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Der Mittelstand gilt als Rückgrat der Wirtschaft. Innovativ, kundennah, verantwortungsbewusst. Doch in Zeiten digitaler Disruption, wachsender Unsicherheiten und sich wandelnder Marktbedingungen genügt es nicht mehr, nur auf Erfahrung und Intuition zu setzen. Zukunftssicherung braucht Struktur, Strategie und den Mut zur Veränderung. Dieses Buch zeigt, wie mittelständische Unternehmen ihre Innovationskraft gezielt entfalten und in nachhaltigen Erfolg übersetzen können. Andreas Pörtner verbindet praxisorientiertes Know-how mit strategischem Weitblick. Anhand konkreter Methoden, leicht umsetzbarer Modelle und zahlreicher Fallbeispiele erfahren Leser:innen, wie sie Innovationspotenziale erkennen, systematisch erschließen und in echte Wertschöpfung verwandeln, und dass ohne Konzernstrukturen, aber mit Klarheit, Haltung und Unternehmergeist. Im Mittelpunkt steht der Mittelstand: bodenständig, lösungsorientiert und zukunftsfähig. Dieses Buch ist ein Kompass für Geschäftsführende, Innovationsverantwortliche und Digitalisierungsbeauftragte, die Innovation nicht dem Zufall überlassen wollen, sondern sie gezielt gestalten. Es inspiriert, befähigt und gibt Werkzeuge an die Hand, um Ideen in Ergebnisse zu verwandeln, Innovationsprozesse aufzubauen und eine Unternehmenskultur zu schaffen, in der Neues gedeihen kann. Wenn Sie Klarheit und Struktur bei der Einführung ins Innovationsmanagement suchen, laden wir Sie herzlich ein, den DIGITAL BUSINESS NAVIGATOR, kostenfrei zu nutzen. Der Entry-Tarif ist für Leser kostenfrei enthalten.
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Seitenzahl: 54
Veröffentlichungsjahr: 2025
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Andreas Pörtner MSc BBA
DIGITAL BUSINESS GUIDES
www.digital-business-guides.com
Ausgabe 5 / 2025
Vorwort
Kapitel 1: Grundlagen des Innovationsmanagements
1.1 Was ist Innovation?
1.2 Arten von Innovationen
1.3 Warum ist Innovationsmanagement wichtig?
1.4 Abgrenzung zu Forschung & Entwicklung (F&E)
1.5 Der Innovationsbegriff im Mittelstand
1.6 Innovationsstrategie und Innovationskultur
1.7 Zwischenfazit: Vom Zufall zur Systematik
Kapitel 2: Innovationspotenziale im Mittelstand erkennen und nutzen
2.1 Einführung
2.2 Markt- und Technologietrends als Innovationsquellen
2.3 Kunden als Innovationsmotor
2.4 Interne Ideenquellen aktivieren
2.5 Externe Netzwerke und Open Innovation
2.6 Wettbewerbsbeobachtung als Impulsgeber
2.7 Digitalisierung als Enabler
2.8 Innovation durch Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung
2.9 Praxisbeispiel: Innovationspotenziale in der Praxis erkennen
2.10 Fazit und Handlungsempfehlungen
Kapitel 3: Strukturen und Organisation von Innovation im Mittelstand
3.1 Einleitung: Ohne Struktur keine Wirkung
3.2 Die Rolle der Geschäftsführung
3.3 Aufbauorganisation: Wo Innovation verankert wird
3.4 Ablauforganisation: Der Innovationsprozess
3.5 Rollen im Innovationsprozess
3.6 Ressourcen & Budgets
3.7 Methodenkompetenz und Innovationsschulung
3.8 Innovationskultur durch Struktur stärken
3.9 Praxisbeispiel: Wie Strukturen Innovation ermöglichen
3.10 Fazit und Handlungsempfehlungen
Kapitel 4: Methoden und Tools im Innovationsmanagement
4.1 Warum Methoden wichtig sind
4.2 Kreativitätstechniken – strukturierte Ideenfindung
4.3 Design Thinking – nutzerzentrierte Innovation
4.4 Lean Startup – schnelles Testen neuer Ideen
4.5 Business Model Canvas – Geschäftsmodelle sichtbar machen
4.6 Stage-Gate-Prozess – strukturierte Innovationssteuerung
4.7 Digitale Tools zur Innovationsunterstützung
4.8 Kombination und Auswahl geeigneter Methoden
4.9 Fehler vermeiden: Methoden sind kein Selbstzweck
4.10 Praxisbeispiel: Methodenmix in der Anwendung
4.11 Fazit und Handlungsempfehlungen
Kapitel 5: Technologie- und Digitalisierungsgetriebene Innovation
5.1 Einleitung: Der Wandel ist technologisch getrieben
5.2 Digitale Technologien als Innovationsplattform
5.3 Neue Geschäftsmodelle durch Technologie
5.4 Organisationale Voraussetzungen für Technologie-Innovation
5.5 Kooperationen als Beschleuniger
5.6 Risiken und Herausforderungen
5.7 Praxisbeispiel: Digitalisierung als Innovationssprung
5.8 Handlungsempfehlungen für technologiegetriebene Innovation
5.9 Fazit
Kapitel 6: Förderung, Finanzierung und Schutz von Innovationen
6.1 Einleitung: Innovation braucht Ressourcen und Sicherheit
6.2 Förderprogramme für Innovationen im Mittelstand
6.3 Innovationsfinanzierung – Eigenmittel, Fremdkapital und Investoren
6.4 Steuerliche Forschungsförderung
6.5 Schutz von Innovationen – geistiges Eigentum sichern
6.6 Innovationskennzahlen und Wirkungsmessung
6.7 Praxisbeispiel: Fördermittel als Innovationsbeschleuniger
6.8 Handlungsempfehlungen
6.9 Fazit
Kapitel 7: Kultur und Führung für eine innovationsfähige Organisation
7.1 Einleitung: Innovation beginnt im Kopf – und im Verhalten
7.2 Was ist eine innovationsfördernde Unternehmenskultur?
7.3 Die Rolle der Führung – von Kontrolle zu Ermöglichung
7.4 Psychologische Sicherheit als Innovationsgrundlage
7.5 Rituale, Symbole und Sprache
7.6 Mitarbeitende befähigen und beteiligen
7.7 Der Umgang mit Fehlern
7.8 Widerstände erkennen und überwinden
7.9 Praxisbeispiel: Kultur als Innovationsmotor
7.10 Handlungsempfehlungen
7.11 Fazit
Kapitel 8: Praxisbeispiele und Best Practices aus dem Mittelstand
8.1 Einleitung: Lernen von den Innovativen
8.2 Beispiel 1: Digitale Plattform im Handwerk – MalerPlus GmbH
8.3 Beispiel 2: Nachhaltigkeit als Innovationsmotor – Verpackungspartner Ostwestfalen
8.4 Beispiel 3: Innovation durch Mitarbeiterideen – Walter & Söhne Metalltechnik
8.5 Beispiel 4: Geschäftsmodellinnovation – Müller Sensorik GmbH
8.6 Erfolgsfaktoren aus den Best Practices
8.7 Handlungsempfehlungen zur Umsetzung von Best Practices
8.8 Fazit
Kapitel 9: Be Zukunft des Innovationsmanagements im Mittelstand
9.1 Einleitung: Die Zukunft ist nicht linear – sie ist dynamisch
9.2 Megatrends als Innovationsrahmen
9.3 Adaptive Innovationsstrategien entwickeln
9.4 Resilienz durch Innovationsdiversität
9.5 Die Rolle der Technologie-Vorausschau
9.6 Innovation und Nachhaltigkeit zusammen denken
9.7 Innovationsökosysteme & Kollaborationen ausbauen
9.8 Führung neu denken: Innovations-Leadership im Wandel
9.9 Digitale Tools für zukunftsorientiertes Innovationsmanagement
9.10 Handlungsempfehlungen für die Innovationszukunft im Mittelstand
9.11 Fazit: Innovationskraft zukunftsfähig sichern
Kapitel 10: Fazit und Handlungsempfehlungen
10.1 Rückblick: Was wir gelernt haben
10.2 Kernerkenntnisse im Überblick
10.3 Strategische Empfehlungen für Mittelständler
10.4 Operative To-dos: Der 10-Punkte-Plan für Innovationsstarter
10.5 Erfolgsfaktoren für nachhaltige Innovationskraft
10.6 Der Mittelstand als Innovationsmotor von morgen
10.7 Abschlussgedanke: Innovation ist Haltung
Nachwort
Anhang
A1: Checkliste – Erste Schritte zum Innovationsmanagement
A2: Empfehlenswerte Tools für Innovationsarbeit
A3: Förderprogramme für KMU-Innovationen
Glossar
Das leistet der Digital Business Navigator für Ihr Innovationsmanagement:
Nutzen Sie die Chance
Innovationen sind seit jeher die treibende Kraft wirtschaftlicher Entwicklung – sie schaffen neue Märkte, lösen alte Probleme auf neue Weise und sichern die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. Gerade in Zeiten massiver Umbrüche durch Digitalisierung, Klimawandel, geopolitische Unsicherheiten und veränderte Kundenbedürfnisse gewinnt das Thema Innovationsmanagement an zentraler Bedeutung. Während große Konzerne über etablierte Innovationsabteilungen, F&E-Zentren und strategische Budgets verfügen, stehen mittelständische Unternehmen vor besonderen Herausforderungen: begrenzte Ressourcen, operative Zwänge und oftmals fehlende systematische Innovationsprozesse.
Und dennoch – oder vielleicht gerade deswegen – gilt der Mittelstand in Deutschland als „heimlicher Weltmeister“ der Innovation. Viele mittelständische Betriebe sind Technologieführer, Nischenexperten oder Hidden Champions. Ihre Nähe zu Kunden, ihre Hands-on-Mentalität und ihre unternehmerische Verantwortung machen sie zu prädestinierten Innovationstreibern. Doch wie lässt sich diese Stärke nachhaltig sichern und systematisch weiterentwickeln?
Dieses Buch möchte genau hier ansetzen. Es richtet sich an Geschäftsführende, Innovationsverantwortliche, Digitalisierungsbeauftragte sowie Berater:innen, die Innovationskraft im Mittelstand gezielt auf- und ausbauen möchten. Es vermittelt praxisnahes Know-how und strukturiertes Vorgehen – von der Innovationsstrategie über Methoden und Prozesse bis hin zur Umsetzung im Unternehmen.
Das Ziel ist nicht, den Mittelstand zu Konzernen zu machen. Vielmehr geht es darum, innovationsfördernde Strukturen zu schaffen, die zum jeweiligen Unternehmen passen. Dieses Buch plädiert für pragmatische, effektive und kultursensible Ansätze, mit denen mittelständische Organisationen ihre Innovationsfähigkeit stärken können – nicht als Selbstzweck, sondern als Antwort auf reale Marktveränderungen, technologische Umbrüche und neue Kundenerwartungen.
Ich danke allen Praktiker:innen, deren Erfahrungen und Fallbeispiele in dieses Buch eingeflossen sind, sowie den Leserinnen und Lesern, die mit ihrer Innovationsarbeit Tag für Tag einen wertvollen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit unserer Wirtschaft leisten.
Der Begriff Innovation stammt vom lateinischen innovare – „erneuern“ – und bezeichnet im wirtschaftlichen Kontext die zielgerichtete Entwicklung und Einführung von neuen Produkten, Prozessen, Dienstleistungen oder Geschäftsmodellen. Im Unterschied zur bloßen Idee muss eine Innovation auch umgesetzt und wirtschaftlich wirksam werden, also einen Nutzen stiften. Joseph Schumpeter, einer der bedeutendsten Ökonomen im Bereich Innovationsforschung, sah Innovation als Motor des „schöpferischen Wettbewerbs“, durch den neue Kombinationen von Produktionsfaktoren entstehen und alte Strukturen verdrängt werden (Schumpeter, 1934).