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Nach der Trennung von seinem Freund, der ihn betrogen hat, entschließt sich der Omega-Wolf Noel, wieder in seine Heimatstadt zurückzukehren und bei seinem Vater zu wohnen. Als er dort ankommt, stellt Noel mit Schrecken fest, dass sein Vater einem gefährlichen Werbären-Clan eine große Menge Geld schuldet. Dessen Anführer hat es auf Noel abgesehen, doch Noel findet einen Ausweg, als er einen Ehevertrag mit Abel Hunter, einem Freund seines Vaters, angeboten bekommt. Er soll sich mit Abel verpaaren und ihm möglicherweise Nachwuchs schenken. Das stört ihn eigentlich nicht, da er ohnehin schon seit Jahren ein Auge auf Abel geworfen hat, aber kann er sich dem dominanten Wandler wirklich hingeben? Der Werwolf Abel Hunter ist schon lange hingerissen von Noel. Schon bei ihrer ersten Begegnung wusste er, dass der Omega-Wolf für ihn bestimmt ist. Wenn Abel dafür nur ein paar fiese Werbären loswerden muss, ist er nur zu gerne bereit, das zu tun, doch die Bären bereiten ihm mehr Ärger, als er erwartet hätte. Kann er seinen Gefährten rechtzeitig retten? Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein und kann einzeln gelesen werden. Enthält Hinweise auf mpreg. Länge: rund 23.000 Wörter
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Veröffentlichungsjahr: 2019
Inhaltsverzeichnis
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
ÜBER FEL FERN
LESEPROBE:
Durch Vertrag gebunden
Nach der Trennung von seinem Freund, der ihn betrogen hat, entschließt sich der Omega-Wolf Noel, wieder in seine Heimatstadt zurückzukehren und bei seinem Vater zu wohnen. Als er dort ankommt, stellt Noel mit Schrecken fest, dass sein Vater einem gefährlichen Werbären-Clan eine große Menge Geld schuldet. Dessen Anführer hat es auf Noel abgesehen, doch Noel findet einen Ausweg, als er einen Ehevertrag mit Abel Hunter, einem Freund seines Vaters, angeboten bekommt. Er soll sich mit Abel verpaaren und ihm möglicherweise Nachwuchs schenken. Das stört ihn eigentlich nicht, da er ohnehin schon seit Jahren ein Auge auf Abel geworfen hat, aber kann er sich dem dominanten Wandler wirklich hingeben?
Der Werwolf Abel Hunter ist schon lange hingerissen von Noel. Schon bei ihrer ersten Begegnung wusste er, dass der Omega-Wolf für ihn bestimmt ist. Wenn Abel dafür nur ein paar fiese Werbären loswerden muss, ist er nur zu gerne bereit, das zu tun, doch die Bären bereiten ihm mehr Ärger, als er erwartet hätte. Kann er seinen Gefährten rechtzeitig retten?
Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein und kann einzeln gelesen werden. Enthält Hinweise auf mpreg.
Länge: rund 23.000 Wörter
FEL FERN
Durch Vertrag gebunden
Liebe unter Vertrag 1
Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene
ME AND THE MUSE PUBLISHING
www.meandthemuse.com
Copyright © der englischen Originalausgabe „Contract to Love“:
Fel Fern
Copyright © der deutschsprachigen Ausgabe und veröffentlicht von:
Me and the Muse Publishing – Sage Marlowe
Hohenstaufenring 62, 50674 Köln, 2018
Copyright © Cover Design: Sinfully Sweet Designs
Übersetzt von: Sage Marlowe
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„Baby, komm schon. Sei vernünftig. Du weißt, dass das alles Lügen sind. Ich würde dich niemals mit jemandem betrügen“, murmelte Clarence.
Den Welpenblick, den Clarence ihm schenkte, ignorierend, hob Noel die letzte Kiste hoch und grunzte dabei. Sein Ex-Verlobter würde ihm nicht beim Tragen helfen. Verdammt. Noel hatte sich noch nicht daran gewöhnt, Clarence so zu bezeichnen.
Drei gemeinsame Jahre, und er hatte so viel Zeit damit verschwendet, den Lügen des Mannes zu glauben. Oh, Noel hatte Gerüchte von seinen Freunden gehört, war aber immer auf Clarences Seite geblieben. Schließlich machten Gefährten das so, vertrauten einander ohne jeden Zweifel, doch der Omega-Wolf in ihm hatte stets darauf beharrt, dass etwas nicht stimmte.
Noel wusste, dass er sich selbst nur eingeredet hatte, dass Clarence ihm gegenüber loyal war. Wer würde denn schon einen mittelmäßigen Mann wie ihn als Partner wollen? Selbst Clarence hatte ihren Freunden gegenüber immer wieder gewitzelt, dass er sich mit dem zuverlässigen alten Noel begnügt hatte. Solche Bemerkungen taten weh, doch Noel hatte im Laufe ihrer dreijährigen Beziehung den Mund gehalten aus Angst, dass niemand sonst Interesse an ihm zeigen würde.
Nun, Noel hatte genug. Er war es leid, all seinen Frust und die Verletzungen zu schlucken.
„Noel“, begann Clarence und verlieh seinen Worten Nachdruck, indem er Noel den Weg durch die Eingangstür versperrte, „tu das nicht.“
„Ich soll es nicht tun? Ich habe dir viele Chancen gegeben, Clarence. Du hast geleugnet, dass du mich betrogen hast, obwohl das Bett nach einem anderen roch.“
Clarence biss sich auf die Lippe. Noel kannte den Grund, warum Clarence blieb: Noel hielt ihn aus. Während der letzten sechsunddreißig Monate, in denen sie zusammen waren, hatte Clarence nicht ein einziges Mal angeboten, zur Miete beizutragen, wie sie es ursprünglich vereinbart hatten, oder einen Teil der Rechnungen zu übernehmen. Clarence besaß ein besonderes Talent, Leute um den Finger zu wickeln.
„Ich werde es nicht wieder tun“, platzte Clarence heraus. „Bitte, Baby. Gib mir, gib uns, eine Chance.“
Noel schnaubte. „Uns? Es hat nie ein Uns gegeben. Nur du und deine Bedürfnisse waren von Bedeutung.“
Noel hatte Verständnis für Clarences Karriere aufgebracht, für seine Gesangsstunden bezahlt – die keine Gesangsstunden gewesen waren, sondern Besuche in einem Striplokal. Er hatte ihn unterstützt und ermutigt, obwohl ihm schon ziemlich lange klar war, dass etwas nicht stimmte.
„Wann bist du zum letzten Mal früher nach Hause gekommen und hast das Bett mit mir geteilt?“, verlangte Noel zu wissen.
Clarence sah verblüfft aus, aber nur einen Moment lang. „Ich kann öfter zu Hause sein.“
„Das hier ist nicht mein Zuhause, nicht mehr.“
Er ließ den Schlüssel zum Apartment auf den Tisch neben der Tür fallen. Er konnte nicht bleiben. Ihre ersten gemeinsamen Monate hier waren genau so gewesen, wie er es sich immer erträumt hatte. Noel war so glücklich gewesen, dass sie endlich ihre eigene Wohnung hatten, zwei junge Männer, die gerade das College hinter sich gebracht hatten.
Seine Brust zog sich zusammen, sodass ihm das Atmen schwer fiel. Noel konnte nicht eine einzige Sekunde länger bleiben, an diesem vertrauten Ort. Während der letzten Monate hatte er die meisten Nächte damit verbracht, sich Sorgen zu machen, nachzudenken und sich selbst infrage zu stellen. Clarence war oft erst gegen vier Uhr morgens nach Hause gekommen, stank nach Alkohol und anderen Gerüchen, über die nachzudenken Noel sich weigerte.
Einst hatten sie gute Erinnerungen geschaffen, doch sie waren nicht mehr diese verliebten, idealistischen jungen Männer.
Seltsam, dass es sich anfühlte, als wäre es in einem anderen Leben gewesen. Er konnte sich nicht einmal mehr daran erinnern, wie sie sich begegnet waren, bei irgendeinem Vorstellungsgespräch. Damals hatte Clarence behauptet, er sei ein hoffnungsvolles Musiktalent auf der Suche nach einem Praktikumsplatz. Drei Jahre später behauptete Clarence das noch immer, nachdem er einen sicheren Schreibtischjob bei einer Buchhaltungsfirma gefunden hatte, der jedoch auch schon langweilig wurde.
Daher schien ein verzweifelter Anruf von seinem Vater für Noel die perfekte Entschuldigung zu sein, die Stadt zu verlassen und wieder in sein kleines Heimatstädtchen zu ziehen.
„Geh mir aus dem Weg, Clarence. Es ist vorbei. Such dir einen anderen Sugar Daddy, von dem du dich aushalten lassen kannst.“
Clarences Lippen verzogen sich höhnisch. „Für wen zum Teufel hältst du dich? Du bist niemand, nichts. Kein anderer Mann würde sich mit einem langweiligen Typen wie dir abgeben.“
Wut flammte in ihm auf, aber er blieb gelassen. Clarence glaubte, dass ihm die Provokation etwas ausmachte. Das stimmte auch. Noel war schon immer schüchtern und schlecht im Umgang mit Leuten gewesen, achtete zu sehr auf das, was andere von ihm dachten. Er kannte seine Unzulänglichkeiten, weigerte sich aber, vor Clarence schwach zu erscheinen.
Das Kinn erhoben, schob er sich an dem anderen Wandler vorbei. Clarence war nach Wandler-Maßstäben mittelmäßig. Sie waren beide Einzelgänger, ohne ein Rudel oder eine Gruppe im Hintergrund, was ihnen nur recht war. Noel hatte immer gedacht, dass ihm das reichen würde, vielleicht mit dem richtigen Mann, doch Clarence war nicht der Richtige für ihn.
„Ich werde dich nicht vermissen“, schrie Clarence an der Tür.
„Ich dich auch nicht.“
Er drückte auf den Rufknopf für den Aufzug und war erleichtert, als sich die Türen einen Moment später öffneten. Noel trat ein und bemerkte, dass Clarence noch immer an der Tür wartete, wahrscheinlich darauf, dass er seine Meinung änderte. Ungläubigkeit erschien auf Clarences Gesicht, als Noel den Knopf für das Erdgeschoss drückte. Die Türen glitten zu, und er lehnte sich gegen die nächstgelegene Wand.
Noel schloss die Augen. Dies war möglicherweise die schwerste Aufgabe, die er in seinem ganzen Leben hinter sich gebracht hatte, abgesehen vielleicht davon, seine Heimatstadt zu verlassen, um seine dummen Träume von der Großstadt zu verfolgen, anstatt die Druckerei seines Vaters zu übernehmen.
„Kumpel, steigst du aus?“, fragte eine Stimme.
Noel öffnete die Augen und sah zwei Leute im Fahrstuhl.
„Ja, sorry“, murmelte er und verließ rasch den Lift.
Als er den Gehweg erreicht hatte, konnte Noel wieder besser atmen. Es stellte die letzte Kiste in den Kofferraum seines Wagens. Viel besaß er nicht. Noel hatte nur mitgenommen, was er brauchte, Dinge mit sentimentalem Wert. Während der letzten drei Tage hatte er sich systematisch um alles gekümmert, inklusive Miete, Strom- und Wasserrechnungen, selbst das Internet. Um den Rest würde Clarence sich kümmern müssen.
Tatsächlich war Noel großzügig, laut Sam, dem einzigen Freund, den er in der Stadt gefunden hatte, der nicht zugleich ein Freund von Clarence war. Es war egal. Noel wollte diese ganze traurige Geschichte zum Abschluss bringen. Sobald er den Kofferraumdeckel geschlossen hatte, setzte er sich hinter das Lenkrad und ließ mit zitternden Händen den Motor an.
Er atmete ein und aus. „Ich schaffe das.“
Nachdem er seine Wohngegend hinter sich gelassen hatte, wurde es viel einfacher. Er ließ die Fenster hinunter, so dass der Wind durch seine Haare und über sein Gesicht streichen konnte. Sein Omega-Wolf rührte sich in seinem Inneren. Noel sehnte sich danach, auf allen vier Pfoten zu laufen, nur von Bäumen umgeben und einem strahlend blauen Himmel über ihm.
Wir werden bald zu Hause sein, sagte er zu seinem Wolf. Das Tier mochte das. Anders als in seiner Heimatstadt, gab es in der Großstadt kein weitläufiges Waldgebiet, wo sie in Tiergestalt herumlaufen konnten, nur einen Park, der zu klein und immer überfüllt war.
Er fuhr an vertrauten Stellen der Stadt vorbei, versuchte sich an gefühlvolle und erinnerungswürdige Momente mit Clarence zu erinnern. Ihm fiel nichts ein, denn Clarence war während ihrer gemeinsamen Zeit häufig gar nicht da gewesen, ein weiterer Hinweis darauf, dass Noel sich die ganze Zeit etwas eingeredet hatte.
„Jetzt nicht mehr“, flüsterte er.
Noel würde nie wieder zulassen, dass ihn ein hübscher Kerl mit großer Klappe um seinen kleinen Finger wickelte. Eine halbe Stunde später verließ er das Einzugsgebiet der Stadt auf dem Highway, der aufs Land hinaus führte.
Nach Hause, dachte er mit einem warmen Gefühl im Herzen. Endlich kehrte er zu seinen Wurzeln zurück.
* * * *
Noel parkte den Wagen in der Einfahrt des Hauses, in dem er aufgewachsen war. Er hatte seinem Vater vorhin geschrieben und ihm gesagt, dass er später am Nachmittag in der Druckerei vorbeischauen würde. Als er ausstieg, sah er das Schild mit der Aufschrift „Zu verkaufen“ in der Nähe des Briefkastens und runzelte die Stirn.
Er konnte sich nicht erinnern, dass sein Vater davon geredet hatte, das Haus zu verkaufen. Noel war hier aufgewachsen, und selbst nach dem Tod seiner Mutter hatte sein Vater sich geweigert, das Haus aufzugeben, auch wenn er ein so großes zweistöckiges Haus nicht brauchte. Noel schnappte sich die nächstbeste Kiste vom Rücksitz und ging zur Veranda. Den Schlüssel fand er an dem üblichen Platz, unter der Topfpflanze neben der Tür.
Nachdem er die Haustür aufgeschlossen hatte, ging er hinein. Licht fiel durch die zahlreichen Fenster. Er hätte gerne behauptet, dass sich nichts verändert hatte, doch das Haus fühlte sich etwas leer an. Zunächst dachte Noel sich nichts dabei und holte den Rest seiner Sachen. Als er damit fertig war, war sein Rücken schweißüberströmt. Da er etwas zu trinken brauchte, ging er in die Küche.
Schließlich fiel ihm auf, warum alles anders aussah: weniger Möbel, und die Gemälde an den Wänden, die seine Mutter geliebt hatte, waren weg. Die nackten Flächen vermittelten ein Gefühl von Leere. Etwas stimmte nicht, sagte ihm sein Bauchgefühl, aber was?
Nachdem er Wasser getrunken hatte, schaute er auf sein Handy. Keine Nachricht von seinem Vater. Er ging mit seiner Reisetasche über der Schulter nach oben. Dort öffnete er die Tür zu seinem Zimmer, das sein Vater so gelassen hatte, wie es war, die Poster eingeschlossen. Einige seiner alten Collegebücher lagen noch immer auf dem Schreibtisch. Noel atmete erleichtert aus, ging duschen, zog sich an und beschloss, seinen Vater auf das Haus anzusprechen.
Noel wusste, dass es kindisch war zu erwarten, dass bei seiner Rückkehr nach Hause alles unverändert war.
