund gewinnen sogenannte Digital-Units massiv an Bedeutung. Sie gelten als „Innovationsmotor“, „Zukunftswerkstatt“ oder „Agile Enklave“ innerhalb etablierter Organisationen – und sind doch so unterschiedlich wie die Unternehmen selbst. Eine Digital-Unit zu gründen ist daher kein reiner Organisationsakt, sondern ein strategischer Eingriff in die DNA eines Unternehmens. Es geht um neue Denkweisen, neue Methoden, neue Technologien – und vor allem um neue Formen der Zusammenarbeit.
Dieses Buch richtet sich an Entscheider:innen, Digitalverantwortliche, Innovationsmanager:innen und Unternehmensentwickler:innen, die eine Digital-Unit aufbauen oder bestehende Strukturen optimieren möchten. Es bietet einen praxisnahen und zugleich strategisch fundierten Leitfaden: von der ersten Idee über den Aufbau und die organisatorische Verankerung bis hin zur Skalierung und dem nachhaltigen Kulturwandel.
In der Konzeption dieses Leitfadens wurden nicht nur wissenschaftliche Ansätze und aktuelle Studien berücksichtigt, sondern auch Erfahrungen aus zahlreichen Unternehmensprojekten einbezogen. Interviews, Praxisbeispiele und Checklisten runden den Werkzeugkasten für die erfolgreiche Umsetzung ab.
Denn eines ist sicher: Die Zukunft wird nicht nur digital – sie wird gestaltet von jenen, die bereit sind, Neues zu denken, mutig zu handeln und dabei die Menschen mitzunehmen.
Ich wünsche Ihnen bei der Lektüre erkenntnisreiche Impulse und vor allem: viel Erfolg beim Aufbau Ihrer Digital-Unit!
Andreas Pörtner
Autor, Unternehmensberater, Digitalstratege
Die digitale Transformation stellt einen der größten Umbrüche in der Wirtschaftsgeschichte dar. Während frühere technologische Entwicklungen meist branchenspezifisch oder inkrementell verliefen, verändert die Digitalisierung grundlegende Strukturen ganzer Wirtschaftszweige, Arbeitsmärkte und Gesellschaften. Für Unternehmen bedeutet dies eine tiefgreifende Veränderung ihrer Geschäftslogik – mit weitreichenden Auswirkungen auf Strategie, Organisation und Kultur.
Digitale Disruption bezeichnet die Verdrängung etablierter Produkte, Dienstleistungen oder Geschäftsmodelle durch innovative, digitale Alternativen. Prominente Beispiele sind das Aufkommen von Plattformunternehmen wie Amazon, Uber oder Airbnb, die ganze Branchen neu definiert haben – meist ohne eigene physische Produkte oder Assets. Doch die Disruption beschränkt sich nicht mehr nur auf den B2C-Markt. Auch im B2B-Bereich verändern digitale Lösungen bestehende Wertschöpfungsketten und eröffnen neue Möglichkeiten der Kundenzentrierung, Automatisierung und Datenverwertung.
Dieser Wandel ist nicht mehr reversibel. Unternehmen, die sich nicht aktiv mit den Chancen und Risiken der Digitalisierung auseinandersetzen, laufen Gefahr, den Anschluss zu verlieren. Die Geschwindigkeit technologischer Entwicklungen – von künstlicher Intelligenz über Cloud-Computing bis hin zu Blockchain – stellt klassische Unternehmen vor die Herausforderung, mit deutlich kürzeren Innovationszyklen Schritt zu halten.
Die digitale Transformation wird durch eine Vielzahl technologischer Entwicklungen vorangetrieben. Zu den zentralen Treibern zählen:
Künstliche Intelligenz und Machine Learning
: Sie ermöglichen datenbasierte Entscheidungen, Automatisierung komplexer Prozesse und die Entwicklung neuer digitaler Services.
Cloud-Computing
: Es macht IT-Infrastruktur skalierbar, flexibel und kosteneffizient verfügbar – eine wesentliche Voraussetzung für digitale Geschäftsmodelle.
Internet of Things (IoT)
: Sensorik und Vernetzung erlauben eine neue Form der Prozessüberwachung, Wartung und Kundeninteraktion.
Big Data & Analytics
: Unternehmen können enorme Datenmengen analysieren und daraus in Echtzeit relevante Erkenntnisse für Produkte, Services oder das Kundenverhalten ableiten.
Low-Code/No-Code-Plattformen
: Sie beschleunigen die Entwicklung digitaler Anwendungen und eröffnen auch Nicht-Entwicklern den Zugang zur Lösungsgestaltung.