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Hingabe ist kein Verlust. Sie ist eine Entscheidung. Für Ella beginnt alles mit einem Schlüssel – und mit 24 Stunden, die ihr Leben verändern sollen. In einer abgeschlossenen Wohnung, jenseits von Alltag und Moral, wird sie Teil eines Kreises. Männer kommen. Regeln entstehen. Rituale nehmen Form an. In "Ellas Erwachen 2 – Der Kreis der Männer" vertieft Kitty Rogue die Geschichte radikal: Voyeurismus wird zur Zeremonie, Lust zur Prüfung, Unterwerfung zur bewussten Wahl. Ella wird gesehen, benutzt, geprüft – und erkennt dabei eine Freiheit, die sie außerhalb dieses Raumes nie besessen hat. Was als Arrangement beginnt, wächst zu einem kollektiven Ritus. Der Körper wird Bühne. Hingabe wird Handlungsmacht. Und die Grenze zwischen Objekt und Zentrum verschwindet. Extreme Dark Erotica & Gruppen-Dynamiken Voyeurismus, Macht, ritualisierte Lust Psychologische Eskalation statt Romantisierung Explizit, intensiv, kompromisslos Für Leser:innen, die erotische Grenzerfahrungen, Machtgefälle und kollektive Rituale in dunkler, literarischer Form suchen. Warnhinweis: Enthält explizite sexuelle Inhalte, Gruppenszenarien, Machtgefälle, Demütigung und psychologische Extremdynamiken. Ausschließlich für Erwachsene (18+).
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Seitenzahl: 35
Veröffentlichungsjahr: 2026
Ellas Erwachen 2 – Der Kreis der Männer
Eine erotische Geschichte über die Freiheit in der Hingabe
von Kitty Rogue
Verantwortlich für den Inhalt nach § 5 TMG und § 55 RStVKitty Rogue c/o COCENTER Koppoldstraße 1 86551 Aichach Deutschland E-Mail: [email protected]
© 2025 Kitty Rogue. Alle Rechte vorbehalten.
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Die Figuren, Ereignisse und Handlungen in diesem Buch sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen wären rein zufällig und nicht beabsichtigt.
Der Schlüssel fühlte sich kalt und real in Ellas Hand an. Ein einfacher Messingschlüssel für eine Tür in einer unscheinbaren Straße in einer Stadt, in der niemand ihren Namen kannte. Sie zögerte nur einen Moment, bevor sie ihn ins Schloss steckte. Die Miete für ihr kleines, feuchtes Kellerzimmer war überfällig. Der Job im Café hatte ihr gerade genug für Ramennudeln und den Bus bezahlt. Dieser Anruf … diese seltsame, ruhige Stimme am anderen Ende der Leitung, die ihr eine Summe genannt hatte, die ihre Schulden tilgen und ihr ein Jahr Luft verschaffen würde. Es war verrückt. Es war Wahnsinn.
24 Stunden. Das waren die Bedingungen.
Sie betrat die Wohnung. Es war nicht das düstere Versteck, das sie sich vorgestellt hatte. Es war hell, minimalistisch, fast kühl, steril. Große Fenster, die auf einen Innenhof blickten. Weißer Marmorboden, der ihre Schritte unhörbar machte. In der Mitte des geräumigen Wohnzimmers stand nur ein einziges Möbelstück: ein großes, tiefes Sofa aus dunkelgrauem Stoff, so weich, dass es einzusinken schien.
Auf dem Couchtisch lag ein einzelner, versiegelter Umschlag.
Ihre Finger zitterten leicht, als sie ihn öffnete. Innen war keine Anweisung, kein Vertrag. Nur ein einzelnes Blatt Papier mit einer kalligrafischen Schrift.
Willkommen, Ella. Die Tür ist ab jetzt verschlossen. In 24 Stunden wird sie sich wieder öffnen. Bis dahin gehört alles in diesen Räumen dir, und du gehörst allem, was hier ist. Deine einzige Aufgabe ist es, hier zu sein. Deine einzige Pflicht ist die Hingabe an den Moment. Dein Safewort ist "Erlösung". Sprich es, und alles endet sofort. Bist du bereit, dein altes Leben für einen Tag hinter dir zu lassen?
Ella las die Zeilen immer wieder. Hingabe an den Moment. Es klang wie etwas aus einem philosophischen Buch, nicht wie die Anweisung für das, wofür sie sich mental vorbereitet hatte. Es war nicht derb. Es war nicht direkt. Es war subtil, psychologisch, und dadurch um ein Vielfaches aufregender.
Sie atmete tief ein, der Geruch von teurem Holzöl und neutraler Luftreinigung füllte ihre Lungen. Sie zog ihren dünnen Sommermantel aus und ließ ihn auf den Boden fallen. Darunter trug sie ein einfaches, blaues Kleid. Sie stand zeitweise in der Stille, lauschte dem Pochen ihres eigenen Herzens. Dann nickte sie, als würde jemand sie sehen können.
Ja. Sie war bereit.
Sie ging durch die Wohnung. Das Badezimmer war so makellos wie der Rest des Wohnzimmers. In der Dusche standen Flaschen mit teuren Düften. Das Schlafzimmer enthielt nur ein enormes Bett, dessen weiße Decken wie eine Welle auf sie zu wirken schienen.
Dann hörte sie das Geräusch. Ein leises Klicken. Die Haustür.
Ihr stockte der Atem. Es begann. Sie ging zurück ins Wohnzimmer und blieb in der Mitte des Raumes stehen, die Hände locker an ihren Seiten. Die Stille war nicht mehr leer. Sie war geladen.
Ein Mann trat aus dem Flur herein. Er war nicht der Typ, den sie erwartet hatte. Kein brüllkerliger Dominator in Leder. Er war Ende dreißig, trug einen perfekt sitzenden Anzug und sah aus wie ein Anwalt oder ein Banker. Er hielt nicht inne, um sie zu mustern. Er ging einfach an ihr vorbei, als wäre sie eine Skulptur im Raum, und setzte sich auf das Sofa. Er löste seine Krawatte, warf sie neben sich und lehnte sich zurück, die Augen geschlossen.
Ella wusste nicht, was sie tun sollte. Sollte sie sich ausziehen? Sprechen? Bleiben, wo sie war? Sie blieb stehen.
Nach einer Weile öffnete er die Augen. Sein Blick war ruhig, auswertend.
