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In der Hoffnung auf einen Neuanfang bringt der unterwürfige Luchswandler Kit Cohen sein geschwächtes Rudel an einen neuen Ort. Sein Rudel braucht starke Verbündete, also stimmt Kit einem Ehevertrag und einer Paarung mit dem mächtigen Alpha-Werbären Lee zu. Kit ist eigentlich nicht bereit, sich zu paaren, aber er würde alles für sein Rudel tun. Was Kit jedoch nicht erwartet, ist die explosive Anziehungskraft zwischen ihnen. Lee hat ein höllisches Jahr hinter sich, seit er zum Alpha eines zerrütteten Werbären-Clans geworden ist. Der Clan steht in einem schlechten Ruf, doch Lee will das ändern, indem er sich mit einem kleinen Luchsrudel zusammentut. Sowohl Kit als auch er sind durch ihre Pflicht an ihre Rudel gebunden, und er hätte nicht damit gerechnet, dass Lust zu Liebe wird. Doch abtrünnige Werbären wollen die Allianz zerstören, die Kit und Lee mühsam aufgebaut haben. Lee ist aber nicht ohne Grund der Alpha und er wird nicht aufhören, die Verräter zu jagen, um seinen Gefährten und ihre Verbündeten zu retten. Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Um die gesamte Handlung sowie die Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen. Länge: rund 23.000 Wörter
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Veröffentlichungsjahr: 2019
Inhaltsverzeichnis
Prolog
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
ÜBER FEL FERN
LESEPROBE:
Durch Pflicht gebunden
In der Hoffnung auf einen Neuanfang bringt der unterwürfige Luchswandler Kit Cohen sein geschwächtes Rudel an einen neuen Ort. Sein Rudel braucht starke Verbündete, also stimmt Kit einem Ehevertrag und einer Paarung mit dem mächtigen Alpha-Werbären Lee zu. Kit ist eigentlich nicht bereit, sich zu paaren, aber er würde alles für sein Rudel tun. Was Kit jedoch nicht erwartet, ist die explosive Anziehungskraft zwischen ihnen.
Lee hat ein höllisches Jahr hinter sich, seit er zum Alpha eines zerrütteten Werbären-Clans geworden ist. Der Clan steht in einem schlechten Ruf, doch Lee will das ändern, indem er sich mit einem kleinen Luchsrudel zusammentut. Sowohl Kit als auch er sind durch ihre Pflicht an ihre Rudel gebunden, und er hätte nicht damit gerechnet, dass Lust zu Liebe wird.
Doch abtrünnige Werbären wollen die Allianz zerstören, die Kit und Lee mühsam aufgebaut haben. Lee ist aber nicht ohne Grund der Alpha und er wird nicht aufhören, die Verräter zu jagen, um seinen Gefährten und ihre Verbündeten zu retten.
Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Um die gesamte Handlung sowie die Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen.
Länge: rund 23.000 Wörter
FEL FERN
Durch Pflicht gebunden
Liebe unter Vertrag 3
Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene
ME AND THE MUSE PUBLISHING
www.meandthemuse.com
Copyright © der englischen Originalausgabe „Bound by Duty“:
Fel Fern
Copyright © der deutschsprachigen Ausgabe und veröffentlicht von:
Me and the Muse Publishing – Sage Marlowe
Hohenstaufenring 62, 50674 Köln, 2018
Copyright © Cover Design: Sinfully Sweet Designs
Übersetzt von: Sage Marlowe
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Zwei Jahre zuvor
Zusammen mit den übriggebliebenen Mitgliedern des Luchsrudels ging Kit Cohen zu den Ruinen, die einst ihr Zuhause gewesen waren. Zugegeben, es waren nur einige Blockhütten gewesen, die Seite an Seite gebaut worden waren, aber sie hatten ihnen gehört. Maria, die Frau des Alphas, fiel auf die Knie und begann zu weinen.
Da er Marias Zwillingstöchter hielt, konnte er nicht zu ihr gehen, um ihr Trost zu spenden. Was sollte er auch zu einer Frau sagen, die gerade ihren Ehemann bei einem Waldbrand verloren hatte, oder dem restlichen Rudel, dessen stärkste Mitglieder umgekommen waren?
Zum Glück erledigte Martin die Aufgabe für ihn und umarmte die Frau. Sie alle sagten einige Momente lang nichts, wussten nicht, was sie als nächstes tun und wessen Befehle sie befolgen sollten, jetzt, da ihr Alpha tot war. Von sechs Erwachsenen war niemand ein dominanter Wandler.
„Ich werde sie halten“, bot Cynthia, eine junge Frau aus dem Rudel an. Sie hatte ihr Rudel früher im Jahr verlassen, um das College in einem anderen Bundesstaat zu besuchen. Es war purer Zufall, dass sie hier gewesen war, um ihre Familie zu besuchen. Ihre Familie, die ebenfalls in das Feuer geraten war.
Niemand von ihnen hatte der Hitzewelle Aufmerksamkeit geschenkt, die sie für normal gehalten hatten, bis sie den Rauch im Wald viel zu spät gerochen hatten. Die Stärksten hatten den anderen gesagt, dass sie fliehen sollten. Kit hatte die Verantwortung für die Evakuierung übernommen, hatte versprochen, mit den Autos zurückzukehren, doch zu diesem Zeitpunkt hatte das Feuer sich bereits zu einem Inferno entwickelt.
Niemand konnte das überlebt haben, aber dennoch ließ er Cynthia die Mädchen übernehmen, damit er mit den anderen zusammen in den Überresten herumstochern konnte. Sein Herz wurde schwer, als er den gesamten Bereich abging, an verbrannten Balken und Möbeln vorbei zu den Bäumen schaute, die einst ihr Zuhause umgeben hatten. Sorge fraß ein Loch in ihn, doch er erinnerte sich an die Lieblingsworte von Gray, ihrem ehemaligen Alpha.
Es gibt immer Licht am Ende des Tunnels.
So fühlte es sich jetzt ganz gewiss nicht an. Kit ging zurück zu den anderen und sah, dass einige der anderen Rudelmitglieder die Hoffnung aufgegeben hatten, dem verzweifelten Ausdruck ihrer Gesichter nach zu urteilen. Er konnte bereits sehen, wie sich das schlimmste nur mögliche Szenario entwickelte, nämlich dass sie sich auflösen mussten. Ihre eigenen Wege gehen.
Es gab noch einige weitere Luchswandler in der Gegend, sogar im ganzen Land. Gray hatte sie alle aufgenommen. Die meisten Luchswandler waren Einzelgänger, die nie zu einem Rudel gehört hatten. In Kits Fall hatte seine Mutter ihn großgezogen, während er seinen leiblichen Vater nie kennengelernt hatte.
Cherry hatte immer ihr Bestes gegeben, auch wenn sie keine Ahnung gehabt hatte, wie man ein Wandlerbaby großzieht. Sie hatte sich an Gray gewandt, nachdem man bei ihr Krebs diagnostiziert hatte.
Kits Mutter hatte dafür gesorgt, dass er ein neues Zuhause fand, bevor sie verstarb. Danach war er ein wütender Teenager gewesen, doch Gray und die anderen hatten ihn nie verstoßen. Stattdessen waren sie an seiner Seite geblieben, hatten ihn geleitet. Das Resultat war, dass er nicht zu einem verbitterten, wütenden jungen Mann geworden war, sondern den Highschool-Abschluss geschafft hatte und sogar das College besuchte, ein Traum seiner Mutter.
Er konnte nicht zulassen, dass die armseligen Überlebenden ihres Rudels auseinanderdrifteten.
„Wir werden darüber hinwegkommen, eines Tages, irgendwie“, begann er. Kit klang unsicher, also legte er mehr Kraft in seine Stimme, bis alle ihm seine Aufmerksamkeit schenkten. „Wir würden Gray und die anderen im Stich lassen, wenn wir die Verbindungen des Rudels vergessen würden.“
„Welches Rudel? Wir sind nur noch sechs“, sagte Maria schließlich.
„Wir sind genug“, sagte Martin und nickte ihm zu. „Kit hat recht. Wir sind ein Rudel, und das bedeutet, dass wir zusammenhalten.“
„Unsere stärksten Mitglieder sind tot“, flüsterte Maria.
„Wir werden durchhalten“, sagte Kit mit einer Zuversicht, die er nicht wirklich empfand, doch er musste sie vortäuschen. Er musste alle davon überzeugen, dass er stärker war, als er wirkte. Er trat vor Maria, reichte ihr eine Hand. „Sieh dir deine Mädchen an, Gina und Marie.“
Sie tat es.
„Sie sind unsere Zukunft. Wir werden ein besseres Rudel werden. Wir werden darüber hinwegkommen, um ihnen eine bessere Zukunft zu bieten.“
Gott. Kit fragte sich, wann jemand ihn zur Rede stellen würde, ihm sagen, dass er aufhören sollte, Scheiße zu reden. Kit war kein Alpha, nur ein unterwürfiger Luchswandler, aber immerhin widersprach ihm niemand. Es wärmte sein Herz, dass noch niemand weggegangen war.
„Der Wiederaufbau wird Zeit brauchen“, sagte Kit schließlich, erleichtert, dass Maria die angebotene Hand ergriff und sich von ihm auf die Füße ziehen ließ. „Aber zusammen können wir es schaffen.“
Maria nickte. Sie sah erschöpft aus, aber er konnte ihr keinen Vorwurf machen. Ein Gefährtenband bestand auf Lebenszeit, doch ihr Ehemann, ihr Gefährte, war in dem Feuer gestorben. Kit hoffte nur, dass sie lange genug leben würde, bis ihre Zwillinge erwachsen waren. Sie brauchten sie, denn sie war Grays Frau und hatte sich um die Rudelangelegenheiten gekümmert.
Kit blinzelte, als sie ihn umarmte und ihm einen Kuss auf die Wange drückte. Kurz darauf spürte Kit die anderen, sogar die Zwillinge, wie sie sich zusammenschlossen und einander umarmten. Es gab noch Hoffnung, realisierte er, und hatte plötzlich Tränen in den Augen.
„Danke, Kit“, flüsterte Maria.
„Wofür?“
„Dafür, dass du uns daran erinnert hast, dass wir eine Familie sind, und wir geben unsere Familie niemals auf.“
Gegenwart
„Du kannst immer noch einen Rückzieher machen, Kit, das weißt du. Niemand erwartet von dir, dass du diesen lächerlichen Vorschlag durchziehst“, erinnerte Martin ihn.
„Er ist nicht lächerlich, und das weißt du. Die Clear Water-Bären können mächtige Verbündete sein“, widersprach Kit.
Er betrachtete sich in dem bodentiefen Spiegel. Gekleidet in seine besten Sachen, ging Kit auf, dass dies der schönste Tag im Leben eines Mannes sein sollte. Er strich die Aufschläge des Blazers, den er von Martin geliehen hatte, glatt, und versuchte, nicht nervös zu sein.
„Lee Marshall, der Alpha des Clear Water-Bärenclans, steht in dem Ruf, blutrünstig und rücksichtslos zu sein“, sagte Martin wenig hilfreich.
„Sein Vorgänger war schlimmer. Er ist die bessere Alternative.“
Bevor ihr Rudel nach Clear Water gezogen war, hatten sie den Umzug mit der dominierenden Tiergruppe in der Stadt absprechen müssen. Das waren nicht die Bären gewesen, sondern das Wolfsrudel. Lucas Griffin, der Wolfsalpha, hatte ihm eine klare Warnung gegeben, da das einzige verfügbare Stück Land in der Nähe der Werbären war: Sie sollten sich so weit wie möglich von den Bären fernhalten.
Erst später, nach seinem Meeting mit Lucas Griffin, hatten er und die anderen die Gelegenheit bekommen, die blutige Geschichte der Stadt zu erfahren. Vor zwanzig Jahren hatte es einen blutigen Revierkampf zwischen den Wölfen und den Bären gegeben.
Die Bären hatten verloren, doch danach hatte die Stadtbevölkerung gelitten, da die Werbären nur Chaos und Gewalt über sie gebracht hatten. Dies war unter der Herrschaft des alten Werbärenalphas geschehen, doch inzwischen hatte Lee Marshall die Führung übernommen, der beabsichtigte, den düsteren Ruf der Bären wiederherzustellen.
„Wir brauchen sie. Sie sind nicht nur unsere Nachbarn, sondern auch potentielle Verbündete.“
Kit klang fest, aber er war im Lauf der letzten zwei Jahre sehr gut im Lügen geworden. Er musste für das Rudel stark sein, also war er es. Er würde alles für seine Familie tun. Verdammt, sogar einen gefährlichen und mächtigen Fremden heiraten, damit sein Rudel nicht von einer anderen paranormalen Spezies als Beute betrachtet wurde.
Normalerweise würde ein kleines Rudel wie ihres von einer Gruppe Raubtierwandler wie Lees Bären nicht als Verbündete oder Gleichgestellte betrachtet, doch Lee war verzweifelt. Eine Verbindung mit einem kleinen Rudel wie ihrem einzugehen, war ein sehr guter Weg, um das Image der Werbären aufzupolieren.
Das Bündnis hatte jedoch seinen Preis. Den hatte schließlich alles auf der Welt.
Als Gegenleistung erklärte Kit sich bereit, Lees Gefährte zu werden.
Er hatte Angst, das konnte er nicht leugnen. Wer hätte die nicht?
Er war Lee nur einige Male begegnet, um die Details ihrer Verbindung zu besprechen, und beide waren von anderen Rudelmitgliedern umgeben gewesen. Etwas an dem riesigen Werbären ging ihm unter die Haut; ob es auf gute oder schlechte Art war, konnte er noch nicht sicher sagen. Jedes Mal, wenn der Werbärenalpha in der Nähe war, wurde ihm warm, sein Herz raste, und sein innerer Luchs war hellwach, wollte wissen, was Lee als nächstes zu tun plante.
Kit verdrängte diese Emotionen, war sich noch immer nicht sicher, wie er sie nennen sollte. Diese Verbindung war schließlich rein zweckmäßig, sonst nichts.
„Ich kann dich wohl nicht überreden, deine Meinung zu ändern, hm?“, fragte Martin schließlich. „Wenn Lee dir auf irgendeine Art wehtut, kommst du zu uns. Wir werden uns um ihn kümmern.“
Kit brachte es nicht übers Herz, Martin zu sagen, dass keiner von ihnen es mit den Bären aufnehmen konnte, aber er war dennoch dankbar für die Geste. Wieder betrachtete er sich im Spiegel. Von seinem roten Haar und den blauen Augen abgesehen, hielt Kit sich nicht für sonderlich begehrenswert. Er war derjenige, der ausgewählt wurde, Lees Gefährte zu sein, weil sie buchstäblich Stäbchen gezogen hatten, wobei er das kürzeste erwischt hatte.
Keines der anderen unverpaarte Rudelmitglieder hatte die Position gewollt. Ihm hatte die Vorstellung zuerst auch nicht gefallen, doch inzwischen war seine Neugier geweckt.
